Erlebnisberichte von sexueller Belästigung im Privaten, am Arbeitsplatz, im Internet oder in der Schule sind als Protestaktion gegen Catcalling mit Kreide auf die Straße geschrieben. (Bild: chalkback.org)
Bild: chalkback.org

Insta-Account schreibt die Sprüche auf die Straße - Catcalling ist kein Flirten - es ist ein sexueller Übergriff

Sprüche über die Figur und obszöne Gesten sind für viele Frauen Alltag in der Öffentlichkeit und im Job. Es nennt sich Catcalling. Dass das sexuelle Belästigung ist, dämmert manchen erst später. Ein Berliner Instagram-Account setzt sich für die Opfer ein. Von Anke Fink

So gut wie jede Frau kennt es. Wenn sie auf der Straße oder öffentlichen Plätzen unterwegs ist, wird schon mal gepfiffen oder ihr werden zum Teil derbe Anmachsprüche hinterhergerufen. Das hat jedoch nichts mit Komplimenten zu tun, sondern ist sexuelle Belästigung und wird Catcalling genannt. Die Opfer - zumeist Frauen - fühlen sich unwohl und können sich nicht wehren. Kussgeräusche oder anzügliche Gesten haben nichts mit Flirten zu tun. Sie sind ein Ausnutzen von Macht, und es gibt sie überall auf der Welt.

Von New York in Dutzende Länder rübergeschwappt

Doch es regt sich Widerstand. Im März 2016 startete die New Yorker Studentin Sophie Sandberg den Instagram-Account "@catcallsofnyc" [www.instagram.com/catcallsofnyc] und inspirierte damit binnen kürzester Zeit Nachahmer in 150 Städten in 49 Ländern – so auch in Berlin. Ihre Waffe im Umgang mit verbaler sexueller Belästigung ist Kreide. Sie schreiben die Sprüche, die sich Catcalling-Opfer anhören mussten, an genau die Stelle, an der der Übergriff geschah. Das Ziel: Aufmerksamkeit erzeugen und zu zeigen, was Catcalling wirklich ist.

In Berlin kümmert sich ein 13-köpfiges Team um den Account "@catcallsofberlin" [www.instagram.com/catcallsofberlin]. Eine davon ist die 24-jährige Ingy, die fast von Anfang an dabei ist. Sie ist eine derjenigen, die chalken – also die Sätze mit Kreide auf die Straße schreiben. Die Sprüche halten nach ihrer Erfahrung zwei bis drei Tage auf dem Asphalt, wenn nicht gleich die Feuerwehr zum Wegspritzen gerufen wird, wie Anfang Dezember in Augsburg [www.instagram.com/catcallsofaugsburg]. Der Spruch auf der Straße war nicht nur sexistisch, sondern auch noch rassistisch [instagram.com/catcallsofaugsburg]. Das sollte den Passanten wohl nicht allzu lange zugemutet werden.

Es wird schlimmer beim Lesen

Die Sätze, die Ingy auf Berliner Straßen geschrieben hat, sind zum Teil sehr derb, etwa: "Dich würde ich gern nehmen. Kannst Du nicht mal rüberkommen, damit ich Deinen Arsch sehen kann?", "Mit dem Arsch ist es schwer, dich nicht anzufassen", "Heb mal den Rock! Kann man noch ein bisschen trainieren, aber zum F*cken reicht's". Durch das Kreiden auf den Asphalt bekommen sie aber eine noch heftigere Wucht, als wenn man sie nur hört. Sie werden anders wahrgenommen.

"Ich kenne keine einzige Frau, die keine Catcalling-Erfahrung oder eine andere Art von sexueller Belästigung auf der Straße erlebt hat", sagt Ingy. Deshalb sei sie wie elektrisiert gewesen, als sie den Insta-Account entdeckt habe, und habe unbedingt mitmachen wollen. Catcalling sei ein weitaus tieferes Problem, als Menschen das oft darstellten, wenn sie sagten, das seien nur Komplimente oder man solle die Sprüche ignorieren. Es sei ein Symbol für die Machtstrukturen in der Gesellschaft.

Strafbar nur wenn es körperlich wird

Catcalling sollte nach Ansicht von Ingy strafbar sein. "Ich sehe keinen Unterschied darin, jemanden nur anzeigen zu dürfen, wenn er mir physisch gegenüber gewalttätig wird." Auch die verbale Gewalt müsse strafrechtlich verfolgt werden können. Beim Catcalling gebe es zudem häufig Momente, in denen Gewalt angedroht werde.

Sexuelle Belästigung ist für den Gesetzgeber aber fast immer etwas Körperliches, wie auch in Paragraf § 184i des Strafgesetzbuchs. Eine Ausnahme ist das sogenannte Upskirting, also das ungefragte Unter-den-Rock-Fotografieren bei Frauen; dies ist neuerdings eine Straftat und wird mit bis zu zwei Jahren Gefängnis geahndet.

Ich kenne keine einzige Frau, die keine Catcalling-Erfahrung oder eine andere Art von sexueller Belästigung auf der Straße erlebt hat

Ingy, engagiert sich bei "catcallsofberlin"

Im Zusammenhang mit Catcalling gibt es bereits eine Petition "Es ist 2020. Catcalling sollte strafbar sein" [www.openpetition.de] aus dem vergangenen Jahr mit fast 70.000 Unterstützenden, die laut einem Bericht von "Funk" [www.youtube.com] dem Frauenministerium vorgelegt wurde. Das Haus verwies die Petition demnach jedoch an das Justizministerium, weil es um Fragen der Strafbarkeit geht. Und das Justizministerium habe keinen Handlungsbedarf beim Catcalling gesehen, wie es in dem Bericht weiter heißt.

Nur die Grünen würden Catcalling strafbar machen

Andere Länder sind da schon weiter. In Belgien, Portugal und den Niederlanden ist Catcalling verboten. In Frankreich können die verbalen Belästigungen schon seit 2018 mit bis zu 750 Euro Bußgeld bestraft werden. In Deutschland hat sich noch nicht einmal das Parlament mit dem Thema beschäftigt. Die Parteien haben sich aber schon Meinungen gebildet. Nur die Grünen befürworten die Idee, Catcalling strafbar zu machen. Die Linke und die SPD stehen der Idee offen gegenüber. Die Union, FDP und AfD sind dagegen. Sie verurteilten jedoch jegliche Art sexueller Belästigung, hieß es.

Nach einem Bericht der "taz" zur Catcalling-Petition haben 44 Prozent der deutschen Frauen bereits sexuelle Übergriffe erlebt. Die Hälfte davon hätten verbal stattgefunden. Die Zahlen stammen aus einer Studie des Bundesfamilienministeriums aus dem Jahr 2019 [www.bmfsfj.de]. In anderen Studien seien die Zahlen noch deutlich höher.

Bewusstsein muss erst geschaffen werden

Das deckt sich mit den Erfahrungen des "@catcallsofberlin"-Teams, die nahezu täglich oder jeden zweiten Tag Einsendungen mit neuen Sprüchen bekommen. Laut Ingy, die im Master Rehabilitationspädagogik studiert, berichten viele von Erfahrungen, die bereits Monate oder gar Jahre zurückliegen, weil sich erst jetzt bei ihnen das Bewusstsein gebildet habe, dass das sexuelle Belästigung gewesen sei. Auch sie selbst sei erst durch die Genderstudies-Kurse, die sie im Bachelorstudium gehabt habe, tiefer in die Materie eingedrungen. "Je tiefer ich da eingestiegen bin, desto bewusster wurde mir eigentlich, welche Machtstrukturen in unserer Gesellschaft bestehen - sowohl politisch als auch auf allen anderen Ebenen." Jetzt könne sie ihre Stimme erheben und sexuelle Belästigung benennen.

Erlebnisberichte von sexueller Belästigung im Privaten, am Arbeitsplatz, im Internet oder in der Schule sind als Protestaktion gegen Catcalling mit Kreide auf die Straße geschrieben. (Bild: chalkback.org)
Ein Beispiel für einen Erlebnisbericht von sexueller Belästigung am Arbeitsplatz | Bild: chalkback.org

Betroffene fragen nach eigener Schuld

Die Reaktionen auf der Straße, wenn sie die Sprüche mit Kreide aufschreibe, seien häufig positiv, sagt Ingy. Zwar gingen die meisten vorbei oder stapften auch über die Sätze herüber, aber diejenigen, die nachfragten, bedankten sich mitunter sogar, weil ihnen klar werde, dass Catcalling kein Flirten sei. "Nach einem Kompliment fühlt man sich gut", so Ingy. Niemand, der "@catcallsofberlin" Einsendungen schicke, fühle sich nach so einer Situation gut, auch nicht wenn "geiler Arsch" gesagt werde. Die Betroffenen bekämen beim Catcalling "total das schmutzige Gefühl". Sie schauten an sich herunter, fühlten sich dreckig und grübelten, ob ihre Kleidung provokant sei. "Sobald sich die Person so fühlt, ist das Belästigung", so Ingy. Die Betroffenen treffe keine Schuld. Vielmehr sollte darüber gesprochen werden, was die Sprücheklopfer mit dem Catcalling machen.

Corona setzt Catcalling kein Ende

Am häufigsten mit 46 Prozent werden Frauen auf öffentlichen Plätzen von Unbekannten belästigt, wie es im Bericht von "Funk" heißt. Am zweithäufigsten mit 41 Prozent werden sie am Arbeits- oder Ausbildungsplatz zum Opfer verbaler Übergriffe. Daran hat auch die Corona-Pandemie wenig geändert. Im Gegenteil: Es fehlt durch die geschlossenen Clubs und Restaurants sogar das allgemeine Gewusel einer Großstadt wie Berlin, das dafür sorgt, auch nachts um vier um Hilfe bei Passanten bitten zu können. Wenn eine Frau jetzt abends allein in der U-Bahn belästigt werde, sagt Ingy, bleibe ihr oft nur, die Sprüche zu ignorieren oder, wenn es gefährlich oder unsicher werde, gezielt nach Hilfe zu suchen.

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Beitrag von Anke Fink

18 Kommentare

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  1. 18.

    Ich würde nie auf die Idee kommen, eine Frau auf diese Art und Weise zu belästigen. Was für ein asoziales Verhalten.

  2. 17.

    Sie haben meine Texte nicht richtig gelesen, sondern nur die Buzz-Words aufleuchten lassen. Das was im Beitrag beschrieben ist, ist inakzeptables Verhalten ! Ich denke nur, dass diese widerliche Entwicklung Ursachen hat, und denen sollte man auf den Grund gehen, anstatt neue Strafgründe zu finden.
    Woran liegt es, dass solche Sprüche gemacht werden, wo ging da der Anstand verloren ? Ist es die veränderte Erziehung, Einflüsse, die durch die Migration patriarchischer Kulturen stärker wurden, liegt es vielleicht auch daran, dass der männliche Teil des Problems nicht ausgelastet ist, Minderwertigkeitsgefühle hat. Wieso werden die Männer in der Werbung in der Regel als Idioten dargestellt ? Warum sind die Mädchen so leicht zu verunsichern, warum stehen Mädchen, die nicht der Schlankheitsnorm entsprechen, vor allem unter ihren Geschlechtsgenossinen unter Druck usw. usf.
    Ich glaube einfach nur, dass nur Strafen die Ursachen nicht beheben werden.

  3. 16.

    Die Sprüche kann man den sexuell unterrepräsentierten zuschreiben, die einen Porsche o.ä. benötigen um sich als vollwertiger Mann zu fühlen. Früher wurde auch hinterher gepfiffen oder Sprüche geklopft, aber diese anmaßende Sprache ist unerträglich und hat mit flirten nichts zu tun. Einfach nur zum fremdschämen.

  4. 15.

    Ich las auch davon. Es muß unvorstellbar für Frauen gewesen sein. Kirche und Staat in trauter Eintracht.

  5. 14.

    Das die Grünen hier die einfachste, aber alte und rückwärtsgewandte Methode, des "unter Strafe stellen" sehen ist schon bemerkenswert. Bei allen anderen Straftaten scheint ja der Täterschutz vor dem Opferschutz zu gehen - und zwar immer. Warum hier nicht auch Aufklärung, Ächtung, Resozialisierung - macht das zu viel Arbeit? Die o.g. Aktion ist deshalb gut, weil sie ein Bewusstsein schafft, ein negatives Gefühl, dass bei Frauen entstehen kann anspricht. Damit hat dies eine erzieherische Wirkung. Andererseits muss man den Frauen auch die Möglichkeit lassen zu zeigen: ich will flirten. Nun ist es am Mann zu erkennen, was stilvolles Flirten im konkreten Einzelfall genau ist - was für eine Herausforderung, damit Missverstände nicht entstehen, Missbrauch von Anschuldigungen ausgeschlossen ist und Frauen trotzdem Chancen haben, auch in Männer dominierten Teams eingestellt/aufgenommen zu werden.

  6. 13.

    Hallo Daisy,
    ist es Euch nicht gelungen, diese Anmache einfach zu ignonieren? Ich werde zuweilen von irgendwelchen Pennern angequatscht, das überhöre und übersehe ich!
    Für die "normalen" Männer bin ich schon seit Jahren unsichtbar auf Grund meines Alters wahrscheinlich!?
    Das finde ich auch nicht so prickelnd!

  7. 12.

    Lieber Karsten,
    Sie sehen das Problem also bei den Frauen/Mädchen? Denn a.) "muss es doch einen Markt für so ein Verhalten geben" und b.)gehen "Mädels aufgedonnert mit eng anliegenden bauchfreien Shirts zur Schule" ?

    Das ist einfach nur Victim-blaming (dt. Täter-Opfer-Umkehr), mehr nicht. Das Problem sind Männer, die sich so verhalten und widerum andere Männer, die das Verhalten ihrer Geschlechtsgenossen verteidigen. Sie sollten sich schämen.

  8. 11.

    Ich habe für solche Typen eine Handbewegung übrig - und die hat nichts mit dem Mittelfinger zu tun... W...

    Nun muss ich mich aber auch nicht abends/nachts am Proll-Alexanderplatz rumtreiben oder in den Öffis, Gottseidank. Aber die, die es müssen... da wird frau echt zur Feministin...

  9. 10.

    Nachts allein in der U-Bahn kann in bedrohlichen Situationen tatsächlich das Ziehen der Notbremse die Rettung sein. Der Zug hält im nächsten Bahnhof und wird vom Fahrer kontrolliert, der die Notbremse entriegeln muss und gewalttätige Fahrgäste von der weiteren Beförderung ausschließt sowie nötigenfalls die Polizei und Feuerwehr bzw. Rettungswagen alarmiert. Victim-blaming und sexualisierte Gewalt war unter veralteten irisch-katholischen Sozialnormen weit verbreitet und ist staatlich-kirchlich organisiert bis zum Ende des letzten Jahrhunderts sogar belegt. "Der irische Ministerpräsident Michael Martin kündigte eine offizielle Entschuldigung im Parlament an. Der Bericht zeichne das Bild einer "über Jahrzehnte hinweg vorherrschenden frauenfeindlichen Kultur in Irland". "Wir hatten eine völlig gestörte Einstellung zur Sexualität und Intimität, Mütter sowie ihre Kinder mussten für diese Störung einen furchtbaren Preis bezahlen."
    www.tagesschau.de/ausland/irland-mutter-kind-heime-101.html

  10. 9.

    Es geht den Typen nicht darum Erfolg bei den Frauen zu haben. Es geht denen darum macht auszuüben. Der Mann, der die Frau objektiviziert. Und das ist ein Riesen Problem, catcalling nur eine der vielen eisspitzen.

  11. 8.

    Das will ich damit auf keinen Fall sagen ! Es geht mir um den allgemeinen und vor allem unverkrampften Umgang der Geschlechter miteinander. Nun, und da ist Abrüstung auf beiden Seiten angesagt. Die Mädels brauchen das Selbstbewusstsein, die blöden Typen abblitzen zu lassen und die Kerle brauchen natürlich die entsprechende Kinderstube.
    Alles gleich unter Strafe zu stellen führt auch nicht zum Ziel - Auf Tagesschau.de wurde schon geschrieben, dass sich in Amerika schon Firmen davor hüten, Frauen einzustellen, um derartigen Problemen aus dem Weg zu gehen.
    Es ist die einfache Frage : Warum ging es vor 20, 30 Jahren besser als heute bzw. was war anders ?

  12. 7.

    Aber eine Bekleidungspflicht an den Schulen schiebt die Verantwortung auch nur wieder auf die Opfer - hier die Mädchen. Warum sollte ein Mädchen nicht anziehen dürfen, was sie will, ohne Angst zu haben, deswegen sexuell belästigt zu werden? Hier greift (leider auch wieder der englische) Begriff Victim-Blaming.
    Ist es nicht eher Aufgabe der Eltern und Lehrkräfte die Jungs dahingehend aufzuklären, dass so ein Verhalten nicht in Ordnung ist?

  13. 6.

    Anhand des einen oder anderen Kommentars merkt man bereits, das es Menschen gibt für die diese Art der "Anmache" scheinbar normal oder zumindest OK und hinnehmbar ist.
    Leute, eine Frau so anzumachen zeugt von absoluter Dummheit und einem hochgradigen Mangel an Respekt der Frau gegenüber.
    In der Hauszeitung unserer Behörde werden wir in der März-Ausgabe ebendieses Thema behandeln. Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz in Verbindung mit Bekleidung und Beratungsgesprächen mit Bürgern, der AGG-Beschwerdestelle, etc. Auch und gerade Behördenmitarbeiterinnen sind teilweise täglich den "kleinen" Belästigungen durch Kollegen und Bürger ausgesetzt.
    Glücklicherweise sind die Arbeitgeber mittlerweile dahingehend sensibilisiert, das eine Beschwerde bei der AGG Stelle klärende Gespräche mit Opfer, Täter und Vorgesetzen nach sich ziehen. Personalrechtliche Konsequenzen für Mitarbeiter und Hausverbote für Bürger stehen dann im Raum.

  14. 5.

    Die Beispiele für die Anmachsprüche gehen tatsächlich unter die Gürtellinie. Ich frage mich allerdings, warum reden die Typen so ? Führen die Sprüche denn zum Erfolg, früher wären solche Typen bei den Mädels komplett abgeblitzt und hätten aus diesem Grund solche gar nicht erst gucken lassen. Gibt es also doch einen "Markt" für so ein Verhalten.
    Die andere Seite der Medaille ist natürlich auch die absolute Übersexualisierung der Gesellschaft und speziell der sozialen Medien. Solange Aussehen bei den Leuten das Wichtigste ist und gerade auch bei den Pubertierenden kein Problembewusstsein geschaffen wird, geht es noch weiter bergab.
    Beispiel : In der Klasse meiner Söhne (15 Jahre) gehen Mädels aufgedonnert mit eng anliegenden bauchfreien Shirts zur Schule. Wir hatten mal eine irische Gastschülerin, die hatte uns erklärt, dass in ihrer Schule bauchfrei und Schminke untersagt sind und nur zwei Ohrringe gestattet sind.

  15. 4.

    Shocking! Ich verlange fürs Hinterherpfeifen Haftstrafen von mindestens zwei Jahren, alternativ dazu zwei Semester Genderstudies-Kurse.

  16. 3.

    Man kann ja nun wieder viel schreiben woher dieser Schwachsinn kommt und ob es strafbar ist oder nicht. Man kann auch viele Untersuchungsgruppen uns sons etwas bilden. Für mich steht fest, wir haben es mit einer zunehmenden Verblödung vieler Menschen zu tun und das liegt nicht nur an Corona.

  17. 2.

    Icke finde den Artikel ja ganz informativ! Aber! Icke bin der englischen Sprache nicht mächtig und frage mir, ob es denn keine deutsche Übersetzung gibt. Haben wir nicht schon genug englische Wörter im Sprachgebrauch?

  18. 1.

    Gestern erst wieder erlebt beim Winterspaziergang mit meiner Freundin. Wir sind Anfang 30 und waren dick eingepackt und hatten Masken auf. Trotzdem wurden wir sehr sexistisch angemacht, so dass da wir Angst bekamen.
    Sollen wir uns alle verschleiern damit das endlich aufhört oder warten bis wir 70 sind oder nie mehr allein auf die Straße? Es ist zum Verzweifeln.

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