Anwohner und Freunde haben einen Gedenkort für den verstorbenen Obdachlosen Marco (Bild unten Mitte) an dessen letztem Schlafplatz in einem Hauseingang der Herrfurthstraße in Berlin-Neukölln aufgebaut. Marco starb Anfang Januar 2021 aus noch nicht bekannten Gründen, er war seit mehreren Jahren im Neuköllner Schillerkiez bekannt, Foto vom 16.01.21 (Quelle: rbb|24/Schneider).
Bild: rbb|24 / Schneider

33-jähriger Obdachloser stirbt in Neukölln - "Jeden könnte es treffen wie Marco"

Rund um den U-Bahnhof Boddinstraße in Neukölln kannte den Obdachlosen Markus fast jeder. Jetzt ist der 33-Jährige, der eigentlich Marco Reckinger hieß, auf der Straße gestorben. Er war Musiker - und "eine Naturgewalt", sagt ein Freund. Von Matthias Bartsch

Echte Freunde hatte Marco am Ende wohl nur noch wenige. Das Leben in den vergangenen Jahren auf der Straße sorgte dafür, dass er sich mehr und mehr zurückzog. Immer lauter wurden die Stimmen in seinem Kopf. Aber zu vielen Menschen im Kiez pflegte Marco eine liebevolle Bekanntschaft. Fast jeder rund um den U-Bahnhof Boddinstraße kannte den 33-jährigen Obdachlosen. Anwohner unterstützten ihn mit Lebensmitteln, Matratzen und Decken. Marco stellte sich ihnen als Markus vor, einem seiner Künstlernamen: Markus Aurelius. Aber wer wirklich der Mensch war, der seit 2016 auf den Straßen im Schillerkiez lebte, das wussten wohl die wenigsten.

Seit acht Jahren lebte Marco in Berlin

Als die Nachricht von Marcos Tod am 9. Januar in seinem Heimatland bekannt wurde, sorgte das für Aufsehen. Auf der Internetseite eines Medienkonzerns in Luxemburg war der Artikel über Marco zeitweise der meistgeklickte. Denn Marco Reckinger war Musiker, bekannt geworden mit seinem Duo-Projekt "Christal and Crack". Als Produzent war er auch im Hip-Hop und in der elektronischen Musik aktiv.

Einer, der mehr über das Leben des verstorbenen Künstlers weiß, ist der Schauspieler Max Thommes. Die beiden lernten sich in der Luxemburger Zeit kennen, kannten sich seit mehr als 20 Jahren.

Hätte man Marco helfen können? - "Nein"

"Marco war unglaublich charmant", sagt Thommes. Auch in den letzten Jahren, als es ihm immer schlechter ging, sei das so gewesen. Thommes erzählt von Marcos Lebensweg. Geboren in Brasilien, aufgewachsen bei Adoptiveltern in der kleinen Stadt Düdelingen im südlichen Luxemburg, gleich an der französischen Grenze. Später studierte er Tontechnik in Paris und gelangte nach diversen Musikprojekten 2012 nach Berlin.

"Er war eine Naturgewalt", sagt Max Thommes. "Immer voller Energie und Ideen, ein echtes Vorbild für mich". Skater, Rapper, Snowboarder, Sprayer und beliebt bei Frauen – Marco sei mit wenigen Worten nicht zu beschreiben, sagt Thommes. Aber schon früh kämpfte er auch mit psychischen Problemen. Er feierte viel, trank zu viel und nahm schließlich auch andere Drogen. Der junge Mann verlor mehr und mehr die Kontrolle über sein Leben. Hätte man ihm nicht helfen können? Thommes zögert nicht lange mit der Antwort. "Nein", sagt er. Marco sei ein Freigeist gewesen und unglaublich stur. Hilfe nahm er nur zögernd an, im Zweifel lieber gar nicht.

Toter Obdachloser im Schillerkiez (Quelle: rbb/Matthias Bartsch)
Anwohner im Neuköllner Schillerkiez nehmen Abschied von Marco/MarkusBild: rbb/Matthias Bartsch

"Schrecklich, dass er so jung gestorben ist"

Thommes' Erinnerungen passen zu den Schilderungen der Anwohner. Auch Tage nach Marcos Tod kommen sie im Minutentakt zu dessen letztem Schlafplatz, einer kleinen Hauseingangsnische in der Neuköllner Herrfurthstraße. Hier verbrachte Marco in den vergangenen Monaten die Nacht auf einer Matratze. Die Menschen bleiben auffällig lange stehen und betrachten das fast schon surreale Bild. Der Eingang ist vollgestellt mit roten und weißen Kerzen. An der Stufe lehnt ein Kuscheltier, die Wände sind zugeklebt mit Abschiedsworten und Briefen. Tulpen und Rosen verdecken den grauen Absatz. Julia wohnt ebenfalls im Kiez. Jeden Tag kam sie an Marco vorbei. Man grüßte sich, die Kinder hoben den Daumen, Marco grüßte zurück. "Immer so freundlich", sagt Julia mit Tränen in den Augen. Sie stellt sich viele Fragen.

Natürlich wussten alle, dass Marco psychische Probleme hatte. Er schrie viel, ohne erkennbaren Grund. Julia fühlte in den vergangenen Monaten, dass es Marco immer schlechter ging. "Wir alle waren so mit unserem Home-Office beschäftigt, die quengelnden Kinder, die Angst vor Corona. Es ist schrecklich, dass er so jung gestorben ist." Der Kioskbesitzer, bei dem Marco öfter ein- und ausging, erzählt, Marco habe einige Tage vor seinem Tod stark gehustet und Blut gespuckt.

Irgendwann reagierte der junge Mann nicht auf Ansprache. Die herbeigerufenen Sanitäter konnten nicht mehr helfen: Marco starb noch vor Ort im Rettungswagen.

Kein Grund für eine Klinikeinweisung

Julia weiß, dass viele Nachbarn versucht haben zu helfen. Die Obdachlosenhilfe und auch der Sozialpsychiatrische Dienst wussten um das Schicksal des jungen Mannes. Einen Grund einzuschreiten sah keiner der Mitarbeiter. Von Marco sei keine Gefahr ausgegangen, weder für sich noch für andere. Genau das wäre aber eine Voraussetzung gewesen, um ihn in eine Klinik einzuweisen.

"Vor dem Krankenhaus hat Marco panische Angst gehabt", sagt Max Thommes. Am Ende bleibt auch für ihn die Frage, was man hätte besser machen können. Marco stehe stellvertretend für viele Menschen, die auf der Straße leben. Und davon gebe es immer mehr. Im vergangenen Jahr habe Marco noch regelmäßig im Syndikat übernachtet, einer linken Kiezkneipe, die im Sommer zwangsgeräumt wurde. Rückzugsorte, Hilfsangebote und soziale Einrichtungen fehlten mehr und mehr in Berlin. Auch das sei Teil der Wahrheit, sagt Thommes. In einem Abschiedsbrief am Hauseingang steht: "Berlin verurteilt Dich nicht, aber es fängt Dich auch nicht auf, wenn Du fällst."

Marco Reckinger (Quelle: privat)Marco Reckinger (Quelle: privat)

Letzter Abschiedsgruß mit lauter Musik

Nach Marcos Tod überlegt Thommes nicht lang. Er sorgt dafür, dass Marcos Leichnam nach Luxemburg übergeführt werden kann – damit er in der Nähe seiner Adoptiveltern beigesetzt wird.

Außerdem organisiert er eine Gedenkfeier am Hauseingang. Es kommen unerwartet viele Gäste. Anwohner und Bekannte, die Abschied von Marco nehmen wollen. Am Ende muss die Polizei die Herrfurthstraße sperren. Eine Frau sagt: "Marco ist einer von uns. Jeden könnte es treffen wie Marco."

Max Thommes lässt bei der Gedenkfeier Marcos Musik spielen. "Ich glaube, es hätte ihm gefallen, dass wir noch mal richtig laut seine Musik durch die Straße blasen. Marco war einfach ein Wahnsinniger, ein wundervolles Wesen, das einem auch den Nerv rauben konnte," sagt Thommes in seiner Abschiedsrede.

"Wenn Marco da war, dann war er gleichzeitig überall, im Überschall. Er liebte das rasante Leben und genoss es in vollen Zügen. Immer gut gelaunt und voller Tatendrang. Jeder Mensch hat eine Geschichte, jede Geschichte hat ihr Schicksal. Jedes Schicksal ein Eigenleben, und jedes solches ein Ende. Wir werden Dich nie vergessen."

Anwohner und Freunde haben einen Gedenkort für den verstorbenen Obdachlosen Marco an dessen letztem Schlafplatz in einem Hauseingang der Herrfurthstraße in Berlin-Neukölln aufgebaut. Marco starb Anfang Januar 2021 aus noch nicht bekannten Gründen, er war seit mehreren Jahren im Neuköllner Schillerkiez bekannt, Foto vom 16.01.21 (Quelle: rbb|24/Schneider).Auch mehrere Tage nach Marcos Tod bleiben immer wieder Passanten vor dem Gedenkort stehen, manche legen Blumen ab. Soviel Anteilnahme ist ungewöhnlich für einen obdachlosen Menschen - viele verschwinden, als seien sie unsichtbar gewesen.

Sendung: rbb88,8, 15.01.2021, 13 Uhr

Beitrag von Matthias Bartsch

34 Kommentare

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  1. 34.

    "Berlin verurteilt Dich nicht, aber es fängt Dich auch nicht auf, wenn Du fällst."

    Berlin ist magischer Anziehungspunkt für Freigeister aller Art. Alkohol und Drogen gehören in gewissen Kreisen zum guten Ton des Freigeistigen unabdingbar dazu. Leider weiß keiner, welche persönlichen Vorbedingungen oder unglücklichen Konstellationen den Genuss von Rauschmitteln glimpflich oder eben nicht so glimpflich verlaufen lassen. Die Lebensgeschichte dieses Mannes ist aus meiner Sicht durchaus eine typisch Berliner Geschichte, auch wenn die letzte Konsequenz für ihn persönlich fatal ist und die meisten anderen Fälle dann doch "nur" in einer Detox- und Therapiesituation landen.

  2. 33.

    Wer zwängt denn in dieser Stadt Obdachlosen noch Hilfe auf? Ihr Beitrag hat nichts mit meinem Kommentar zu tun. Auch haben Sie vom Thema keine Ahnung, wenn Sie von Einsicht schreiben.
    Der überwiegende Teil der Obdachlosen ist psychisch krank und drogenabhängig. Es war schon immer sehr schlimm, aber durch Corona fallen viele Hilfe, die die Menschen sonst hatten weg und zwar ersatzlos. Darum gehts.

  3. 32.

    Danke für den freundliche Rückmeldung. Es ist richtig: Hilfe muß man auch annehmen können. Betonung aufs "können": wenn ich einen Platten habe, hilft mir ein Holzrad auch nicht weiter.

    Man kann am Boden liegen, während sich einem Hände entgegenstrecken... und man diese Hilfe "aus inneren Zwängen heraus" nicht annehmen kann. Das muß ja nicht gleich pathologisch bedingt sein, dafür reicht ja auch schon eine kleine "Sinnkrise".

    Wichtig bleibt, daß die innere Sonne aufgeht. Wenn auch nicht jeden Tag, so doch zumind. regelmäßig. ;-)
    Bleiben Sie gesund!

  4. 30.

    Dann gibt es halt wenige aber es gibt sie. Als Erwachsener sollte man auch ein wenig Selbstverantwortung haben. Alles kann der Staat nun nicht richten; dies geht nur in Diktaturen.

  5. 29.

    Sehr geehrter Herr Krause,
    mit Ihrem Kommentar haben Sie richtig ins Schwarze getroffen. Solange man genügend hat, hat man ja sooviele "Freunde". Ist man selber in Schwierigkeiten und man hat nichts mehr, dann kann man diese "Freunde" suchen. Hat man was, ist man was. Hat man nichts, ist man der letzte Dreck. Selbst erlebt.
    Mit freundl. Grüßen

  6. 28.

    Als vor kurzem in Berlin Obdachlose gezählt werden sollten, um einen statistischen Überblick zu bekommen, wie viele davon es in Berlin gibt, wollten sich viele nicht Zählen lassen!
    Dann KÖNNEN sie auch in keiner Statistik auftauchen!

    Das erste, was man braucht um Menschen helfen zu können, ist deren Einsicht und Einverständnis, sich helfen zu lassen.
    Wenn ich jemandem meine Hilfe aufzwinge, ist das Bevormundung und führt bald zu dessen Entmündigung.

    Wollen wir Menschen "helfen", indem wir sie zu ihrem "Glück" zwingen, sie umerziehen, ihren "kranken" Willen brechen und wenn sie überhaupt nicht bereit sind, sich helfen zu lassen, letztendlich als "asoziale Elemente" brandmarken und in Lagern wegzusperren? Das hatten wir schonmal...

    Hilfe kann man nur anbieten - nicht aufzwingen!

  7. 26.

    Guten Abend,
    wir berichten regelmäßig über die Situation von Obdachlosen.

    Zum Beispiel hier:
    https://www.rbb24.de/panorama/thema/2020/coronavirus/beitraege_neu/2020/12/interview-obdachlose-lockdown-diakonisches-werk-berlin-brandenburg-schlesische-oberlausitz.html
    Oder hier:
    https://www.rbb24.de/panorama/thema/2020/coronavirus/beitraege_neu/2020/12/berlin-winter-obdachlose-laden-karuna.html
    Oder hier:
    https://www.rbb24.de/panorama/thema/2020/coronavirus/wie-geht-es-uns-/wiegehtesuns-wohnungslos-frau-berlin-corona.html

    Freundliche Grüße aus der Redaktion


  8. 25.

    Eine anrührende, traurige Episode in diesen Zeiten. Es klingt etwas tröstlich, dass das Umfeld Anteil am Leben - und am Sterben genommen hat. Die Berliner zeigen sich m.E. vielen Obdachlosen gegenüber durchaus empathisch, anders als andere Städte (z.B. im Süden der Republik), die meinen, das Problem durch Vertreibung zu lösen.
    Was aber aufmerken lässt, ist tatsächlich die Erwähnung des Syndikats. Genau hier zeigt sich, wie sich das Verdrängen der sozialen Rückzugsorte, der menschlichen Kiezinstitutionen negativ auf das Leben auswirkt. Mit gentrifizierten und investorgestyten Straßenzügen kehrt noch mehr Kälte ein, als das Thermometer anzeigen kann. Darum sind der Erhalt dieser Einrichtungen, ob Syndikat, Potse, Drugstore oder vieler anderer gefährdete "Menschenorte" wichtiger und substanzieller, als "die Politik" und das Spießertum so meinen.....

  9. 24.

    "Bevor Kritik kommt, Christ sein bedeutet mehr als Abends zum Wein Brotabbrüche mit Lachs und Kaviar zu verspeisen." --- Ich wußte, ich mache etwas richtig!

    Ich bin schon vollkommen erfüllt davon, meinem Sklaven die sich ständig ändernden Schichtreihenfolgen von Brot, Lachs, Kavier und Weintrauben zu erklären, daß ich gar keine Zeit habe, Christ zu sein. Leichte Anklänge von Christlichkeit müssen da reichen.

  10. 23.

    „ Auch der RBB berichtet ja nur „hinterher“ über diesen Menschen. “
    Ja, stimmt, dasselbe habe ich auch sofort gedacht!

  11. 21.

    Es gibt viele Anlaufstellen in Berlin die einem helfen würden, wenn man hinginge.

  12. 20.

    @Schan: obwohl ich nun wahrlich mit dem rbb online auf Kriegsfuß stehe, muss ich ihn her partiell zumindest in Schutz nehmen.
    Zwar war und ist mir dieser Artikel auch zu rührseelig, aber der rbb bringt immer wieder Artikel über Obdachlosenhilfe, auch nicht-rührseelige. Und das ist sehr positiv.

    Ein Thema, was sehr wichtig ist und noch viel wichtiger werden wird.

  13. 19.

    Wieso Spenden ? Viele Menschen gehen Arbeiten für einen Hauch von Selbstwert oder beschäftigen die Jobcenter mit der Durchsicht ihrer Bewerbungen. Die Sozialämter ringen immer wieder mit Schiksalen die Sie gern ändern würden aber nicht ändern dürfen. - Spenden sammeln, man will niemandem zur lasst fallen. - Vielleicht im Kirchenvorstand, im Verein, im Abgeordnetenhaus brainstormen ? Mit festem Budget, ohne zeitliche Beschränkungen ? Dritter Arbeitsmarkt, im KONSENZ gesellschaftlich Geschütz ohne TariffluchtundArbeitsplatzverlust-Drohung ? Hatten Wir Alles schon. Da war das Geld auch knapp. Aber der Mensch war noch Wertvoll oder er sollte die Füße stillhalten..

  14. 18.

    - " Jeden könnte es treffen, wie ..."
    - " Hätte man Ihm helfen können, nein, Er hätte es nicht gewollt ..."
    - Also trauern und dann so tun als wäre nichts gewesen.
    - " Studie sagt die Mehrzahl der in Berlin wohnenden Singles fühlen sich einsam ..."
    - Schließen Wir Uns den Politisch- und Gesellschaftlich- Verantwortlichen an. Lasst Uns trauern und dann NICHTS tun.
    - Nicht vergessen ! R2G und ihre Sympathisanten, sind DIE mit den Menschenrechten unterm Arm im Schwitzkasten und dem Moralknüppel in der geballten Faust.
    - Bevor Kritik kommt, Christ sein bedeutet mehr als Abends zum Wein Brotabbrüche mit Lachs und Kaviar zu verspeisen.

  15. 17.

    Wer berichtet seit Jahrzehnten mehr über Obdachlose, sozial Benachteiligte, teure Mieten, Arbeitnehmerausbeutung, Vernichtung von Kleingärten und vieles mehr als der rbb/rbb24.de, Berliner Abendschau? Noch vor taz und Tagesspiegel.
    Jede Woche wurde mehr als einmal über die jetzige Situation von Obdachlosen berichtet.

  16. 16.

    "Und ob Geld diesem traurigen Schicksal geholfen hätte?"
    Geld allein macht nicht glücklich! ... aber es beruhigt ungemein.

  17. 15.

    "Da darf Geld keine Rolle spielen."

    Cool! Wie viel haben Sie denn gespendet?

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