Vier Personen sind auf Langlaufskiern an einem winterlich verschneiten Waldrand mit einem Holzstapel unterwegs (Quelle: dpa/Patrick Pleul)
Bild: dpa/Patrick Pleul

Acht Verletzte in Berlin und Brandenburg - Schnee und Glätte führen zu Unfällen in der Region

Das Schneetreiben in der Nacht zu Samstag hat die Region in eine weiße Decke gehüllt - und zu zahlreichen Unfällen mit insgesamt acht Verletzten geführt. Meteorologen warnen vor einer erhöhten Glättegefahr ab Samstagabend.

Nach kräftigen Schneefällen in der vergangenen Nacht liegt in Teilen Berlins und Brandenburgs am Samstag eine dicke Schneedecke. Der Tiergarten, das Brandenburger Tor und die Siegessäule in der Bundeshauptstadt sahen im Schnee nach Winterzauber aus. Im Volkspark Friedrichshain gab es einige Rodler. Die Polizei rief in Durchsagen dazu auf, Masken zu tragen und Abstand zu halten. Im Park am Planetarium am Insulaner in Schöneberg schritt die Polizei ein. Es sei zu voll, sagte eine Beamtin.

Im Raum Berlin laufen die Menschen teilweise auf zehn Zentimetern Schnee, in Potsdam können es sogar elf Zentimeter sein, wie ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Samstagmorgen sagte. Es sei verbreitet glatt, Autofahrer müssten vorsichtig sein.

Unfälle in Brandenburg

Die Schnee- und Eisglätte hat am Samstag auf Brandenburgs Straßen zu zahlreichen Unfällen geführt. Die Polizei zählte bis zum Nachmittag 142 Verkehrsunfälle, davon waren den Angaben zufolge 52 witterungsbedingt. Acht Menschen wurden leicht verletzt.

Probleme verursachten zudem mehrere liegengebliebene Lkw; unter anderem auf der Autobahn 15 zwischen Vetschau und Cottbus/West sowie auf der südlichen A10 zwischen Dreieck Nuthetal und Ludwigsfelde/West. Probleme gab es auch auf der A9 zwischen Köselitz und Coswig sowie auf der A12 bei Müllrose.

Meteorologen warnen vor Glättegefahren auf Straßen und Gehwegen ab Samstagabend: Der Schnee, der am Samstag leicht antaut, friere in der Nacht wieder fest, Autofahrer und Fußgänger sollten daher besonders vorsichtig sein.

In der Nacht zu Sonntag stürzen die Temperaturen drastisch ab: Dann kann es bis auf minus acht, vielleicht sogar bis auf minus zehn Grad abkühlen. Der Sonntag bleibt morgens noch teilweise neblig und bewölkt, im Tagesverlauf soll sich aber immer mehr die Sonne zeigen. Es bleibt trocken bei Temperaturen um den Gefrierpunkt herum. Auch in der Nacht zum Montag kann es wieder bis auf minus zehn Grad abkühlen. Erst mit Beginn der neuen Woche ist wieder mit etwas milderen Temperaturen zurechnen.

Sendung: Inforadio, 30.01.2021, 10 Uhr

43 Kommentare

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  1. 43.

    @Bella: Fahrrad stehen lassen bei Glatteis. Wobei ich Ihnen nicht absprechen möchte, das Sie vorsichtig fahren. Aber umsichtig wäre Fahrrad stehen lassen.

  2. 42.

    Komisch finde ich hier nur, das die Kommentarfunktion immer noch geöffnet bleibt;-) Komme gerade von einen Spaziergang am Wasser zurück. Es ist wunderbar draußen. Zu schade, man kann jetzt nicht auch noch zu einen Bierchen mal eben in seine Lieblingskneipe einkehren. Jetzt sitze ich wie gewohnt im kuscheligen Sessel( Wärmflasche am Rücken)und lese in meinen Krimi weiter. Ich wünsche allen noch einen angenehmen Sonntagnachmittag.

  3. 40.

    Icke finde oooch, der Schnee und dit schöne Wetter sind doch ein besonderer Grund das Haus zu verlassen! Komische Kommentare hier heute.

  4. 39.

    Willkommen im Land des Alle über einen Kamm scherens!
    Der stürzende Fußgänger auf eisglattem Gehweg ist dann auch zu unvorsichtig und zu schnell unterwegs?
    Es gibt hierzulande noch Verkehrsteilnehmer, die umsichtig und nach geltenden Vorschriften unterwegs sind und befürchte, dass es auch sie bei diesen Wetterbedingungen schuldlos und ohne Einwirkung Dritter treffen kann!

  5. 38.

    Würde ich ja liebend gerne tun, aber zur Zeit besitze ich nur ein Paar davon. Vielleicht kann ja die ach so tolerante Heike aushelfen;-)

  6. 37.

    Nicht Schnee und Eisglätte führen zu Unfällen, nur die unvorsichtige, neutral: unangepasste Fahrweise der einschlägigen Verkehrsteilnehmer. Gleich des Fahrzeugs und der Fortbewegungsart.

  7. 36.

    Bei mir hiessen die alle in beiden Richtungen immer "Bopp-Bopp" - "Bopp-Bopp" .
    Also das war wohl das Geräusch der Teerfugen zwischen den Betonplatten bei Tempo 100 ;-)
    Das Feeling man heute auf der Stadtautobahn noch im Tunnel Innsbrucker Platz haben - wenn gerade kein Stau ist.
    ---> ;-)

  8. 35.

    Das war nicht komisch, Komisch.

    Da kann man doch foxdevilswild werden.

  9. 34.

    Ich warte jetzt ab bis @Lothar/Charlottenburg mir die regenbogenfarbigen Socken rumbringt, bis dahin bleibe ich zu Hause.

  10. 33.

    Och Leute bitte - plötzlich und unerwartet gibt es Schnee im Winter???
    Es gibt doch noch sowas wie Lebensrisiko, das heißt daß der Mensch bei Schnee etwas vorsichtiger sein sollte.

  11. 31.

    Lady Tosca, erst informieren, dann meckern.Ich weiss ja nicht, ob Sie im Nirgendwo wohnen, Winterschlaf hält die BSR jedenfalls nicht Bei uns ( Stadtrand) waren die Räumfahrzeuge schon am frühen Morgen unterwegs, auch die Nebenstraßen im Siedlungsgebiet wurden geräumt. Und für die Bürgersteige sind nun mal die Anlieger zuständig, ist schon immer so.Also, Lady, doch Socken über die Schuhe :))

  12. 30.

    Nun denn, sei’s drum. Ich merke schon, hier bin ich wieder einmal auf völliges Unverständnis gestoßen. Nur mal so am Rande bemerkt, die Regenbogenfahne ist Ihnen doch sicherlich schon mal aufgefallen, oder etwa nicht? Vornehm geht die Welt zugrunde. Lady Lotte verabschiedet sich.

  13. 29.

    Wir haben doch Lockdown und sollen gefälligst nur bei besonders wichtigen Gründen die Wohnung verlassen.
    Also ... einfach zu Hause bleiben ... auch bei Schnee.

  14. 28.

    Mensch@Lothar
    Das sind nun alte Kalauer aus der Faschingszrit was Sie da für Ratschläge geben, wenn Sie nichts anderes auf den Kessel haben....
    Soll ja in den nächsten Tagen noch mehr Schnee kommen und richtig kalt werden. Herrlich endlich Winter.

  15. 27.

    Liebe Heike,
    Charlottenburg. Vor allen Dingen ist hier eine riesen Kreuzung Kaiserdamm Ecke Königin-Elisabrth-Str da kracht es schon zu normalen Zeiten häufig, aber nun muss ich auch gerecht sein, jetzt ist alles frei ,mal sehen wie es weitergeht.
    Schönes Wochenende für alle.

  16. 26.

    Die für die Strassen und öffentlichen Wegen zuständige BSR war schon fleißig, gibt kaum was zu meckern, außer von den Menschen, die noch nicht mal draußen in der weißen Pracht waren, sieht sehr schön aus.

  17. 25.

    Das stimmt nicht. In Köpenick ist gut geräumt, sogar die Fahrradwege. Selbst auf den Bahnsteigen wird alles weggeschoben und gestreut. Sie müssen nicht immer verallgemeinern und rummeckern.

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