Schnee liegt am 03.01.2021 auf dem Berliner Obersee. (Quelle: rbb|24/Winkler)
Bild: rbb|24/Winkler

Wetter in Berlin & Brandenburg - Es bleibt wolkig mit der Aussicht auf Schneebällchen

Bei Temperaturen rund um den Gefrierpunkt soll es auch in den kommenden Tagen immer wieder schneien in Berlin und Brandenburg. Wer wirklich etwas vom Schneefall haben will, muss früh aufstehen. Denn tagsüber wird der schnell zu Matsch.

Nachdem es schon am Sonntag ersten Schneefall gegeben hat, beginnt die neue Woche in Berlin und Brandenburg ebenfalls mit Wolken und Schnee. In der Nordhälfte Brandenburgs erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Montag sogar bis zu zwei Zentimeter Neuschnee.

Vermutlich bis Ende der Woche bleibe es unter dicken Wolken bei nasskalter Witterung, hieß es. Immer wieder kann es zu Schneefall oder Schneeregen kommen. Die Höchsttemperaturen sollen in Berlin und Brandenburg zwischen einem und drei Grad liegen. Schneematsch könnte auch weiterhin für glatte Straßen sorgen.

Donnerstag wird es etwas kälter

Wer wirklich möglichst viel vom Schneefall haben will, der solle am "Mittwochmorgen möglichst früh aufstehen und dann rausgehen", sagte Meteogroup-Meteorologe Marcus Boljahn rbb|24. Denn insbesondere in der Nacht zum Mittwoch sollen richtig große Schneemengen fallen. Da diese bei Temperaturen über dem Gefrierpunkt auch schnell wieder wegzutauen drohen, müsse man zeitig dran sein. "Das wird derzeit ja alles sehr schnell matschig tagsüber", so Boljahn.

Etwas kälter wird es voraussichtlich am Donnerstag: Der Wetterdienst rechnet dann vor allem nachts mit minus einem bis tagsüber maximal plus zwei Grad - und es könnte erneut schneien. Meteogroup-Meteorologe Boljahn verweist aber darauf, dass es sich dann eher nicht mehr um große Mengen handelt.

Unfälle wegen Glätte und Schnee

Nach Schneefällen kam es bereits am Sonntag und in der Nacht zum Montag in Berlin und Brandenburg zu Glätteunfällen.

Auf der Bundesstraße 158 bei Ahrensfelde (Barnim) kam in der Nacht zu Montag ein Geländewagen von der Straße ab und prallte gegen einen Baum. Die Fahrerin und ihr Beifahrer wurden dabei schwer verletzt.

Überwiegend Blechschäden meldete die Polizei in Brandenburg aus Cottbus, Spremberg und den Landkreisen Oberspreewald-Lausitz und Dahme-Spreewald. Hier wurden vor allem Verkehrsunfälle gemeldet, die ihre Ursache nach Polizeiangaben "in unangepasster Fahrweise bei winterlichen Fahrbahnverhältnissen hatten". Die Polizeidirektion zählte 17 Unfälle bis Montagmittag in Cottbus und den Kreisen Dahme-Spreewald, Spree-Neiße und Oberspreewald-Lausitz. Trotz der vielen Unfälle kam es nur zu Blechschäden, verletzt wurde niemand, sagte Polizeisprecher Torsten Wendt rbb|24. "Es gab zum Glück keine personellen, sondern nur materielle Schäden."

Auf der A9 war es am Sonntag zwischen Brück und Niemegk zu mehreren Unfällen gekommen, weil die Fahrbahn glatt war. Mehrere Autos rutschten in die Leitplanken oder landeten im Straßengraben. Die Straßenmeistereien mussten sämtliche Streufahrzeuge einsetzen.

Der Lagedienst der Regionalleitstelle Lausitz registrierte bis zum Sonntagnachmittag etwa 290 Einsätze. 33 von der Schneelast umgestürzte Bäume mussten demnach von Straßen und Telefonleitungen geräumt werden.

Die plötzliche Invasion der Schneemenschen

Sendung: Inforadio, 04.01.2021, 10:15 Uhr

9 Kommentare

Wir schließen die Kommentarfunktion, wenn die Zahl der Kommentare so groß ist, dass sie nicht mehr zeitnah moderiert werden können. Weiter schließen wir die Kommentarfunktion, wenn die Kommentare sich nicht mehr auf das Thema beziehen oder eine Vielzahl der Kommentare die Regeln unserer Kommentarrichtlinien verletzt. Bei älteren Beiträgen wird die Kommentarfunktion automatisch geschlossen.

  1. 9.

    Anfänglich dieses „*innen“ und „Radfahrenden“ noch belächelt. Mittlerweile m.E. aber echtes Problem. Für Ausländer ist die Deutsche Sprache eh schon immer schwer zu erlernen. Nun bald unmöglich und extrem verwirrend für den, der sie bereits einigermaßen erlernt hat. Und viele technische und juristische Texte müssen eindeutig sein/bleiben. Wo bleibt also das diesbezügliche Veto des Goethe-Instituts? Wo bleibt das Veto der Lehrer? Wo bleibt das Veto der Schriftsteller und Verleger? Wo das der (Sicherheits-)Techniker, Ingenieure und Qualitätsmanager? Und Wo bleibt das Veto der Juristen und Teilen der Politik? … Und muss gegen so eine Art gesinnungssprachlicher Entwicklung nicht generell plädiert werden?

  2. 8.

    Vorsicht, in manchen Gruppierungen gilt der Schlips als Phallussymbol, auch das könnte wieder falsch ausgelegt werden.
    Es ist schon nicht einfach, aber wenn es weiter schneit, dann gibt es bestimmt noch viele schöne Schneeskulpturen, egal ob w/m/d.

  3. 7.

    Dit hört sich nach Yeti an! Dann fühlt m/w/d sich uffn Schlips getreten! Hm, gar nisch so einfach! HihiHi

  4. 6.

    Dann aber bitte auch
    Schneemensch, das menstruiert
    ;-))

  5. 5.

    Hihihi, hört sich gut an! Früher hießen "Engel" Jahresendfiguren! Manche Dinge ändern sich vermutlich nie. Wortklauberei gehört offensichtlich dazu. Und irgendwann werden wir vor lauter Gendersternchen den Sinn eines Textes nicht mehr verstehen!

  6. 3.

    Mhh ... Schneeskulptur*Innen. Figur könnte ja sexistisch sein - also da gibt es bestimmt ein Jemand*In der sich daran stört, wenn die eigenen Speckrollen nicht als Speichererweiterung des Bauchgefühls gesehen werden. Ehrlich so'n Vogel möchte ich mal in ein Nautikgeschäft schicken ... "Hol' mal zwei Sextanten." Au Backe.

  7. 2.

    Nicht Lästern, sonst dürfen wir in Zukunft nur noch "Schneefigur "sagen, statt Schneemann.

  8. 1.

    Icke finde dit diskriminierend!!!! Hihihi! Keeene einzige Frau dabei!

Nächster Artikel

Das könnte Sie auch interessieren