Eine Tram in der Nähe des Alexanderplatzes in Berlin-Mitte, Archivbild (Quelle: DPA/Jörg Carstensen)
Bild: DPA/Jörg Carstensen

Berlin-Alexanderplatz - Drei Verletzte bei Zusammenstoß von Tram und Polizeiauto

Beim Zusammenstoß zwischen einem Polizeiwagen und einer Tram in Berlin sind am frühen Sonntagmorgen drei Menschen verletzt worden.

Wie die Polizei mitteilte, war ein Einsatzwagen mit Blaulicht gegen 5.40 Uhr auf der Alexanderstraße in Mitte unterwegs. Auf der Höhe des früheren Haus des Reisens stieß der Streifenwagen mit einer Tram zusammen, die vom Alexanderplatz gefahren kam.

Bei dem Aufprall habe der Fahrer des Polizeiwagens Verletzungen am Rumpf erlitten. Zur weiteren Behandlung sei er in ein Krankenhaus gebracht worden. Nun werde untersucht, ob er eine rote Ampel überfahren hatte, hieß es. Sein Beifahrer und die Fahrerin der Tram hätten einen Schock erlitten.

Sendung: Inforadio, 28.02.2021, 15 Uhr

13 Kommentare

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  1. 13.

    "Zig Tonnen schwere Metallblöcke fahren mit dieser ganzen Wucht durch den Verkehr"

    Bin auch gegen Autos in Stadt :)

  2. 12.

    Zig Tonnen schwere Metallblöcke fahren mit dieser ganzen Wucht durch den Verkehr, ohne (wenigstens etwas) ausweichen oder voll bremsen zu können … Bei Kollisionen mit hoher Wahrscheinlichkeit Totalschaden oder Tod … Bin kein Gegner des ÖPNV. Aber Eisenbahnen gehören unter die Erde, in exklusive Stadtschneisen oder auf Stelzen. Bin für ein Tram-Moratorium.

  3. 11.

    Zig Tonnen schwere Metallblöcke fahren mit dieser ganzen Wucht durch den Verkehr, ohne (wenigstens etwas) ausweichen oder voll bremsen zu können … Bei Kollisionen mit hoher Wahrscheinlichkeit Totalschaden oder Tod … Bin kein Gegner des ÖPNV. Aber Eisenbahnen gehören unter die Erde, in exklusive Stadtschneisen oder auf Stelzen. Bin für ein Tram-Moratorium.

  4. 10.

    Die Straßenbahn dort kreuzen zu lassen und dann über den vollen Alexanderplatz ist ein Paradebeispiel von verfehlter Stadtplanung. Der Fußgängertunnel dort, der trockene und sichere Passage bot, wurde auch zu gemacht.
    Schon hinterm Hotel fährt die Tram auf ihrer Stammstrecke. Warum musste man diese mitten durch eine Fußgängerzone umleiten. Diese Straßenbahn bringt dort den ganzen Verkehr zusätzlich durcheinander.
    Ansonsten entbinden Sondersignale nicht vom einhalten der StVO. Uns wird immer erzählt wie haben so zu fahren, dass wir rechtzeitig vor Hindernissen zum halten kommen. Selbst vor plötzlichen und unerwarteten Schlaglöchern.

  5. 9.

    Ich muss Sie leider korrigieren. Laut Duden ist beides bei der Angabe der Uhrzeit zugelassen: https://www.duden.de/sprachwissen/sprachratgeber/Uhrzeitangaben

  6. 8.

    Sehr geehrter "Martin",
    genauso sehe ich es auch. Vor so einer Kreuzung Tempo drosseln, gerade wo die Tram die Strecke kreuzt, sich über die Situation durch Blick überzeugen das keine Gefahr eines Zusammenstoßes besteht und dann wieder beschleunigen. Nicht einfach brettern.
    Mit freundl. Grüßen

  7. 7.

    Lt. obigen Angaben kam die Straßenbahn vom Alex, wo kurz vor der Kreuzung eine Haltestelle ist. Allerdings um diese Uhrzeit ggf. noch leer. Allerdings ist im obigen Artikel auch nicht die Richtung des Polizeiautos vermerkt, Alexanderstr. heißt es auch hinter dem Mittelstreifen,
    Kurz gefasst: Für einen Unfall um 5:40 (in Deutschland macht man einen : als Trennzeichen) und einer Nachricht nach 15:00 recht wenig Infos.

  8. 6.

    Die Polizei darf bei 'Rot' fahren, aber nicht die allgemeine Sorgfaltspflicht außer Acht lassen.

  9. 5.

    Wenn die Tram aus Richtung Moll/Otto-Braun-Straße kommend in Richtung Alex fuhr, hatte sie noch ordentlich Tempo. Außerdem wird oft von Seiten der Polizei die Sirene zu spät eingeschaltet. Und wegen dem Eigengewicht der Tram braucht sie halt einen längeren Bremsweg. Und bei einer Notbremsung kann es auch zu Verletzten unter den Fahrgästen geben.

  10. 4.

    Sehr geehrte "Vera",
    das Problem an dieser Stelle ist, wenn der Einsatzwagen erst kurz vor der Ampel die Sirene anmacht und die Tram ist voll in Fahrt, müsste die Tram voll in die Klötze treten. Und wenn Fahrgäste drin sind und es zu Verletzungen durch die Notbremsung kommt, ist leider immer der Straßenbahnfahrer der schuldige. Ich habe schon sehr oft erlebt daß die Einsatzkräfte der Polizei ihre Warnsirene viel zu spät aktivierten. Gutes Beispiel: Landsberger Allee/Petersburger Straße
    Mit freundl. Grüßen

  11. 3.

    Vorfahrt hin, Blaulicht her. So 'ne Tram braucht halt ein "wenig" länger um zum Stillstand zu kommen. 17 Sek YT-Video dazu (ohne Crash etc.) :
    https://www.youtube.com/watch?v=PvJy3UA3pqM
    Lernt man eigentlich in der Fahrschule ... oder habe ich meine Pappe schon so lange, das dies nicht mehr auf dem Stundenplan steht?

  12. 2.

    nicht immer. Nur wenn mit Blaulicht UND sondersignal gefahren wird, dann ist diesem Fahrzeug freie Durchfahrt zu gewähren. Unter entsprechender Vorsicht kann dann auch die Kreuzung bei rot befahren werden. Nur allein das Blaulicht verpflichtet andere Verkehrsteilnehmer im Prinzip zu nichts, es ist lediglich ein Warnsignal.

  13. 1.

    Diese Kreuzung ist übersichtlich. Jetzt kommt der Streit - wer hatte Vorfahrt. Ich - nein ich - nein ich. Fährt die Polizei mit Blaulicht nicht immer bei Rot, weil sie hat ja Vorfahrt.

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