Clara Mayer am 6.3.2020 auf einer Demonstration in Berlin (Bild: imago images/Müller-Stauffenberg)
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Interview | Klima-Aktivistin Clara Mayer - "Wer Hass abbekommt, darf das nicht für sich behalten"

Clara Mayer ist eines der Gesichter der Berliner Fridays for Future-Bewegung und setzt sich entschieden gegen Rechts ein. Im rbb|24-Interview berichtet sie von blankem Hass, der ihr im Internet begegnet, wie sie damit fertig wird - und wer dahinter steckt.

rbb|24: Frau Mayer, seit Jahren werden Sie im Internet angefeindet und unter Ihren Instagram-Posts finden sich immer wieder zahlreiche hasserfüllte Kommentare. Seit wann beobachten Sie diese besorgniserregende Entwicklung?

Clara Mayer: Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich meine erste große Rede gehalten habe, damals auf der VW-Hauptversammlung in Berlin [im Mai 2019, Anmerk. d. Red.]. Unter den ZDF- und ARD-Posts zum Thema waren unglaublich viele Hass-Kommentare, das waren Tausende. Und ich war damals noch minderjährig, ich war 17. Ich war noch nie in der Presse gewesen. Es war ein extremer Schock für mich, dass da so eine Welle des Hasses über mich hinwegschwappte und ich mir damals sichtlich machtlos dagegen vorkam.

Waren das Klimawandel-Leugner, die Sie wegen ihrer Thesen dort verurteilt haben? Oder worum ging es dabei?

Weniger. Auch damals war es schon die rechte Szene. Es ist sehr wichtig, sich immer wieder vor Augen zu führen, dass die Kommentare und vor allem der Hass im Netz nicht die reellen Meinungen der Gesellschaft widerspiegeln. Gerade wenn es um linke Themen geht, organisieren sich Chatgruppen im Netz - von AfD, Nazis, Rechtsextremen -, die den ganzen Tag nichts anderes machen als kommentieren und Links reinschicken, wo man noch kommentieren könnte. Die Kommentare, die ich bekam, waren sehr häufig sexualisierte Gewalt, sehr auf mein Aussehen bezogen. Es ist eine rechte Strategie, junge Frauen, die gerade anfangen, öffentlich politisch aktiv zu werden, mit ganz viel Hass zu bombardieren in der Hoffnung, sie einzuschüchtern, damit sie aufhören.

Und wie haben Sie sich damals aus dieser Welle des Hasses befreit?

Meine Freunde waren da ein Eisbrecher. Sie holten in der Cafeteria ihre Handys raus und sagten über Nudeln mit Tomatensauce: So, jetzt liest jede und jeder mal seine/n Lieblings-Hasskommentar vor. Und dann war mir das total egal. Man darf diesen Hass, wenn man ihn abbekommt, nicht für sich behalten. Denn dann dringt er tief ins Herz ein, und da gehört er absolut nicht hin. Es ist wichtig, mit Familie und Freunden darüber zu reden, weil das dann eine gute Einordnung ist. Ich habe über meine Erfahrungen mit den Hass-Kommentaren auch mit anderen politisch aktiven Frauen gesprochen, die gesagt haben: Hey, das bekomm' ich auch! Das sind immer die gleichen Chatgruppen, es sind Bot-Accounts, hinter den Tausenden Hasskommentaren stecken vielleicht 50 Menschen, die den ganzen Tag nix anderes machen.

Haben Sie das Gefühl, dass im Zuge der Corona Pandemie solche Hassbotschaften stärker zugenommen haben?

Man merkt schon, dass die Menschen mehr Zeit haben - und mehr Zeit führt unwiderruflich zu mehr Unsinn. Ich bekomme jetzt häufiger persönliche Nachrichten, wo manche wirklich detailliert ihre sexuellen Fantasien ausführen. Der Punkt ist: Ich lese diese Sachen meistens gar nicht mehr. Das heißt, der ganze Hass kommt bei mir gar nicht mehr an.

Also am besten ignorieren, sobald man selbst Opfer solcher Nachrichten wird?

Ja, ein Tipp ist tatsächlich, dass ich mir diesen ganzen Hass nicht mehr durchlese. Natürlich ist es trotzdem wichtig zu erfahren, was davon rechtlich relevant ist und den Rest zu löschen, damit andere Menschen diesen Quatsch nicht sehen. Ich habe meine ganzen Social-Media-Kanäle männlichen Freunden zugänglich gemacht, die noch nie sexuelle Gewalt erfahren haben - denn ich möchte keine Menschen belasten, die so etwas selber schon mal erfahren haben. Die Freunde schauen sich das mit ihrem männlichen Blick durch und entscheiden, was gelöscht werden kann und was gespeichert werden muss, weil es möglicherweise rechtlich relevant sein könnte. Das empfehle ich wirklich jedem, egal, wie klein der Instagram-Account ist.

Sind Sie denn schon mal juristisch gegen Hass-Kommentare vorgegangen?

Ja, ich kann mich erinnern, dass die bekannteste rechtsradikale Youtuberin ein Video über mich rausgebracht hat, das innerhalb von 48 Stunden extrem viral gegangen ist in der rechten Szene. Andere rechte Youtuber haben in dem Rahmen Videos über mich produziert und Hakenkreuze auf mein Gesicht montiert. Da gab es Kommentare, die von antisemitischen Verschwörungstheorien über extremste Vergewaltigungsfantasien bis hin zu ausführlich detaillierten Mordfantasien reichten.

Ich habe damals mit einem Medienanwalt gesprochen, und er hat mir gesagt, dass es leider sehr schwer ist, das nachzuverfolgen. Und es stimmt: Das Netz ist anonym. Ich habe damals meine Adresse sperren lassen mit der Begründung, dass mein Leben in Gefahr ist.

Kommen wir noch zur Radio-Fritz-Aktion, die am Montag startet und an der Sie teilnehmen. Die Aktion läuft unter dem Motto "Mund auf, wir gegen Hass im Netz". Damit soll die stille Mehrheit motiviert werden, laut zu sein gegen Hass im Netz. Was kann denn jeder Einzelne - selbst wenn er nicht persönlich von Hass-Kommentaren betroffen ist - unternehmen?

Nach der VW-Rede hat sich meine Freundin hingesetzt und zwei Stunden jeden Hass Kommentar gemeldet. Keiner davon ist runtergenommen worden. Die Frage, der wir uns stellen müssen, ist nicht, was jeder Einzelne tun kann, sondern die Frage, die wir uns stellen müssen ist: Warum schaffen es Instagram, Twitter, Facebook und Co. jeden zweiten Monat, ein schickes neues Update rauszubringen, mit ganz tollen neuen Dingen. Aber sie kriegen den Hass auf ihrer Plattform nicht in den Griff. Und wenn sie das nach so vielen Jahren, die sie schon existieren, nicht in den Griff bekommen, glaubt man dann wirklich noch, dass es einfach ein Versäumnis ist, mit dem sie nicht klarkommen? Oder doch, dass sie gar keine Absicht haben, den Hass auf ihren Plattformen einzudämmen, weil sie einfach gar kein finanzielles Interesse daran haben.

Wir müssen einfach klarmachen, dass wir diesen Hass, diese sexualisierte Gewalt gerade gegen Frauen, gegen marginalisierte Menschen, dass wir die nicht brauchen auf Plattformen. Die Plattformen müssen den strukturierten Hass und den politisch motivierten Hass von rechts eindämmen.

Frau Mayer, wir danken Ihnen für das Gespräch.

Das Interview führte Frank Preiss, rbb|24

Sendung: Radio Fritz, 22.02.2021, 7:30 Uhr

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49 Kommentare

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  1. 49.

    Sie kennen den Hintergrund von zig Tausenden jungen Menschen, die im Rahmen der FfF-Bewegung (weltweit) auf die Straße gehen? Echt?!?

    Und wie gesagt, besonders von jungen Menschen, die finanziell einigermaßen abgesichert sind, erwarte/erhoffe ich mir ein besonderes Engagement. Und es geht hierbei auch um geforderte langfristige, strukturelle Veränderungen und nicht darum irgendwelchen Arbeitnehmern die Heizung auszustellen. Sie können das gerne weiter ins Lächerliche ziehen, Ihnen sollte dann aber klar sein, dass Sie sich damit für einen sachlichen Diskurs disqualifizieren. Übrigens sind die ärmsten der Armen die ersten, die unter den Folgen des Klimawandels leiden. Insofern ist das Engagement der FfF-Bewegung durchaus sozial.

  2. 48.

    Bei den Reemtsma Cousinen dürfte es nicht um Markenklamotten, Handys und Plastikflaschen gehen sondern eher um die berühmten goldenen Löffel. Eben den Luxus den sich diese gehobenen Kreise so leisten können.
    Aber Hauptsache die Malocher sitzen für das Klima ohne Arbeit und in kalten Wohnungen rum. Die eigene Villa ist ja gut geheizt und Geld spielt sowieso keine Rolle.

  3. 47.

    Sie kennen den Hintergrund von zig Tausenden jungen Menschen, die im Rahmen der FfF-Bewegung (weltweit) auf die Straße gehen? Echt?!?

  4. 46.

    Zitat: "Da sie die Lebensläufe einiger weniger an der Spitze, die sich durch besonderes Engagement hervortun, mit Sicherheit nicht repräsentativ. Aber als Ansatzpunkt um die Bewegung zu diskreditieren, sind sie Menschen mit Ihrer Haltung willkommen..."

    Och, soviel bedarf es oft gar nicht, Ansgar. Den sich als "normales Volk" wähnenden und durch die FFF Jugendlichen angegriffen fühlenden 'Kritikern' reicht es schon, wenn diese Handys benutzen, aus Plastiflaschen trinken und Markenklamotten tragen, um sie als völlig unglaubwürdig zu diskreditieren . . .

  5. 45.

    Nein, die Heuchelei am Beispiel der Reemtsma Nachkömmlinge Luise Neubauer und Carla Reemtsma ist, dass der Verzicht den sie predigen die Malocher in die Armut treibt und sie selber dank ihrer Erbschaften weiterhin in Saus und Braus leben können. Der Malocher aber dann arbeitslos in seiner kalten Bude sitzen muss und auf seinem kalten Grünkernbratling rum kauen muss.
    Zugegeben etwas überspitzt aber das wird, wenn es nach FfF geht, der Realität sehr nahe kommen.

  6. 44.

    Mir braucht Niemand etwas erklären und schon gar nicht auf Ihren Rat hin. Ich bilde mir meine eigene Meinung.
    Und ich sehe verwöhnte Kinder aus großbürgerlichen Verhältnissen mit großen Bankkonten im Hintergrund die den dummen Malochern erklären wollen worauf sie gefälligst zu verzichten hätten sehr kritisch. Das sich diese Leute dann noch als links bezeichnen ist segeln unter falscher Flagge. Links hat sich aus der Arbeiterbewegung entwickelt und da sind die Großbürgerkinder sehr weit entfernt und gehören mehr zu einer Klimaschickeria.
    Bisher haben die arbeitenden Menschen selbst gewusst was für sie am besten ist, dazu waren keine Oberschichtkinder erforderlich. Dazu kommt wie bei FfF noch ein fanatisches Sendungsbewusstsein welches verbunden mit dem Glauben im Besitz der absoluten Wahrheit zu sein, ist schon erschreckend. Sie scheinen jede Kritik an diesen Leuten als eine Art Majestätsbeleidigung anzusehen. Hier scheint der ein gewisser Trend ins Totalitäre und Absolute zu sein.

  7. 43.

    Mir sind einige wenige Lebensläufe bekannt, vornehmlich die derer, die sich in besonders hohem Maße engagieren. Und ich verwies auch darauf, dass ich von jungen Menschen, die finanziell einigermaßen abgesichert sind, ein besonders hohes gesellschaftliches/politisches Engagement erwarte. Allerdings besteht die FfF-Bewegung aus zig tausend jungen Menschen. Da sie die Lebensläufe einiger weniger an der Spitze, die sich durch besonderes Engagement hervortun, mit Sicherheit nicht repräsentativ. Aber als Ansatzpunkt um die Bewegung zu diskreditieren, sind sie Menschen mit Ihrer Haltung willkommen...

  8. 42.

    "Hass" muss "abprallen" ...Kritik nicht. Hass erzeugt das Gegenteil um Ziele zu erreichen. Hass ist ein Mittel, um Kritik "in die rechte Ecke zu stellen". Welche Ziele sind denn das genau? Und was bringt mehr? Ändert sich was? Zum Bsp., filtert ein moderner Verbrenner mehr Feinstaub aus der Luft als vorher vorhanden? Verursachen Wegwerfwindeln oder Smartphones mehr Treibhausgase als z.B. Haustiere? Mit "Hass" u n d beratungsresistenter Sturheit ist die "Sackgasse" schnell erreicht und narzisstische Neigungen werden bedient.

  9. 41.

    Der Lebenslauf ist doch auch völlig wurscht. Und "kritische Seite"; ist doch arg hochtrabend. Es geht wohl eher darum, jemanden persönlich anzugreifen, zu schwächen und das Recht abzusprechen, öffentlich irgendwas wirklich Kritisches in den Ring werfen zu dürfen.
    Ich habe den Eindruck, diverse Diskutanten hier wollen Nebenkriegsschauplätze aufmachen, um von der Sache abzulenken. So ähnlich wie die Hasskommentare, um die es im Interview ging. Nur wird das hier so formuliert wird, dass sie durchgewunken werden. Wölfe im Schafspelz.

  10. 40.

    Darf jeder sich melden wenn er angegangen und ausgegrenzt wird, oder gilt das nur für bestimmte Meinungen?

  11. 39.

    Wie gesagt: Ich kuck mir lieber die proletarischen Biografien von mir und meinen Freunden an um zu wissen, das grundsätzliches Interesse und Engagement keine Frage der Herkunft ist.

  12. 38.

    Dann sollten sie sich aber mal mit den Lebensläufen der entsprechenden Personen beschäftigen. Der Hinweis sie hätten keinerlei Anhaltspunkte oder Belege gefunden zeugt einfach nur von persönlichen Unvermögen oder Ignoranz, die kritische Seite zu beleuchten.

  13. 37.

    Wissen Sie was auch Arbeitsplätze gekostet hat? Die Zerstörung der deutschen Solarbranche (100000 Jobs nach China abgewandert) vor einigen Jahren und die derzeitig laufende Zerstörung der deutschen Windkraftindustrie in ähnlicher Größenordnung. Wir können jetzt natürlich auch noch weitere Industrien nach China abgeben: E-Autos sind ja schon unterwegs dahin, die europäische Zugindustrie wird auch bald von der chinesischen abgelöst. Wärmepumpen, Batteriespeicher, Power2Gas-Technik. Kann man auch alles aus dem Ausland kaufen. Warum selber innovativ sein, wenn man auch weiter den Vogel Strauß machen kann? Nebenbei führt man dann bei uns CO2 Steuern ein, vergisst aber die Klimadividende, die FFF und Wirtschaftsexperten forderten. Stattdessen werden besserverdienende Häuslebauer mit Pendlerpauschalen versorgt und die ärmeren Schichten können kucken wie sie die Heizung bezahlen.

  14. 36.

    Das sollten Sie Wolfi etwas detaillierter erklären, warum die kontinuierliche Zerstörung unseres Planeten auch Arbeitsplätze (und auch Lebensräume) zerstört. Er begreift es vermutlich sonst nicht. Oder will es einfach nicht, schließlich werden die Konsequenzen ihn persönlich nicht mehr betreffen. Nachkommen scheint er ja nicht zu haben, oder deren Zukunft interessiert ihn einfach herzlich wenig. Und gerade von jungen Menschen, die finanziell einigermaßen abgesichert sind, erwarte ich doch entsprechendes Engagement. Würden die sich bequem zurücklehnen und sich auf dem Geld ihrer Eltern ausruhen, hätte Wolfi auch was zu meckern. Und Lösungsansätze, wie Umweltschutz und wirtschaftliche Interessen unter einen Hut zu bringen sind, erwarte ich in erster Linie von der Politik, aber doch nicht von Heranwachsenden.

  15. 35.

    Dir Behauptung, die Aktivisten würden überwiegend aus sogenannten"großbürgerlichen Kreisen" stammen, entstammt vermutlich Ihrer subjektiven Wahrnehmung. Belege habe ich dafür bisher nicht gefunden. Und junge Menschen, die den Eintritt ins Berufsleben noch vor sich haben, profitieren auch nicht wirklich von einem Abbau von Arbeitsplätzen, hier läuft Ihre Argumentation auch etwas ins Leere. Und die Sorge um unseren Planeten, immerhin unsere Lebensgrundlage, dürfte auch nicht unbedingt weniger wiegen als die Sorge um seinen Arbeitsplatz, oder die Angst, irgendwann keinen Diesel mehr fahren zu dürfen. Insofern halte ich eher Sie für heuchlerisch.

  16. 34.

    Was erwarten Sie denn? Dass man nicht am eigenen Ast sägt, ist verständlich. Ich kann auch den Widerstand verstehen. Für das betroffene, installierte System und die dafür arbeiten/davon abhängig sind, sind solche Veränderungen natürlich schmerzhaft. Aber was willste machen? Es kann ja auch nicht sein dass bis zum St. Nimmerleinstag alles immer so weiter geht.
    Im Grunde ist es doch egal, wer da ans Podium tritt, auch wenn es natürlich besser wäre, das würden von Innen kommen, aber wie gesagt; wer sagt schon am eigenen Ast.? Nur die, die abgesichert sind oder Alternativen haben. Oder echte Helden. Von denen gibt es aber wenig....nichts für ungut, aber ich finde, es geht nicht um "wer", sondern um "was", manchmal "warum", vor allem aber um "wie"....

  17. 33.

    Wissen Sie was noch Arbeitsplätze kosten wird? Der Klimawandel. Und zwar deutlich mehr als die Maßnahmen um ihn abzumildern.

  18. 32.

    Ihrem Beitrag kann man nur voll und ganz zustimmen.
    Diese rein gefühlsbetonte Charakterisierung dieser "Aktivisten" und ihrer Forderungen mit Anspruch auf die absolute Wahrheit und deren Überhöhung als gottähnliche Heilsbringer hat langsam das Maß des Erträglichen überschritten.

  19. 31.

    Ich möchte hier nur an die Cousinen Neubauer und Reemtsma erinnern, die ein Millionenerbe erwarten oder schon haben aus den "kleinen" Überbleibseln des Reemtsma Konzerns. Gut, das ist die Spitze der "Aktivisten".
    Ihre schöne neue ökologische Welt mag ja kommen, aber eins ist diese Welt bestimmt nicht, sozial. Keine dieser "Aktivisten" mit großem Bankkonto konnte bisher sagen wie die durch die geforderten Maßnahmen hervorgerufene Massenarbeitslosigkeit abgefangen werden soll. Das interessiert diese Leute nicht. So etwas gibt es in deren großbürgerlichen Kreisen nicht. Und das halte ich für das Problem der Zukunft.
    Aber wie soll Jemand von den Problemen der Malocher etwas wissen wenn deren Welt von der Welt der Malocher meilenweit entfernt ist. Denn vor den Werkstoren von BMW, Siemens, Mercedes und anderen Unternehmen verkünden die FfF Leute ihre kruden Thesen wohlweislich nicht. Sie werden ihre Gründe haben. Aber eins kann man sagen, mit linker Politik hat das Alles nichts zu tun.

  20. 30.

    Es geht mir darum, dass diese aktiven Leute von FfF überwiegend aus großbürgerlichen Kreisen kommen die nie in ihrem Leben Angst um Arbeitsplätze und den kleinen erarbeiteten Wohlstand hatten und auch in Zukunft haben werden. Schon heute ist zu erkennen, dass viele Arbeitsplätze verloren gehen werden (s. Siemens, Airbus, Autoindustrie). Da wollen dann Leute (Aktivisten), die von dem Problem niemals betroffen sein werden den Betroffenen vorschreiben, sich bis zum Verlust des Arbeitsplatzes einschränken zu müssen. Daher halte ich Leute wie Frau Mayer, Frau Neubauer und Frau Reemtsma von FfF für heuchlerisch wenn sie Maßnahmen fordern die Millionen Arbeitsplätze kosten, sie selber nie davon betroffen sein werden und dann ein lapidar inhaltloses Lippenbekenntnis von sich geben "es soll sozial" sein.
    Diese Damen können es sich leisten, Millionen arbeitende Menschen nicht.

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