Teufelsberg und Friedrichshain - Mindestens elf Verletzte nach Rodelunfällen in Berlin

So 07.02.21 | 21:42 Uhr
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Kinder und Familien rodeln im Volkspark Friedrichshain. (Quelle: dpa/Christoph Soeder)
Bild: dpa/Christoph Soeder

Den starken Schneefall haben am Sonntag viele Berliner für einen Rodelausflug genutzt, allerdings meldete die Feuerwehr gleich mehrere Rodelunfälle. Mindestens elf Menschen wurden dabei verletzt - darunter fünf Kinder, wie ein Feuerwehrsprecher am Abend sagte. Alle seien in Krankenhäuser gekommen, es sei aber niemand lebensgefährlich verletzt.

Zwölf Einsatzkräfte bergen Verletzten am Teufelsberg

Ein Erwachsener war mit seinem Rodel am Teufelsberg (Charlottenburg-Wilmersdorf) verunglückt. Nach Angaben der Feuerwehr Berlin waren bei der Bergung zwölf Helfer im Einsatz.

Die übrigen Verunglückten hätten sich an Hängen im Friedrichshain verletzt. Dort seien etwa bei einem Unfall drei Schlitten zusammengestoßen, die jeweils mit einem Erwachsenen und einem Kind besetzt waren. Auf Twitter teilte die Feuerwehr mit, dass unachtsame Rodler auch die Einsatzkräfte gefährdet hätten.

Sendung: Inforadio, 7. 2. 2021, 20 Uhr

15 Kommentare

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  1. 15.

    Ich bin als Kind auf dem Bauch liegend mit dem Schlitten den Berg runter,gegen Baum gefahren und natürlich mit den Kopf gegen den Baum ,Gehirnerschütterung ! Na und ,gehört dazu , ich lebe noch .

  2. 14.

    Rodeln und Skifahren sofort verbieten! All die Verletzten belasten die Krankenhäuser unnötig und nehmen den Corona-Patienten die (Intensiv-)Betten weg. So ein egoistisches Verhalten. Typisch rücksichtslose Spassgesellschaft.

  3. 13.

    Im Winter mit Schnee gab es immer die dazugehörigen Verletzungen und somit ist es nichts außergewöhnliches.
    Da am Teufelsberg der Patient lebt wurde er durch die Kollegen gerettet und nicht geborgen.

  4. 12.

    Lieben Dank an die ersten sechs Kommentatoren! Erst beim siebten wurde es humorlos und mahnend, nicht schlecht :-). Vielleicht sind wir ja doch auf dem Weg zurück zu normalen Reaktionen.

  5. 11.

    Mein Gott, im Friedrichshain gab es schon immer Rodelunfälle. Auf der so genannten "Knochenbahn" ging es schon in den Siebzigern ab wie der Teufel. Reihenweise haben sich Kinder und Jugendliche die Beine gebrochen. Das gehört doch irgendwie dazu,oder sehe ich das falsch ?

  6. 10.

    Dieser Artikel ist doch wohl an Lächerlichkeit kaum zu überbieten ....

  7. 9.

    Ich denke die Polizei wollte doch kontrollieren wurde groß angekündigt oder war dieses nur ein Ulk.

  8. 8.

    Wir sind früher auch rodeln gegangen. Ab und zu ist mal einer vom Schlitten gefallen und hat sich verletzt, na und? Spass hat es trotzdem gemacht! Den Medien war das damals keine Meldung wert...wie sich die Zeiten doch ändern.

  9. 6.

    Gestern nachmittag im Fritz-Schloss-Park, Moabit; die Polizei sicherte einige Abschnitte an der Rodelbahn ab.
    Die Bänder wurden komplett übersehen",denn die Wintersportler waren ausser Rand und Band".
    Mich fazsinierte das Ganze allein als Zuschauer,wie geschickt und souverän Kinder durchfuhren,meist zu zweit.
    Bange" wurde es eher bei den Erwachsenen,,18 plus,volles Risiko ,Subtechnik ,ohne Rücksicht ,dusselig!
    Wir hatten Spass u. rote Backen vom gegenseitigen Schieben/Ziehen auf dem Restgelände.

  10. 5.

    Genau! Oder das der Abstand beim Zusammenstoss nicht eingehalten wurde! Und derjenige welcher aufgefahren ist, ist immer Schuld! Hihihihi! Ärgerlich ist mal wieder, das die Sanitäter auch noch fast ungefahren werden!
    Ansonsten war es doch ein toller Tag wenn man nicht arbeiten musste!

  11. 4.

    So, und wo bitte war da die Polizei? So geht das doch nicht! Groß ankündigen, man sei da am Rodelhang, um die Menschen auseinander zu treiben, und? Nix. Da sind sogar Schlitten INEINANDER gefahren! Hallo? Wo bleibt AHA? Da kann man sich was wegholen! Und ich rede nicht vom Grog, sondern vom Virus! Mann mann mann... Deutschland verludert aber auch immer mehr, keine Disziplin mehr! Lasst das bloß nicht die Angela erfahren und den Jensi, dann geht das bis September weiter mit dem Flockdown... denkt bitte mal ein bissche auch an MEINE Frisur, ja?

  12. 3.

    Typische Wintersportunfälle bei Schneefall und eingeschränkter Sicht. Das entspricht dann einer Kamikaze-Fahrt und ist umso gefährlicher, je mehr Menschen das gleiche tun.

  13. 2.

    Schreibt doch lieber wie viele 10.000ende ihren Spaß hatten und sich am Leben gefreut haben, liebes RBB. Und Oliver wie recht sie haben.

  14. 1.

    So etwas passiert eben. Gab es eigentlich schon immer wenn gut Schnee liegt. Bin mal gespannt wann die ersten Kommentare kommen das die egoistischen Rodler auf medizinische Behandlung verzichten sollen.

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