Polizei- und Feuerwehrwagen stehen auf der Warschauer Straße.
Bild: M. Pudwell

Berlin-Friedrichshain - Unbekannte fluten Bibliothek und Büros

Erheblichen Schaden haben Einbrecher in der Nacht in der Warschauer Straße verursacht. Sie drangen in ein Bürogebäude ein, zerstörten Gegenstände - und drehten die Wasserhähne auf. Betroffen war auch eine Bibliothek des Leibniz-Instituts.

Einbrecher haben in der Nacht zu Samstag in einem Gebäudekomplex im Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg einen erheblichen Schaden verursacht.

Wie die Polizei am Samstag mitteilte, hatten sich Personen auf bisher noch nicht geklärtem Weg zu dem von mehreren Firmen genutzten Komplex in der Warschauer Straße Zugang verschafft und dort diverse Räume durchwühlt. Im Zuge des Einbruchs wurden etliche Gegenstände zerstört und offenbar die Wasserhähne aufgedreht. Gegen 21.30 Uhr wurde ein Ladenbetreiber eines darunterliegenden Geschäfts durch einen Wasserschaden auf den Einbruch aufmerksam. Der hatte sich zuvor über eine komplette Etage verteilt.

Auch eine in dem Gebäude ansässige Bibliothek war laut Polizei von dem Einbruch und den Wasserschäden betroffen. Dabei handelt es sich um die Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung des Leibniz-Instituts - die größte pädagogische Spezialbibliothek in Deutschland. Ob und was genau entwendet wurde, ist Gegenstand der noch andauernden Ermittlungen. Auch die genaue Höhe des Sachschadens konnte noch nicht beziffert werden.

Sendung: rbb 88.8, 27.02.2021, 11 Uhr

14 Kommentare

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  1. 14.

    Wir können das gerne mal in ihrem Haus oder in der Wohnung über ihnen ausprobieren, was passiert wenn das Wasser dauerhaft läuft....

  2. 13.

    Danke für diesen sachlichen Kommentar. Manche Leute sehen in allem gleich die drohende Apokalypse.... Nach dem Motto „früher war alles besser“

  3. 12.

    Wasserhähne aufgedreht. Ja und ? Wie kann man da was unter Wasser setzen ? In jedem Wohnhaus ist unter dem Wasserhahn ein Abfluss ................... Es sei denn man hätte den Abfluss verstopft. Aber das steht so nicht in dem Bericht.

  4. 11.

    Leider absoluter Quatsch Ihr Komentar. Ich war von 1973 bis 2010 Feuerwehrbeamter in Hamburg.
    Was glauben Sie, wieviele unter Wasser gesetzte Gebäude ich gesehen habe, die nach Einbruch oder Zerstörungswut so hinterlassen wurden. Noch schlimmer Brandstiftung aus o.g. Gründen .

  5. 10.

    Mit "Kevin McCallister Security" hätten die feuchten Banditen keine Chance gehabt....

    Spaß beiseite. SAUEREI DAS!

  6. 9.

    Besonders in Berlin muß man inzwischen mit allem rechnen!

  7. 8.

    Nicht jedes Büro hat eine Alarmanlage. Genauso wie nicht jede Wohnung eine Alarmanlage hat. Vielleicht wussten die Einbrecher das sogar?

  8. 7.

    Genau, früher war alles besser, da gab es noch Zucht und Ordnung.

    Die Polizei stand um jeden Häuserblock, Einbruch, Gewalt und anderes ungewollte waren fremd.

    Das liegt alles an der rot-grünen Versifftheit der Stadt... Und dem Mietendeckel und an Merkel.
    Achja, die guten alten Zeiten....

    @rbb natürlich handelt es sich im Ironie ;)

  9. 6.

    Solche sinnlosen Vandalismus-Fälle hat es auch ohne Corona schon immer gegeben. Dass Wasserhähne aufgedreht und Häuser bewusst zerstört werden, ist nichts Neues. Das kann verschiedene Gründe haben: Zum Beispiel Hass, Mißgunst oder irgendwelche Irren, die Drogen genommen haben. Manche Einbrecher legen sogar Feuer, aus Ärger, wenn es nichts zu holen gibt. Videoüberwachung könnte helfen, solche Taten aufzuklären.

  10. 5.

    Warum ist bei den Einbrüchen denn nicht die Alarmanlage angegangen? Zumal mehrere Firmen betroffen seien sollen?

  11. 3.

    Das Ordnungsamt nicht nicht für nächtliche Kontrollen an oder in Bibliotheken zuständig sondern ein Sicherheitsdienst. Aber das war wohl zu teuer.

  12. 2.

    Liegt vielleicht auch daran, dass alle Ordnungskräfte nur noch die Einhaltung der Coronaauflagen kontrollieren. Für alles andere sind da keine Kapazitäten mehr.

  13. 1.

    Die Leute werden immer bekloppter,egal aus welcher Richtung. Da wäre Kameraüberwachung sinnvoll. Ob es die dort wohl gab. Sie kann fast keine Straftaten verhindern.oft aber bei der Aufklärung helfen und das ist besser als nix.

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