Nach Einsturzgefährdung - Bezirksamt Köpenick gibt evakuierte Häuser wieder frei

Nach dem Wassereinbruch in einer Baugrube sind Kräne in der Pohlestraße in Berlin-Köpenick im Einsatz, und die Straße ist für den Verkehr gesperrt. (Quelle: dpa/Jens Kalaene)
Bild: dpa/Jens Kalaene

Zehn Tage nach der Evakuierung von zwei einsturzgefährdeten Mehrfamilienhäusern in Berlin-Köpenick können die meisten Mieterinnen und Mieter in ihre Wohnungen zurückkehren. Am Dienstagabend teilte das Bezirksamt mit [berlin.de], dass die Häuser Pohlestraße 7 und Dorotheenstraße 13 wieder bezogen werden können.

Das gelte auch für einen Großteil der Wohnungen in der Pohlestraße 11. Ausgenommen seien lediglich vier Wohnungen, diese dürften aber bereits wieder betreten werden.

Baugrube wurde aufgefüllt

Ursache für den drohenden Einsturz war offenbar eine unsachgemäß gesicherte Baugrube, deren Abstützung nachgegeben hatte. In der vergangenen Woche hatten Spezialkräfte 440 Tonnen Füllmaterial zur Stabilisierung der gefährdeten Häuser in die benachbarte Baugrube eingebracht. Der verantwortliche Eigentümer hatte sich vor Gericht gegen die Sicherungsmaßnahmen gewehrt, allerdings ohne Erfolg.

Die 360 Bewohner der betroffenen Häuser waren nach der Räumung am 31. Januar bei Verwandten, Freunden oder in einem Hotel untergekommen, das der Stadtbezirk angemietet hatte. Die meisten waren nach wenigen Tagen wieder in ihre Wohnungen zurückgekehrt.

Sendung: Inforadio, 10.02.2021, 13.00 Uhr

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