Polizei räumt Eisflächen mit Hubschrauber - Der eiskalte Hauch der Vernunft

Die Polizei bittet am 13.02.2021 mittels Lautsprecherdurchsagen aus dem Hubschrauber die Menschen, die Eisfläche auf dem Müggelsee zu verlassen. (Quelle: imago images/Christian Kielmann).
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Video: rbb|24 | 15.02.2021 | Bild: imago images/Christian Kielmann

Schönes Wetter, Eiseskälte, still liegen die Seen, doch dann kommen die Berliner in Scharen. Aus Angst vor gefährlichen Einbrüchen hat die Polizei am Wochenende Eisflächen geräumt - mit einem Hubschrauber. War das richtig? Und darf sie das auf diese Art? Von Oliver Noffke

Die Geräusche von Pirol Berlin kennt man in der Hauptstadt. Meist nimmt man ihn als etwas Schwirrendes irgendwo im Hintergrund wahr; dann rückt er gerade zu einem Einsatz aus und es muss schnell gehen. Manchmal hat sein Klang etwas Rollendes an sich; er steht dann irgendwo länger in der Luft, weil jemand oder etwas gesucht wird. Am Wochenende haben einige Berliner ein neues Geräusch vernommen: das dumpfe Schaufeln. Es entsteht, wenn sich der Polizeihubschrauber in geringer Höhe auf einen zu bewegt.

Die Art, mit der die Berliner Polizei Menschen davor gewarnt hat, zugefrorene Gewässer zu betreten, hat ein breites Echo ausgelöst. Insbesondere in sozialen Medien. Ebenso in den Kommentaren unter unseren Berichten zu diesen Einsätzen. Die Rolle der Polizei bewegt sich dabei in einem Spektrum von "verzweifelter Held, besorgt um die Sicherheit Sorgloser" und "übereifriger Rambo, der Kinder mit schwerem Gerät vom Eis bläst".

Aufs Eis geht man immer auf eigene Gefahr

Fangen wir mit der Situation an. Seit Tagen ist es bitterkalt, die Gewässer in der Stadt sind mit Eis überzogen. Viele, die sich irgendwo drauf gestellt haben, werden erst einmal gedacht haben: "Hält's mich? Hält. Toll!" So einfach ist es natürlich nicht. Ab wann eine Eisfläche sicher trägt, bestimmt eine Reihe von Faktoren: Handelt es sich um ein stehendes Gewässer oder ein fließendes? Wie groß ist die Fläche? Ist das Eis neu oder war es schon einmal angetaut? Lag Schnee auf der Oberfläche, der dann mit vereist ist? Es ist komplex. Pauschale Angaben, ab welchem Durchmesser Eisdecken sicher sind, sollten immer mit größter Vorsicht betrachtet werden.

Die Wasserschutzpolizei äußert sich grundsätzlich nicht zur Dicke von Eisschichten. Stattdessen warnt sie eindringlich vor dem Betreten [berlin.de/polizei]. In der Stadt gibt es auch keine andere Behörde, die ständig Eisflächen untersucht, um zu wissen, wann sie tragfähig sind, und sie dann freigibt. Das wäre ein Verwaltungskraftakt. Schließlich verfügt Berlin über eine Unzahl an Gewässern, die alle möglichen Eigenschaften haben und laut Senatsverwaltung insgesamt einer Fläche von 58,9 Quadratkilometer entsprechen (8.249 Fußballfelder oder 0,02 Mal das Saarland). Wie sollte das zuverlässig kontrolliert werden? Wer sich auf ein zugefrorenes Gewässer begibt, tut dies immer auf eigene Gefahr. Das ist auch in Brandenburg so.

An Orten, die auch im Jahr 2021 noch einen drei bis fünf Monate langen Winter haben, können sicher irgendwann Lkw eine Abkürzung über den See nehmen [ndr.de]. Aber in einer Stadt, die nur noch alle fünf bis zehn Jahre einen Winter erleben wird, in dem es mehr als zehn Tage am Stück so kalt ist wie derzeit, kann ein einziger Schritt der falsche sein. Vier Menschen sind in den vergangenen fünf Tagen auf dem Schlachtensee eingebrochen, darunter ein Kleinkind. Zudem ist am Mittwoch ein Mensch gestorben, der mit anderen im Teich einer Parkanlage eisbaden wollte.

Unübersichtliche Lage

Eisiges Wasser ist lebensgefährlich. Wer im Eis einbricht, muss da schnell wieder raus. Wie wichtig eine schnelle Rettung ist, kann nicht oft genug wiederholt werden. Bis die Feuerwehr da ist, kann es zu spät sein. Dort, wo das Eis gebrochen ist, wird auch mehr abrechen, wenn man sich am Rand abstützen und rausziehen will. Gefahr besteht auch für Retter. Sie sollten sich vorsichtig heranrobben und die Leitern oder Stangen mitnehmen, die an vielen Seen, Teichen und Flüssen zu finden sind.

Angesichts der kürzlichen Unfälle an Eisflächen und der vielen unübersichtlichen Gewässer ist die Sorge der Polizei vor weiteren Einbrüchen nachvollziehbar. Die Freude vieler Menschen darüber, dass es nach mehr als drei Monaten ganz oder teilweise oder light im Lockdown auch endlich draußen etwas zu erleben gab, wird die Sorge der Beamten noch verstärkt haben. Es gab eine Gefahr und die musste abgewehrt werden. Das hat die Polizei getan.

Bleibt die Frage nach der Art und Weise: War das Wegwehen der Menschen per Hubschrauber wirklich die beste Option?

Wie tief waren diese Tiefflüge?

Aus Sicht der Polizei ist es zumindest eine sehr gute gewesen. "Bei Gefahr für Leib oder Leben wird die Polizei Berlin in Kooperation mit der Bundespolizei weiterhin solche Einsätze fliegen", heißt es auf Anfrage von rbb|24. Zumal es sich nicht um Tiefflüge gehandelt habe, so die Polizei. "Der Hubschrauber befand sich bei allen Einsatzflügen in einem Schwebeflug von mindestens ca. 400 Fuß Höhe (umgerechnet 121,92 Meter). Dies ist eine gängige und einsatztaktisch einzuhaltende Flughöhe." Und weiter: "Ungeübte Eindrücke von Beobachtenden am Boden zur Einschätzung der Flughöhe täuschen."

Bildmaterial vom Lietzensee zeigt allerdings, dass sich Pirol Berlin auf der Dachhöhe umliegender Gebäude befand, wenn nicht sogar darunter. Keiner dieser Gründerzeitbauten überschreitet die Berliner Traufhöhe, sprich 22 Meter. Bilder und Videos vom Müggelsee, vom Schlachtensee oder vom Weißen See zeigen auch, dass der Polizeihubschrauber deutlich niedriger als 120 Meter geflogen sein muss.

Es gibt aber kein Gesetz, das der Hubschrauberstaffel der Polizei verbieten würde, niedriger zu fliegen. Die Deutsche Flugsicherung (DFS) bestätigt auf Anfrage, dass sie der Polizei keine Vorgaben macht, außer es betrifft anderen Flugverkehr. Selbstverständlich darf die Polizei im Tiefflug unterwegs sein, wenn der Einsatz es erfordert. Sie darf auch ohne Genehmigung auf einer Autobahn landen, wenn es dort einen schweren Unfall gegeben hat. Gleiches gilt für Rettungshubschrauber. Bei einem Einsatz auf einem Flughafen muss hingegen eine Abstimmung mit der DFS stattfinden, um gefährliche Situationen zu vermeiden. Auch in Hamburg und Hannover hat die Polizei am Wochenende Hubschrauber eingesetzt, um Menschen von Eisflächen zu scheuchen.

Wegwehen ja, Eis brechen nein

Verwirrung hat zudem ein Tweet ausgelöst, in dem behauptet wird, Hubschrauberrotoren würden ein Bassgeräusch erzeugen, das Eisflächen brechen könnte. Einige Medien haben dies auch in ihrer Berichterstattung aufgegriffen. Das ist allerdings Quatsch. Erst recht, wenn das Eis so dick ist, dass Menschen anfangen zu überlegen, ob sie einen Spaziergang wagen könnten.

In den 1960er Jahren hatten sowjetische Forscher erstmals die Idee, Schallfrequenzen durch das Wasser zu schicken, um Eisflächen aufzubrechen. Sie hatten gehofft, so U-Booten das Auftauchen in der Arktis zu erleichtern. Bis heute drücken die Kolosse – zumindest die wenigen, die dazu in der Lage sind – schlicht mit ihrer Masse von unten gegen den Eispanzer, bis er aufreißt. Ein Hubschrauber produziert nicht nur eine sehr ungünstige Frequenz, um einen zugefrorenen See aufzubrechen, er befindet sich außerdem auf der falschen Seite vom Eis.

Viel realer ist hingegen die Gefahr eines Whiteout für Piloten im Winter – ein völliges Verschwimmen von Konturen und Referenzpunkten, weil durch viel Schnee alles einfach nur weiß ist. Piloten können in solchen Situationen schnell die Orientierung verlieren und nicht merken, wenn etwas näher ist, als sie glauben. Oft verletzen sich Menschen im Winter auch bei einem Sturz. Wenn sie zum Beispiel fluchtartig das Eis verlassen, weil sie sich vom dumpfen Schaufeln eines Hubschraubers verfolgt wähnen. Ein Glück, dass dies nicht passiert ist.

Beitrag von Oliver Noffke

81 Kommentare

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  1. 80.

    Sonst wird immer gemeckert, dass die Polizei nicht genug gegen Einbrüche tun würde. Jetzt versuchen sie es Mal, da ist es auch wieder nicht recht. :-)

  2. 78.

    Kommentarspalte verbuchselt - äh - verwechselt?
    Bei den Schlittschuhcracks gabs nasse Socken, der Typ auf der Scholle scheiterte vor den Stromstellen an der Pfaueninsel und zum Karpfenteich gehts hier lang:
    https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2021/02/berlin-eisbaden-mann-stirbt-einsatz-treptower-see.html

  3. 77.

    Man liest immer was man lesen will? Positiv gesonnen nocheinmal gelesen, klingt das wirklich ganz anders, und so war es auch gemeint. Der Pilot hat einen guten Job gemacht, steht so oder ähnlich in meinem Kommentar 64...Das mit dem Visier (beweglicher Schutz) ist gut erkannt und sollte es auch ...obwohl ein Groß-Wesir auch ein Visier tragen kann ;-)

  4. 76.

    Der verstorbene ist aber nicht eingebrochen, sondern hat sich beim eisbaden überschätzt!
    Das ist etwas völlig anderes.

  5. 75.

    "Wieso musste eigentlich der Mann in Kladow von der Eisscholle gerettet werden..."

    Der Hubschrauberlandeplatz war nicht geräumt, Proviant war alle, das Klo eingefroren .....

  6. 74.

    Wer sich immer noch aufregt,dass die Polizei Menschen vor dem Betreten der Eisflächen warnt und ggf. diese auch versucht vom Eis zu bekommen:
    Erst heute früh ist ein Mann auf dem Heiligen See in Potsdam ins Eis eingebrochen und am Vormmittag eine
    Frau in das vereiste Becken des Tempelhofer Hafens.
    Wenn dann wirklich was passiert,sind die Rettungskräfte ja wieder gut genug und soll die Leute retten.


  7. 73.

    ... ein m.E. sehr tendenziöser Beitrag von der Art "die Ordnungskräfte sind die Bösen". Woher kommt so eine Denke? Kann ich nicht nachvollziehen. Ach ... und: es heißt "Visier". Bevor man Worte benutzt, vielleicht mal lieber im Duden nachschauen. Bildung tut nicht weh!

  8. 72.

    FÜR ALLE,DIE LESEN KÖNNEN:
    ,"Eiswarn- und Rettungsdienst - Berlin.de
    Warnmeldung vor dem Betreten der Eisflächen
    Durch den starken Frost hat sich auf den Gewässern eine dünne Eisschicht gebildet. Diese ist nicht tragfähig!
    Die Wasserschutzpolizei Berlin warnt eindringlich vor dem Betreten der Eisflächen.
    Es besteht Lebensgefahr!
    Immer wieder, wenn im Winter der Frost die Berliner Gewässer hat zufrieren lassen, werden die verschiedensten Fragen zum Betreten der Eisflächen laut.
    Innerhalb der Berliner Polizei kümmert sich die Wasserschutzpolizei um diese Thematik.
    Wir haben hier unsere Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen und die wichtigsten Informationen für Sie zusammengestellt:"
    https://www.berlin.de/polizei/dienststellen/landespolizeidirektion/direktion-einsatz-verkehr/wasserschutzpolizei/eiswarn-und-rettungsdienst/

  9. 71.

    Ich kann an der Aktion der Polizei nichts Verwerfliches finden. Soll die sich etwa selbst auf die gefährlichen Eisflächen begeben, nur, um die Idioten, die sich dort herumtreiben, herunterzuholen? Bricht Einer ein, MÜSSEN die Rettungskräfte helfen, sie können dann leider nicht sagen „wir haben doch davor gewarnt“! Und das ist die Berechtigung für deren Tun: Wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, höre ich die Eisgeher jammern „DAS habe ich doch nicht gedacht/gewollt“. Und dann werden exakt diese Leute die Rettungskräfte beschimpfen, teils sogar angreifen, wenn die nicht sofort vor Ort sind. Die Leute werden immer seltsamer, es ist furchtbar wichtig, „challenges“ zu erfüllen – für gesunden Menschenverstand ist kein Platz mehr. In welcher Gesellschaft leben wir eigentlich?

  10. 70.

    Danke für die Erinnerung. Den habe ich Ewigkeiten nicht gesehen. Muss ich mir mal wieder anschauen.

  11. 69.

    Sind ja eine ganze Menge Kommentare aus Realitätsfernhausen dabei. Kommt zur späteren Belustigung in die Favoriten. Da soll die Polizei lieber Verbrecher jagen, Leitern und Rettungsringe verteilen oder Löcher bohren und nicht ihren Machtphantasien freien Lauf lassen oder Leute "schikanieren". Da wird von Fällen schwadroniert, wo nix ernstes passiert ist, weils ja auch nur solche Fälle gibt. Völlig unnötige Panikmache sozusagen. Alles Experten für Polarforschung und Polizeigewalt. Alter Verwalter. Aber rumjaulen wenn was passiert. Kannste dir nicht ausdenken.

  12. 68.

    Wer wissen will was als nächstes kommt, dem empfehle ich den Film: "Das fliegende Auge" von 1983.

  13. 67.

    So sehe ich das auch und ich wünsche mir, dass die ganzen Kritiker hier das komplette Geschehen auch differenzierter betrachten würden. Nicht einfach nur die
    Polizei und Rettungskräfte kritisieren sondern auch mal das Verhalten derer reflektieren,die sich trotz Aufforderung die Gewässer zu verlassen nicht Richtung Ufer bewegt haben. Wieso musste eigentlich der Mann in Kladow von der Eisscholle gerettet werden,wenn alle Menschen so weitsichtig sind und Polizei und Rettungskräfte an öffentlichen Eisflächen völlig überflüssig sein sollen.

  14. 66.

    Da hat Genosse Geisel SPD, (Ex-SED) mal wieder sein wahres ich herausgekehrt. Auch wenn angeblich die Feuerwehr die Bundespolizei gerufen hat, so ist Genosse Geisel der Vorgesetzte der Berliner Feuerwehr und hat das zu verantworten. Für mich war das ein gefährlicher Einsatz in den Luftverkehr und die Piloten sind zu entlassen. Tiefflüge stellen immer ein gewisses Risiko dar und sollten daher nur in Notfällen stattfinden. Was kommt als nächstes, ungenehme Demonstranten per Helicopter verjagen?

  15. 65.

    Ich kann an der Aktion der Polizei nichts Verwerfliches finden. Soll die sich etwa selbst auf die gefährlichen Eisflächen begeben, nur, um die Idioten, die sich dort herumtreiben, herunterzuholen? Bricht Einer ein, MÜSSEN die Rettungskräfte helfen, sie können dann leider nicht sagen „wir haben doch davor gewarnt“! Und das ist die Berechtigung für deren Tun: Wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, höre ich die Eisgeher jammern „DAS habe ich doch nicht gedacht/gewollt“. Und dann werden exakt diese Leute die Rettungskräfte beschimpfen, teils sogar angreifen, wenn die nicht sofort vor Ort sind. Die Leute werden immer seltsamer, es ist furchtbar wichtig, „challenges“ zu erfüllen – für gesunden Menschenverstand ist kein Platz mehr. In welcher Gesellschaft leben wir eigentlich?


  16. 64.

    "War das richtig?" Hm..., es ist vorbei, die Wirkung hat eingesetzt, das Ziel wurde erreicht. Wird es nun zu "Helitreibjagenden" kommen? Eher doch nein statt ja. Damit die Verhältnismäßigkeit aber gewahrt bleibt: Einsätze rechtssicher filmen, Heli-Identität deutlich vom Boden aus kenntlich machen und a l l e n Seiten die Film-Einsicht rechtssicher gewährleisten, wenn nötig. Und es schadet nicht, etwas unaufgeregter zu sein: dies ist kein Vergleich was mit einem Schlauchboot passiert, wenn ein Hubschrauber dies "ins Wesir" nimmt. Im rbb-Nachrichenfilm ist der Pilot recht behutsam mit seinen Möglichkeiten der "Vertreibung" umgegangen - da war viel mehr drin.

  17. 62.

    @Oliver: Uferbeschallungen haben nur leider überhaupt nichts gebracht. Ich muss unter anderem Florian an dieser Stelle zustimmen, dass der Respekt gegenüber der Polizei leider immer mehr abhanden gekommen ist. Auch die Mitarbeiter der DLRG waren im Einsatz und mussten sich zum Teil aggressive und dämliche Kommentare von den Oberschlaumeiern auf dem Eis anhören. Die Menschen waren sogar mit Kindern auf den Eisflächen. Die DLRG-Leute waren wütend, traurig und entsetzt über diese Kommentare und Uneinsichtigkeit.

  18. 61.

    Wer aufs Eis geht, geht freiwillig und eigenverantwortlich. Wer dann einbricht, bricht ein und rettet sich selbst.Ein Rettungseinsatz ist gerechtfertigt wenn Kinder betroffen sind, denn sie können nichts für das schlechte Vorbild und Handeln ihrer Eltern. Hubschrauberüberwachung von Freizeitverhalten ist hinausgeworfenes Geld, das an anderer Stelle sinnvoller eingesetzt werden kann - vor allem die Personalkosten sind ja hoch für solche Einsätze.
    Zynismus: wenn ich auf Eis laufen mag, gehe ich zu den Fussgängerüberwegen und Mittelstreifen in Chaburg und Schöberg, da sind nach mehr al einer Woche Nichträumung genug Eisflächen und Eisbuckel- sozusagen der Spaß für Senioren.

  19. 60.

    So ist es, die Polizei wird für die Fehler der Vollidioten verantwortlich gemacht. Dann aber jammern wenn etwas passiert und man sie aus dem Eis rauszotteln muss.

  20. 59.

    Ja flitzpiepe, da hast du recht ,die Feuerwehr ist für Brände zuständig, die Polizei für Einbrecher. Das werden Polizei und Feuerwehr den Anrufer sagen wenn Sie um Hilfe rufen . Dann können die übrigen Eis Spaziergänger erste Hilfe leisten.

  21. 58.

    sehr gut mehr gibt es dazu nicht zu schreiben. Mal sehen was dieses WE los ist wenn bei Plusgraden die Bürger einfach nur Sonne und frische Luft genießen wollen. Vielleicht folgen dann Wasserwerfer wie letztes Jahr am 17.Juni. Bürger lasst euch nicht als Kriminelle darstellen. Davon haben wir schon genug in der Stadt

  22. 57.

    Zu den Helikopter-Eltern kommt jetzt noch Vater Staat mit Helikopter-Polizei. Damit endlich Ruhe ist im Karton!

  23. 56.

    Wenn die Polizei (aus welchen Interessen auch immer) einen vom Eis vertreiben darf mit Heli, sind das dann auch die, die einen aus dem Fluss retten, wenn man einbricht? Oder wenn man auf dem ungekehrten Gehsteig ausrutscht? Dann würde ich ja deren Empörung aus dem Fliwatüt verstehen...

  24. 55.

    Hetzjagd?`Kampausrüstung? Haben wir Krieg?
    Nette Wortwahl, nur um gegen die Polizei zu sein, die ihren Job macht. Weil echte Argumente liefern Sie leider nicht. Hier geht es darum Menschenleben zu schützen, nicht darum andere zu gängeln. Wie Sie es unterstellen WOLLEN. Und leider ist es notwendig, den Menschen vor sich selbst zu schützen, bevor er sich und dann auch andere in Gefahr bringt. Die Wahl der Mittel muss Ihnen nicht gefallen, aber ich halte es für durchaus angemessen. Ein Leben ist mehr Wert als Ihr Ego.

  25. 54.

    Es ist hanebüchend so mit Menschen umzugehen um sie angeblich zu schützen.
    Die Kinder so zu ängstigen und zu GEFÄHRDEN.Da mag kein Kind mehr die Polizei.
    Da mögen sich die Beamten freisprechen.Ist ja klar.
    AUF Spatzen mit Kanonen schiessen nennen wir das.
    ABSOLUT KEIN UMGANG MIT MENSCHEN.
    Die Hubschrauberpiloten haben die Menschen gejagt.Deutlich zu erkennen.Die müssten zur Verantwortung gezogen werden.Ist aber ein Verwaltungsakt.Also....

  26. 53.

    Wie wärs dann nächstes Jahr mit Drohnen?
    Liebe Polizei: Bitte lasst doch den Überwachungsstaat noch ein bisschen warten.
    Wenn das Argument „Sicherheit“ vor allem anderen steht, sind wir schon zu nah dran.

  27. 52.

    Bin gespannt, wieviel, des Lebens müde seiende Vollpfosten selbst heute bei Plusgraden noch aufs dünne Eis (des Lebens) krauchen.

  28. 51.

    Erstaunlich wie viele kleingeister es doch gibt. Die Polizei ist also der Böse, wieder einmal. Tatsächlich hat die Feuerwehr die Bundespolizei um Amtshilfe gebeten, aber das geht hier mal wieder völlig unter. Leider erkennt man die Einstellung vieler daran wie Sie reagieren. Furchtbar.

  29. 50.

    Die Aufgabe der Polizei ist es echte "Einbrecher" zu jagen, nicht harmlose Spaziergänger, Schlittschuhläufer und Familien mit Kindern, die unter minimalster Wahrscheinlichkeit ins Eis einbrechen könnten. Am Südpark-See in Spandau wurden mehrere Mannschaftswagen mit Polizisten in Kampfausrüstung aufgefahren um die "Stadtpark-Terroristen" zu vertreiben. So provoziert man holländische Verhältnisse. Ich würde mich über derartige Präsenz der Polizei an diversen Spätis, Shisha-Bars und Barber-Shops, in denen mit Drogen gedealt wird freuen. Das Eis war dick genug. Für Rettungseinsätze ist die Feuerwehr zuständig. Bei fahrlässigen Verhalten muß man diese Einsätze selbst bezahlen. Diese Hetzjagd war einfach unverhältnismäßig und gefährlich!!!

  30. 49.

    Jeder sollte Eisflächen betreten können. Allerdings sollten die Kosten für evtl. Rettungsmaßnahmen (falls Kapazitäten der Rettungseinheiten überhaupt verfügbar sind)
    selbst übernommen werden, wenn die Eisflächen nicht offiziell freigegeben sind.

  31. 48.

    Für mich ist das nichts anderes als die typische Berliner Doppelmoral: Gerne anderen Vorschriften machen, auf Vorschriften pochen, Argumente durch Moral ersetzen usw.
    Aber wenn es um den eigenen Spaß geht, wird ein anderer Maßstab angelegt.

    Eine Diskussion über die Polizei braucht kein Mensch, würde nur in die Irre führen.

  32. 47.

    Na Gott sei Dank , man hat wieder mal einen Schuldigen gefunden. Es ist, wie kann es anders sein, die Polizei, die wieder mal völlig unangemessen reagiert hat. Gegen Dummheit und Leichtsinn ist aber kein Kraut gewachsen. Zum Glück mussten wir nicht erleben, das Menschen ins Eis einbrechen und aus lebensbedrohlicher Situation gerettet werden mussten. Wäre dort etwas schief gelaufen, wäre das Gelaber das Gleiche und die Rettungsdienste wären auch die Dummen. Die jetzige Generation hat in Sachen Provokation und alles erst einmal ablehnen, unglaublich viel gelernt. Eigentlich schade!!

  33. 46.

    Ich meine der Hubschraubereinsatz ging zu weit! Es war immer schon so, dass jede/r selbst verantwortlich war / ist, wenn er aufs Eis geht. Dass die Polizei nun mit Hubschraubern dagegen vorgeht halte ich für übergriffig und macht mir Angst - der Staat greift zu sehr in Privates ein. Fliegen sie demnächst mit Hubschraubern über Spazierwegen, wenn sich Menschen mit mehr als einem anderen Menschen treffen???

  34. 45.

    Doch ist es: § 1ASOG (Allgemeines Sicherheits- und Ordnungsgesetz)
    Aufgaben der Ordnungsbehörden und der Polizei
    (1) 1Die Ordnungsbehörden und die Polizei haben die Aufgabe, Gefahren für die öffentliche Sicherheit oder Ordnung abzuwehren (Gefahrenabwehr).
    Quelle: https://gesetze.berlin.de/bsbe/document/jlr-ASOGBE2006pP1

    Diese Mittel war angemessen, es bestand keine Gefahr für die Besatzung und oder andere. Diese Vermutung entnehme ich den Videobildern.

    Wer jetzt mit der Einschränkungen wegen Corona kommt, der hat nicht verstanden, dass Gefahrenabwehr damit nichts zu tun hat.Es gilt ein Menschenleben ist kostbarer als die Eitelkeit sich sehr in Gefahr zu begeben und dann zu meckern, weil andere aufpassen, dass einem nicht passiert.
    UND: Wir leben in keinem Überwachungsstaat (für einige: "nicht mehr") so kann die Polizei auch nicht ständig überall sein.
    Meine Meinung, ohne Anspruch auf Fehlerfreiheit, bin halt nur ein Mensch

  35. 44.

    Hat jemand das Paar gehört, von dem die Hubschrauberbilder stammen?
    Die sagten doch ganz klar, zuerst kam aus größerer Höhe die Ansage: Bitte runter vom Eis, es ist nicht sicher.
    Erst als kaum einer darauf reagierte, flog der Heli tiefer an.

  36. 43.

    Was soll man denn machen wenn Kinder und Eltern so unvernünftig sind und alle anderen Maßnahmen nichts bringen.
    Bei einigen Kommentare wird einen mehr als schlecht vor allen diejenigen die ja nun von Polizeiarbeit ganz viel Ahnung haben wie #36.
    Wenn was passiert ist das Geschrei gross und wo war denn bloß die böse machtgeile Polizei.
    Der Einsatz mit Helm ist völlig richtig gewesen, denn anders kommt man nicht weiter

  37. 42.

    Ja genau, die böse Polizei, die ja machen kann, was sie will.. NICHT! Wenn jemand ins Eis einbricht, ist das Geheule der Betroffenen groß. Wer soll bitte das Eis auf den etlichen Gewässern in Berlin und Umgebung vermessen? Es spricht sich so leicht aus seiner eigenen Blase heraus, nicht wahr?

  38. 41.

    Genau so ist das! Mensch, einfach mal den Kopf anschalten und nicht nur hoffen, dass alles gut geht....

  39. 40.

    Oh man, wie blöd muss man sein??? Es geht um deinen Arsch, und evtl. Deine Kinder, die du in Gefahr gebracht hast! Mein Sohn möchte auch nur zu gern auf's Eis, ich erlaube das nur nicht!!! Denn die Behörden werden schon wissen, was wo sicher ist, und was nicht. Aber nee, wir wollen ja lieber unseren Öko-ich-darf-und-kann das tripp durchziehen. Wann versteht ihr endlich, dass nen paar Tage Minusgrade noch lange kein Garant dafür sind, dass das Eis auch hält? Unverantwortlich sowas....

  40. 39.

    Ich spüre eine leichte Fürsorgehysterie seitens des Staates mit autoritärem Beiklang. Dennoch wittere ich keine böse Absicht. Ich wittere einen gut gemeinten Maßstab in Zeiten, die noch nicht messbar sind. Und das ist schlecht. Denn hier falsch zu liegen, kann verheerend sein. Mein Appell: Besonnenheit ist keine Einbahnstraße.

  41. 38.

    ist die Polizei eigentlich für sowas zuständig? Und: wie heißt "sowas" im Fachjargon?

    Also durch das Laufen (eigentverantwortlich wie seit tausenden von Jahren) auf dem Eis sehe ich die öffentliche Sicherheit nicht bedroht. Ich sehe nicht, wo die Exekutive tätig werden müsste, wenn Menschen sich in Gefahr begeben (Saufen, Rauchen, Schwimmen, Eislaufen...)

    § 1 Allgemeines
    (1) 1Die Polizei hat die Aufgabe, von dem Einzelnen und dem Gemeinwesen Gefahren abzuwehren, durch die die öffentliche Sicherheit oder Ordnung bedroht wird, und Störungen der öffentlichen Sicherheit oder Ordnung zu beseitigen, soweit es im öffentlichen Interesse geboten ist. 2Sie hat insbesondere die verfassungsmäßige Ordnung und die ungehinderte Ausübung der staatsbürgerlichen Rechte zu gewährleisten. ...
    (5) 1Maßnahmen, die in Rechte einer Person eingreifen, darf die Polizei nur treffen, wenn dies auf Grund dieses Gesetzes oder anderer Rechtsvorschriften zulässig ist.

  42. 37.

    TOP-Kommentar, ganz meine Meinung. In dem anderen Beitrag über den Hubschraubereinsatz hatte jmd. geschrieben, dass er/ sie an einem Kanal wohnt und die Polizei mehr oder weniger verzweifelt vom Ufer aus Ansagen gemacht hat, dass die Leute vom Eis kommen sollen, was diese aber einen Dreck interessiert hat. Daher finde ich auch die Hubschraubereinsätze richtig. Wenns ungemütlich wird, gehen die Leute. Bei bloßer Aufforderung nicht, typischer Berliner Stursinn.

  43. 36.

    Das ist einfach sinnlos. Sollen sie halt Leitern und Rettungsringe verteilen odee mal die Eisdicke messen, anstatt mit ihren Helis Gebirgsjäger zu spielen.
    Denke, manche Polizisten finden den Corona-Lockdown geil. Können sie endlich noch mehr Machtphantasien ausüben und Leute schikanieren.

  44. 35.

    Ganz offensichtlich wurde versucht die Menschen zu warnen ,was aber nicht beachtet wurde. Gaoffensichtlich Vielen Menschen scheint die Eisdecke und nicht nur am Rand, dick genug,wenn nur recht VIELE.auf dem Eis sind. Das ist leider ein Trugschluss und wir können nur froh sein,dass die Personen die eingebrochen sind, z.B. auf dem Schlachtensee, keine nennenswerten Verletzungen erlitten haben. DANN wäre nämlich das Geschrei groß gewesen und die Polizei schuld. Das man mit solchen Aktionen auch immer die Retter in Gefahr bringt,zumal in Coronazeiten, wird oft vergessen. Zuletzt hat die DLRG im Sommer davor gewarnt,als es um die Rettungsschwimmer ging. Es gab etliche sog. Schwimmer und sonstige Badegäste die gerettet werden mussten, weil sie sich überschätzt hatten oder Eltern nicht auf ihre Kinder geachtet hatten. Also bitte noch immer etwas weiter denken als nur an sich selbst.

  45. 34.

    Eine ganz sachliche verwaltungsrechtliche Abhandlung, beispielsweise von der HWR und/oder der FU, über diesen Vorfall, gerade in Bezug auf die unterschiedlichen Örtlichkeiten, wäre schon spannend.
    Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, das die Polizei selbst derartiges veranlassen wird. Es würde ihr aber, unabhängig vom Ausgang, gut zu Gesicht stehen.

  46. 33.

    Die Aktion war richtig. Man soll ja nicht damit warten, bis das Eis anfängt zu brechen, sondern schon rechtzeitig davor. Außerdem spielen mehrere Faktoren eine Rolle, wann das Eis nachgibt. Da sitzen keine Statiker dabei und rechnen und messen bis zu letzten Sekunde. Zudem hat sich ja gezeigt, das Aufrufe und Absperrbänder gänzlich ignoriert wurden. Aus der Luft, mussten die Beamten wenigstens nicht selber aufs Eis und der Wind hat halt Nachdruck gegeben. Die hätten auch früher das Eis verlassen können. Dann sei noch gesagt, dass diese Leute nicht nur ihr eigenes Leben riskieren, sondern auch die Leben, für die die Verantwortung tragen (Kinder und Hunde). -Und die Retter, die dann kommen müssen. Silvester wurde uns genommen, damit die Krankenhäuser nicht noch mehr belastet werden. Ich finde, die Krankenhäuser müssen auch nicht unnötig mit unterkühlten und halb ersoffenen belastet werden.

  47. 32.

    @Florian, bitte mal konkret, wie RRG die Autorität der Polizei untergräbt, also ich kann Ihnen da nicht folgen.. Recht haben Sie allerdings mit Ihrer Meinung, dass die Unvernunft der Menschen immer weiter wächst,

  48. 31.

    Ich bin für drei Anflüge:

    1. Lautsprecherwarnung aus größerer Höhe
    2. näherer Überflug mit Walkürenritt (Karajan natürlich)
    3. Zielanflug mit der Geräuschkulisse einer Mi-24 bei der Arbeit

    Wenn die Leute dann noch nicht vom Eis sind, kommt die Königin der Nacht als Eisbrecher zum Einsatz. Weiß doch jeder, daß ganz tiefer Baß nur auf den Schließmuskel wirkt und dafür das ganz hohe C alles zerspringen läßt.

  49. 30.

    Die Pol hat gute Arbeit gemacht. Meinen Respekt und Danke.

  50. 29.

    Was soll dieser schwachsinnige Kommentar.Hier soll wohl die Polizei mal wieder als Spassbremse dargestellt werden. Mann o Mann, die fliegen ihre Einsätze um Uneinsichtige vor der eigenen Blödheit zu schützen, Sie auch !!

  51. 27.

    Schön fand ich ja: "hier spricht der Polizeihubschrauber" :D.
    "schaufelschaufelschaufel"

  52. 26.

    Richtig hier geht es um die Dummheit der Menschen zu vor kommen

  53. 25.

    Handelt es sich bei Ihrem Beitrag um Satire? Oder müssen Sie sich vorsätzlich online blamieren, weil Sie 'ne Wette verloren haben? RGG für den Einsatz verantwortlich zu machen ist an Absurdität nur schwer zu toppen...

  54. 24.

    Dem stimme ich voll zu. Alles in Rechnung stellen.wer nicht hören kann muß fühlen.

  55. 23.

    Sich auf Eis zu begeben, ist immer eigene Gefahr. Traurug, dass viele Nutzer dies als eine Art Entschuldigung oder Rechtfertigung sehen und es "ihre Entscheidung " nennen
    Sie berücksichtigen nicht, dass jene, die einen eingebrochen sehen, sich zur Rettung oftmals selbst in Gefahr begeben und das kann auch schlecht ausgehen.

    Ich habe in meiner Kindheit erlebt, wie EIN Kind ins Eis eingebrochen ist. Andere Kinder eilten zur Hilfe und brachen ebenfalls ALLE ein. Das Wasser war glücklicherweise so 'flach', dass zwei herbeigeeilte Erwachsene, denen das Wasser bis zum Hals stand, die Kinder herausheben konnten.

    Ich verstehe nicht, wie man sich in solche Gefahr begeben kann und dann noch mit Kind!

    Und zum Hubschrauber...ihr hättet ja einfach runtergehen können. Wer dort bleibt und den Hubschrauber quasi anfassen will, der soll sich über Wind nicht beklagen.

  56. 22.

    Es kann nicht Aufgabe der Polizei sein, die Menschen von allem abzuhalten, was potentiell lebensgefährlich ist. Dann muss sie die Menschen auch am Skifahren, Bergwandern (Dutzende Tote letztes Jahr!), Leitern besteigen usw. hindern. Und es muss auch der Anspruch einer freiheitlichen selbstverantwortlichen Bevölkerung sein, dass sie das NICHT tut. In sofern kann ich die vielen zustimmenden Kommentare zu dieser überflüssigen und auch nicht ungefährlichen Aktion der Polizei in keiner Weise nachvollziehen. Ich fühle mich zurückversetzt in dunkelste DDR-Zeiten: die Staatautorität hat per Definition recht. Insofern ist mir auch der Kommentar von Oliver Noffke viel zu unkritisch und weichgespült.

  57. 21.

    Danke der Berliner Polizei für das umsichtige und verantwortungsvolle Handeln. Was sind das für hirnlose Eltern, die mit ihren kleinen Kindern aufs unsichere Eis gehen ??

  58. 20.

    So wird es sein. Wer Freiluft-Eisbahnen schließt, muss sich nicht über Andrang aufm Müggelsee wundern. Wer Freibäder schließt oder nur per Paypal zugänglich macht für die übliche Paypal-Klientel, der muss sich nicht wundern, wenn an Brandenburgs Seen Corona-Nichtschwimmer ertrinken.

    Da hilft auch kein Hubschrauber.


    Wer ankündigt, dass in 5 Tagen Lockdown ist, muss ich über total volle Geschäfte und explodierende Fallzahlen nicht wundern.

    Wer die SBahnen/Ubahnen ausdünnt, muss sich nicht über drangvolle Enge wundern.

    Wer zulässt, dass Geschäfte EHER schließen statt später, der muss sich nicht wundern, wenn die Rentner sich auch noch mit den anderen ins Rewe klemmen...

    Man KANN sicher über sowas VORHER nachdenken, muss man aber nicht.

  59. 19.

    Ich kann dem Kommentar von Carsten nur zustimmen, eben kam ein Bericht über einen Mann, der in kladow von einer Eisscholle gerettet wurde, die 400 m vom Ufer entfernt war. Vielleicht haben ja die bösen Polizisten mit dem helicopter ihn dort abgesetzt. Manche Kommentare kann man nicht mehr lesen. Ich habe Achtung vor der arbeit von Polizei, Feuerwehr und medizinischen Personal. Andere anscheinend nicht.

  60. 17.

    In welchem Land leben wir eigentlich?

  61. 16.

    - wie haben wir all die Jahre den Winter ohne Hubschrauberstaffeln überlebt?
    - am Schlachti stand Vater mit Kind knietief im Wasser, von Rettung kann hier nicht die Rede sein, eher von "aufbauschen".
    - der erfrorene Eisbader WOLLTE eisbaden, der brach nicht ein. So leid es mir tut - selbst gewähltes Schicksal.
    - Whiteout hat im Olympiastadion zu einem der größten, UNNÖTIGEN Hubschrauberunglücke geführt, das möchte ich nicht auf dem Müggelsee erleben, wenn Fußgänger oder die Feuerwehr die Hubschrauberpiloten retten müssen....

    Ich höre den Walkürenritt, ich sehe Hubschrauberstaffeln, und ich sehe, dass die Verhältnismäßigkeit dank der Pandemie in allen Lebensgebieten abhanden gekommen ist.

  62. 15.

    Wären die Leute nicht auf dem Eis gewesen (Warnungen gab es in der Presse zur Genüge), hätte kein Hubschrauber fliegen brauchen. Bitte Ursache und Wirkung nicht verwechseln und sollten Sie einer derjenigen auf dem Eis gewesen sein: selbst Kritik annehmen!

  63. 14.

    Haltet schon mal die U-Boote für den Sommer bereit, da gehen bestimmt wieder die "Lebensmü den unverbesserlichen Bürger schwimmen, womöglich auch noch mit Kindern". Man man, was ist Hier eigentlich los.

  64. 13.

    Es ist traurig, dass die Polizei bei Ihren Aktionen
    immer angegriffen wird und sich rechtfertigen muss. Insbesondere stelle ich fest, dass die Medien dabei mitmachen, statt die Aktionen der Polizei unterstützen.

  65. 12.

    Fraglich was gefährlich war.
    Ungeprüft auf Eis von zum Teil fließende Gewässer zu gehen, dazu in großen Menschenmengen, ist m.E. gefährlich.
    Und selbst mit 10 m Höhe hat ein Hubschrauberpilot es im Griff. Und die Aufwirbelungen halten sich in Grenzen, Menschen werden jedenfalls nicht wie behauptet, weggeweht.

  66. 11.

    Ich finde, dass der Hubschraubereinsatz richtig war!! Die Kosten sollte man den Ignoranten in Rechnung stellen. Genauso wie die Kosten, die aufgrund einer Rettung von eingebrochen Menschen entstehen. Es kann ja nicht sein, dass Rettungskräfte u. U. ihr Leben wegen solcher Dödel riskieren. Die, egoistisch, weil sie Spaß haben wollen, sich sogar mit Kind und Kegel auf Eisflächen begeben.

  67. 10.

    Da haben wir es doch. Die Polizei behauptet die ganze Zeit mindestens ca. 122m Flughöhe gehabt zu haben. Wie in diesem Bericht steht beweisen Bilder das der Hubschrauber deutlich niedriger geflogen ist zu mal z.b. der Weiße See so klein ist das auch Uferbeschallung durch Streifenwagen ausgereicht hätten. Also lügt in diesem Fall nun mal die Polizei bzw. Der Pilot handelte eigenmächtig. In der jetzigen Zeit mit Hubschraubern gegen die Bevölkerung vorzugehen ist einfach unangebracht. Jeder Zeit könnt ihr weiterhin verbrecher mit der Kiste jagen.

  68. 9.

    Die Aktion der Polizei war einfach nur Wahnsinn. Und all jene, die hier mit ihren Bauernregeln ankamen, wonach es mindestens 100 Tage Dauerfrost mit Minus 40 Grad geben müsse, bevor man sich überhaupt aufs Eis wagen kann, sind auch widerlegt: Hätten sie recht gehabt, schwämmen jetzt Hunderte von Leichen unter zerborstenen Eisflächen.

  69. 8.

    Ich durfte als Einsatzkraft am gestrigen Tage Menschen mit ihren Kleinkindern von der vereisten Spree holen. Diese wies deutlich erkennbare angetaute Flächen und teils sogar fließende Stellen auf. Ich kann es einfach nicht nachvollziehen, wie man so unverantwortlich sein kann. Die Polizei wird als Spielverderber dargestellt. Keiner von ihnen wünscht sich eine Rettung in solch einem Szenario als Einsatzkraft.

  70. 7.

    Sich auf Eisflächen aufhalten, ist gefährlich.
    Wenn jemand eingebrochen ist und nicht rechtzeitig gerettet werden kann, dann ist das Geheule groß und es gibt Vorwürfe nach dem Motto: Warum hat uns niemand gewarnt und geschützt.

  71. 6.

    " dass der Polizeihubschrauber deutlich niedriger als 120 Meter geflogen sein muss "

    na und ? wäre er in 120 m Höhe geblieben hätte er die Menschen kaum vom Eis vertreiben können , was ja Ziel es Einsatzes war . Kürzlich war beim rbb zu lesen, dass die Feuerwehr um den Heli-Einsatz gebeten hatte...

  72. 5.

    Man kann sicher darüber streiten ob es eine gute Idee war mit den Hubschrauber die Leute vom Eis zu verjagen.Aber das Geschrei ist groß wenn was passiert und die Polizei nicht schnell genug vor Ort ist oder die Rettungsdienste. dann sollen doch die Leute weiterhin aufs Eis gehen mit ihren Kindern und wenn sie einbrechen und was schlimmes passiert Pech gehabt. Wenn solche Leute gerettet werden müssen durch ihre Unvernunft und Unachtsamkeit kann die finanzielle Strafe nicht hoch genug sein.Es wird sich darüber aufgeregt wie die Polizei die Leute vertrieben hat aber nicht über die Leute selber die durch ihre Unvernunft diesen Einsatz erst gefordert haben.Aber vielleicht muss erst was schlimmes passieren damit die Leute zur Vernunft kommen. Da es ja diese Woche etwas wärmer werden soll hoffe ich doch dass es genug Idioten gibt die dies ausnutzen werden um zu sehen wie dick das Eisen noch ist und dann hoffentlich richtisch nass werden.

  73. 4.

    Die, die sich über diesen Einsatz beschweren, sind auch die, die laut jammern, wenn etwas passiert und die Polizei nichts getan hätte

  74. 3.

    Dieser ganze Einsatz ist doch die Folge der RRG Politik. RRG hat jahrelang die Autorität der Polizei öffentlich untergraben und dadurch ist kein Respekt gegenüber polizeilichen Maßnahmen mehr vorhanden. Also ist die Polizei gezwungen sich den geforderten Respekt zu holen bzw. muss zu Mitteln greifen um Maßnahmen durch zusetzten, welche vor Jahren undenkbar waren.
    Und auch wir merken die Unvernunft der Menschen nimmt immer mehr zu und Unrechtsgefühl hat kaum noch einer.

  75. 2.

    bravo, ein sehr guter sachlicher Beitrag , besonders der Hinweis : Wer sich auf ein zugefrorenes Gewässer begibt, tut dies immer auf eigene Gefahr

  76. 1.

    Wenn der Einsatz am Müggelsee nicht gefährlich war, warum bleibt die Polizei nicht bei der Wahrheit? Wir können uns mit unseren "ungeübten Augen" sicher streiten ob das 5 oder 15 Meter Flughöhe waren, aber 120 ist ja wohl ein schlecht gemeinter Witz. Kritik an der Art (nicht Grund) des Einsatzes ist absolut berechtigt. Da wurden Menschen wie Vieh zunächst zusammen (auf "dünnem" Eis ne klasse Idee) und dann vom Eis getrieben, teilweise geblasen. Also Polizei, Kritik mal annehmen, niemand ist unfehlbar, aber die Aktion war saugefährlich.

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