NVA-Soldaten setzen am 08.01.1979 die Transportgleise des Tagebau Meuro im Lausitzer Braunkohlegebiet instand, wenige Tage zuvor hatte es einen heftigen Wintereinbruch gegeben. (Quelle: Bundesarchiv / ADN-ZB / Werner Großmann).
Bild: Bundesarchiv / ADN-ZB / Werner Großmann

Schneekatastrophe 1978/79 - Vom Winter verweht

Meterhohe Schneemassen, eiskalte Wohnungen, Stromausfälle: Zum Jahreswechsel 1978/79 fielen die Temperaturen um mehr als 30 Grad - bis heute der härteste Wintereinbruch in der Region. Er ging ins kollektive Gedächtnis der DDR-Bürger ein. Von Sebastian Schneider

Die Weihnachtstage sind mild, Tauwetter auch danach. Fast zwölf Grad, es regnet. Man kann die nasse Erde riechen. In den Bergen stehen die Skilifte still, weil der Schnee fehlt. Die Katastrophe beginnt über der Nord- und Ostsee, wo feuchtwarme Atlantikluft aus dem Süden auf eisige, trockene Polarluft aus Skandinavien trifft. Es ist ein extremer Temperaturunterschied, ein Jahrhundertereignis. Die Luftmassen schieben sich übereinander.

In Flensburg beginnt es am Mittag des 28. Dezember 1978 sachte zu schneien. Doch binnen weniger Stunden schwillt der eiskalte Wind aus Nordost zu einem Sturm an. Die Tagesschau kündigt am Abend "leichte Wetterveränderungen" an. Die Temperatur fällt kurz darauf von fast 10 Grad plus auf minus 20 Grad Celsius. Stundenlanger Regen gefriert zu einer mächtigen Eisschicht, Schneeverwehungen türmen sich meterhoch auf. Strommasten knicken ab, Telefonleitungen brechen unter der schweren weißen Last zusammen, Züge bleiben stecken. Die Insel Rügen wird von der Außenwelt abgeschnitten.

Mitzinger entscheidet sich für Stufe zwei

In Berlin ist es am 29. Dezember noch fast frühlingshaft warm. Das DDR-Zentralkomitee bewertet den Schneesturm an der Küste zunächst als regionales Problem. "Die Luftmassengrenze kann sich in den nächsten Tagen wieder etwas nach Süden verschieben", heißt es im Wetterbericht des "Neuen Deutschland". Es klingt nicht besorgniserregend.

Aber die Schneefront rückt schnell näher.

Der stellvertretende Energieminister Wolfgang Mitzinger ist an diesem Freitag verantwortlich dafür, dass die DDR-Bürger und -Betriebe mit Strom, Gas und Kohle versorgt werden. Seine Vorgesetzten haben sich schon ins Silvesterwochenende verabschiedet. Honecker ist in Afrika. Mitzinger bekommt im Laufe des Tages ernsthafte Warnungen vom Meteorologischen Dienst. Mitzinger zögert. Er gilt unter seinen Kollegen als übereifrig und er will ihnen keinen Grund geben, sich über ihn lustig zu machen.

Eigentlich aber müsste Mitzinger jetzt sofort handeln und die höchste Einsatzstufe ausrufen. "Wir haben nicht damit gerechnet, dass so ein Wetterumschwung kommt", erinnert sich der heute 88-Jährige in einem Interview für eine MDR-Dokumentation [ardmediathek.de]. Er ruft nur die zweithöchste Einsatzstufe aus. Es kommt kein Krisenstab zusammen.

Gerd Rückert feiert Silvester - und dann geht das Licht aus

Auch im Westen wird man von der Katastrophe komplett überrascht, auf solche Extreme ist man an der Küste nicht vorbereitet - das Wetter macht an der Grenze nicht Halt. Aber in der DDR sind die Auswirkungen wesentlich krasser. Die Strom- und Fernwärmeversorgung des Landes hängt zum größten Teil von der Braunkohle ab. Die ist wetteranfällig. Im Lausitzer Revier hat der Dauerregen den Boden zu einer Schlammwüste gemacht, alle Geräte sind nass. Im Dezember hat es so viel geregnet, dass die Bergleute nur drei Viertel ihres Plansolls aus der Erde holen konnten. Am Nachmittag und Abend des 31. Dezember sacken die Temperaturen auch in den Tagebauen der Niederlausitz dramatisch ab. Die Bandanlagen frieren ein.

Gerd Rückert feiert ganz in der Nähe in einem Restaurant mit seinen Kollegen den Jahreswechsel. Der 27-Jährige ist Betriebsleiter im Tagebau Meuro, er hat die neuesten Wettermeldungen verfolgt und macht sich Sorgen. "Ich bin mit gemischten Gefühlen zur Feier gegangen", erinnert sich Rückert im Gespräch mit rbb|24. "Andererseits hatten wir unsere Winterfestmachungspläne schon lange erarbeitet. Da stand drin, was unter welchen Bedingungen personell und materiell gemacht werden musste. Wir hielten uns für gut vorbereitet", sagt Rückert. Plötzlich geht das Licht aus, der Strom ist weg. Die Gäste zünden Kerzen an und feiern weiter – wie in Tausenden Wohnungen in der Lausitz. Um kurz nach Mitternacht reißt im Tagebau Meuro das Förderband.

Der stellvertretende Minister Mitzinger erklärt in Ost-Berlin seinen Vorgesetzten: "Die Lage ist eine Katastrophe."

Wie in Sibirien

Kaum Lagerkapazitäten für Kohle

Es ist die kälteste Neujahrsnacht seit Jahrzehnten: In Cottbus sind es minus 24 Grad. Braunkohle besteht aus bis zu 60 Prozent Wasser. Nun friert sie in den Waggons fest. Aus dem steinharten Boden kann sie nicht gefördert werden. Die Oberleitungen, Fahrdrähte der Loks und Gleise sind vereist.

Eigentlich versorgen die Tagebaue der Lausitz Kraftwerke und Betriebe bis an die Küste mit Energie. Doch jetzt stehen die Kohlezüge still. Von 20.000 Megawatt Leistung fahren die DDR-Kraftwerke auf rund 5.000 herunter. Binnen kürzester Zeit sind die gesamten Öl- und Kohlelager des Landes leer. "Wir haben bei der Kohle von der Hand in den Mund gelebt, da gab es keine großen Reserven", sagt der Energieingenieur Axel-Rainer Porsch.

Die Mieter der Plattenbauwohnungen in der Lausitz haben normalerweise Fernwärme. Jetzt frieren sie in ihren Wohnungen, die Heizungen bleiben kalt. Andere heizen mit Kohleöfen. Doch die Brikettfabriken bekommen keinen Dampf von den Kraftwerken und können nicht genug Nachschub liefern. Ost-Berlin wird von Gaskraftwerken versorgt. Die funktionieren noch halbwegs. Die Wasserleitungen aber sind vielerorts in der DDR eingefroren oder zerborsten.

Hacken, schieben, schippen

Am Neujahrsmorgen werden Gerd Rückert und die anderen leitenden Mitarbeiter abgeholt und zum Tagebau Meuro gebracht. Innerhalb von zwölf Stunden ist ein halber Meter Schnee gefallen. Nur das Kernkraftwerk Lubmin läuft in der DDR jetzt noch mit voller Leistung. Damit das Netz nicht komplett zusammenbricht, wird 2,5 Millionen Menschen der Strom abgestellt. Die Elektrozäune an der Grenze werden mit Notstromaggregaten betrieben.

Rückert versucht, sich einen Überblick zu verschaffen. Er hat bereits zwei Jahre zuvor einen harten Winter im Tagebauleitungsdienst bewältigt, die Erfahrung hilft dem jungen Ingenieur jetzt. "Was man zuerst tun muss: Gleisanlagen freihalten, damit Kohlezüge rollen können. Bandanlage sauber halten, damit sie laufen kann. Und dann muss auch das Verladen der Kohle von der Bandanlage auf die Kohlenzüge nahtlos funktionieren. Darum haben wir uns gekümmert", erzählt Rückert mit ruhiger Stimme. Hört man ihm zu, klingt er so sachlich, als sei es schlichtweg keine Option gewesen, in diesem Chaos als junger Kerl von 27 Jahren die Nerven zu verlieren.

In der Nacht hat die Staatsführung die NVA alarmiert. Im ganzen Land schaufeln Soldaten Bahnstrecken und Straßen frei, schalten festgefrorene Weichen mit Brechstangen um, sprengen hartgewordene Verwehungen. Im Tagebau Meuro hacken, schieben und schippen etwa 1.000 NVA-Angehörige. Es ist so viel Schnee, dass sie Räumpanzer brauchen. Dazwischen schlafen sie im Kinderferienlager Großräschen. Auch Rückert und seine Kollegen sind in diesen Tagen bis zu 16 Stunden im Einsatz. "Die erste Zeit mussten wir improvisieren, aber dann war das alles gut organisiert. Das Entscheidende war, dass die Kommunikation zu den Kombinatsleitungen nicht zusammenbrach. Wir konnten reagieren", sagt Rückert.

Kohle wird von der Lausitz bis nach Rostock gefahren

Das Hauptproblem: Es fehlt an Ausrüstung, an Werkzeugen. "Die Technik hat versagt", darf ein Arbeiter ungewohnt offen im Fernsehen sagen. In der Not importiert die Staatsführung Geräte vom "Klassenfeind". Sie kauft Notstromaggregate, außerdem 500 Bohrhämmer, um die vereiste Kohle freizulegen. Einen Teil davon liefert der Otto-Versand.

Gemeinsam schaffen es Rückert, seine Kollegen und die Helfer in Meuro die Anlagen allmählich wieder in Gang zu kriegen. Im Laufe des 1. Januar flaut der Sturm langsam ab. Es dauert drei bis vier Tage, bis die Versorgung wieder einigermaßen normal läuft. Die Zugverbindungen sind noch immer von Schnee und Eis gestört. Auf der Autobahn stauen sich deshalb W50-Laster aus dem Norden, um in Meuro Kohle aufzuladen. Sie bringen sie bis nach Rostock. Die Abfahrt Klettwitz wird nur für diese Transporte gesperrt. "Jeder Bürger kann den hohen Einsatz der Kohle- und Energiearbeiter dadurch wirksam unterstützen, dass allerorts mit Elektroenergie und Gas sparsamst umgegangen wird“, schreibt das "Neue Deutschland" am 2. Januar.

Das Vieh brüllt in den Ställen

Etwa 200.000 Katastrophenhelfer sind ab dem 3. Januar landesweit im Einsatz. Die Berichterstattung dreht sich bald nur noch um den "großartigen Zusammenhalt" in diesen Tagen. Die Staatsführung lässt vor laufender Kamera Orden für die Verdienste im "Winterkampf" verteilen. Ihre anfängliche Fehleinschätzung der Lage, die auf Verschleiß gefahrenen Anlagen, die enorme Abhängigkeit des Landes von einer einzigen Energiequelle - nichts davon wird im Rundfunk und den Zeitungen thematisiert.

Der Schneesturm zum Jahresbeginn 1979 hat sich nach 78 Stunden ausgetobt. Es dauert knapp eine Woche, bis der Frost endlich nachlässt. Der Industrie wird die Energie noch bis Mitte Januar rationiert, die Reparaturarbeiten brauchen in vielen Fabriken und Kraftwerken noch länger. In den Ställen der Betriebe sind etwa 40.000 Ferkel und Kälber sowie 90.000 Küken erfroren, weil Heizungen und Wärmelampen ausfielen. Die elektrischen Melkanlagen sind durch die Stromausfälle unbrauchbar, die Kühe brüllen vor Schmerz.

Keine offizielle Statistik über die Zahl der Toten

Im Februar kehrt der Winter nochmal zurück, orkanartige Böen fegen neuen Schnee übers Land. In Rheinsberg liegen bis März durchgehend mehr als 40 Zentimeter, hält eine Hobby-Meteorologin fest. Im April muss der Energieminister wegen des Desasters zurücktreten. Mitzinger ersetzt ihn.

Noch im Mai werden im Norden und Nordosten die Leichen Erfrorener entdeckt. Es gibt keine Statistik darüber, wieviele Menschen wegen des Wintereinbruchs in der DDR gestorben sind. Die "Aktuelle Kamera" vermeldete drei Opfer von Verkehrsunfällen wegen des Wetters, ein Zeitzeuge und ehemaliger Armeeoffizier zählte später in seinem Buch über den damaligen Einsatz der NVA 18 Todesopfer – die Dunkelziffer schätzt er höher.

In der Bundesrepublik sterben 18 Menschen, ein Kind zum Beispiel schläft in einem selbstgebauten Iglu ein, ein alter Mann verschwindet im Schneesturm und kehrt nie zurück. Allein in Schleswig-Holstein verursacht der Katastrophenwinter einen Schaden von rund 100 Millionen D-Mark.

Die DDR-Wirtschaft belasten die Produktionsausfälle und der Verbrauch der Kohlereserven im Winter 78/79 noch Jahre später. Der Gesamtschaden wird auf etwa acht Milliarden Mark geschätzt. Die Stasi registriert nach der Schneekatastrophe einen massiven Vertrauensverlust der Bevölkerung in die Regierung. "Es ist schockierend, dass in einem sozialistischen Staat mit straffer Planwirtschaft nach 30-jährigem Bestehen bereits in wenigen Tagen ein fast totaler Zusammenbruch der Wirtschaft möglich ist", heißt es in einem Bericht.

Das kollektive Gedächtnis

Jeder, der dieses Naturereignis erlebt hat und noch heute davon erzählen kann, hat eine Geschichte dazu. Sie ist ins kollektive Gedächtnis der DDR-Bürger eingegangen. Gerd Rückert hat 1986 im Braunkohlekombinat Senftenberg nochmal einen harten Winter mitgemacht, aber an 1979 kam der nicht ran. Das lag auch daran, dass die Tagebaue inzwischen besser ausgerüstet waren.

Rückert blieb sein ganzes Berufsleben lang Bergmann, mit Leidenschaft, sagt er. Den Tagebau Meuro gibt es längst nicht mehr. Heute ist der 69-Jährige im Ruhestand, singt im Chor der Bergarbeiter und kurz klingt am Telefon dann doch noch etwas Stolz durch, wenn er an diese sechs dramatischen Tage zurückdenkt. "Bergbau ist nicht eines Mannes Sache, sagt man. Und das stimmt. Bei allen Schwierigkeiten glaube ich, dass wir das damals gemeinsam gut hinbekommen haben", sagt Rückert. Wo er einst im Schneesturm das Förderband flottgemacht hat, liegt heute der Großräschener See.

Sendung: "Das weiße Chaos", 07.02.21, 22:35 Uhr

Beitrag von Sebastian Schneider, rbb|24

37 Kommentare

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  1. 37.

    >Es soll eine Doku über die DDR sein<? Ah so? Nicht raten, schauen, ggf. nachschauen. In der Doku verreckt grad das Vieh in Nordwestdeutschland, ist der Strom über Tage weg, sind die Dörfer abgeschnitten, stecken selbst (westdeutsche) Schiffe im Eis fest, kommen (westdeutsche) Eisbrecher nicht durch. Genau deswegen ist dieser einseitige Text-Fokus nicht gelungen - den die Doku auch gar nicht hat. Warum auch. Das Wetter kannte keine Grenzen, nur grenzüberschreitende Inkompetenz.

  2. 33.

    Sie haben natürlich Recht, zu dieser Zeit waren Farbfilme Mangelware! Und im Kontext des Beitrages sind die von mir kritisierten Mittel nicht zutreffend.
    Es ging mir mehr, um die Art der Benutzung von Bildern, da im Bundesarchiv bestimmt nicht nur Schwarz Weiss Aufnahmen vorhanden sind! Selbst die MDR Doku macht schon wieder den Eindruck, als bestand die grössere Katastrophe in dem ´Versagen des Systems´ als in den überraschend extremen Witterungseinflüssen. Ich meine am Nörgel-Barometer der Bevölkerung hat sich wenig verändert, ebenso wie Entscheidungsträger immer wieder an ihren Aufgaben scheitern.
    Ab 1974 existieren 8mm Schmalfilm Farbaufnahmen von meiner Familie. Zwar nicht viele aber diese sind wertvoll für uns!

  3. 32.

    nach stündlichem Wetterbericht-GEschaue und ausgiebiger Ausfahrt heute nebst Fotosession kann ich nur sagen: wo isser denn? Wo? Also hier nich. In Südbrandenburg etwas mehr, aber hier, so ab Ludwigsfelde nordwärts, nix was uns im Winter in Erstaunen versetzen könnte.

    Und an den Rodelhängen warte noch immer die Polizisten mit den Schneekanonen :-))))

  4. 31.

    Der MDR hatte schon einen bessern Beitrag, ohne dieses staendige DDR-Bashing.

  5. 30.

    Das erste Patent auf Farbfotos wurde sogar schon 1912 angemeldet. Das ändert aber nichts daran, dass Farbfilme für die breite Masse erst ab Anfang der 80er populär wurden und es deshalb wesentlich mehr Schwarzweißmaterial gibt. Dazu kam, dass Schwarzweißbilder viel einfacher auch allein entwickelt werden konnten. Hat mein Vater auch gemacht. Es gab ja keinen DM, wo man seine Fotos mal locker ausdrucken konnte.

  6. 29.

    Was ist eigentlich mit Januar 1985. Da zog ich gerade nach Neukölln um. Der Schnee war fast so hoch, das er in den Nebenstraßen all die geparkten Autos verdeckte. Die Räumdienste konnten nur die Hauptstraßen von Schnee befreien.

  7. 28.

    "Also, so langsam hört mal auf. Bis jetzt ist nüscht passiert hier in Charlottenburg und die Vergleiche mit 78 ist total überflüssig."

    Sie wohnen ja auch in der Zivilisation und nicht kurz vor Sibirien, wie die Marzahner und Hellersdorfer. Da sind schon marodierende Wolfsrudel gesichtet worden! :-D

  8. 27.

    "Wenn Ihr schon einen solchen Artikel schreibt dann auch die ganze Wahrheit und nicht nur über die ehemalige DDR ansonsten sehe ich dieses als ehemaliger Bürger der DDR als Hetze an."

    Jammerossi! :-P

  9. 26.

    Sie sind etwas daneben. Wir reden über die Vorhersage. Meinen Sie es nützt etwas, wenn der Meteorologe aus dem Fenster guckt und uns dann sagt, wie grad das Wetter ist? Es gibt Menschen, die müssen planen. Und die schauen auf den Wetterbericht. Sie scheinen 24/7 Freizeit zu haben und das Wetter kann Ihnen dann natürliche egal sein.

  10. 25.

    Zum Farbfilm: Ich selbst besitze Farbfotos, die 1940!! aufgenommen wurden. Auf AGFA, damals Wolfen. War später ORWO und hatte nur kurz nach dem Krieg die Produktion wieder aufgenommen. Also bitte besser recherchieren!

  11. 24.

    Wird wohl daran liegen, dass es um 8:31 Uhr noch nicht geschneit hat. Mal auf die Uhrzeiten der Kommentare schauen ;-)

  12. 23.

    Ja ... der Farbfilm ....
    https://www.tagesspiegel.de/wissen/agfa-orwo-story-der-vergessene-farbfilm/4134372.html

    War alles schon irgendwie cool.

  13. 22.

    Nur zur Anmerkung: Es wurden oftmal FarbDias gemacht, Super 8 Filme gab es schon seit den frühen 70ér Jahren in Farbe.

  14. 21.

    Ihre Theorie, warum Bilder aus der DDR meistens Schwarzweiß sind, ist ja echt putzig. Tatsächlich ist es so, dass es Farbfilme in der DDR erst ab Anfang der 80er Jahre gab und die auch dann schwer zu bekommen waren. Deswegen war Nina Hagens Lied "Du hast den Farbfilm vergessen" auch lustig und ironisch. Versteht heut bloß keiner mehr. Ich bin 1961 geboren und bis zu meinem 25. Lebensjahr sind alle Fotos von mir Schwarzweiß. Farbfernsehen gab es zwar theoretisch früher, aber bei Preisen für um die 6.000 Mark bei einem Durchschnittsgehalt von 1.000 Mark hatten nicht allzuviele einen Farbfernseher. In heutigen Dokus kommen oft Super-8-Filme von Privatleuten zum Einsatz. Auch diese wurden damals in Schwarzweiß aufgenommen.
    Wer sich beklagt, dass der RBB über die DDR berichtet, sollte sich nochmal das Sendegebiet anschauen. Das ist bis auf Westberlin alles ehemalige DDR. Es liegt also nahe, in Artikeln über den Katastrophenwinter 78\79 nicht über Norddeutschland oder Bayern zu berichten.

  15. 20.

    Ja, das war eine Herausforderung !
    Mein Schichtleiter hat persönlich Jedem, der noch mal ins Kw Vetschau oder Lübbenau mit seinem Kohlezug fährt, 50 Mark in bar in die Hand gedrückt.
    WIR waren nicht vom Winde verweht, wir haben unsere Aufgabe erfüllt.
    Auch deshalb, weil wir gut motiviert wurden, ja, auch finanziell, sowas vermisse ich heute oft.
    Eigentlich schade !

  16. 18.

    Es ist eben Winter, soll es wohl jedes Jahr geben.
    Ach ja, gegen Abend ist auch heute wieder mit zunehmender Dunkelheit zu rechnen.

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