Personen eingebrochen - Berliner Polizei räumt mehrere Seen mit Hubschrauber

Ein Hubschrauber der Bundespolizei fliegt über dem Schlachtensee. (Quelle: dpa/Sophia Weimer)
dpa/Sophia Weimer
Video: rbb|24 | 13.02.2021 | Material: Andrea Beckmann, Helena Daehler, Wolfram Leytz | Bild: dpa/Sophia Weimer

Zugefrorene Seen haben in Berlin mehrere Personen aufs Eis gelockt. Doch die Behörden warnen vor dem Betreten, weil die Oberfläche nicht stabil genug sei. Die Polizei war über einigen Seen mit dem Hubschrauber im Einsatz - was auch für Kritik sorgte.

 

Die Polizei war am Samstag über mehreren Seen in Berlin mit dem Hubschrauber im Einsatz. Beim Überfliegen, forderte die Polizei die Menschen auf den Seen dazu auf, die Eisfläche zu verlassen.

Bereits am Freitag war die Polizei mit einem Hubschrauber über dem Berliner Müggelsee geflogen, was für Diskussionen sorgte. Die Berliner Polizei postete auf Twitter ein Video, auf dem gezeigt wird, wie ein Hubschrauber über dem See in der Luft steht. Auf dem Eis sind mehrere Personen zu sehen, die Schlittschuh laufen, Eishockey spielen, oder einen Schlitten dabei haben. Aus dem Polizeihubschrauber werden die Menschen aufgefordert, sich zum Ufer zu bewegen, das Eis sei nicht tragfähig.

Starker Wind durch Hubschraubereinsatz

Eine Augenzeugin am Müggelsee filmte die Situation vom Eis aus. Auf dem Video, das rbb|24 vorliegt, ist zu sehen, dass Schnee einige Meter hoch aufgewirbelt wird. Durch den Hubschrauber entsteht erheblicher Wind. Zwei Gegenstände, offenbar ein Handschuh und eine Mütze, werden weggeweht. Die Frau gibt an, keine Warnung vom Ufer aus wahrgenommen zu haben.

 

Polizei verteidigt ihr Vorgehen

Auf Nachfrage von rbb|24 gab die Polizei am Samstag an, dass keine Warnung vom Ufer aus erfolgt sei. Die Polizei sei von der Feuerwehr informiert worden, sagte eine Polizeisprecherin. Demnach hätten sich mehrere Hundert Personen auf dem Eis befunden. Die Feuerwehr habe Knackgeräusche wahrgenommen, wodurch eine Gefahr für Leib und Leben entstanden wäre.

Aufgrund der Menge der Personen sowie deren weiter Entfernung zum Ufer habe es keinen Sinn gemacht, die Personen vom Ufer aus anzusprechen. Deshalb sei der Hubschrauber zum Einsatz gekommen, erklärte die Polizeisprecherin weiter. Damit die Durchsagen aus dem Hubschrauber zu hören seien, hätte der Hubschrauber niedrig fliegen müssen.

Hubschrauber auch über Lietzensee und Rummelsburger Bucht

Die Aufwirbelung von Schnee sei unvermeidbar. Auf die Frage, ob durch den Einsatz des Hubschraubers die Gefahr bestanden hätte, dass das Eis beschädigt werde, gab es keine zusätzlichen Informationen. Die Piloten hätten das sicherlich eingeschätzt, so die Polizeisprecherin. Der Einsatz habe am Freitagnachmittag ungefähr 20 Minuten lang gedauert.

Auch über dem Lietzensee in Berlin-Charlottenburg, dem Weißen See in Pankow und der Rummelsburger Bucht in Friedrichshain war ein Polizeihubschrauber im Einsatz, von dem aus die Polizei die Menschen auf den zugefrorenen Seen aufforderte, das Eis zu verlassen.

Hubschraubereinsatz am Weißensee (Quelle: rbb|24)
Ein Polizeihubschrauber fliegt am Samstag über dem Weißen See | Bild: rbb|24

Mehrere Personen in Zehlendorfer Schlachtensee eingebrochen

Am Samstag sind an zwei verschiedenen Stellen auf dem zugefrorenen Schlachtensee in Berlin-Zehlendorf Menschen ins Eis eingebrochen. Wie die Berliner Feuerwehr auf Twitter mitteilte, konnten sich die Personen selbst befreien.

Ein Vater und sein einjähriges Kind brachen nach Polizeiangaben im Zehlendorfer Ortsteil Nikolassee in den Schlachtensee ein. Sie seien per Rettungswagen zur Kontrolle in ein Krankenhaus gekommen und seien wohlauf. Zwei weitere Männer stürzten laut Feuerwehr an der Fischerhüttenstraße durchs Eis in den See. "Sie standen knietief im Wasser", sagte ein Sprecher. Die Männer erlitten demnach keine Verletzungen.

Bei Unfällen in eiskalten Gewässern würden die Betroffenen in der Regel in einem Rettungswagen aufgewärmt, wo sie ihre nasse Kleidung ablegen können, erklärte der Sprecher. Dort erfolge eine erste Untersuchung.

Hubschraubereinsatz am Schlachtensee

Polizeihubschrauber über dem Schlachtensee (Bild: rbb/Leytz)
rbb/Leytz

 

Behörden warnen vor Betreten von Eisflächen

Die Behörden warnen vor dem Betreten von Seen, Flüssen und Teichen, die teilweise vereist sind. Trotz der aktuellen Minusgrade der letzten Tage seien viele Eisflächen zu dünn, betonen Feuerwehr, DLRG und Polizei. Vor allem auf Seen oder Flüssen bestehe Lebensgefahr. Trotz kalter Temperaturen könne es immer dazu kommen, dass das Eis taue und Personen einbrechen könnten. Die Situation sei dann auch für Retter gefährlich.

"Es besteht Lebensgefahr, die leider in jedem Jahr auch von Erwachsenen unterschätzt wird", hatte ein Cottbuser Polizeisprecher bereits am Mittwoch gesagt. Auch in ganz Brandenburg würden keine natürlichen Eisflächen zum Betreten freigegeben werden, heißt es.

Wer einmal eingebrochen sei, könne sich in der Regel höchstens rund drei Minuten über Wasser halten. "Dann verlassen ihn die Kräfte und er ist ohne sofortige und professionelle Hilfe verloren."

In Cottbus waren am Freitag zwei Personen ins Eis eingebrochen, die auf dem Branitzer See Schlittschuh laufen waren. Dabei handelte es sich um ein junges Paar, um die 30 Jahre alt. Nach Angaben eines Polizeisprechers hatten sie großes Glück und konnten von Passanten gerettet werden, die schnell reagiert hatten.

Am Donnerstag war ein Mann in Berlin gestorben, nachdem er beim Eisbaden untergegangen war. Rettungstaucher hatten den 43-Jährigen nach zweieinhalb Stunden geborgen und noch reanimiert, doch der Mann war später im Krankenhaus verstorben.

Deutscher Wetterdienst erwartet Frost

Neuschnee wird es nach der Vorhersage des Deutschen Wetterdiensts (DWD) am Wochenende in Berlin und Brandenburg nicht geben - aber es bleibt frostig. Am Samstag zeigt sich der Himmel der Prognose zufolge von der Uckermark bis in die Niederlausitz teils wolkig, andernorts wird es länger sonnig. Die Meteorologen erwarten Höchsttemperaturen von minus 6 bis minus 1 Grad, nachts können die Temperaturen auf bis zu minus 16 Grad sinken.

Am Sonntag gibt es dann nach der Auflösung einzelner Nebel- und Hochnebelfelder viel Sonnenschein - so die Prognose. Die Temperaturen kommen weiter nicht über den Gefrierpunkt. Sie erreichen maximal minus 3 bis 0 Grad. In der Nacht zu Montag wird es bei Tiefsttemperaturen zwischen minus 12 und minus 20 Grad noch frostiger.

Sendung: Inforadio, 13.02.2021, 11 Uhr

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79 Kommentare

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  1. 79.

    Ich nehm mal einen Eispickel mit und werde das Eis aufhacken. Ist doch nicht verboten, oder? Schön bissle was für die Fitness tun.

  2. 78.

    Dann rettet euch im Notfall selber. Finde grundsätzlich, wer sich in Gefahr begibt sollte keinen Anspruch aif Rettung durch Feuerwehr etc. haben. Entlastet auch die Staatskasse. Wir müssen umdenken. Staat ist nicht mehr gewollt. Auch die sozialen Hilfen kappen, sollen die Leute sich selbst kümmern,

  3. 77.

    Bin gespannt wann es soweit ist, dass der Hubschrauber über mir kreist und mich nach Hause schickt, wenn ich im Winter ohne Pudelmütze vor die Tür gehe.

  4. 76.

    Gehts dem Esel zu gut, geht er aufs Eis!!!!

  5. 75.

    Damit könnten Sie Recht haben... die Leute sind ja nicht erst durch die Pandemie doof geworden, die waren es ja schon vorher. Nur kommt es gerade so unangenehm zum Vorschein. Und sei es auf dem gaaaanz dünnen Eis ;-)

  6. 74.

    @Angelika
    natürlich kann ich nichts "beweisen". Aber gefühlt war in meinen früheren Jahren nicht dermaßen viel vom Leben gepampert und "durchgesichert". Keine Fahrradhelme, keine Sicherheitsgurte, kein Gepiepse beim Autofahren und rangieren (man musste echt noch selber gucken und einschätzen!) und so Vieles im Alltag mehr.
    Alles gewiss nützliche Errungenschaften, die man heute nicht mehr wegdenken kann und mag.
    Aber Leben ist eben auch Risiko. Und Menschen suchen das Risiko. Wozu sollte man ohne Sauerstoffmaske auf den Mount Everest klettern? Die Einen werden dafür beklatscht und gehypt und die anderen für Idioten erklärt. (Also vielleicht die, die es überleben und die, die es nicht überleben.) So sehe ich durchaus einen Zusammenhang zwischen gepamperter Rosawattebauschwelt und Risikoverhalten. If life is boring....(risk it, für die, die den Spruch noch nicht kennen).

  7. 73.

    Ich hoffe, sie beschäftigen durch ihren Einbruch nicht die Polizei und Feuerwehr, die dadurch vielleicht das Leben eines Menschen nicht retten kann, der nicht unsinniger Weise sein eigenes und das Leben der Retter gefährdet.

    „Sie sind sicher, dass „die meisten überlebt hätten“? Dennoch noch eine Frage, ab wie vielen Opfern sollte die Polizei denn doch wieder was tun?

    Bis zu welchem Alter rufen sie um Hilfe, wenn sie einbrechen? Oder ergeben sie sich dann eben in ihr selbstgewähltes, wohl überlegtes und mit Achtsamkeit eingegangenes Schicksal?

  8. 72.

    @Toska: jaja, der ist gut. Aber früher wäre die (Westberliner-)Polizei mit nem Megaphone vom Ufer aus gekommen und hätte ihre Hinweise kundgetan.

  9. 71.

    Eine sehr gute Idee der Polizei, aber dank der erfolgreichen Politik vom RRG ist staatliche Autorität bedeutungslos und jeder meint er kann man was er will. Nur wenn es schief geht, dann soll die staatliche Autorität es wieder richten. Eine völlig falsche Richtung schlagt die Gesellschaft ein und das erwachen wird nicht schön.

  10. 70.

    Absolut Ihrer Meinung. In den Siebziger Jahren gab es den Slogan "Freie Fahrt für freie Bürger". Kann man heute auf dem Eis weiter verwenden, auch mit Stärke unter 5 cm.

  11. 68.

    Wieder ein Haufen Anwärter auf den diesjährigen Darwin Award unterwegs heute... Was stimmt denn mit den Menschen nicht?

  12. 67.

    Übrigens, wie heute in der Rummeslburger Bucht eindrucksvoll erlebbar war: viele haben sich noch nicht mal durch den Hubschrauber bei ihrem "Vergnügen" stören lassen. Im Gegensatz dazu haben manche munter weiter Eishockey gespielt oder haben sich gerade dadurch herausgefordert gefühlt, auch ein bisschen "Draufgängerisch" zu sein. Ich denke der gesunde Menschenverstand gebietet, sich spätestens bei der massnahme zu überlegen, ob man Anweisungen Folge leisten sollte. Wenn man jetzt die Polizei dafür zur Rechenschaft zieht, dass ne Mütze wegflegt ist das schon recht naiv. Und auch die Frage nach der Windlast halte ich für ausgesprochen dämlich. Wenn der Rettungshubschrauber Christoph bei Rettungsanflügen auf kleinstem Raum über Dächer und Autos etc. Anliegt, geht da auch nichts kaputt. Die teilweise akrobatischen Anflüge beweisen nur den Sachverstand der Piloten, die man als Laie auch nicht unbedingt hinterfragen sollte.

  13. 66.

    Vielen Dank!!!! Schließe mich beidem an!!!
    Und bin froh dass es in dem ganzen Vorschreibe - und Kontrollwahn auch noch selbst denkende Menschen gibt!!!
    Und noch mal an alle anderen:Die wenigsten brechen im Eis ein. Selbst denken entscheiden ist nicht automatisch Leichtsinn und leben birgt Risiko. Ach ja : und man kann sterben beim Leben!!!
    Ich arbeite u.a.in Seniorenheimen und kann Ihnen sagen: es ist nicht unbedingt- oder nicht für jeden- erstrebenswert steinalt zu werden und sein Leben lang immer nur auf "Nummer sicher" zu gehen.
    Und übrigens (irgendjemand erwähnte es): man muss tatsächlich auch dafür mit aufkommen, wenn man sich aufs Eis begibt und Retter in Anspruch nehmen muss (und ich finde das auch ok). Nichts desto trotz darf ich selber entscheiden ob ich auf einem zugefroren See Schlittschuh laufe oder nicht. Genau wie jeder selbst entscheiden darf sich rauchend die Lungen (UND!) die seiner Mitmenschen kaputt zu machen (dafür aber übrigens nicht aufkommen muss)..

  14. 65.

    Ich bin völlig bei Ihnen! Wir haben als Kinder noch gelernt: "...gefroren hat es heuer, noch gar kein festes Eis...", das war Zeigefinger genug und alles hat sich dran gehalten.
    Nur: lassen Sie bitte die Pandemie beiseite. In Bezug auf die Erziehung der kognitiv Überanspruchten ist das Wirkung, nicht Ursache.

  15. 64.

    Blödsinn, also mein Verstand funktioniert trotzdem. Aber wenn Ihre Theorie stimmen sollte, dann wundert mich gar nichts mehr. Wäre ja auch 'ne super Entschuldigung z.B. für Raser.

  16. 63.

    Die Polizei schickt auch Leute vom Eis die selbst schon 40 Jahre das Eis Prüfen. Sie selber prüfen dann garnicht. Selbst wenn es mit 12cm mehr wie tragend ist schicken sie einen runter. Ich bin mir aller Gefahren bewuss und halte Hubschrauberflüge über Innerstädtische Kleinere Seen für ziemlich daneben.

  17. 62.

    Öhem...
    A propos "wie ticken sie denn"...:
    Geschwindigkeitsbegrenzungen gibt es um Menschen zu schützen - vor Rasern!!!
    Und ein schnelles Auto tötet Menschen sehr viel öfter als eine Woche gefrorenes Eis...
    Somit machen Geschwindigkeitskontrollen um Menschen unversehrt zu lassen wohl sehr viel mehr Sinn als Hubschrauber über Eisflächen...

    Aber schon klar, dass Menschen, die solche Kommentare hier posten diesen Zusammenhang nicht verstehen....

    Geschwindigkeitüberschreitung ist für Sie also vermutlich ein Kavaliersdelikt.

    Aber eine Eisfläche betreten eine Todsünde..
    .
    Unglaublich!
    Dieses zweierlei Maas geht mir tierisch auf die Nerven!!!


  18. 61.

    Vielen dank für diesen Kommentar!
    Ich sehe es auch so : Achtung an alle LEBEN GEFÄHRDET DIE GESUNDHEIT!
    Ich war auch - achtsam und mit Vorsicht auf 2 stehenden Gewässern in Berlin!
    Natürlich muss man Augen und Ohren offen halten, geht nicht alleine auf Seen auch nicht mitten auf den See oder wo deutlich ist, dass was antaut o.ä.
    Ganz ehrlich : niemand geht leichtsinnig auf einen See oder möchte einbrechen.
    Leben erfordert einen gewissen Sinn an Menschenverstand. Und tatsächlich brechen die wenigsten Menschen im Eis ein.
    Dort wo ich war, war das Eis eindeutig tragfähig - und gäbe es keine Medien, die dauernd davor warnen, wie gefährlich Leben ist, wären sehr viel mehr Menschen auf den Eis - und ich bin sicher : die meisten hätten überlebt.
    An alle, die sich über "fürchterlichen Leichtsinn" aufregen : bleibt gerne für immer in euren 4 Wänden, auf das ihr dort 100 langweilige Jahre alt werdet-aber akzeptiert, dass es auch Menschen gibt, die Leben leben wollen!

  19. 60.

    Was hat das betreten der Eisflächen mit der Pandemie zu tun? Nichts!! Es ist einfach nur dumm. Es sind doch schon genug eingebrochen. Müssen Retter sich auch noch in Gefahr begeben?
    Der Hubschrauber war doch ein gutes Mittel die Menschen vom Eis zu bekommen.

  20. 59.

    Also in meinen jüngeren Zeiten wurde im Radio angesagt, die Eisflächen seinen noch nicht tragfähig und das wars und das war gut.
    Man hat das dann auch ernst genommen und noch ein paar Frostnächte abgewartet.
    Eingebrochen sind aber sicher auch damals hin und wieder mal welche.

    Mit Kindern aufs Eis: wir sind als Kinder ohne Mama und Papa aufs Eis (sobald klar war, dass es trägt und keine Meldungen kamen, dass es sich anders verhalte)!

  21. 58.

    @Alt-Westberlinerin (ich auch übrigens)
    Sie sprechen mir aus dem Herzen.
    Es ist genau der Punkt, der mir so aufstößt.
    Wenn man ständig erwachsene Menschen wie 3-Jährige bevormundet, wird kaum Selbstverantwortlichkeit bei rauskommen. Nicht nur Kinder, sondern auch Vollhorste lernen durch Begreifen.
    Oder wie sagte meine Mutter gern: "Ich kann mir den Mund fusselig reden, Eure Erfahrungen müsst Ihr allein machen."

  22. 57.

    Also no Front aber hat die Polizei nichts besseres zu tun als fröhliche Menschen vom Eis zu schicken. Wir haben seit ca. einem Jahr entlich wider gute Laune und die Polizei muss uns das versauen. Danke..

  23. 56.

    Eine Veröffentlichung gemessener Werte würde dieser Diskussion die Grundlage nehmen. Eisflächen werden nie offiziell freigegeben, aber es würden Messwerte veröffentlicht, mit entsprechenden Warnhinweisen. Somit ist das Risiko beim Betreten ein individuelles. Die Rettung ein gesellschaftliches, aber das ist sich im Straßenverkehr so.

  24. 55.

    Ja, die Feuerwehr war der Auslöser. Einige scheinen zu meinen, die Polizei hätte einfach den Hinweis der Feuerwehr missachten sollen. Schon krank wie hier über die Polizei gemeckert wird. Typisch Berlin.

  25. 54.

    Eigene Schuld selber,wenn die Leute auf dem Eis nicht auf die Polizei am Boden hören und von der Eisfläche runterkommen. Sie würden jetzt eine größere Gruppe von Einzelfallhelfern mit starken Nerven und Sozialarbeiterkompetenz für diese Aufgabe organisieren oder wie?

  26. 53.

    "Die Feuerwehr habe Knackgeräusche wahrgenommen, wodurch eine Gefahr für Leib und Leben entstanden wäre." Klar dann fliegt man mit dem Hubschrauber drüber und übt eine vollkommen unklare Windlast auf das Eis aus. Sehr logisch. Blöderweise gab es aber keinen Notfall auf dem Müggelsee. Also zum 10.mal, wer autorisiert das.??

  27. 51.

    Ist aber auch wirklich unfassbar, kann denn die Polizei nicht mit einer Sänfte vorbei kommen .....

  28. 50.

    Früher testete man das Eis am Rand. Mit den "eingebrochenen" nassen Beinen ging man SELBER nach Hause, wärmte sich nicht zuvor im Feuerwehrwagen und ließ sich heimfahren! Wem alle Entscheidungen abgenommen werden (Pandemie...), wer von hinten bis vorne gepampert wird, der KANN nicht mehr wissen, ob er aufs Eis darf. Der geht aufs Eis! Weil alles andere verboten ist!

    Wer mehr als die Hälfte der Deutschen zu Blödmännern erzieht Dank Pandemie, der muss sich über zunehmenden Schwachsinn (Eisbaden, aufs dünne Eis gehen) nicht wundern!

    ALLES hat Folgen, und Volksverdummung hat die schlimmsten! Das hat schon mal einige Jahrzehnte geklappt, die Folgen haben wir heute zu (er)tragen, z.B. beim Wahlverhalten!

    Immerhin schaffte man es aber in der DDR, auf zugefrorene Seen zu gehen, OHNE dass die Mi-24 über den Müggelsee kreisen mussten.

  29. 49.

    Das ist für ein nicht stehendes Gewässer ein bisschen dünne. Gemeinhin gilt bei stehenden Gewässern mind. 15cm bei fließenden Gewässern oder solche mit Zufluss mind. 20 cm Eisdicke um eine vertretbare Tragfähigkeit zu haben. Aus dieser Erfahrung heraus kamen auch meine, bisher nicht ausgeräumten, Bedenken über den Hubi-einsatz zu Anfang dieser Kommentarsammlung. Fakt ist, der Spruch "Ganz dünnes Eis, ich kann das Wasser schon sehen." ist aktuell zutreffend.

  30. 48.

    Also Pii mal Daumen mal Fensterkreuz, keine Ahnung auf Deutsch. Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Nuhr fragen. Einfach wilde Behauptungen aufstellen, ohne Hintergrundwissen. Nur weil man damit es der Polizei mal zeigen kann? Die gehen doch nicht auf Eis und bringen sich in Gefahr.
    Mal kurz nachdenken, wenn man sich jemanden nähern will, der eingebrochen ist kriecht man hin, um seine Gewicht zu verteilen und ein Helikopter verteilt den Abwind nicht punktuell, es sei den er fliegt ein oder zwei Meter hoch ...., meine Meinung dazu

  31. 47.

    Yo, wie blöd kann man sein?
    Ich plädiere für die Mündigkeit der Menschen in Freiheit und Eigenverantwortung. Jeder über 18 sollte im Eis einbrechen dürfen, sich an Covid-19 infizieren dürfen, ... ohne dafür die Gemeinschaft/ den Staat in Regress nehmen zu dürfen - mit allen Konsequenzen.

  32. 46.

    Ist das nicht schön? Es gibt Leute, die haben immer was zu meckern. Ich wohne in einer Gegend, wo der Hubschrauber beinah wöchentlich landet. Also klar wird loser Schnee aufgewirbelt, aber das wars auch. Der flog doch augenscheinlich in mehreren Metern Höhe, also wo ist die Gefahr genau? Hier wird was dramatisiert nur um zu meckern. Und auch als Hubschrauberpilot hat man Physik im Hinterkopf. Wie groß wäre das Geschrei, wenn viele Menschen gleichzeitig ins Eis einbrechen?
    Und so wie ich das verstanden habe, kam die Bitte zum Einsatz von der Feuerwehr.

  33. 45.

    In der Pandemie ist es offenbar modern geworden, auf die Menschen Teufel komm raus zu gängeln. Ich wünschte die Polizei würde sich um die echten Probleme kümmern. Wir haben zwei Wochen strengen Frost. Schon immer sind Menschen nach so einer Frostperiode auf Eis gegangen. Schon immer haben 99,999% überlebt. An der Borkenbude ist dass Wasser flach. Warum kann man den Menschen in dieser kräftezerrenden, nervigen Zeit das kleine bisschen Vergnügen bei Inkaufnahme des Risikos können. Warum muss man hier so die Staatsautorität raushängen lassen. Einfach unfassbar.

  34. 44.

    Durchgeknallt werter Weidmannsluster sind wohl die Menschen, die nicht nachdenken. Soll die Polizei auch noch aufs Eis gehen um die Leute zur Vernunft zu bringen? Passiert was, wird wieder nach der Polizei geschrien....Sie hätte warnen müssen.... Mann Mann für manche Menschen kann sie nichts mehr richtig machen.

  35. 43.

    Ignoranten und Egoisten, die nicht nur ihr eigenes Leben, sondern auch das der Retter aufs Spiel setzen!
    Schade, dass Dummheit nicht wehtut.

  36. 41.

    Das dachte ich auch gestern am Müggelsee. Viele mit kleinen Kindern auf dem Eis. Ich habe gemacht, das ich da weg komme. Wenn da jemand eingebrochen wäre hätte ich noch nicht mal helfen können und würde diese Situation mein Leben lang nicht vergessen. Was für Idioten es doch gibt, und wieder muß man ihnen sagen, wie sie sich verhalten sollen. Was für Vorbilder für ihre Kinder.

  37. 40.

    Ich habe heute beobachtet wie Eltern mit ihren Kindern einmal quer über den Müggelsee gelaufen sind. Das macht fassungslos.

  38. 39.

    Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe gibt als Empfehlung eine Eisdicke von mindestens 15 Zentimetern an. Bei fließenden Gewässern sollten es 20 Zentimeter sein. Es sollten an mindestens 10 bis 14 Tagen durchgehend hohe Minusgrade gemessen worden sein.
    Wieso können Sie darüber nicht berichten?

  39. 38.

    Apocalypse now! Ich weiss ja nicht, ob es nicht andere Möglichkeiten der Ansprache gegeben hätte... 2013 verunglückten mehrere Hubschrauber im Olympiastadion im aufgewirbelten SChnee.... hat keiner dazu gelernt? Und der Druck der Rotorblätter, der geht auch aufs Eis und die Personen auf dem Eis. Das ist "umwerfend" und macht die Sache nicht leichter.. im wörtlichsten Sinne!

    Der Gedanke, Leute vorm Ertrinken zu retten, ist ja ehrenwert, aber sorry, der Zweck heiligt nicht ALLE Mittel. Und Physikkenntnisse und Fingerspitzengefühlt ist auch in Berlin kein Tabu!

    Ich möchte das Wort "Verhältnismäßigkeit" ins Spiel bringen. Das ist in der Pandemie irgendwie... abhanden gekommen...

  40. 37.

    Das Eis am Müggelsee war gestern tatsächlich noch arg dünn, dürften am Strandbad Rahnsdorf irgendwas zwischen 5 und 10 cm gewesen sein. Wir waren gestern auch Dort eigentlich zum Rodeln aber dann doch eiñbischen schlittern,allerdings bevor der hubi kam. Ich finde zumindest die ersten 20 m in den Bereich Strandbad vom Risiko vertretbar, wer da auch im Sommer ist weiss das das nur knietief ist. Um dort unters eis zu rutschen muss das Schicksal es schon ganz dumm mit einen wollen.
    Ich bin als Kind im Knietiefen auch öfters eingebrochen das wären dann aber auch eher nur 3-5cm dickes Eis.

  41. 36.

    Die Polizei hat alles richtig gemacht und wer sich darüber beschwert ist einfach dumm. Diejenigen die da nun unbedingt Schlittschuh laufen müssen müssten an den Kosten beteiligt werden.
    Was sind das bloß für dumme , ignorante Menschen die ihr Leben aufs Spiel setzen.

  42. 35.

    Und wieder einmal sind die Polizisten die Bösen. Und wenn die Feuerwehr nicht helfen würde, weil einige Schlaumeier trotzdem aufs Eis gehen und einbrechen, sind die die Bösen.

    Es dauert nicht mehr lange und auch bei uns gibt es Aufkleber an der Mikrowelle, das diese nicht zum Trocknen von Katzen geeignet ist.

  43. 34.

    Man kann es leider nicht mehr anders sagen: Die Berliner Polizei ist inzwischen anscheinend komplett durchgeknallt.

  44. 33.

    Ich war heute auf der Rummelsburger Bucht unterwegs und habe die Dicke des Eises gemessen. Bei 20 Messungen in der gesamten Bucht waren es nirgendwo weniger als 10cm. Am Ufer waren es über 20cm.

  45. 32.

    Ich kann nicht fassen dass die Leute auf unsicherem Eis rumlatschen und (potentiell) die Hilfskräfte in Beschlag nehmen!!

  46. 31.

    Deswegen ist auch nicht jeder geeignet bei Polizei, Feuerwehr und Rettung zu arbeiten.

  47. 30.

    Ich kann nicht fassen, wie die Polizei da mit einem Hubschrauber anfliegen kann! Der Schnee wird den Leuten ins Gesicht mit voller Wucht ins Gesicht gewirbelt, die sehen nichts mehr und bekommen fliegende Gegenstände an den Kopf.

  48. 29.

    Die Vollidioten nehmen auch noch teilweise ihre Kinder mit und leben ihnen so ein verantwortungsloses Verhalten vor. Wenn was passiert, wird mich schon einer retten und sein Leben für mich bzw. uns riskieren. Unfassbar blöd!

  49. 28.

    Für hat dieses was mit Leichtsinn zu tun. Wenn das Unglück dann da ist das Geschrei groß etwas mehr den Verstand einstzen wäre nicht verkehrt.

  50. 27.

    Selbst gewähltes Schicksal, wenn trotz eindringlicher Warnungen unters Eis gerät mit all den unangenehmen Folgen.

    Ich würde für solche Deppen keinen Finger krumm machen!!

  51. 26.

    Die Dummen sterben leider nicht aus und begeben sich immer wieder in diese Gefahren.

  52. 25.

    Danke für Ihre Antwort auf Fred! Diese Menschen warten noch auf das Hirn, das Ihnen zugeteilt, aber noch nicht geliefert wurde!

  53. 24.

    @fred Berlin
    Ich gege mal davon aus, dass der Pilot die Windlast seines Helis kennt, sonst könnte und dürfte er diese Maschine nicht fliegen. Er musste schließlich mehr Prüfungen machen als Sie sich vorstellen können.

  54. 23.

    Korrekt. Es werden ganz falsche Eindrücke vermittelt, auch durch Formate wie Joko und Klaas, wenn die mit irgendwelchen Finnen oder Russen da als völlig Untrainierte Eisbaden machen. Auf die Lebensgefahr wird da überhaupt nicht hingewiesen, nur Spaß alles. Tja, und am Ende hat man den Salat.

  55. 22.

    Ah ja... Geschwindigkeitskontrolle ist wichtiger als Leben? Soll die Polizei es echt ignorieren, wenn Menschen sich aus Dummheit auf das Eis begeben? Die Feuerwehr sagt Bescheid und die Polizei soll das dann ignorieren? Ernsthaft? Nach dem Motto „sorry, wie müssen grad Raser blitzen“? Wie ticken Sie denn?

  56. 21.

    Genau DESWEGEN ist der Hubschrauber nämlich sinnvoll, weil er es den Uneinsichtigen ungemütlich werden lässt. Nur mit Zurufen vom Ufer bewirkt man nichts. Alternative wäre noch ein Wasserwerfer, aber natürlich macht man das bei Minusgraden auch nicht, zumal Kinder dabei sind und man voll auf die Personen halten müsste, damit der hohe Druck des Powerstrahls das Eis nicht bricht...

  57. 20.

    So ein Quatsch, ich habe seit Ewigkeiten Schlittschuhe, bin im Winter gern im Wilmersdorfer Stadion, aber gehe nie auf natürliche Eisflächen... Es ist nocht so, als ob mna nicht verzichten könnte. Aber Disziplin und Vernunft sind so manchem wohl fremd.

  58. 19.

    Durch die seltenen kalten Winter scheint wohl fas Gefühl für den Umgang mit Schnee und Eis verloren gegangen zu sein. Sogar der Feuerwehr. Eis knackt nunmal häufig, aufgrund der Temperaturunterschiede zwischen der kalten Luft und dem wärmeren Wasser. Das erzeugt Spannungen und das Eis reißt. Soweit normal und ungefährlich, wenn das Eis dich genug ist. 15 cm könnten reichen. Wie dick ist es am Müggelsee? An einem kleineren See in Brandenburg haben Eisangler 13 cm gemessen. Noch eine Woche Frost wäre gut gewesen für ein (etwas) sicheres Vergnügen.

  59. 18.

    Ich meine, dass es das früher mal gegeben hat, davon wurde aber schon seit Jahrzehnten Abstand genommen, weil es nur logisch ist, dass eine absolute Unbedenklichkeit auf allen Gewässern nicht zugesichert werden kann.

  60. 17.

    Lt. Twitterinfo der Feuerwehr sind vor einigen Stunden 4 Personen auf dem Schlachtensee ins Eis eingebrochen.
    Nicht die Polizei oder die Tatsache der geschlossenen Eisbahnen sind Schuld am unüberlegten / fahrlässigen Verhalten einiger Mitmenschen,sondern die Ausflügler auf den Eisflächen selbst. Grad sind wieder Leute im Eis eingebrochen und das passierte auch schon in Jahren ohne Coronaeinschränkungen,wenn die Eisbahnen nicht geschlossen waren.

  61. 16.

    Schon mal an die Leute gedacht, die das Elend mit ansehen müssen? Wie fühlt sich der Arzt, der das Leben eines“ Idioten“ nicht retten konnte?Warum muss der Feuerwehrmann unnötig sein Leben riskieren, um die Egoisten zu retten, weil sie einfach nicht hören wollen?
    Herr, lass Hirn und Mitgefühl regnen, ganz, ganz viel und noch mehr. Es ist dringend notwendig.

  62. 14.

    Diese Aktion ist recht unsinnig. Die Polizei setzt sich da des Vorwurfes der Körperverletzung aus. Ich bezweifle, dass der Pilot die Windlast seines Hubschraubers kennt und weiß wie diese auf die Eisdecke wirkt,damit werden potentiell Menschen gefährdet.
    Ja, falls die Leute einbrechen gibt es ein Problem, aber das Leben ist halt Risiko. Keiner braucht von früh bis spät einen Aufpasser. Gibt es an der Kasse des Supermarktes jemand der den Einkauf von Bier und Schnaps limitiert??? Oder kümmert sich jemand um die ständige Übertretung der Höchstgeschwindigkeit auf den Straßen dieser Stadt, da sehe ich die Aufgabe der Polizei. Aber macht bestimmt Spaß Leute mit dem Hubschrauber zu schocken.... Armselig

  63. 12.

    nicht soviel lustige Eisbader im Fernsehen zeigen................

  64. 11.

    Es wäre wohl besser gewesen, die Eisbahnen einfach offen zu lassen. Wie viele Berliner haben wohl Eislaufschuhe, die seit Winterbeginn rumstehen. Klar gehen die jetzt aufs Eis.

  65. 10.

    Auch hier am Kanal /Maybachufer die gleiche Unvernunft - heute vormittag hat die Polizei sogar mit mehrmaligen Lausprecherdurchsagen von den Brücken über dem Kanal fast schon verzeifelt versucht, die vielen Leute vom Eis zu bekommen - vergeblich. Sie lassen sich nicht abhalten und es werden sogar mehr ... Vor allem verblüfft mich, daß die Leute auch mit ihren (teilweise noch sehr kleinen) Kindern - also eigentlich dem Wertvollsten was sie haben - auf dem Kanal rumturnen und springen als sei es dort so sicher wie auf dem "Festland", es ist nicht zu verstehen.

  66. 9.

    Bei dem Einsatz ging auch von der Polizei Gefahr aus. Wenn das Eis tatsächlich nicht tragfähig war, flog der Hubschrauber zu tief. Erkennbar am Wind und den bewegten Schneemassen auf dem Eis unter dem Hubschrauber.

  67. 8.

    Bei der Überschrift hatte ich auf eine Mi-24 als Eisbrecher gehofft.

  68. 7.

    Nicht hören und einfach machen bis etwas passiert. Und dann ist das Geschrei groß.

  69. 6.

    Wir haben es gestern mit eigenen Augen auf dem Müggelsee und Teufelssee beobachtet, wie leichtsinnig die Leute sind. Aber es sind nicht nur die „Jungen“ sondern auch „Alte“. Und wirklich auch mit Kindern und Hunden etc. Am liebsten würde man fragen, ob die Leute ihr Leben satt haben...
    Aber dann bekommt man womöglich noch komische Antworten...

  70. 5.

    Gerade habe ich auf einem Tempelhofer Weiher, der vor zwei Tagen noch nicht mal ganz zugefroren war, etliche Erwachsene und Kinder gesehen. Man darf auch kleine Gewässer nicht unterschätzen, wenn man ihre Tiefe nicht kennt. Ich verstehe diesen Leichtsinn einfach nicht.

  71. 4.

    Wurden überhaupt schon mal natürliche Gewässer für Eissport freigegeben? Ich glaube nicht.

  72. 3.

    Ich war gestern nachmittag am kleinen Müggelsee und großen Müggelsee bei Rübezahl. Bei beiden ist man in Ufernähe auf dem Eis gewesen und sogar Schlittschuh gelaufen. Es ist wie immer im Leben, die Unvernünftigen sind unter uns und fühlen sich wie immer als Helden!

  73. 2.

    Betreten von Eisflächen hin oder her, aber ist ein Hubschraubereinsatz über möglicherweise nicht tragfähigem Eis wirklich sinnvoll bzw. angemessen? Dieser Mixer wiegt etwa 1500 KG, muss also im Schwebeflug die entsprechende Luftmasse nach unten verdrängen. Somit drücken rund 1500 KG Luft, flächig verteilt, zusätzlich auf das Eis. So'n bisschen Bauchschmerzen habe ich bei der Aktion schon.

  74. 1.

    Traurig,dass es dazu auch noch eines Hubschraubereinsatzes bedarf. Eigentlich ist die Gefahr bekannt und jeder der sich trotzdem aufs Eis begibt,gefährdet bei einer erforderlichen Bergung auch die Retter. Mehr als immer wieder warnen geht nicht aber es ist wohl wie bei allem Leichtsinn ,aller Unvernunft,die Leute denken,"MIR PASSIERT SCHON NICHTS". Manchmal haben sie Glück, wie aber die Nachrichten zeigen,klappt das nicht immer und damit nehmen diese Leute eben auch in Kauf, andere mit ihrem Verhalten in Gefahr zu bringen.
    Wieviel Kraft die Sonne jetzt schon hat,kann jeder selbst feststellen,wenn er draußen ist oder beobachtet,wie schnell der Schnee der letzten Tage auf Balkonen und Fensterbrettern wegschmilzt.

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