Symbolbild: Blaulicht auf einem Polizeiauto
Bild: Imago/Sven Simon

Lebensbedrohliche Verletzung nach Sturz - Polizisten entdecken in einer Baugrube bewusstlose Seniorin

Eine 79-Jährige hat sich am Dienstag beim Sturz in eine Baugrube an der Müllerstraße (Wedding) lebensbedrohlich verletzt.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei soll die Frau trotz der Baustelle versucht haben, mit ihrem Rollator dort die Straße zu überqueren. Dabei sei sie beim Sturz in die rund 20 Zentimeter tiefe Grube auf den Kopf gefallen und bewusstlos geworden. Beamte hätten die 79-Jährige zufällig beim Vorbeifahren entdeckt und mit Wiederbelebungsmaßnahmen
begonnen.

Absicherung der Baustelle wird überprüft

Nach dem Eintreffen der Feuerwehr sei die Frau in ein Krankenhaus gebracht worden. Derzeit sei nicht klar, ob die Baustelle ordnungsgemäß abgesichert gewesen sei. Ermittelt werde nun wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, teilte die Polizei mit.

Sendung: rbb88,8, 3. 3. 2021, 17 Uhr

11 Kommentare

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  1. 10.

    Ich frage mich schon länger wohin man sich wenden soll wenn die Absperrung einer Baustelle Woche für Woche weiter in den Fußgängerweg wandert so dass ich mit dem Kinderwagen nicht mehr vorbeikomme. Weiß das jemand?

  2. 9.

    Auch von mir gute Besserung der Verunglückten und dass sie bald wieder aufm Damm ist. Glückwunsch auch an den regierenden Bürgermeister, andere Promis müssen erst 2 Jahre tot sein bevor ein/e Straße/Platz nach ihnen benannt wird

  3. 8.

    Auch von mir gute Besserung der Verunglückten. Bei uns am S-Bahnhof Landsberger Allee stehen seit etlichen Monaten (oder auch länger) Baustellenabsperrbaken herum, obwohl dort keine Baustelle ist. Ob sich evtl. der RBB mal erkundigen kann? Vom Ordnungsamt oder Polizei kommt nur ein Akselzucken mit dem Vermerk "Wird wohl seine Gründe haben".

  4. 7.

    @Gregor: da reichen bereits die zahlreichen Schlaglöcher! Die haben tw. auch eine Tiefe erreicht, wo sich Verkehrteilnehmer erheblich verletzen können.
    Man nehme die seit Jahren desolate Hildburghauserstraße im Nordwestbereich. Sie müssen als Radler dort in der Mitte fahren, drängt irgendein Autofahrer Sie an den Rand, wird es sehr kritisch. Hildburghauser ist aber nur ein Beispiel, es betrifft unzählige Straßen.

    Der Seniorin alles Gute!

  5. 6.

    Über die Gründe für den Sturz der bedauernswerten Dame will ich nicht spekulieren. Generell sollten Absperrungen für Baumaßnahmen aber stärker kontrolliert werden. Was da an z. T. gefahrenträchtigen Nachlässigkeiten und Unsinnigem praktiziert wird, ist erschreckend.

  6. 5.

    Ich kenne es auch das Absperrung weg genommen werden weil man Parken möchte. So erlebte ich wie ein Auto direkt vor unserem Fenster in ein Loch fuhr.
    Kenne aber auch ungesicherte Großbaustellen. Da kann man nur hoffen das Kinder nicht zu neugierig sind.

  7. 4.

    Die Müllerstr. ist doch sehr belebt, ich frage mich, ob kein anderer Mensch den Unfall gesehen hat. Zum Glück kam die Polizei vorbei und hat helfen können.

  8. 3.

    Meistens sind Baustellen auch als solche zu erkennen.
    Keine Ahnung wie es in diesem Fall war, aber aus eigener Erfahrung weiß ich, dass das viele Leute überhaupt nicht interessiert. Hauptsache man muss keinen Umweg machen.
    Gute Besserung an die verunglückte Frau.

  9. 2.

    Genau so bin ich mit dem Fahrrad vor ein paar Jahren in einer ungesicherten Baustelle vor einer Schule für behinderte Kinder böse gestürzt . Hinterher wurde behauptet, jemand hätte die Sicherungsanlagen entfernt. So macht man das in Berlin.

  10. 1.

    Exakt das gleiche in Schöneweide. Ca. 20cm tiefer Graben weil der Asphalt angenommen...und keinerlei durchgehender Zaun zwischen Graben und Fahrbahn. Ideal das Radler dort landen könnten.

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