Rettungswagen der Berliner Feuerwehr (Quelle: imago images/Reuhl)
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Berlin - Mann bei Streit in Borsigwalde tödlich verletzt

Ein Mann ist im Berliner Ortsteil Borsigwalde (Bezirk Reinickendorf) bei einer Auseinandersetzung getötet worden.

Wie die Polizei mitteilte, wurde der 32-Jährige in der Nacht zu Sonntag bei einem Streit in einem Wohnhaus in der Conradstraße mit einer Stichwaffe verletzt. Der mutmaßliche 55-jährige Täter wurde demnach von alarmierten Beamten festgenommen. Nun ermittele eine Mordkommission.

Wie die "B.Z." berichtet, hatte das Opfer eine Stichverletzung am Oberschenkel, die zu einem hohen Blutverlust führte. Polizisten fanden den nicht ansprechbaren Mann demnach gegen Mitternacht und begannen sofort mit Reanimationsmaßnahmen. Eine Notärztin und Notfallsanitäter der Bundeswehr setzten die Reanimation fort, musste diese jedoch gegen 0:45 Uhr erfolglos einstellen.

6 Kommentare

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  1. 6.

    @Lawandorder @Fritzlade:

    Mit Verlaub, verzeihen Sie mir meine Nachfrage, aber inwieweit beziehen sich ihre Kommentare auf den im obigen Artikel geschilderten Sachverhalt?
    Der Mord/Totschlag fand in einem Wohnhaus statt. Man könnte nun einen "eskalierten Nachbarschaftstreit" als Hintergrund der Tat vermuten, aber das wäre reine Spekulation und nicht den wenigen Informationen des Artikels entnehmbar.
    Genau genommen könnten, sowohl der vermeintliche Täter als auch das Opfer in dem Wohnhaus das gleichzeitig Tatort ist, NICHT wohnhaft sein. Die Polizei wird zu diesem Zeitpunkt aus ermittlungstaktischen Gründen Details nicht veröffentlichen.

    Wenn die im Artikel genannten Personen dort allerdings beide wohnten, sind ihre reflexhaften Forderungen nach Waffen und Messerverboten aka stumpfer Law-and Order-Rhetorik völlig unbegründet, da jeder normale (und nicht normale) Mensch in seiner Wohnung bzw. Küche Messer besitzt.
    Ich wünsche einen schönen Sonntag.

  2. 5.

    Der Verbot von Stichwaffen unterwegs hätte in diesem Fall aber gar nichts gebracht, denn wie zu lesen ist, fand die Auseinandersetzung in einem Wohnhaus statt. Die Stichwaffe kann daher auch das Brotmesser gewesen sein. Wollen Sie das auch verbieten und wir kaufen künftig nur noch geschnittenes Brot? Ich bin grundsätzlich auch gegen den Besitz und das Mitführen von Waffen jeder Art, aber leider passieren viele Fälle von Mord und Totschlag im häuslichen Umfeld.

  3. 4.

    Ein kurzsichtiger, weltfremder und absolut realitätsferner Kommentar. Bitte überdenken Sie Ihre Forderungen erneut, und ich gehe davon aus, dass Sie Ihre Meinung abändern werden.

  4. 3.

    Verkauf untersagen. Interessant. Nette Fantasie. Ich kann auch mit einem Küchenmesser jemanden abstechen. Auch den Verkauf untersagen? Wer sowas machen will der macht es, egal womit. Stichwaffen lassen sich auch super selbst herstellen. Kann man dann zwar besch... ne Lammkeule mit auslösen, aber zum abstechen allemal geeignet.

  5. 2.

    Ich stimme der Stellungnahme zu. Das Mitführen von Messern aller Art in der Öffentlichkeit sollte verboten werden. Natürlich mit Ausnahmen für berufliche Zwecke.

  6. 1.

    Jede Woche neue Schreckensmeldungen, die m.E. nur noch einen Schluss zulassen: ÄCHET ENDLICH JEGLICHE Art von HIEB und STICHWAFFEN! Ebenso Schreckschusspistolen! Ich denke, man muss kein Experte sein um zu wissen, dass selbst 3cm Mini-Klingen gefährliche Verletzungen hervorrufen können.
    Verkauf generell untersagen, nur noch mit gültigen Waffen-/Jadschein, wer außerhalb des eigenen Haushalts mit einem Messer angetroffen wird, sollte zukünftig mit EMPFINDLICHEN STRAFEN (Geldstrafen jenseits der 2000€, gemeinnützige Dienste) rechnen. Verkäufer, auch Schwarzmarkt/Internet ebenso abstrafen und öffentlich machen. Ich beobachte eine zunehmende Verrohung, wer ein Messer bei sich trägt, ist wahrscheinlich auch gewillt, dieses bei Streitigkeiten einzusetzen. Wann reagiert die Politik? Spätestens seit dem Fall Mohammed (Trauer, Anteilnahme) sollte das Problem bekannt sein!

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