Pop-up-Radweg in der Zossener Straße in Berlin-Kreuzberg (Bild: imago images/Klaus Martin Hoefer)
Audio: rbb | 22.03.2021 | Michael Ernst | Bild: imago images/Klaus Martin Hoefer

Sichtbare Trennung vom Autoverkehr - Pop-up-Radwege in Friedrichshain-Kreuzberg werden umgerüstet

Der Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg beginnt am Montag damit, seine Pop-Up-Radwege umzurüsten und damit auch verkehrssicherer zu machen.

Entlang des Landwehrkanals werden Absperr-Elemente fest installiert, um den Radweg vom Autoverkehr zu trennen. Die Bauarbeiten finden auf einer 3,6 Kilometer langen Strecke zwischen Potsdamer Brücke und Zossener Straße statt.

Weitere Umrüstungen sollen folgen

In den nächsten Monaten sollen dann alle Pop-Up-Radwege in Friedrichshain-Kreuzberg entsprechend umgewandelt werden. Sie wurden zu Beginn der Pandemie vor einem Jahr eingerichtet, als mehr Menschen auf das Fahrrad umstiegen. Dazu wurden Parkstreifen oder Fahrbahnspuren für Radwege abgetrennt, meist markiert durch farbige Linien.

Mittlerweile gibt es Dutzende solcher Radwege in mehreren Bezirken. Viele davon sollen dauerhaft bleiben.

Pop-up-Radwege in Friedrichshain-Kreuzberg werden umgerüstet

Sendung: Fritz, 22.03.2021, 7 Uhr

Die Kommentarfunktion wurde am 22.03.2021 um 15:52 Uhr geschlossen

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17 Kommentare

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  1. 17.

    Den Verantwortlichen für die Ostseestraße müsste man, ...aber lassen wir das. Stau bis zurück zur Michelangelostraße, Passierzeit bis Straßenkreuzung Prenzlauer Allee mindesten 30-40 Minuten, kein Radfahrer auf der neu errichteten Sinnlosspur, die wenigen, die während der Stauzeit gesichtet werden fahren entweder ordentlich auf dem ehemaligen noch vorhandenen Radweg oder logischerweise auf dem völlig überdimmensionierten Fußweg. Absolut abartig diese Verkehrspolitik, aber mittels Messstationen wird man ja feststellen, das die Luft schmutziger geworden ist, kein Wunder bei Dauerstau.

  2. 16.

    Ich sehe.. 2 Fahrräder weit und breit, die unbedingt nebeneinander und auf der Fahrbahn fahren müssen und dabei ist der ehemalige Radweg ganz rechts für das Befahren mit teuer Geld gesperrt.. neben einem breiten Gehweg, auf dem es 1 Fußgänger gibt. Auf Kosten des fließenden Verkehrs wird dort an der Instandsetzung gespart.
    Dann wundert sich RRG über Staus und schlechte Luft. Das ist Ursache/Wirkung. Ursache RRG, Wirkung Stau, Stop and Go, Umwege, Parkplatzsuchverkehr und Schlechte Luft + Klimasterben. Das ist RRG !
    Radfahrer könnten doch auf dem kaum genutzten Gehweg mit angemessener Geschwindigkeit fahren. Die haben kein Recht auf Rasen.
    Hier noch mal so ein hirnrissiges Beispiel an der Jannowitzbrücke.. der quasi nicht genutzte Gehweg ist so breit wie 3 Fahrspuren. Trotzdem ein fetter Radweg auf der Straße..
    https://www.google.de/maps/@52.5148905,13.4206044,194m/data=!3m1!1e3
    So eine unglaubliche Ressourcen- und Mittelvergeudung (für 300m)
    Fridays for Future ?! Eure Schulden !!

  3. 15.

    Da kann ich ihnen nur zustimmen. Aber für viele Autofahrer sind nur die Fußgänger und Radfahrer an allem schuld.

  4. 14.

    Seit dem die Kantstrasse diesen Radweg hat, ist ein lang fahren mit SR einfach Horror. Es gibt kaum Platz zum ausweichen und man „hängt“ im Verkehr. Da war es vorher „angenehmer“. Und wir sind dadurch langsamer jetzt

  5. 13.

    Vor dem Bau der Pop-Up-Radwege hatten wir einen durchgehend fließenden Verkehr in Berlin? Der öffentliche Nahverkehr wurde nicht durch Falschparker blockiert? Rettungswagen mussten sich nie durch Stau´s kämpfen?

    Also waren die Radwege, schon lange bevor überhaupt Pop-Up-Radwege im Gespräch waren, an das Berliner Verkehrschaos Schuld?

    Die intelligenteste Lösung ist halt die Verdrängung des Individualverkehrs!

    Natürlich wird Ihnen jetzt ein "aber" und "was wäre wenn" einfallen, aber dafür wird es Lösungen geben.

  6. 12.

    Jetzt werden diese Bus und Krankenwagen Blockierwege auch noch auf Dauer anngelegt.Anstatt intelligente Lösungen duch ebensoche Leute, nicht Grüne Politiker,zumZug kommen zu lassen. Es wird ja nicht nur der von dieser Politik verhasste Autoverkehr blockiert, sondern auch der oeffentliche Nahverkehr und lebensbedohende Staufahren der Krankenwagen in ebeb diesen popup Etapen. Z. B Kantstraße.

  7. 11.

    Ihre Aussage ist nicht ganz korrekt. Die Barriere wurde schon vor der dem Pop-Up Radweg gebaut. Auf dem Bild ist zu erkennen, dass schon seit längerer Zeit ein Radweg auf der Straße entlang führt.

    Hier profitieren die Fußgänger und Radfahrer von der Vergrößerung ihrer Fläche. Da beide Parteien auch Steuerzahler sind, kann man wohl schlecht von Steuerverschwendung sprechen ;-)

  8. 10.

    Ich fahre oft mit dem Auto auf der Kantstraße und erlebe den Verkehr als wesentlich flüssiger als vor dem Anlegen der Popup-Radwege. Früher musste man ständig die Spur wechseln, weil entweder ein Auto in zweiter Spur parkte oder ein Radfahrer überholt werden musste. Jetzt geht es einfach nur vorwärts. Obwohl ich selbst nie in der Stadt Rad fahre, bin ich daher sehr für diese Radwege.

  9. 9.

    Ich nutze die Pop-Up-Radwege in Friedrichshain oft und gerne und sage Danke! :-)

  10. 8.

    Diese Schild blockiert den vorhandenen Fahrradweg, dafür hat man ja den Pop-up Radweg eingeführt. Mal wieder Steuergeld zum Fenster Rausgeschmissen...

  11. 7.

    Gestern bin die Ostseestraße entlang gefahren, bei schönstem Sonnenschein, dort gibt es einen riesigen Pop- Up Weg, aber wo waren die radfahrenden Bürger die nach diesen Wegen rufen ? Ich habe einen gesehen: Das Piktogramm auf der Fahrbahn.

  12. 6.

    Haben die keine anderen Sorgen!! So ein Quatsch!!

  13. 5.

    Merken die eigentlich noch was? Hey, es gibt in Berlin soooooooooo viele Baustellen, wo man nicht mal jemanden arbeiten sieht. Immer nacheinander, erstmal fertigmachen und dann neue Baustellen. Hauptsache 'ne neue Baustelle ist da. Manometer.

  14. 4.

    Friedrichshain-Kreuzberg ist (mal wieder!) Vorreiter - manch andere Stadtbezirke hinken kräftig hinterher und die Menschen müssen noch lange auf Verbesserungen warten. Es wäre schön wenn man auch anderswo so langsam mal aus der Hüfte kommt und endlich aufhört dem (größtenteils überflüssigen) Autoverkehr den Bauch zu pinseln.

  15. 3.

    Popupwege , der Größe Schrott !!!!!! Bin Kantstr langgegangen , keiner is auf diesem Weg gefahren , weil es kalt und regnerisch war . Die Autos standen im Stau , aber uff der anderen Seite rumheulen der co2 Ausstoß ist so hoch !
    Verstehe nicht wie dumm man sein muß soetwas zu machen. Ich muss dich erstmal dafür sorgen , das sich dann die Autos nicht stauen ! Die Leute heutzutage werden wirklich immer bekloppter

  16. 2.

    @rbb Wer hat sich eigentlich diese Gehwegbarrieren (im Bild oben) ausgedacht, die vielerorts rumstehen?
    Würde da nicht auch ein Schild reichen? Solche bitte lieber an den Fußgängerfurten zum Freihalten anbringen statt damit den Gehweg zu blockieren.

  17. 1.

    Gut, denn die Warnbaken werden dringend für die neuen Pop-Up-Radwege benötigt.
    Doch wo bleiben die seit Jahren versprochenen Busspuren zur "Beschleunigung" des Busverkehrs statt Autostaustehen.

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