Bewohner festgenommen - Sechs Verletzte bei Brand in Berliner Flüchtlingsheim

Mi 03.03.21 | 12:05 Uhr
Symbolbild: Das Blaulicht eines Berliner Polizeiwagens. (Quelle: dpa/A. Riedl)
Bild: dpa/A. Riedl

Bei einem Brand in einer Flüchtlingsunterkunft in Berlin-Schöneberg sind am Dienstag sechs Menschen verletzt worden. Als mutmaßlichen Brandstifter nahm die Polizei einen 41-Jährigen Bewohner der Einrichtung in der Erfurter Straße fest.

Demnach soll der Mann das Feuer in seinem Zimmer gelegt und anschließend einem Mitarbeiter gesagt haben, dass er eine Matratze angezündet habe. Die Feuerwehr löschte den Angaben zufolge die Flammen, bevor sie auf andere Zimmer übergreifen konnten. Der 36 Jahre alte Mitarbeiter erlitt bei dem erfolglosen Versuch, die Flammen selbst zu löschen, eine Rauchgasvergiftung und wurde ins Krankenhaus gebracht.

Fünf weitere Bewohner wurden ebenfalls verletzt, vier von ihnen kamen zur ambulanten Behandlung in eine Klinik. Der Verdächtige wurde festgenommen. Da er alkoholisiert wirkte, wurde ihm Blut entnommen, sagte eine Polizeisprecherin.


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