Symbolbild: Radfahrer, Polizei und Notarzt (Quelle: dpa/Dimitri Drofitsch)
Bild: dpa/Dimitri Drofitsch

Patientin verstirbt nach Notarzteinsatz - Radfahrer attackiert Rettungssanitäter

Die Polizei ermittelt, ob die Behinderung eines Rettungseinsatzes durch einen Radfahrer in Berlin-Reinickendorf zum Tod einer Seniorin geführt hat. Der 50-Jährige hatte am Montagvormittag Rettungskräfte aufgehalten und attackiert, die sich um eine 92-Jährige kümmerten. Die Frau war zuvor in einem Seniorenheim im Märkischen Viertel wiederbelebt worden.

Patientin verstarb nach zweiter Reanimation

Während der laut Polizei mehreren Minuten andauernden Attacke konnte der Rettungswagen nicht weiterfahren. Der Notarzt kümmerte sich um die Patientin, die erneut reanimiert werden musste. Sie starb später im Krankenhaus.

"Ob und welchen Einfluss das Verhalten des 50-Jährigen und der dadurch längere Transport ins Krankenhaus hierauf hatten, müssen die Ermittlungen ergeben", heißt es in der Mitteilung. Gegen den Mann wird wegen tätlichen Angriffs und Nötigung ermittelt.

Sendung: rbb88,8, 2. 3. 2021, 15 Uhr

Die Kommentarfunktion wurde am 02.03.2021, 21:21 Uhr geschlossen

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6 Kommentare

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  1. 6.

    Ich finde es ist völlig unerheblich ob die arme Frau durch die Verzögerung verstorben ist oder nicht, wer Rettungssanitäter angreift, hat im Straßenverkehr nichts zu suchen! Hier sollte man das Strafrecht nochmal überdenken.

  2. 5.

    Was wieder einmal beweist dass es unter Radfahrern die gleichen Deppen wie unter Autofahrern gibt.

  3. 4.

    Das wird hoffentlich ernsthafte Konsequenzen für den Typen haben, wie bitte kann man Rettungskräfte behindern, beleidigen und dann noch den Rettungswagen öffnen. War der besoffen? Bei klarem Verstand macht so etwas doch niemand ... unglaublich.

  4. 3.

    Wahrscheinlich hat der Radfahrer Musik gehört wie jeder zweite andere Radfahrer auch. Dann bekommt man natürlich nichts mit von der Sirene. Aber die Radfahrer sind ja immer so lieb und halten sich an alle Regeln. Erst heute wieder 2 Radfahrer auf den Gehweg begegnet die von mir erwarteten Platz zu machen. Hoffentlich wird der Radfahrer ordentlich bestraft.

  5. 2.

    Mein Beileid an die Hinterbliebenen und was für ein sch... Erlebnis für die Retter. Dieser renitente Radfahrer wird hoffentlich für sein unverantwortliches Verhalten entsprechend zur Verantwortung gezogen. Wie arrogant und durchgeknallt muss man sein,um sich so rücksichtslos im Straßenverkehr zu verhalten und überhaupt einen Rettungseinsatz zu behindern.
    Solche Typen machen mich nur wütend und leider müssen Rettungskräfte immer wieder erleben, wie sie an ihrer Arbeit gehindert, beschimpft und gefährdet werden.

  6. 1.

    100 Stunden gemeinnützige Arbeit im Altenheim und Einzug des Fahrrades!

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