Verbrannte Autos sind am 14.04.2021 auf dem Gelände eines Autohauses in Berlin-Köpenick zu sehen. (Quelle: dpa/Christoph Soeder)
Audio: 88,8 | 14.04.2021 | Anke Michel | Bild: dpa/Christoph Soeder

Berlin-Köpenick - 20 Fahrzeuge auf Autohaus-Parkplatz durch Feuer beschädigt

20 Fahrzeuge beschädigt, sieben Autos komplett ausgebrannt: Auf dem Areal eines Autohauses in Berlin-Köpenick brach am Mittwochmorgen ein Feuer aus. Unter den Fahrzeugen waren auch drei Elektroautos, was die Brandbekämpfung erschwerte.

Insgesamt 20 Fahrzeuge sind am Mittwochmorgen durch ein Feuer auf einem Autohaus-Parkplatz in Berlin-Köpenick beschädigt worden. Der Brand sei auf dem Gelände eines Autohauses in der Wendenschloßstraße ausgebrochen, teilte die Feuerwehr mit. Auch drei Elektrofahrzeuge gingen in Flammen auf.

Anwohner bemerkten die Flammen

Anwohner bemerkten die Flammen gegen 2.30 Uhr und alarmierten die Feuerwehr. Rund 30 Feuerwehrleute rückten daraufhin aus, um die brennenden Fahrzeuge zu löschen, hieß es weiter. Sie hatten anfangs Probleme, eine Wasserversorgung aufzubauen.

Das Löschen der E-Autos nahm mehr Zeit in Anspruch als gewöhnlich: Die Einsatzkräfte mussten die Akkus kühlen, um ein erneutes Entzünden der Wagen zu verhindern, meldete die Feuerwehr.

Sieben Autos brannten komplett aus. Eine auf einem benachbarten Grundstück stehende Garage wurde aufgrund der Hitzeentwicklung leicht beschädigt. Verletzt wurde niemand.

Nach den bisherigen Ermittlungen werde von einer Brandstiftung ausgegangen, so die Polizei. Die Untersuchungen zur Brandursache dauern an und wurden von einem Brandkommissariat des Landeskriminalamtes übernommen.

Sendung: Antenne Brandenburg, 14.04.2021, 7 Uhr

20 Kommentare

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  1. 20.

    Sehr guter Hinweis, die Polizei wird sicherlich sehr dankbar sein, wenn ein Leserbriefschreiber, der jahrelang Tatort und Kommissarx im Fernsehen gesehen hat, Tipps und Tricks zur Ermittlung von Brandstiftern verrät.
    Morgen wird es im LKA wahrscheinlich wie im Bienenstock brummen, weil plötzlich alle nur noch Außendienst machen!

  2. 19.

    Natürlich kann man sich mit den Oeffentlichen im gewissen Rahmen bewegen, aber eben nur in einem solchem. Weder von Haustür zu Haustür, noch an Ziele ins Umland oder noch weiter, ohne große Planung und Umstände. Auo ist das Bindeglied zwischen Arbeit, Beruf
    und Familie.

  3. 18.

    Dann kann die Polizei ja ihre Strichliste erweitern.
    Man fragt sich welche Ermittlungen aufgenommen werden. Brandstifter werden sich nicht am Schreibtisch finden lassen.

  4. 17.

    So lange man keine Beweise hat sollte man nicht urteilen ob es Leute waren Die ein Hass gegen Autos(Was ich nicht verstehen kann) haben oder Leute die einfach nur dumm sind und Wohl nix in ihren Leben nix zu tun haben.
    Es geht einfach darum das man Eigentum von anderen Leuten nicht anfasst oder beschädigt usw. Es spielt keine Rolle ob es ein Auto, Fahrrad oder sonst was, es ist einfach das allerletzte.

  5. 16.

    Fantasie ist gut. Zuviel Fantasie aber kann gefährlich sein.
    In dem Artikel gibt es keinerei Informationen zu den mutmaßlichen Tätern oder deren Motivation.
    Wissen Sie mehr oder ist das, was sie verbreiten, reines Hirngespinst?

  6. 14.

    Das ist korrekt aber man wird wohl kaum 20 Autos angezündet haben. Sondern 1 - 2 und das Feuer hat sich dann ausgebreitet. Wo es begonnen hat kann vielleicht ein Sachverständiger ermitteln.

  7. 13.

    Völlig egal welche Gründe der Eine oder Andere haben mag. Fest steht, die Brandstifter sind nicht ganz richtig im Kopf. Schwere Kindheit, irgend was in dieser Richtung. Normale Menschen handeln anders.

  8. 12.

    E Autos oder auch wenn möglich Brennstoffzelle Fahrzeuge sollen doch helfen gegen über Diesel und Benziner, da ist natürlich Verbesserung bedarf da grade bei Der Herstellung usw. Thema Umweltschutz.
    Ich Verstehe nicht warum das machen muss, das kostet alles Geld denken diese Leute nicht nach oder was ist los!

  9. 11.

    Danke für den freundlichen Hinweis. Leider kenne ich diese Gegend und deren Örtlichkeit nicht. Es war halt eine Überlegung. Man kann nur hoffen das die noch mit Worten geführten Auseinandersetzungen nicht weiter eskalieren. Glaube aber schon das manche Typen meinen richtig in derem eigenen Verständnis zu handeln.

  10. 10.

    Das von den 20 Autos nur 3 Elektroautos waren haben Sie gelesen, oder?

  11. 9.

    In der Gegend haben eigentlich alle ein Auto, man sieht kaum mal ein Lastenfahrrad und Pop-up-Radwege gibt es auch nicht. Ich glaube daher nicht, dass es grundsätzliche Autogegner waren, sondern tippe eher auf Streitigkeiten in der Nachbarschaft. Auf der Seite des Autohauses sind Einfamilienhäuser und gegenüber ein großer Wohnblock, da kann es durchaus zu Unmut wegen beispielsweise Lärm auf der einen und wegen Parkplatzmangel auf der anderen Seite kommen. Das Autohaus nutzt viele der öffentlichen (ich glaube nicht, dass die für das Autohaus reserviert sind) Parkplätze.
    Kranke Aktion jedenfalls, gestern Abend sind wir noch am Autohaus vorbei spaziert…

  12. 8.

    Ich hoffe, Sie haben den Aufruf zu Straftat auch den Behörden gemeldet. Ansonsten könnte man Ihnen Mitwisserschaft vorwerfen...

  13. 7.

    Das ist einfach nur noch KRANK!

  14. 6.

    Auch U- und S-Bahnen, auch Straßenbahnen und Busse haben Motoren, die Benutzenden bewegen sich infolgedessen motorisiert.

  15. 5.

    Vielen Dank an die sogenannten Initiativen, die zu vollkommenen Pkwverzicht aufrufen. Manch verruecktes Gehirn sieht sich wohl genoetigt dereren Idealen mehr Nachdruck zu geben. Unsere Gesellschaft wird trotzsem sich weiterhin motorisiert fortbewegen, ob es diesen Leuten gefällt oder nicht.

  16. 4.

    Mir drängt sich ein übler Verdacht auf. Verkehrswende brutal im Sinne von changing City und Verkehrssenatorin Günther. Da scheinen einige ideologisch auf deren Linie zu liegen und sich bemüsigt fühlen Eigentum zu vernichten und u. U. Menschenleben in Gefahr zu bringen.

  17. 3.

    Waren sicherlich solche Elektro-Gegner. Diese Immergestrigen, die auf ihren Diesel schwören. Letztens gabs schon einen Aufruf dazu bei telegram, der auch bei Facebook rumging. Da hatte ich es gelesen. Aufruf zum Zündeln an Säulen und gegen alle E-Autos. Nur noch Verrückte in dieser Welt.

  18. 2.

    Mir tut das für das Unternehmen sehr leid, da ich einen persönlichen Bezug zu dem Autohaus habe.

  19. 1.

    Auch für Menschen ist diese Umweltverschmutzung gefährlich: "Für Personen, die sich in unmittelbarer Nähe befinden, stellt die Rauchentwicklung eine Gefahr dar, erklärt Jan Bauke: «Brennt ein E-Fahrzeug und dessen Batterien, kann der Rauch giftige Substanzen wie Flusssäure und Schwermetalle enthalten. Das kann insbesondere beim Brand eines Elektrofahrzeugs in einer Tiefgarage oder in einem Tunnel zu Folgeproblemen führen.» "
    "Rettungskräfte haben Zugriff auf eine entsprechende Datenbank, in der Sicherheitsinformationen für alle zugelassenen Fahrzeugtypen verfügbar sind. Je früher diese Informationen verfügbar sind, umso besser: Um sich bereits vorab entsprechend vorbereiten zu können, hilft es deshalb den Rettungskräften, wenn bei Notrufen der genaue Typ des verunfallten Fahrzeugs am Telefon angegeben wird."
    https://www.bluewin.ch/de/digital/batterien-in-brand-wie-gefaehrlich-sind-elektroautos-106706.html

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