Ein Rettungswagen mit Blaulicht in Berlin (Quelle: dpa/Hannibal Hanschke)
Bild: dpa-Symbolbild/Hannibal Hanschke

Berlin-Grunewald - Neunjährige Radfahrerin bei Unfall lebensgefährlich verletzt

Ein neunjähriges Mädchen ist am Mittwochabend bei einem Verkehrsunfall in Berlin-Grunewald lebensgefährlich verletzt worden. Nach den bisherigen Ermittlungen der Polizei soll das Kind mit seinem Fahrrad auf der Hubertusallee gefahren sein und habe nach links abbiegen wollen.

Dabei soll die 9-Jährige von dem entgegenkommenden Fahrzeug eines 20-Jährigen erfasst und durch die Luft geschleudert worden sein. Das Kind wurde von Rettungskräften mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht und wird dort intensivmedizinisch betreut.

12 Kommentare

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  1. 12.

    Welche Geschwindigkeitsbeschränkung hat denn der Autofahrer nicht eingehalten? Ich kann in dem Artikel nichts dazu erkennen.
    Ich will ja nicht gemein sein aber was hat der Linksabbieger dem Entgegenkommenden zu gewähren? Ich kann (völlig pauschal) als Politik nicht die Menschen in den Verkehr zwingen und ihnen einreden sie wären die Kings, wenn diese die Regeln gar nicht kennen und teilweise motorisch oder und mit überdimensionierten eBikes und überhöhter Geschwindigkeit und dem Verkehrsgeschehen überfordert sind. Wie gesagt völlig pauschal für generell.
    Ich traue mir Auto fahren nicht zu aber Fahrrad ?? Macht voll Sinn. Niemand schiebt dem einen Riegel vor.
    Ich als Autofaher frage mich öfter, wann es mich wohl erwischt und irgendwo plötzlich ein Radfahrer mit Affenzahn aus dem Nichts auftaucht. Egal ob der da Vorfahrt hat oder nicht. Ich habe mich z.B. schon dran gewöhnt, dass Radfahrer einfach ausweichen ohne zu gucken wenn ein Hindernis in ihrer Spur ist.

  2. 11.

    Das geht ans Herz. Könnte der rbb bitte auch vielleicht in der nächsten Woche berichten, was aus dem Kind mit seinen Verletzungen geworden ist.

  3. 10.

    Danke für Ihr tröstenden Worte bezüglich meiner Pickel. Beim Lesen Ihres neuen Kommentars ist doch prompt ein neuer gewachsen. Ich interpretiere das so, dass Sie durch Ihre Vorsichtsmaßnahmen komplett gefeit sind vor Unfällen. Und wenn doch einer passiert, na klar, dann sind die anderen Schuld. Auf Kinder kann man noch so gut aufpassen - eine hundertprozentige Sicherheit gibt es nicht. Auch mir kann so ein Unfall passieren und ich würde mir wünschen, nicht sofort verurteilt zu werden, wenn er schlicht und ergreifend nicht verhinderbar gewesen wäre. Auch Sie machen Fehler. Wie wir alle.

  4. 9.

    Sie haben doch diese App nur um Versicherungsbeiträge zu sparen.
    Alles gute für das Kind

  5. 8.

    Das mit ihren Pickeln tut mir leid. Die gehen hoffentlich bald wieder weg.

    Grundsätzlich kann man sehr wohl festhalten, dass unsere Freunde des MIVs stets zu schnell über die Straßen Berlins fahren und dadurch der Großteil aller Unfälle entstehen.
    Kinder im Straßenverkehr sind besonders geschützt, dafür gibt es genug Paragraphen in der StVO. Wenn Kinder in der Nähe sind hat man seine Geschwindigkeit zu reduzieren und besonders vorsichtig zu sein. Der Unfall wäre milder verlaufen, wenn sich der Autofahrer an die Verkehrsregeln gehalten hätte. Das Mädchen ist sicher nicht aus dem Himmel auf die Straße gefallen. Man muss immer damit rechnen, dass Kinder im Straßenverkehr Fehler machen.

    Das Hinweis auf die Höchstgeschwindigkeit ist doch vollkommen richtig. Ich fahre mit einer DEVK Telematik App und halte mich exakt an die Geschwindigkeitsbegrenzungen. Wenn ich gefährliche Situation erlebe, dann nur weil ich sogar iin Wohngebieten überholt werde. Das passiert täglich.
    50 heißt nicht, das Mann nicht langsamer fahren darf.
    Entweder es findet bald ein Umdenken statt oder die 30 überall wird kommen.

  6. 7.

    Ihr habt keine Ahnung, was die Ursache für dieses Unglück war! Ich kriege beim Lesen der Kommentare nur noch Pickel angesichts dieser jämmerlichen Klugscheißerei. Ich drücke der kleinen Radlerin die Daumen. Mehr sollte man an dieser Stelle nicht kundtun.

  7. 6.

    Das Leben wird für die Kleine und deren Eltern nie wieder wie vorher sein. Selbst bei einer vollständigen Genesung, was ich allen von Herzen wünsche.

    Wir brauchen Tempo 30 in der Stadt, flächendeckend. Jetzt!

  8. 5.

    So schlimm solch ein Unfall ist und bei uns allen als Eltern ein mulmiges Gefühl erzeugt.
    Zu mutmaßen dass oftmals Handynutzung bei solchen Unfällen schuld ist greift zu kurz.

    Ein Linksabbieger quert die Fahrbahn und muss acht geben. Als Autofahrer sollte man bei Kindern im Verkehr immer besonders achtsam sein, da diese einfach mal Kinder sind. Wenn einem aber auf einmal ein Fahrrad vors Auto fährt ist es zum Reagieren oft zu spät.

    Ich gebe mir Mühe als Autofahrer auf alle zu achten. Das Handy scheint alle abzulenken. Jedenfalls sehe ich oft genug Autofahrer, Fahrradfahrer und Fußgänger wie sie dem Gerät mehr Aufmerksamkeit schenken als dem Verkehr. Da wundert es mich das nicht noch mehr passiert.

  9. 4.

    Hoffentlich nehmen sich viele Autofahrer diesen Unfall zu Herzen und fahren langsamer und vorsichtiger, das Tempolimit ist keine Mindestgeschwindigkeit und telefonieren während der Fahrt ist auch oft Ursache solcher Unfälle.

  10. 3.

    Als Mutter einer kleinen Tochter trifft mich diese Nachricht mitten ins Mark! Ich wünsche dem Kind und der Familie von Herzen alles Gute und vollständige Genesung!!!

  11. 2.

    alles erdenklich gute für die kleine Radlerin!

  12. 1.

    Schrecklich. Hoffentlich kommt sie durch.

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