Symbolbild: Einsatzfahrzeuge der Polizei stehen an den Neukölln Arcaden (Bild: dpa/Paul Zinken)
Bild: dpa/Paul Zinken

U-Bahnhof Hermannstraße - Betrunkener schlägt Polizisten in Berlin-Neukölln bewusstlos

Während einer Kontrolle hat ein Betrunkener einen Polizisten in Berlin-Neukölln bewusstlos geschlagen.

Der Beamte habe zusammen mit seinen Kollegen am Montag die Vitalfunktionen des 23-Jährigen überprüft. Der junge Mann sei stark betrunken und scheinbar hilflos auf dem U-Bahnhof Hermannstraße gewesen, teilte die Polizei mit.

Während der Kontrolle sei der Mann plötzlich aufgesprungen und habe dem Beamten mit voller Wucht ins Gesicht geschlagen.

BVG-Mitarbeiter half bei Festnahme

Der Polizist verlor daraufhin das Bewusstsein und schlug mit dem Kopf auf dem Boden auf, wie die Polizei weiter mitteilte. Demnach wurde er mit mehreren Kopfverletzungen ambulant im Krankenhaus behandelt.

Der Angreifer sei mit Hilfe eines BVG-Mitarbeiters festgenommen worden.

Die Kommentarfunktion wurde am 28.04.2021 um 11:04 Uhr geschlossen

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Sendung: Abendschau, 27.04.2021, 19:30 Uhr

14 Kommentare

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  1. 14.

    Es gab mal bei den Polizisten den sogenannten Polizeigriff. Dieser darf wohl nicht mehr angewendet werden. Wie man sieht ist soziales Verhalten der Polizei bei betrunkenen nicht angebracht. Gute Besserung dem verletzten Polizisten in der Hoffnung auf keine bleibenden Schäden.

  2. 13.

    Liebe Sizi, ein "Versagen" kann ich hier nicht erkennen. Hier haben Polizisten gehandelt, um einem scheinbar Hilflosen zu helfen, der dann unerwartet aggressiv wurde. Bevorzugen Sie ein Vorgehen der Polizei wie in den USA, wo Hilfsbedürftige von der Polizei erst mal vorsorglich mit Kugeln durchsiebt, gefesselt, mit Pfefferspray misshandelt und mit Spuckhauben erstickt werden? Alles gerne auch bei Kindern unter zehn Jahren.

    Darf ich Sie einladen, kurz nach Polizeigewalt gegen psychisch Kranke in den USA zu googeln? Möchten Sie wirklich lieber in einem Land mit solcher Polizeibrutalität leben? So unsympathisch mir manche Pappnasen bei der Polizei auch manchmal sein mögen, fühle ich mich in einem Rechtsstaat wie Deutschland mit überwiegend schützender Polizei deutlich sicherer als in den USA mit überwiegend repressiver und brutaler Polizei.

  3. 12.

    @momo: also ich weiß ja nicht aus welchem Jahrhundert ihr Preis für das HVV Abo stammt, aber der Preis mit Stand heute ist 1.108,80 € p.a. für Hamburg AB. Im Vergleich mit anderen Verkehrsverbünden haben wir ein super Angebot (in Stuttgart fährt die S Bahn nur alle 30 Minuten) und ein super Angebot.

  4. 11.

    Bei einem plötzlichen Angriff hilft auch die beste Ausbildung nicht. Es reicht ein einziger Schlag an die richtige Stelle um jemanden aus den Socken zu kippen. Das muss nichtmal ein besonders kräftiger Schlag sein.

  5. 10.

    Mir ist schon oft aufgefallen, dass mir in Polen (vor Corona) niemand mit Bierflasche in der Hand begegnet ist. Unter dem Deckmantel der Freiheit verdreckt und verkommt unser Land immer mehr. Ob Betrunkene und die entsprechenden "Hinterlassenschaften" im öffentlichen Raum oder jede Art von Müll in den Wäldern. Es ist nur noch schlimm.

  6. 9.

    Wie soll mir die Polizei im Notfall helfen, wenn sie sich nicht mal selbst schützen kann? Welche Ausbildung führt zu solchem "Versagen?" Und dann muss noch der BVG-Mitarbeiter ran, um den Rasenden dingfest zu machen!?

  7. 8.

    Im Bereich Neukölln-Nord wundert mich gar nichts mehr. Ich wünsche dem verletzten Polizisten alles Gute und vor allem eine schnelle Genesung.

  8. 7.

    Dem Polizisten natürlich gute Besserung.
    Nur stelle ich mir gerade vor, da liegt jemand voll wie eine Strandhaubitze so rum, Vollmond war auch noch ;-), und träumt in seinem Glimmer absolut unschöne Dinge. Jetzt kommt jemand an und will sich kümmern, fässt ihn an - und das "in the middle of a dream". Ich glaube fast, das hätte hier jeden Helfer passieren können - leider.

  9. 6.

    Die früheren BVG Beamten wurden abgeschafft. Mitgeholfen dabei hat der Berliner Senat. Und jetzt wollen Sie neue Ordnungskräfte, gleich zwei auf jeder U-Bahnstation? Das wird nie stattfinden. Ihr Vorschlag liest sich so, als wünschen Sie sich wie damals in München sogenannte Schwarze Sheriffs schnellstens herbei. Zum Thema. Ich sehe selten Gruppen von alkoholisierten Personen in den Bahnhöfen. Dafür aber wesentlich mehr Personen, die mit ihrer Bierflasche i.d.Hand in Abteilen sitzen, obwohl verboten. Und sich einen Dreck darum scheren, ob ihnen gegenüber Kinder sitzen. Niemand scheint sich daran zu stören.

  10. 5.

    Was macht die BVG eigentlich mit den Einnahmen?? In Berlin kostet mich das 65 plus Jahres Abo 600€ in Hamburg ...348€ ach....und dann wird hier noch an allen enden gespart. Als Frau fahre ich nach 19:00 nicht mehr S oder Ubahn.
    Mir nütz es nicht ,dass bei Gefahr ,ein Video aufgenommen wird anstatt zu helfen.

  11. 4.

    Es wird Zeit, das wirksame Kontrollen bzw. Zugangssperren wie z.B in London errichtet werden. In London fühlt man sich bedeutend sicherer als bei uns. Trotz der eher Kellerartigen Umgebung in der Subway.

  12. 3.

    Ja, allerdings hätte das gleiche auch auf der Straße geschehen können.

    Das Problem der zunehmenden Verwahrlosung vieler U-Bahnhöfe ließe sich übrigens recht einfach lösen, wenn dort ständig Personal stationiert würde - jeweils mindestens zwei Personen, die auch fähig und willens wären, für Ordnung zu sorgen. Würde natürlich was kosten, aber es ist eben die Frage, was einem ein attraktiver ÖPNV wert ist. Der Senat könnte die BVG übrigens dazu zwingen, indem er bspw. in dem üblichen Vertrag mit ihr, über den sich die BVG zu wesentlichen Teilen finanziert, entsprechende Vorgaben macht.

  13. 2.

    Womit Sie wieder bei Ihrem Lieblingsthema sind. Kann es vielleicht auch sein, das diese betrunkene Person die U-Bahn aufgesucht hat um nachhause zu fahren. Ist mir selbst schon mal passiert. Nur das ich noch wußte, wie ich nachhause komme. Gute Besserung wünsche ich dem Polizisten.

  14. 1.

    Eine weitere traurige Geschichte aus den Trinkhallen der BVG. Kein Wunder, dass dort viele Kinder Angst haben. Gute Besserung dem verletzten Polizisten.

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