Ein Hausboot am Rummelsburger See (Bild: imago images)
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Polizei stoppt Touristen - Übernachten auf gemieteten Hausbooten nicht erlaubt

Bootstouristen dürfen angesichts der Corona-Beschränkungen nicht auf gecharterten Hausbooten auf dem Wasser zwischen Berlin und der Mecklenburgischen Seenplatte übernachten. Darauf hat die Polizei in Neuruppin am Dienstag anlässlich eines aktuellen Falles hingewiesen.

Eine Frau und ein Mann aus Berlin, die auf einem sogenannten Bungalow-Boot waren, wurden demnach am Montag an der Straßenbrücke Lehnitz bei Oranienburg gestoppt. Das Pärchen sei mit dem Boot aus Brandenburg/Havel gekommen und bereits längere Zeit unterwegs gewesen. Es habe angegeben, über die Havel Richtung Norden nach Lychen (Uckermark) zu wollen.

Höhe des Bußgeldes bestimmt Ordnungsamt

Die Fahrt gelte aber als touristische Reise, die angesichts der Eindämmungsverordnungen nicht erlaubt sei, sagte eine Polizeisprecherin. Touristische Übernachtungen seien weder an Land noch auf dem Wasser erlaubt.

Die Berliner mussten das Bungalow-Boot festmachen und anders heimkehren. Die Höhe eines möglichen Bußgeldes für das Paar sowie den Vermieter des Hausbootes müsse das zuständige Ordnungsamt bestimmen, hieß es.

Zwischen Waren und Berlin lockt das zusammenhängende Wassersportrevier - die Mecklenburgische Seenplatte und die Havel - jährlich Tausende Bootsfreunde. Viele fiebern derzeit dem Saisonstart entgegen.

Sendung: Antenne Brandenburg, 27.04.2021, 17:00 Uhr

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