Berliner Feuerwehr im Einsatz (Archiv)
Audio: rbb 88.8 | 19.04.2021 | Juliane Kowollik | Bild: dpa/Paul Zinken

Feuer in Kellern von Wohnhäusern - Berliner Feuerwehr löscht mehrere Brände in Spandau

Die Berliner Feuerwehr musste in der Nacht zu Montag drei Brände in Spandau löschen. Den Angaben zufolge waren zeitgleich 50 Fahrzeuge und 160 Einsatzkräfte unterwegs.

In der Maulbeerallee im Ortsteil Staaken brannten mehrere Kellerverschläge in einem achtgeschossigen Wohnhaus. 20 Personen wurden während der Löscharbeiten und der anschließenden Belüftung in Sicherheit gebracht.

Im Magistratsweg standen laut Feuerwehr Möbel im Keller eines 17-geschossigen Hochhauses in Flammen. Der Brand konnte schnell gelöscht werden.

Schließlich haben noch zwei Autos und ein Anbau auf dem Hof eines Wohnhauses in der Jagowstraße gebrannt. Laut Feuerwehr konnte verhindert werden, dass die Flammen auf das Haus übergreifen, Menschen wurden nicht verletzt.

Über die Hintergründe der Brände war am Montagmorgen zunächst nichts bekannt.

3 Kommentare

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  1. 3.

    Ich stimme Ihnen zu und deshalb dient es auch der Sicherheit aller Mieter,Haustüren und Kellerräume geschlossen zu halten. Ich lasse keinen über den Türöffner in unser Haus,den ich nicht kenne oder erwarte. Das kann man ja über die Gegensprechanlage klären. Die gibt es nicht überall aber wer die Möglichkeit hat,sollte sie nutzen. Diese Diskussion hatte ich auch schon mit Nachbarn, die vorher gar keine mögliche Gefahr darin gesehen haben,einfach jeden der klingelt ins Haus zu lassen. Miteinander reden und gegenseitig aufeinander aufpassen hilft,auch in sog. Hochhäusern.

  2. 2.

    Nun, grundsätzlich kommt auch ein technischer Defekt in Frage. Bei der auffälligen Häufung ist die Wahrscheinlichkeit allerdings verschwindend gering, dass dies bei allen drei Fällen so war. Ansonsten haben Sie vollkommen Recht. Gerade bei den Kellerbränden ist es aber oft so, dass diese für schwerstkriminelle Brandstifter oftmals eine regelrechte Einladung bieten, weil Haus- und Kellertüren nicht verschlossen sind oder Sperrmüll illegal im Hausflur/Kellereingang abgelagert wird. Unabhängig davon sehe ich solche Brandstiftungen als Mordversuch, denn jedem der das tut ist klar, dass das mit einer hohen Wahrscheinlichkeit Menschenleben kosten kann. Allein die Rauchgase sind extremst gefährlich und dadurch in aller Regel der Fluchtweg durch das Treppenhaus versperrt. Wer dermaßen Frust schiebt, sollte lieber im Wald mit einem Knüppel auf einen Baum einschlagen, als Menschen derart in Gefahr zu bringen.

  3. 1.

    "Über die Hintergründe der Brände war am Montagmorgen zunächst nichts bekannt."
    Da nichts von all dem Genannten von alleine Feuer fängt,kann man wohl leider von Brandstiftung ausgehen.
    Ob Gewalt oder Brandstiftung etc. ,früher erfuhr man davon aus der Presse,es war weit weg. Nun rückt all das immer näher und man hat nur noch Glück,wenn man nicht selbst betroffen ist. Ich hoffe,dass keine Menschen verletzt wurden,davon betroffen zu sein,ist schon schlimm genug. Die oder der Täter werden hoffentlich schnell geschnappt und nicht nur zu einer Bewährungsstrafe verurteilt.

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