Prioritätsgruppe 3 - Brandenburg impft Lehrer, Feuerwehrleute und Ü60

Impfzentrum in Frankfurt (Oder) in Brandenburg (Quelle: dpa/Bernd Settnik)
Bild: dpa/Bernd Settnik

Brandenburgs Impfstab hat entschieden, dass die Corona-Schutzimpfung für Teile der Prioritätsgruppe 3 freigegeben wird. Das teilte Innenminister Michael Stübgen (CDU) am Freitag mit.

Lehrer an weiterführenden Schulen und Feuerwehrleute können sich damit vom kommenden Montag an impfen lassen. Auch alle über 60-Jährigen und alle Menschen mit einem erhöhten Risiko für schwere Krankheitsverläufe dürfen ab dem 26. April in Impfzentren und impfenden Hausarztpraxen geimpft werden. Wer noch zu dieser Gruppe zählt, ist hier einzusehen [brandenburg-impft.de].

Mehr Biontech- und Moderna-Lieferungen

Stübgen erklärte: "Wir werden in den kommenden Wochen zusätzlichen Spielraum bei Biontech- und Moderna-Impfstoffen haben." Dieser werde genutzt, um Prioritäten zu öffnen. Vorrang hätten dabei weiterhin Menschen, die aufgrund ihres Alters oder individueller Vorerkrankungen besonders gefährdet sind.

In Brandenburg haben nach Angaben des Innenministeriums bis einschließlich Donnerstag 544.182 Menschen mindestens eine Erstimpfung erhalten. 173.337 sind vollständig geimpft - das entspreche 6,9 Prozent der Bevölkerung. Insgesamt wurden demnach 717.519 Impfungen verabreicht.

Sendung: Brandenburg aktuell, 23.04.2021, 19:30 Uhr

16 Kommentare

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  1. 16.

    Ich selbst arbeite auch im Lebensmitteleinzelhandel im Supermarkt.Seit über einem Jahr unter wirklich erschwerten Bedingungen.Über 9 Stunden und mehr mit ganztägigen Kundenkontakten,müssen wir nur als Beispiel bei anstrengenden körperlichen Tätigkeiten Masken tragen.Ich selbst finde die Priorisierung ungerecht.Denn wo bitte hat eine freiwillige Feuerwehrperson diese Umstände?

  2. 15.

    #Mario und andere, ... man bekommt in Brandenburg nicht automatisch einen Impfcode bzw. Impftermin, man muß sich schon aktiv kümmern und nicht darauf warten das alles mit der Post ins Haus kommt.
    Beim erstenmal musste ich auch das Telefon 1 1/2 Stunden in der Warteschleife und auf Laut daneben legen. Dann aber Impftermin für den übernächsten Tag, Impfcode dann sofort per Email. Alledings musste ich flexibel sein und 70km fahren.
    Beim Termin für Ehefrau keine 5min. am Telefon und wieder 70km gefahren. Das wsr es mir aber wert.

  3. 14.

    Sie haben völlig Recht. Verkäuferinnen und Verkäufer im Lebensmitteleinzeilhanden gehören auch in eine bevorzugte Priorisierung. Ganz richtig wie Sie beschreiben warum!

  4. 13.

    Mein Vater ist 70 und wollte sich beim Hausarzt impfen lassen. Nun macht der Hausarzt zu und impft nicht. Einen neuen Hausarzt zu finden ist in der Uckermark ein großes Problem. Mein Vater ist also doch auf die zentrale Impfterminvergabe in Brandenburg angewiesen. Und das ist nach wie vor eine KATASTROPHE. Mission impossible. Ende April 2021. Jedes Land, jede Bevölkerung hat die Politiker die es verdient. :-(

  5. 12.

    Kommentar zur Überschrift: Jetzt schon?

  6. 11.

    Ist in Brandenburg alles leeres Gelaber. Ich habe versucht mir einen Impftermine zu besorgen. Die Hotline ist überlastet und online kommt immer die Meldung, Termine gibt es wieder, wenn genug Impfstoff vorhanden ist. Also in Brandenburg am Sankt Nimmerleinstag. Furchtbar.

  7. 10.

    Leider muss der in Brandenburg selbst besorgt werden, da können die Schwiegereltern wohl leide lange warten. Brandenburg hat sich im Vgl. Berlin a-sozial verhalten. Keine Impfcode, schwer erreichbare Hotline.

  8. 9.

    Sie wissen aber schon, dass sie den Impftermin in Brandenburg für die Impfzentren einfach selbst vereinbaren müssen? Da gibt es keine extra Einladung, wie z.B. in Berlin. Das Vorgehen bei den Hausärzten ist anders, meistens melden die sich bei ihren Bestandspatienten, wenn sie ihnen Impftermine anbieten können (ggf. nachfragen).

    https://brandenburg-impft.de/bb-impft/de/terminvergabe/

  9. 8.

    Die Auswahl der Impfberechtigten ist total ungerecht. Wieder Lehrer und sogar Feuerwehr. Ich arbeite in einem Supermarkt,wir sind von Anfang in der Pandemie dem täglich Kontakt mit hunterten von Menschen ausgesetzt wobei sich viele nicht mehr an die Vorschriften halten keinen Abstand halten die Maske unter der Nase und wenn man was sagt werden wir beschimpft. Wir haben bestimmt mehr Kontakt als Lehrer und Feuerwehrleute. Aber die doofen Mitarbeiter im Lebensmitteleinzelhandel können ja warten. Das impfen in Brandenburg ist eine einzige Katastrophe

  10. 7.

    Wenn Lehrer geimpft werden müssten auch die Eltern geimpft werden. Solange wir in Brandenburg Präsenzpflicht haben, haben wir Eltern sonst keine Möglichkeit uns zu schützen. Heute gelesen 10% der Erkrankten leiden an Long Covid - auch bei den Kindern - klar macht es da Sinn das Kind zum Malen und basteln in die Schule zu schicken..........

  11. 6.

    Berechtigte Frage. Es ist zu hoffen, dass man wieder Termine machen kann, sonst hätten sie sich ja die Info sparen können.

  12. 5.

    Mein Mann ist über 70, hat bis heute noch keinen Termin!

  13. 4.

    Alle Achtung Hr Stübgen , Sie gehen aber recht zügig voran und geben die nächste Gruppe zum impfen frei. Meine Schwiegereltern im Spree- Neiße-Kreis ,der mit die höchste Inzidenz aufweist, sind 78 und 79 Jahre alt, beide gesundheitlich sehr angeschlagen, haben noch nicht mal einen Termin für die Erstimpfung bekommen!!!! Wie soll und kann man solche Organisation verstehen??

  14. 3.

    Das klingt wie ein schlechter Scherz in meinen Ohren. Gerade erst heute hatte ich über die 116117 versucht, einen Impftermin für meinen Mann in Priogruppe 2 (!) zu erhalten - vergeblich (auch online keine Chance). Wenn noch nicht mal die Gruppe 2 Termine erhält, wie soll das werden, wenn nun auch die Gruppe 3 auf die Impfzentren einströmt?! Ein echtes Armutszeugnis für Brandenburg!

  15. 2.

    Mit was wird denn geimpft??

  16. 1.

    Endlich! Werden dann dafür wieder neue Termine für Erstimpfungen in den Impfzentren vergeben oder ist die Terminvergabe weiterhin ausgesetzt?

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