Die Flagge vor der britischen Botschaft weht auf Halbmast. Prinz Philip, der Ehemann der britischen Königin Elizabeth II. ist im Alter von 99 Jahren gestorben. Das teilte der Buckingham-Palast am 09.04.2021 in London mit. (Quelle: dpa/W. Kumm)
Bild: dpa/W. Kumm

Flagge in Berlin auf halbmast - Britische Botschaft in Trauer über Tod von Prinz Philip

Die Flagge an der britischen Botschaft in Berlin ist nach dem Tod von Prinz Philip auf halbmast gesetzt worden. Auch an der Residenz der britischen Botschafterin Jill Gallard in
Grunewald sei das veranlasst worden, teilte Botschaftssprecherin Amelie Heinrichsdorff
mit.

Der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) drückte Queen Elizabeth sein Beileid aus und erinnerte dabei an die Besuche des Paares in Berlin. "Er hat über die vielen Jahrzehnte in seiner Rolle als Gemahl der Königin auch das Herz vieler Berlinerinnen und Berliner erreicht, die am Wohlergehen des britischen Königshauses seit jeher Anteil nehmen", so Müller. "Wir denken daran, dass die Queen das Staatsoberhaupt einer unserer früheren Schutzmächte gewesen ist. Uns ist bewusst, dass der Tod von Prinz Philip auch für unsere britischen Freundinnen und Freunde ein tiefer Einschnitt ist."

Im Alter von 99 Jahren verstorben

Zudem sei vor dem königlichen Wappen an der Botschaftsfassade an der Wilhelmstraße eine Absperrung eingerichtet worden, damit etwa Blumen und Kerzen abgelegt werden können. Ein Kondolenzbuch werde es ebenfalls geben - jedoch nicht vor Ort sondern digital. Derzeit sei noch nicht klar, ab wann es ausliegen wird.

Prinz Philip war am Freitag im Alter von 99 Jahren gestorben. Gemeinsam mit seiner Frau, Königin Elisabeth, hatte Prinz Philip mehrmals auch Berlin besucht, zuletzt im Jahr 2015. Außerhalb von Berlin gilt die Trauerbeflaggung auch für die Konsulate in Düsseldorf und München.

Sendung: Inforadio, 09.04.2021, 14.40 Uhr

11 Kommentare

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  1. 11.

    Solche historische Aufarbeitung des Absolutismus in lobender Erwähnung der absolutistisch regierenden SED, was für ein absurdes Schmarnkl. Der verstobene wurde aber keine 300 Jahre, auch nicht 200 Jahre.
    Werhaftet in der Vergangenheit zu sein, zumal nach selbst gebastelten Gusto, das hat was für sich.

  2. 10.

    Ein wunderbarer Mann, der seine Aufgabe mit Stil und Charme erfüllte. Sehr traurig. Sein Tod macht die Welt um Einiges ärmer.

  3. 9.

    Wie kommen Sie auf ´Moralische Überlegenheitsgefühle´? Ich bin sehr froh, das wir in der DDR, einen sehr aufklärten Umgang mit Absolutismus/Feudalismus hatten. Was hat der Tot eines englischen Aristokraten und die Kritik an Monarchien mit meiner Herkunft zu tun? Sollte das ein Systemvergleich werden?! Da kann ich sie nur warnen! Soviele Menschen wie im Feudalismus ausgebeutet, gequält, gefoltert, verfolgt und ermordet wurden, können wir nur erahnen! Grösstenteils für den Prunk und fette Schlösser.
    Jede Krankenschwester, Lehrerin, Friseurin, Verkäuferin, Gebäudemanagerin, Gärtnerin, usw., jeder Maurer, Bauer, Tischler, Zimmerman, Rohrleitungsbauer, Fliesenleger usw hat in seinen 40-50 Arbeitsjahren mehr geleistet als irgendein Prinz!
    Aber danke, genau dieses Denken, wollte ich zum Vorschein bringen!

  4. 8.

    Welches Problem haben sie, ist das nicht alleine Sache der Engländer und die scheinen noch ein paar andere Überzeugungen mit ihm zu verbinden und brauchen sicher keine Belehrung aus Berlin.
    Die deutsche Geschichte, vor und nach Hitler, gibt sicherlich in keiner Beziehung Anlass für moralische Überlegenheitsgefühle.
    Der Rest ist klumbum...

  5. 7.

    Ich verstehe nicht wieso Sie es nicht einfach unterlassen einen Kommentar zu verfassen,zu einem Ereignis das sie offensichtlich nicht verstehen! Der Mann hat in seinem Leben so viel für sein Land gearbeitet bis ins hohe Alter und für seine Herkunft ist kein Mensch verantwortlich.RIP Danke

  6. 6.

    Es gibt nun mal Personen vom öffentlichen Interesse, über die wird berichtet.
    Schätzen Sie sich glücklich, dass Ihr Beitrag vom öffentlichen Interesse zu sein scheint, sonst wäre er nicht veröffentlicht worden.

  7. 5.

    Ruhen Sie in Frieden mein Herr.

  8. 4.

    Naja, ein Aristokrat weniger, schlechter wird die WElt dadurch sicher nicht!
    Verstehe den Hype nicht! Was hat dieser Mann bitte schön geleistet, ausser in eine königliche Familie hinein geboren worden zu sein. Und, von den grösstenteils unrechtmäßig erworbene Reichtümern zu leben, die Millionen anderer geschaffen haben!
    Verstehe ich das richtig?! Der war mit seiner gross, Gross gross Cousine Verheiratet!? Naja die Adligen wollen eben unter sich bleiben...hüstl hüstl

  9. 3.

    Ein Gentleman vom Scheitel bis zur Sohle der vorbildlich durchs Leben ging hat uns verlassen.

  10. 2.

    Ein großes Vorbild. Pflichtbewusstsein, Treue, Ehrlichkeit. Viel Kraft der Queen, die ihren geliebten Mann und ihre große Stütze verloren hat.

  11. 1.

    Sehr traurig. Nach 80 Jahren - einer Jugendliebe! - ist es sicherlich sehr hart für Queen Elizabeth... ich werde ihn vermissen, seinen tiefschwarzen Humor, seine Geradlinigkeit, seine Unterstützung der Queen in allen Lebenslagen. Bewundernswert.

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