Technische Universität - TU Berlin von Hackern angegriffen

Ein Computer-Bildschrim mit verschwommenen Zahlenkombinationen.
Bild: picture alliance / Zoonar | Kheng Ho Toh

Die Technische Universität Berlin ist derzeit einem Hackerangriff ausgesetzt. Noch ist die genaue Ausbreitung nicht klar. Doch die TU hat zur Schadensbegrenzung einige Vorsichtsmaßnahmen ergriffen.

Die Technische Universität Berlin (TU) ist derzeit von Hackerangriffen betroffen. Seit den Morgenstunden des Freitags gebe es auf Systemen der Windows-Umgebung massive Angriffe, schreibt die TU auf ihrer Website. Zu erkennen seien verschlüsselte Dateien. Die genaue Ausbreitung sei derzeit noch unklar.

Zur Schadensbegrenzung wurden demnach viele Systeme abgeschaltet. Es hieß, es könne "vorübergehend zu massiven Einschränkungen kommen". Der Exchange-Service stehe TU-Angehörigen derzeit vorübergehend nicht zur Verfügung.

Die Technische Universität mi Sitz auf der Straße des 17. Juni arbeitet nach eigenen Angaben intensiv daran, mögliche Schäden zu begrenzen, die Ursache zu klären und entsprechende Maßnahmen zum Schutz zu ergreifen.

Angriffe von Hackern auch auf Schul-Clouds

Zuletzt hatte es wiederholt Hackerangriffe auf die Brandenburger Schul-Cloud gegeben. Hier wurde mit sogenannten DDOS-Angriffen (Distributed Denial of Service) gezielt und massenhaft über sogenannte Botnetze auf eine Webseite zugegriffen. Server können die große Zahl an Anfragen dann nicht mehr verarbeiten.

Sendung: Radioeins, 30.04.2021, 11 Uhr

8 Kommentare

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  1. 8.

    Wenn man keine Ahnung hat sollte man vielleicht nicht posten. Es geht hier offensichtlich nicht um triviale DDOS-Angriffe. Wie der Name schon verrät ist das Ziel eines DDOs die Serverinfrastruktur lahmzulegen. Aus der Pressemitteilung der TU Berlin und dem Artikel geht aber hervor, dass es sich offensichtlich eher um einen gezielten Angriff mit einem Verschlüsselungstrojaner handelt. Diese gibt es zwar auch für Linux und Co., das häufigste Ziel sind aber eben dann doch Windows-Infrastrukturen. Sicherlich ist das vor allem der weiten Verbreitung und damit Attraktivität als ziel geschuldet, aber auch die stellenweise desaströse Sicherheit einzelner Komponenten (z.b. active directory) tun ihr übriges.

    In jedem Fall wird sich aber die Frage nach dem "Wieso" stellen. Hackerangriffe sind ja keine Naturgewalten denen man schutzlos ausgeliefert ist und gegen die man nichts machen kann. In den meisten Fällen ist dann schon vorher etwas schief gelaufen.

  2. 7.

    Nicht weiter nachdenken! Übrigens moderne Server selbst Windowsserver sind DDOS geschützt, wenn man keine TU-Studenten ran lässt... Wer weiß welche Opensource-Forks hier wieder als Server-OS installiert wurden.

  3. 6.

    Eine Universität deren Schwerpunkt die Technik ist, verwendet noch Windows, anstelle Linux. Das ist überraschend und eigentlich eine Schande. Auch Ämter, Bundesbehörden und leider auch wichtige Infrastukturen wie Wasserwerke Elektrizitätswerke verwenden noch Windows. Hoffentlich nicht auch noch in den verbliebenen Atomkraftwerken. Die Ursache dafür ist größtenteils, dass zuviel Office-Mitarbeiter in diesem Einrichtungen nicht bereit sind, ein neues System LINUX zu erlernen, obwohl es sich nicht sonderlich von Windows unterscheidet.

  4. 5.

    Das ist eine Ransomware (Erpressungstrojaner), die Frage ist da nur, ob sie in Folge eine Hacks absichtlich installiert wurde ober ob jemand versehentlich in einer E-Mail etc. falsch geklickt hat.

  5. 4.

    2016 habe ich mein Studium beendet, da wurde der E-Mail Service von Horde auf Exchange umgestellt. Wer weiß ob dieser Wechsel jetzt bereut wird...

  6. 2.

    Also ich würde einen Verschlüsselungstrojaner nicht als Hackerangriff bezeichnen.

  7. 1.

    Ob man das als Lehrstoff verwenden kann?

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