Junger Vietnamese; Quelle: rbb/ARD
Bild: rbb/ARD

"Impact-Award" - ARD-Doku "Handelsware Kind" mit Preis für investigative Recherchen ausgezeichnet

Für die ARD-Dokumentation "Handelsware Kind" haben die rbb-Autoren Adrian Bartocha und Jan Wiese am Mittwoch auf der internationalen Investigativjournalismus-Konferenz #uncovered den Impact-Award bekommen.

Die Dokumentation zeigt, wie vietnamesische Kinder und Jugendliche über europäische Grenzen hinweg geschleust und anschließend in Nagelstudios, auf Cannabis-Plantagen oder beim Zigarettenverkauf ausgebeutet werden. Eine der Drehscheiben dieses Menschenhandels ist Berlin.

Preis erstmals verliehen

Bei den Recherchen arbeiteten Adrian Bartocha und Jan Wiese im Rahmen des Recherche-Netzwerks Lost in Europe [lostineurope.eu] unter anderem mit dem niederländischen Rundfunksender VPRO und dem britischen "Guardian" zusammen.

Der erstmals verliehene Preis würdigt journalistische Arbeiten, die auf grenzüberschreitender Zusammenarbeit fußen und zu politischen Veränderungen beitragen.

Die Konferenz #uncovered wird vom unabhängigen Europäischen Zentrum für Presse- und Medienfreiheit organisiert. Die Dokumentation "Handelsware Kind" ist in der ARD-Mediathek [ardmediathek.de] und auf dem Youtube-Kanal des rbb zu sehen.

1 Kommentar

Wir schließen die Kommentarfunktion, wenn die Zahl der Kommentare so groß ist, dass sie nicht mehr zeitnah moderiert werden können. Weiter schließen wir die Kommentarfunktion, wenn die Kommentare sich nicht mehr auf das Thema beziehen oder eine Vielzahl der Kommentare die Regeln unserer Kommentarrichtlinien verletzt. Bei älteren Beiträgen wird die Kommentarfunktion automatisch geschlossen.

  1. 1.

    Danke an alle Journalisten, die sich solcher Themen annehmen!!!!

Nächster Artikel