Ein Passagier mit einer FFP2-Maske wartet vor einem Regionalzug (Quelle: imago images/Gudath)
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Nach Blitzeinschlag - Bahnverkehr bei Neuruppin bleibt unterbrochen

Ein Blitzeinschlag in einem Stellwerk der Deutschen Bahn in Neuruppin (Ostprignitz-Ruppin) hat größere Schäden verursacht als ursprünglich angenommen.

Wie eine Bahnsprecherin auf rbb-Nachfrage am Sonnabend sagte, kann der Zugverkehr auf den Linien RE6 und RB55 noch nicht wieder aufgenommen werden. Der Streckenabschnitt Velten - Neuruppin - Rheinsberger Tor sei nicht befahrbar. Bis voraussichtlich Montag verkehren dort Ersatzbusse, so die Sprecherin gegenüber Brandenburg Aktuell.

Ausfälle bei der Berliner S-Bahn am Freitag

Im Berliner S-Bahnverkehr gab es infolge eines weiteren Einschlages im Bereich Baumschulenweg am Freitagmorgen auf mehreren Linien Zugausfälle und Verspätungen. So fuhr die S8 nur zwischen Schönfließ und Treptower Park sowie zwischen Schöneweide und Grünau/Zeuthen. Die S85 fiel komplett aus.

Durch den Stellwerksschaden gab es am Freitagmorgen auch Probleme bei einigen Bahnübergängen in der Region, die nicht geöffnet werden konnten.

Sendung: Brandenburg aktuell, 30.04.2021, 19:30 Uhr

12 Kommentare

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  1. 12.

    Sicher war die Bahn "früher" mal fast unkaputtbar, weil die Weichen und Signale noch mechanisch von mehreren Stellwerken gestellt wurden. Seeehr Personal- und Kostenintensiv. In Zeiten elektronischer Computersteuerung kommt halt noch die Fehlerqueller Strom dazu. Blitzeinschläge in den Boden kommen zum Glück relativ selten vor. Die führen immer zu Überspannungsschäden. Könnte zu Hause auch passieren. Da helfen auch keine Blitzableiter am Haus. Und futsch sind dann auch zu Hause die vielen elektronischen Helferleins und Unterhaltungsboxen.

  2. 11.

    Es entsprach der Staatsdoktrin der SED, dass das System keine Fehler haben darf, also hat es die auch nicht gegeben. Es war, sofern unvermeidbar darüber geschrieben werden musste, typischerweise ein individuelles Versagen.

    Dass z.B. bei den S-Bahn Zügen, die die BVG übernommen hatte, Wartungsarbeiten an den Türen aus den 40ern noch ausstanden - geschenkt. Es gab einen solchen Überbestand an Zügen, dass ein einzelner Ausfall kaum aufgefallen wäre und man die sogar zu U-Bahnen "umbauen" konnte.

  3. 10.

    "Sie haben eine Lücke im Lebenslauf."
    "Da habe ich auf die Bahn gewartet."

  4. 9.

    Also wirklich, verdammter Blitz, toastet doch einfach ein paar Kabel, richtet sich nicht nach Werbesprüchen. So ein schlimmer aber auch.
    Ach so @Detlef - selbst wenn 7000 Stellen geschaffen worden sein sollten - die taugen als Blitzableiter oder Kabelersatz echt nicht.
    Naja und so'n Tesla hätte 'ne Blitzaufladung bekommen - Ökostrom pur - besser gehts nich' ;-).

  5. 8.

    Hat die Bahn nicht in 2019 bid 7000 neue Stellen schaffen wollen ? Alle in Home Office ?

  6. 6.

    Doch! Im Osten gab es merkwürdigerweise kaum Zugausfälle. Und später erst nach dem Ringschluss. So geil der auch sein soll, ist er für die Zugreisende nur ....schlecht. Da wurde nicht gelächelt; da wurde gemacht. Apropos:Ich bin für die Ringahn. Leider weiß ich auch, dass diese nicht zu bewerkstelligen ist....

  7. 5.

    Über den alten Werbespruch konnten Bahnkunden allerdings schon damals nur müde lächeln, mangels Internet aber nur innerhalb des eigenes Stammtisches ablästern. Viele Störungen fielen dabei nur den betroffenen Kunden auf, aber ebenfalls mangels Internet sonst kaum jemandem.

  8. 3.

    Früher hieß es bei der Bahn: "Alle reden vom Wetter, wir nicht!"
    Heute heißt es über die DB AG: "Die vier Feinde der Deutschen Bahn: Frühling, Sommer, Herbst und Winter."
    Schade! Denn Eisenbahnen sind im Grunde ein solides, sicheres, umweltverträgliches Massentransportmittel.

  9. 2.

    Zum Glück haben wir Homeoffice - denn da fragt sich so manch ein Speckgürtelbewohner jetzt wohl schon, ob das eine Kluge Entscheidung war, so weit raus zu ziehen.

  10. 1.

    Mal kein "Polizei"-oder "Notarzt"-Einsatz?

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