Analyse Teil 1 | Trockenheit in Brandenburg - Grundwassermangel lässt die Wasserstände der Seen sinken

Fr 16.04.21 | 06:30 Uhr | Von Friederike Steinberg, Grafiken: Götz Grungmuth-Dallmer, Erklärgrafik: Sophia Bernert
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Wassermangel in der Spree (Quelle: imago images/Rainer Weisflog)
Audio: Antenne Brandenburg | 16.04.2021 | Roland Schleif | Bild: imago images/Rainer Weisflog

Am Parsteiner See lagen im Sommer Boote auf dem Trockenen, Kinder bauten ihre Sandburgen auf ausgetrocknetem Seeboden. Eine rbb|24-Datenanalyse zeigt: Nicht nur hier lässt Grundwassermangel die Wasserstände von Brandenburgs Seen sinken. Von Friederike Steinberg und Götz Gringmuth-Dallmer

"Im letzten Sommer war es schon außergewöhnlich", sagt Ronny Baaske. "Die Leute haben ihre Decken auf Sandflächen ausgebreitet, die sonst immer klar unter Wasser sind. Boote, die sonst in der Flachwasserzone angebunden sind, lagen auf dem Trockenen." Dass der Parsteiner See in Barnim ein Wasserproblem hat, ist für Baaske, Leiter des Umweltamtes im Kreis, deutlich sichtbar.

Daten belegen Rückgang

Und es ist messbar: Der Wasserstand des Parsteiner Sees fiel nach Daten des Landesamtes für Umwelt (LfU) zwischen 1968, also dem Beginn der Pegelmessungen, und 2020 um etwa 20 Zentimeter. Dabei handelt es sich um den Mittelwert bei gleichzeitig starken Schwankungen. Was die Daten außerdem zeigen: In den Jahren seit 2015 unterschritt der mittlere Wasserstand - mit einer Ausnahme - immer den langjährigen Mittelwert von 53 Zentimetern über dem Pegelnullpunkt.

Teil 2 dieser Analyse: Warum Seen in Brandenburg das Wasser ausgeht

Blick vom Kleinen Rummelsberg nahe dem Ökodorf Brodowin (Brandenburg) auf den Parsteiner See. (Quelle: dpa/Patrick Pleul)
Blick auf den Parsteiner See | Bild: dpa/Patrick Pleul

Der Wasserstand eines Sees wird an einem Pegel gemessen. Dessen Nullpunkt ist allerdings nicht mit dem Gewässerboden identisch. Stattdessen wird der Nullpunkt in der Regel auf ein Niveau gesetzt, von dem angenommen wird, dass auch bei niedrigen Wasserständen der Wasserstand nicht darunter fällt und negative Werte auftreten. (s. Infobox unten)

In den beiden vergangenen Jahren wurde am Parsteiner See der langjährige Mittelwert schließlich so stark unterschritten, wie zu keinem Mess-Zeitpunkt zuvor: 2019 lag der Wasserstand zeitweise nur noch neun Zentimeter über dem Pegelnullpunkt. Im September 2020 fiel der Pegel schließlich unter den Nullpunkt - mit einem derartigen Tiefstand war beim Aufstellen des Pegels offensichtlich nicht gerechnet worden.

Gefahr für Laichgebiete und Wasserqualität

"Wenn die Wasserstände fallen, dann sieht man das gerade beim Parsteiner See extrem stark, weil er sehr flach ist", schildert Baaske das Problem. Wenn der Wasserspiegel im Jahresverlauf mal um ein halben Meter sinke, würden gleich zehn bis 15 Meter Ufer trockenfallen. "Da melden sich natürlich die Anlieger, die Nutzer, die Touristen und sagen: Mensch, was ist denn da los?"

Sinkt der Wasserstand eines Sees, bringt dies verschiedene Probleme mit sich, wie Baaske erklärt. Zum einen am Ufer, wo Brutgebiete für Vögel oder Laichgebiete für Fische verlorengehen. In einem kleineren Wasserkörper könnten sich aber auch bestimmte Stoffe konzentrieren, wie Stickstoff oder Phosphor. Der See erhitzt sich zudem schneller. Beides befördert das Wachstum von Algen. "Noch" habe es im Parsteiner See kein Fischsterben gegeben, sagt der Umweltamts-Leiter, "aber das kann dann natürlich auch noch eine Folge sein".

"Sinkt der Grundwasserspiegel, sinkt der Seespiegel"

Eine ähnliche Entwicklung zeigen LfU-Daten für den Peetschsee in Oberhavel. Im Mess-Zeitraum von 1958 bis 2020 sank der Wasserstand im Gesamtschnitt um rund 90 Zentimeter. Aus rbb|24 vorliegenden Daten errechnet sich ein mittlerer Wasserstand von 138 Zentimetern über dem Pegelnullpunkt. Bis zur Jahrtausendwende bewegte sich der Wasserstand meist um diesen Wert oder lag teils deutlich darüber (Juni 1983: 242 cm). Seitdem wurde dieser Wert nur noch in wenigen Jahren knapp erreicht - meist lag er darunter. Besonders niedrige Werte erreichte der Wasserstand im Herbst/Winter 2006, 2009 und 2020.

Wasserverluste werden auch von anderen Seen gemeldet. Bekannte Beispiele: Seddiner See (Potsdam-Mittelmark), Straussee (Märkisch-Oderland) oder der Pastlingsee (Spree-Neiße). Der Fresdorfer See trocknete 2020 sogar ganz aus. "Das sind keine Einzelfälle", stellt Knut Kaiser vom Deutschen Geoforschungszentrum des Helmholtz-Zentrums (GfZ) in Potsdam fest. "In Brandenburg pressiert das Problem", betont der Wissenschaftler, der als Physischer Geograph die Geschichte des Wassers in der Landschaft erforscht.

Dies zeigen auch Daten des Landesamtes für Umwelt für 79 Seen, die größer als 50 Hektar sind und bei denen Wasserstände gemessen werden. Laut LfU weisen 15 dieser 79 Seen "außergewöhnlich hohe Rückgänge" auf - also etwa jeder fünfte dieser Seen. Ihr Wasserstand sank in den vergangenen zehn Jahren im Mittel um mehr als zwei Zentimeter pro Jahr.

See- und Grundwasserspiegel miteinander verknüpft

Exakte Zahlen, wie sich die Wasserstände aller Brandenburger Seen zuletzt entwickelt haben, gibt es nicht. An längst nicht allen Seen stehen Messlatten für die Pegel - oder erst seit so kurzer Zeit, dass aus den Daten keine validen Trends herausgelesen werden können.

Dafür beobachten die Landesbehörden schon länger - und mit inzwischen mindestens 2.100 Messstellen den Grundwasserspiegel. Da die Seen in Brandenburg "fast ausnahmslos" aus Grundwasser gespeist würden, ließen sich aus den Daten oft Aussagen für die Seen ableiten, heißt es vom Landesamt für Umwelt. "Mit sinkendem Grundwasserspiegel sinkt der Seespiegel - das ist eine naturgesetzliche Verknüpfung", erklärt auch Wissenschaftler Kaiser vom Potsdamer Geoforschungszentrum.

Erklärgrafik Grundwasserspeisung eines Sees (Quelle: rbb/Sophia Bernert)

Grundwasser durchströmt den Boden - Richtung See, Fluss und Meer

Grundwasser lässt sich grob zusammenfassen als Wasser, das im Boden versickert, durch die Schwerkraft in immer tiefere Erdschichten fließt und dort unterirdische Ströme und Speicher bildet. Auf dem Weg kann das Wasser Schadstoffe "abstreifen" und so eine besondere Reinheit gewinnen.

Die oberen Bodenschichten in Brandenburg bestehen zu rund 95 Prozent aus lockeren Teilchen wie Sand oder Kies. Durch solche Schichten kann das Wasser gut fließen - an einem Tag bis zu mehrere Meter. Es gibt aber auch Schichten, beispielweise aus Ton oder Granit, die das Wasser nur schwer oder gar nicht durchdringen kann. Bei solchen Barrieren sucht sich das Wasser einen anderen Weg, fließt sozusagen zur Seite. Gibt es Senken in der Erde, kann hier das bisher unterirdisch fließende Wasser sichtbar werden: als See. Grundwasser, erklärt Wissenschaftler Kaiser, "das sind die Seen selber".

Weil von oberhalb nachfließendes Niederschlagswasser meist denselben Weg nimmt, wird ein See laufend aus einem bestimmten Gebiet gespeist - seinem Einzugsgebiet. Verluste durch Verdunstung, Abfluss oder Versickerung in tiefere Erdschichten werden immer wieder ausgeglichen. Läuft weniger oder kein Wasser nach, wird der See sauerstoffarm, Nährstoffe reichern sich an, Algen wachsen. Gleichzeitig können Wasserverluste nicht mehr ausgeglichen werden. Der Wasserstand sinkt.

Auch der Parsteiner See und Peetschsee gehören zu den grundwassergespeisten Seen in Brandenburg. Vergleicht man die Daten ihres Wasserstandes mit den dortigen Grundwasserspiegels, zeigen sich dort ähnliche Kurven und Verluste: beim Parsteiner See etwa ein Minus von 30 Zentimetern, beim Peetschsee minus 80 Zentimeter.

Parsteiner See

Peetschsee

Das Landesamt für Umwelt hat Daten seit 1976 ausgewertet und in Karten, die rbb|24 vorliegen, den Grundwasser-Trend dargestellt. Demnach fiel in den höheren Grundwasser-Schichten der Spiegel auf etwa einem Drittel der Landesfläche. Überwiegend waren es ein bis zwei Zentimeter pro Jahr, so in weiten Teilen des südlichen Fläming und der Barnim-Hochfläche. Rund um Potsdam, in den Gegend des Stechlinsees (Oberhavel) und im Nordosten des Barnim fiel der Spiegel aber auch um bis zu drei Zentimeter pro Jahr.

In tieferen Grundwasser-Schichten fielen die Grundwasserstände seit 1976 sogar auf rund der Hälfte des Landes. Vielerorts um ein bis zwei Zentimeter pro Jahr - in sechs Regionen aber auch um drei bis vier Zentimeter.

Auch Wissenschaftler Kaiser vom Potsdamer Geoforschungszentrum bestätigt, dass es von den 1970er Jahren bis zur Gegenwart im Durchschnitt "auf der überwiegenden Fläche von Brandenburg eine Grundwasserabsenkung zwischen ein und drei Zentimetern pro Jahr" gab. Auf 50 Jahre gerechnet sei das lokal ein Minus von bis zu 1,5 Metern.

Anstieg nur vereinzelt

Nicht alle Gebiete seien gleichmäßig von sinkenden Grundwasserspiegeln betroffen, bestätigt Kaiser die LfU-Berechnungen. An einigen Orten steige der Grundwasserspiegel auch, zum Beispiel in der Lausitz, wo mit der Schließung von Tagebauen kein Grundwasser mehr abgepumpt werde.

Einen Anstieg gibt es allerdings sehr vereinzelt. "In der Tendenz ist es so, dass der größte Teil Brandenburgs eine Abnahme des Grundwasserspiegels verzeichnet", bilanziert Kaiser. Nach seiner Ansicht sei der Mangel an Wasser "das größte Umweltproblem, das Brandenburg bereits sichtbar hat - und das sich in Zukunft drastisch verstärken wird."

Weiter zu Teil 2 - Wie Trockenheit, Tagebaue und Kiefern am Wasser zehren

Beitrag von Friederike Steinberg, Grafiken: Götz Grungmuth-Dallmer, Erklärgrafik: Sophia Bernert

22 Kommentare

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  1. 22.

    Wie wollen Sie die CSU in Brandenburg entmachten und welche Aufgabe hat Klöckner in der Landesregierung? ;-)

    Der normale Mensch denkt leider zu oft nur an sich, egal ob er jung und dynamisch mitten in der Stadt Party machen, billig wohnen und kitesurfen will oder ein paar Jahre später ruhesuchend rund um sein EFH oder seine Gartenlaube einen schön grünen Rasen haben will.

    Habeck von den Grünen hat übrigens in Schleswig-Holstein frühzeitig als Umweltminister mit 7er BMW als Dienstwagen z.B. die Windenergie ausgebremst. Viele linksgrüne Wunschträume und Wahlkampfversprechen scheiterten an der Realität, so wie hier in B. gerade die Tram zum Ostkreuz oder sich auch aktuell aus der Richtung eine Opposition zur M10-Verlängerung formt. Gewaschen werden ohne naß zu werden funktioniert nur ansatzweise mit viel Chemie im Trockenshampoo.

  2. 21.

    Tja, leider ist so ziemlich jeder normale Mensch in seinem Denken weiter, als die einzelnen Politiker. Lobbyismus abschaffen, mehr junge Menschen in die Politik und die Greise in den Ruhestand schicken. CDU und CSU entmachten und mal die Grünen regieren lassen.
    Aber so wie momentan wird sich niemals im Leben etwas schnell verändern lassen können - schon gar nicht mit der Klöckner.

  3. 20.

    Ich stimme Ihnen zu, dass das E-Auto-Werk im Industriegebiet Freienbrink so gut wie nichts an den hier geschilderten Umständen ändern würde, egal ob es in mehreren Stufen ausgebaut wird oder auch nicht. Trotzdem wird immer wieder versucht, daraus einen Popanz fern der Realität aufzubauen.

  4. 19.

    Ich würde sagen, es sieht bescheiden aus.

    Einzig mehr und nachhaltiger Regen können dem Problem Abhilfe verschaffen.

    Ich als Golfer würde ungern auf meinen satt-grünen Rasen auf 30 Hektar verzichten wollen. Das bringt mir den Porsche und zwei Häuser in Spanien.

    Sollen doch die Wasserwerke zusehen, woher sie die Plörre kriegen. Ich zahle jedenfalls gern auch den fünffachen Preis.

    Ironie: off

  5. 18.

    Heisst das Rätsels Lösung nicht regionale Wasserkreisläufe? Diese sind durch unseren immensen Abwasserverbrauch nicht gestört. Wir pumpen das Wasser aus dem Boden, filtern es frei von Eisen und Mangan. Dann ab zum Verbraucher*Innen. Der/die/das schüttet es in die Kanalisation und ab ins Klärwerk. Wieder reinigen und dann ab in die Spree, weiter in die Elbe und in die Nordsee. Sprich unser Wasser wird in die Nordsee exportiert, anstatt es dort wieder zu verrieseln wo es herkam. Regionale Wasserkreisläufe. Grundschule!!!
    Lass jemand Hirn regnen!!

  6. 17.

    Nach Berechnungen des BUND pumpt die LEAG jährlich die unfassbare Menge von 230 Millionen Kubikmetern Grundwasser ab, um in den Tagebauen an die Braunkohle heranzugelangen. Dafür müsse sie faktisch nichts bezahlen, heißt es. Alle übrigen Wasserverbraucher zusammen benötigen 196 Millionen Kubikmeter - und entrichten dafür insgesamt 20 Millionen Euro Nutzungsgebühr. Das Land könnte durch eine Gleichbehandlung seine Einnahmen an dieser Stelle also mehr als verdoppeln.

  7. 16.

    Dieses nutzlose Gegenrechnen. Merken Sie nicht, dass dies nichts am Umstand ändert? Dieses Geschwalle ist nur da, um Ihr angebliches unnützes Wissen allen zu präsentieren und trägt nullkommanix zum eigentlichen Thema bei.

  8. 15.

    Über 1000 Jahre hat Berlin Wasser u.a. von der Spree bekommen. Jetzt sind wir dran. Man sollte den Fluß an der Stadtgrenze vor Erkner anstauen. Schon vor 2 Jahren floss aufgrund der Trockenheit Havelwasser bis zum Müggelsee zurück.

  9. 14.

    Und kein Mensch spricht über die „Rekultivierung“ und Flutung der Tagebaue. Es kann mir keiner erzählen, dass das keine Auswirkungen auf den Grundwasserspiegel hat....

  10. 13.

    Wenn die 5 Mio m³ zu über 1.200 Mio. m³ in Bbg. und B. schon viel sind, was sind dann erst die 27 Mio m³, die in Ihrer Heimatstadt der öffentliche Versorger voriges Jahr mehr gefördert hatte? Der RBB hatte darüber erst die Tage berichtet.

  11. 12.

    Geht es hier wirklich um Grundwasser oder vielmehr um Schichtenwasser.?

  12. 11.

    Die schlimmsten Neid- u. Missgunst Befürchtungen treten ein: durch das Nichtstun, außer moralisch arrogantes "Schreibtischumverteilungsgehabe", wird die Spaltung zwischen Spargelbauer, Golfclub, Kleingärtner, Poolbesitzer und städtischem, 2x täglich duschendem Teenager "angeheizt". Es sind gerade die linksgrünen Ideologen, die sich in moralisierenden "Verteilungsorgien" (Niedrigwasserkonzept) gefallen. Bis jetzt warten wir noch immer, was darin genau steht. Lösungen schaffen war noch die Stärke.

  13. 10.

    Gerade weniger Fleisch hätte enorme Auswirkungen. Was baut man wohl auf den gerodeten Regenwaldflächen an.

    Auch ohne Tesla bestand das Problem und würde auch zukünftig ohne Tesla bestand haben. Was man hier vor allem merkt sind die Auswirkungen. Die Ursachen dafür liegen aber eher im Konsumverhalten für Güter die andernorts produziert werden.
    Und wenn sie schon auf Tesla schimpfen, dann seien sie bitte so ehrlich auch auf alle Hersteller die noch Verbrenner bauen und die Konsumenten die sie kaufen. Der dafür notwendige Kraftstoff wird auch hier in Brandenburg mit deutlich höherem Wasserbedarf raffiniert als ihn Tesla jemals braucht.

  14. 9.

    Ich denke hier sollte mal rasch umgedacht werden in Hinsicht der Abwasserrückgewinnung. Vor 30 Jahren wurden Rieselfelder abgeschafft. Sicherlich auch zum damaligen Zeitpunkt begründet. Die Technik hat sich weiter entwickelt und es sollte nicht mehr das große Problem sein das gereinigte Abwasser dem Standort und dem Grundwasser somit wieder zur Verfügung zu stellen. Derzeit werden gereinigte Abwässer der Fließgewässer wie der Havel zugeführt und sind somit verloren für eine Erhöhung bzw. Speicherung in das Grundwasser.

  15. 8.

    Die Flutung des Ostsees wird zu größten Teilen durch Grundwasser verursacht. Kann man also schlecht verbieten...

  16. 7.

    684 Mio m³ Wasser wurden 2016 laut Amt für Statistik in Brandenburg von den öffentlichen Versorgern und nicht-öffentlichen Betrieben gefördert. Die unzähligen privaten Hausbrunnen sind dabei noch gar nicht mitgezählt. Hinzu kommen knapp 550 Mio. m³ in Berlin, davon gut 200 von den BVB ohne aktive Grundwasserhaltung. Ob Tesla gebaut wird wird oder nicht. fällt dabei kaum ins Gewicht.

  17. 6.

    Nicht zu vergessen die Golfplätze und Agrarflächen, die hier auch zum Bewässern auf das kostbare Nass zurück greifen im Sommer. Hier sollte man einfach mal die Schäden an der Umwelt mit einpreisen, dann würden alle zusammen weniger Wasser verbrauchen.

  18. 5.

    Das ist wirklich erschreckend, besonders weil durch die Giga Fabrik von Tesla in Zukunft noch viel mehr Grundwasser entnommen wird.

  19. 4.

    Hoffentlich bleibt für Tesla noch genug Wasser übrig!!

  20. 3.

    Das war doch zu erwarten bei der Trockenheit in den vergangenen Sommern. Wir sehen es auch an der Spree in Fürstenwalde. Es sieht zwar zu Zeit ganz gut aus, aber das ändert sich im Sommer. Die Flutung des Ostsees muss endlich gestoppt werden. Bis der mal voll ist verdunsten jeden Sommer Millionen Kubikmeter Wasser und diese Gegend wird nie ein Touristenmagnet werden, wie Nord- Ost- und Bodensee. Dazu kommt der enorme Wasserbedarf von Tesla und der sich dadurch vergrößern Städte und Gemeinden. Ich bin Rentner und für mich wird das Wasser noch reichen, aber was ist mit unseren Kindern und Enkeln? Wir sollten endlich eingestehen, auch Wasser, die Grundlage jeden Lebens ist endlich.

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