Staatsschutz ermittelt - Rotes Rathaus in Berlin mit antisemitischen Parolen beschmiert

03.05.2021, Berlin: Antisemitische Schmierereien am Roten Rathaus sind auf einem Müllcontainer zu sehen (Quelle: dpa/Jörg Carstensen)
Bild: dpa/Jörg Carstensen

Das Rote Rathaus in Berlin ist mit antisemitischen Parolen beschmiert worden. Einer Streife des zentralen Objektschutzes sei die Schmiererei am Sonntagabend gegen 21 Uhr aufgefallen, teilte die Polizei am Montag mit.

Demnach wurden antisemitische Parolen mit schwarzer Farbe auf die Fassade des Berliner Regierungssitzes aufgetragen.

Auch Bauschuttcontainer beschmiert

Die unbekannten Täter beschmierten außerdem einen in der Nähe abgestellten Bauschutt-Container. Auch hier handelte es sich laut Polizeiangaben um einen "antisemitischen und volksverhetzenden" Schriftzug.

Der Staatsschutz des Landeskriminalamts übernahm die Ermittlungen zu beiden Taten.

Sendung: Abendschau, 03.05.2021, 19:30 Uhr

7 Kommentare

Wir schließen die Kommentarfunktion, wenn die Zahl der Kommentare so groß ist, dass sie nicht mehr zeitnah moderiert werden können. Weiter schließen wir die Kommentarfunktion, wenn die Kommentare sich nicht mehr auf das Thema beziehen oder eine Vielzahl der Kommentare die Regeln unserer Kommentarrichtlinien verletzt. Bei älteren Beiträgen wird die Kommentarfunktion automatisch geschlossen.

  1. 7.

    @ Elisabeth: Jo, besonders schnell geht das, wenn die Täter vermummt sind.
    Für einen Täter sollte es zum Ehrencodex gehören, frisch in die Kamera zu grinsen und fröhlich zu winken.
    Also ehrlich Frau Elisabeth.

  2. 6.

    Unglaublich! Jeder Kiosk hat eine Videoüberwachung! Am Rathaus? Auch wenn es keine Kriminalität verhindern würde, so könnte man die Täter evt.identifizieren.

  3. 5.

    Wirklich ein toller Objektschutz.
    Bezahlt der Senat etwa dafür auch noch?
    Bei derartigen Zuständen kann man sich das wirklich sparen.

  4. 4.

    Erfahrungsgemäß verhindert Videoüberwachung keine Kriminalität, sondern verdrängt sie höchstens. (Oft nicht mal das.)

    Aber manche Leute fühlen sich eben nur wohl, wenn immer ein paar Kameras auf sie gerichtet sind …

  5. 3.

    Hierbei handelt es sich um keinen Kommentar, sondern um eine Pressemitteilung. Und was würde es Ihnen bringen, wenn die menschenverachtenden Parolen hier im Wortlaut widergegeben würden? Meinen Sie vlt., dass der rbb dies zur persönlichen Einschätzung Ihreseits, ob es sich denn wirklich um antisemitische und volksverhetzende Schmierereien handelt, hätte veröffentlichen müssen, "Gnagflow"?

  6. 2.

    Gibt es keine Videoüberwachung an den wichtigsten Gebäuden dieser Stadt? Das ist ja erschütternd und ernüchternd zugleich

  7. 1.

    Was soll so ein Kommentar wenn nicht einmal die Fakten genannt werden?

Nächster Artikel