Himmelfahrt und Pfingsten - Bahn verdoppelt Zahl der Sicherheitskräfte in Zügen

Mitarbeiter der DB Sicherheit auf einem Bahnsteig (Quelle: dpa/Galuschka)
Bild: dpa/Galuschka

Am verlängerten Himmelfahrtswochenende wird in den Fernreisezügen den Deutschen Bahn deutlich mehr Sicherheitspersonal unterwegs sein als üblich. Die Mitarbeiter sollen für die Einhaltung der Corona-Regeln sorgen. Auch zu Pfingsten wird mehr Security eingesetzt.

Die Deutsche Bahn will wegen des erwarteten Ansturms am Himmelfahrts-Wochenende die Zahl der Sicherheitskräfte in den Fernverkehrszügen verdoppeln. Die Mitarbeiter sollten für die Einhaltung der Corona-Regeln sorgen, sagte ein DB-Sprecher den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland [rnd.de]. Die Maßnahme gelte auch an Pfingsten und Fronleichnam.

"Sensibilisieren Reisende für Pandemieregeln"

"Die zusätzlichen Mitarbeiter werden vor allem rund um die Ballungsräume und auf besonders nachgefragten Verbindungen Präsenz zeigen", erklärte der Sprecher. "Sie sensibilisieren die Reisenden auch für die Pandemieregeln, achten auf das Einhalten der Abstandsregeln und unterstützen dazu beim Ein- und Aussteigen."

Zudem würden auf stark nachgefragten Strecken mehr Züge eingesetzt. "Am Freitag vor Pfingsten werden wir auf stark nachgefragten Strecken zusätzliche Verbindungen im Fernverkehr anbieten, so wie vor anderen Feiertagswochenenden auch", teilte der DB-Sprecher mit.

Am Mittwoch hatte die Bahn bereits mehr Züge in der Sommerferienzeit angekündigt. Dann sollen 330 ICE eingesetzt werden, nach Bahn-Angaben mehr als je zuvor.

Sendung: Fritz, 13.05.2021, 09:30 Uhr

5 Kommentare

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  1. 5.

    Die Sicherheitsmitarbeiter stehen doch nur im Zug herum und beschäftigen sich mit ihren Handys oder schauen sich die Landschaft an, statt mal durch den Zug zu gehen. Solche Leute kann sich die DB sparen. Da sollte lieber die Bundespolizei an Bord sein.

  2. 4.

    Wann sind Sie denn das letzte Mal Bahn gefahren? (bzw. ICE mit dem am Automaten Sparticket ab 29 € ???

  3. 3.

    Falls es nicht nur ums allgemein erhöhte Reiseaufkommen, sondern um das "spezielle" Herrentags-Klientel geht, wäre das Sicherheitspersonal zwecks Corona-Regeln in Nahverkehrszügen wohl definitiv besser aufgehoben als in Fernverkehrszügen. Kann mir jedenfalls schwer vorstellen, dass viele (Klischee-)Herrentags-Saufgesellschaften ihren Bollerwagen in den ICE bugsieren, um damit für ein paar Hundert Euro ein paar Hundert Kilometer zurückzulegen.

  4. 2.

    Erwarteter Ansturm, lol, als ob sich die Leute freiwillig stundenlang in einen stickigen Zug mit Maske setzen würden.

  5. 1.

    Das wird dann nur dazu führen, dass doppelt so viele "Sicherheitskräfte" einsteigen, sich ihrem Handy widmen und ohne mal durch den Zug zu gehen oder jemanden auf irgendein Fehlverhalten anzusprechen wieder aussteigen.

    Auch auf den Bahnhöfen sind Maskenpflicht und Rauchverbot nicht einmal eine Empfehlung. Es interessiert schlicht niemanden, auch nicht das "Sicherheitspersonal", ob Regeln eingehalten werden.

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