Kostenloses Angebot - Polizei und Feuerwehr erhalten freien Bäder-Eintritt

Schwimmer ziehen im Prinzenbad in Kreuzberg ihre Bahnen. (Quelle: dpa/Schwimmer ziehen im Prinzenbad in Kreuzberg ihre Bahnen. (Quelle: dpa/Paul Zinken)
Bild: dpa/Paul Zinken

Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr und Polizei können ab sofort unentgeltlich in den Bädern der Stadt schwimmen gehen. Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung sei abgeschlossen worden, teilte die Innenverwaltung am Mittwoch mit. Das kosenlose Angebot richtet sich demnach auch an Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren.

Beitrag zu attraktiverer Arbeitsumgebung

"Die Beschäftigten sind gehalten, sich im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit fit zu halten und jederzeit in der Lage zu sein, Menschen - wenn notwendig - vor dem Ertrinken zu retten. Daher bietet das Land Berlin seinen Polizistinnen und Polizisten und Feuerwehrangehörigen die Möglichkeit, in fast allen Bädern der Berliner Bäder-Betriebe an, unentgeltlich Schwimmen zu gehen", heißt es in der Mittelung der Senatsverwaltung.

Auch mit dieser Maßnahme soll der Polizei - und Feuerwehrberuf attraktiver gemacht werden. Innensenator Andreas Geisel (SPD) erklärte, in den nächsten Jahren würden tausende junger Menschen bei der Polizei und Feuerwehr benötigt. Ihnen müsse eine attraktive Arbeitsumgebung ermöglicht werden: "Das unentgeltliche Schwimmen ist dabei ein kleiner, aber wichtiger Baustein."

Sendung: Abenschau, 26.05.2021, 19:30 Uhr

27 Kommentare

Wir schließen die Kommentarfunktion, wenn die Zahl der Kommentare so groß ist, dass sie nicht mehr zeitnah moderiert werden können. Weiter schließen wir die Kommentarfunktion, wenn die Kommentare sich nicht mehr auf das Thema beziehen oder eine Vielzahl der Kommentare die Regeln unserer Kommentarrichtlinien verletzt. Bei älteren Beiträgen wird die Kommentarfunktion automatisch geschlossen.

  1. 27.

    Ich verstehe nicht weshalb sich hier so viele aufregen müssen, nur weil sie selbst nicht davon profitieren und es anderen nicht gönnen.
    Es geht laut diesem Artikel auch nicht um eine Maßnahme infolge der Corona Pandemie. Es gibt viele Berufsgruppen die Anerkennung aufgrund ihrer Tätigkeit während der Pandemie verdienen. Doch darum geht es dabei nicht. Ea geht mal nicht um Corona! Es geht darum den Beruf attraktiver zu gestalten - denn viele Menschen wollen diesen Job nicht ausüben - auch aufgrund der geringen Wertschätzung durch die Gesellschaft/ Bevölkerung. Und zum anderen geht es darum, einen Anreiz zu schaffen, dass sie sportlich/ fit bleiben, um ihren Job gut ausüben zu können.

  2. 26.

    Na dann viel Spass in der Friesenstr. beim Schranteln - also mit Schrott hanteln ;-). Ich kann es mir beim besten Willen nicht vorstellen, das das Land Berlin auch nur eine "Pesete" für Geräteparks ausgegeben hat, die dem sportmedizinischen Stand der Technik entsprechen.

  3. 24.

    Ich würde mal sagen, Sie haben / wollen den Kommentar von @Jonas nicht richtig verstehen.
    Es geht doch darum, dass Studenten z.B. kaum noch ihr kleines WG-Zimmer bezahlen können, weil sie nicht mehr arbeiten können, evtl. wieder bei Mama + Papa Unterschlupf suchen müssen, Schulden machen müssen usw.
    Als junger Mensch, der auf eigenen Füßen stehen möchte, stelle ich es mir auch nicht sehr prickelnd vor, seit langer Zeit zu Hause zu sitzen und auch kaum Chancen für ein baldiges Ende dieser Situation zu haben.

    Und noch ein Hinweis: BaföG muss zurückgezahlt werden!

  4. 23.

    "... Wir müssen uns fit halten, die Fitnessstudios sind für uns ebenso geschlossen, die Krafträume auf den Dienststellen auch - und in einem grauenhaften Zustand sind sie auch. ..."

    Wäre es dann nicht sinnvoller den Zustand der Krafträume auf den Dienststellen zu verbessern?
    Ein Sommer mit Freibad ist schnell vorbei!
    Und sorry, aber einigen Ihrer Kollegen würde ein ausgedehnter Spaziergang auch schon gut tun!

  5. 22.

    Freier Eintritt??? Warum nicht auch Lehrkräfte, Sozialarbeiter*innen ...? Anerkennung für sie nicht? Leben retten können sie nicht? Fit halten brauchen sie nicht? Unerständlich die Entscheidung!!!

  6. 21.

    Mit dem Recht, dass diese Menschen in Uniform unsere öffentliche Ordnung garantieren und dafür aber oft genug angefeindet werden.
    Mein Gott, unsere Gesellschaft ist zerfressen von Neid und Missgunst.
    Von mir aus soll bitte auch sämtliches Pflegepersonal freien Eintritt erhalten!

  7. 20.

    Neidisch? Polizei und Feuerwehr retten im Notfall unser Leben, auch unter Einsatz des eigenen Lebens. Schon allein dafür sollten sie die Vergünstigungen erhalten.

  8. 19.

    Da sieht man wieder die zwei Klassengesellschaft entweder alle oder keiner. Mit welchem recht haben DIE einen Freibrief.

  9. 18.

    Ihrem aktuellen Status nach, zahlen Sie persönlich doch dafür sicher garnichts.

  10. 17.

    Mir Verlaub, aber sie sind vermutlich kein Polizist. Ich weiß, dass die Krafträume der Polizei zugänglich sind. Und die sind auch nicht überwiegend in schlechtem Zustand. Sie trollen.

  11. 16.

    Im Bekanntenkreis findet man bei mir auch Polizisten - kein Witz. Ich habe einmal die "Mukkibude" in der Friesenstr. gesehen. " - und in einem grauenhaften Zustand sind sie auch." ... Jepp! - aber sowas von. Hatte was von "Designed by Ludolfs".

  12. 15.

    Beeindruckende Szene heute Teltow Oderstraße: zwei Staatsdiener jeweils OHNE Maske haben eine Frau MIT Maske, die widerrechtlich nach links aus dem real-Parkplatz fuhr, in der Mangel. Und ich kann locker davon ausgehen, dass beide Staatsdiener ungeimpft sind, bei der beeindruckenden Impfquote, die Brandenburg hat. Und selbst wenn - Maskenfreiheit bringt die Impfung NICHT mit sich!

    Also zu behaupten, die Polizei trage 12 Stunden im Dienst Maske, ist ja wohl etwas übertrieben...

  13. 14.

    Ich bin Polizist und finde das Angebot gut. Wir arbeiten seit einem Jahr ununterbrochen; werden angefeindet, angespuckt und beschimpft. Wir müssen uns fit halten, die Fitnessstudios sind für uns ebenso geschlossen, die Krafträume auf den Dienststellen auch - und in einem grauenhaften Zustand sind sie auch. Sport dürfen wir auch nur alleine machen, sitzen 12 Stunden im Dienst mit Maske rum, wie eben die Feuerwehrleute, Ärzte und das Pflegepersonal auch. Ja, es ist doof für die Studierenden, auch für alle anderen, aber wenn wir die Leute nicht retten können, weil wir keine Möglichkeit haben, fit zu sein und uns darauf vorzubereiten, will auch keiner haben

  14. 13.

    Irgendwie scheint bei einigen Kommentatoren alles auf Corona hinauszulaufen. Aber der freie Eintritt hat so rein garnichts mit Corona zu tun. Es dient der Gesunderhaltung und körperlichen Fitness der Polizisten und Feuerwehrleute. In beiden Berufen wird dies überdurchschnittlich gefordert und sollte dementsprechend vom Arbeitgeber überdurchschnittlich gefördert werden. Und so neu ist das Angebot nicht. Das gab es schon vor einigen Jahren, dass der Dienstausweis die Eintrittskarte war. Besser wäre aber eine gesonderte Karte zum Eintritt, das nur mal als kleiner Verbesserungsvorschlag.
    Neid sollte hier nicht aufkommen. Die Berliner Bäder Betriebe sind dem Senator für Inneres unterstellt genauso wie Polizei und Feuerwehr. Viele große Betriebe bieten ihren Mitarbeitern Sportkurse oder ähnliches an, dient dann auch dem Erhalt oder der Förderung der Arbeitskraft.

  15. 12.

    Ich glaube, sowas gab es schonmal und zu meinem Erstaunen war ich davon angenehm überrascht. In einer Mariendorfer Badewanne spielten nicht wenig "erlebnisorientierte" Jugendliche echt "wilde Sau" (will schon was heissen, wenn ich das nicht mehr komisch finde). Die Badedame - oder sagt man -meisterin? - wurde auch angepöbelt und bedrängt. O-Ton der Krawallboyz "Hol' doch die Bullen. Schaffste eh nicht." Es ertönte die tiefe, sonore Stimme eines durchtrainierten jungen Mannes ... "Brauch sie nicht. Die ist schon da." ... Was habe ich geflucht nicht mehr zwanzig zu sein ;-). Nee im Ernst - es war Ruhe im Karton, die "Boyz" zogen von dannen, nachdem die Personalien feststanden. Gemault hat niemand - es gab sogar Beifall.
    So, nun stellen sie sich mal vor, sie sind im Wasser, ihnen gehts dreckig und da sind zufälliger Weise ein paar "Rote Teufel" im Bad. Sie werden nie wieder diese gute Idee derart unterirdisch kleinreden.

  16. 11.

    Offene soziale ungerechtigkeiten als solche zu benennen, hat nichts mit nur gefühlten Ungerechtigkeiten zu tun. Student*innen sind auch nur ein Aspekt von sehr vielen, leben wie viele grds. in Armut, hingegen ist mir nicht bekannt, dass sich bei der Feuerwehr oder Polizei um jeden Cent umgesehen werden muss. Die Abgaben zu Sozialversicherungen beziehen sich grds. auf versicherungspflichtige Beschäftigung - von denen Studierende ausgeschlossen sind.

    Bzgl. Schwimmbäderzugang etc. wäre es sinnvoller, allen sozio-ökonomisch Benachteiligten den Zugang zu erleichtern zu öffentlicher Teilhabe, die allen zusteht und nicht, wie Sie klassistisch selbstüberhöhend falsch behaupten, nur vermeintlich Angemessenen.

    Bzgl. der Verbesserung der Arbeits- und Ausbildugnsbedingungen gibt es ganz andere Aspekte bei Polizei und Co., die verbessert werden können, anstatt oberflächliche Klientelgeschenke zu verteilen, die nichts verbessern.

  17. 10.

    Nachtrag

    Ich zahle lieber Eintritt, wenn dann die Kinder bessere Bildung bekommen.

  18. 9.

    Vielen Dank für deinen Kommentar. Ich kann dem nur zustimmen. Auf Polizei und Feuerwehr muss man sich immer verlassen können. Da müssen sich die Menschen fit halten um Personen in Not im Ernstfall helfen zu können.

  19. 8.

    Zu der Frage „Wie genau hat zb ein Polizist unter corona gelitten bei sicherstem Einkommen?“ kann ich eine Antwort geben: Einfach, indem er tagtäglich mit Idioten in Kontakt kommt und sich einem vielfach höheren Risiko aussetzt, als beispielsweise ein Student ohne Nebenjob und der alles online macht. Bezahlen darf das BAföG selbstredend die Allgemeinheit.

Nächster Artikel