Berlin-Neukölln - Nach Banküberfall: Haftbefehl gegen zweiten Tatverdächtigen erlassen

In den Gropiuspassagen in Berlin-Neukölln gibt es am 25.05.2021 einen Großeinsatz der Polizei wegen eines Raubüberfalls. (Quelle: Morris Pudwell)
Bild: Morris Pudwell

Nach einem gescheiterten Überfall auf einen Geldboten in Berlin ist Haftbefehl gegen einen 20 Jahre alten Tatverdächtigen erlassen worden. Seit mutmaßlicher 18-jähriger Komplize - und Bruder - wurde bei der Tat angeschossen und liegt im Krankenhaus.

Nach einem versuchten Raubüberfall auf eine Bankfiliale im Berliner Bezirk Neukölln ist Haftbefahl gegen den zweiten Tatverdächtigen erlassen worden.

Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, handelt es sich um den 20-jährigen Bruder des ersten, bereits festgenommenen 18-jährigen Tatverdächtigen, der sich im Krankenhaus befand. Spezialeinsatzkräfte des Landeskriminalamts nahmen den 20-Jährigen demnach am Mittwochabend im Stadtteil Kreuzberg fest.

Schüsse auf Geldboten abgefeuert

Bei dem versuchten Raubüberfall hatten zwei Angreifer einen Geldboten, der die Automaten im Vorraum der Bank mit Geld befüllen wollte, mit Reizgas attackiert. Zudem soll einer der beiden mindestens zwei Schüsse auf den Boten abgegeben haben, woraufhin dieser das Feuer erwidert haben soll.

Der 18-jährige Tatverdächtige wurde bei dem Schusswechsel getroffen und schwer verletzt. Er wurde vor der Bank festgenommen und in ein Krankenhaus gebracht. Sein mutmaßlicher Komplize entkam zunächst, verließ den Tatort allerdings ohne Beute. Die Polizei hält es für möglich, dass es weitere Komplizen gab.

Sendung: Abendschau, 27.05.2021, 19.30 Uhr

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