Berlin-Zehlendorf - 19-Jähriger in Park getötet - Tatverdächtiger stellt sich

Kriminaltechniker der Polizei stehen in einer Parkanlage an der Idsteiner Straße Ecke Seibtweg in Berlin-Zehlendorf. (Quelle: dpa/Paul Zinken)
Audio: rbb | 17.05.2021 | Anke Michel | Bild: dpa/Paul Zinken

Am frühen Samstagmorgen konnten alarmierte Rettungskräfte einen 19-Jährigen in Berlin-Zehlendorf nicht mehr retten. Er war während eines Streits tödlich verletzt worden. Nun hat sich ein Tatverdächtiger gestellt.

Nach dem gewaltsamen Tod eines 19-Jährigen am vergangenen Samstag in einem Park in Berlin-Zehlendorf hat die Polizei einen Tatverdächtigen gefasst. Am Sonntagmittag habe sich ein 20-Jähriger bei einer Polizeidienststelle gestellt, sagte eine Polizeisprecherin am Montag auf Anfrage von rbb|24. Zuvor hatte darüber die "B.Z." berichtet. Der junge Mann soll noch am Montag einem Haftrichter vorgeführt werden.

Weitere Angaben auch zum Hintergrund der Tat konnte sie noch nicht machen und verwies auf laufende Ermittlungen. Informationen der B.Z., wonach der junge Mann durch Messerstiche tödlich verletzt worden sein soll, wollte sie nicht bestätigen.

Ein 19-jähriger Mann war bei einem Streit am frühen Samstagmorgen in dem Park an der Idsteiner Straße Ecke Seibtweg tödlich verletzt worden. Dem vorausgegangen waren Streitigkeiten mit einem anderen Mann. Rettungskräfte hatten vergeblich versucht, den jungen Mann zu reanimieren.

Sendung: Abendschau, 17.05.2021, 19:30 Uhr

21 Kommentare

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  1. 20.

    Es gibt einen himmelweiten Unterschied zwischen Denunziant und Bürgerpflicht, auch wenn diser Begriff ein wenig ausgelutscht klingt und oft von den "Falschen" benutzt wird.

    "Wir alle sind in der Pflicht auf einander aufzupassen und nicht, wie bei uns in Zehlendorf üblich ist, sich einzuigelen und vor allem Augen zu verschließen, auch bei uns passieren schreckliche Sachen, nur wir sehen die nicht!"

    Genau dort liegt der schmale Grat zwischen Denunziant und Bürgerpflicht.



  2. 19.

    Es sagt einiges über sie aus, wenn sie das Entfernen von rechtsextremer Hetze, hier das Verleumden von Politikern und verbreiten von Unwahrheiten über selbige aus dem Netz für Zensur halten.

    Im Umkehrschluss könnte man das als Zustimmung von Hatespeek deuten. Wenig verwunderlich, wenn man ihre Kommentare kennt.

  3. 18.

    Es sagt einiges über sie aus, wenn sie das Entfernen von rechtsextremer Hetze, hier das Verleumden von Politikern und verbreiten von Unwahrheiten über selbige aus dem Netz für Zensur halten.

    Im Umkehrschluss könnte man das als ihre Zustimmung von Hatespeek deuten. Wenig verwunderlich, wenn man ihre Kommentare kennt.

  4. 17.

    @RBB Warum muß man solche rechtsextreme Hetze eigentlich durchwinken? Und warum wird meine Antwort zensiert?

    Es ist ja nicht so, dass ich mich gegen Rechtsextreme nicht wehren kann. Diese einseitige Auslegung der Nettiquette verwundert mich immer wieder.

  5. 16.

    War ja klar, dass Sie als Rechtsextremist noch einen draufsetzen müssen. Was "der AAS von Frau Kahane" mit dieser Tat zu tun hat wissen Sie nur alleine.

    Aber Hauptsache mal wieder hetzen. Wie das nunmal mit sorgsam gepflegten Feindbildern von Rechtsextremisten so ist.

  6. 15.

    Versuchen Sie es doch einfach mal mit lesen und verstehen, ist nicht schwer, glauben Sie mit. Ich habe ausdrücklich (!) den link zur Räuberpistole der BZ kritisiert, nicht den Artikel des RBB. Nochmal:

    Ich finde es bedenklich wenn der RBB zu solchen Räuberpistolen der Springerpresse verlinkt. Wahrheitsgehalt gleich Null.

    Darunter zitiere ich aus der BZ, nicht aus dem Artikel hier. Deutsche Sprache, schwere Sprache, ich weiß.

  7. 14.

    Versuchen Sie es doch einfach mal mit lesen und verstehen, ist nicht schwer, glauben Sie mit. Ich habe ausdrücklich (!) den link zur Räuberpistole der BZ kritisiert, nicht den Artikel des RBB. Nochmal:

    Ich finde es bedenklich wenn der RBB zu solchen Räuberpistolen der Springerpresse verlinkt. Wahrheitsgehalt gleich Null.

    Darunter zitiere ich aus der BZ, nicht aus dem Artikel hier. Deutsche Sprache, schwere Sprache, ich weiß.

  8. 13.

    Ich wohne auch weniger als 100 Meter vom Tatort entfernt! Wurde unsanft wie auch fast jedes Wochenende um 2 Uhr nachts an dem traurigen Tag von einer Gruppe Jugendlicher , die laut gröhlend Richtung Park liefend geweckt! Hab auch nichts wie viele von uns die Polizei benachrichtigt, trotz Ausgangssperre! („Bin kein Denunziant“ ich lebe jetzt mit dem schlechten Gewissen, hätte ich bloß meine Prinzipien vernachlässigt, vielleicht hätte ich das Leben des jungen Menschen retten können! Ich denke jetzt, anderes darüber! Wir alle sind in der Pflicht auf einander aufzupassen und nicht, wie bei uns in Zehlendorf üblich ist, sich einzuigelen und vor allem Augen zu verschließen, auch bei uns passieren schreckliche Sachen, nur wir sehen die nicht! Unser Augenmerk basiert auf die ach so schlimmen Bezirke, sprich Neukölln, Kreuzberg, etc.

  9. 12.

    Wer soll den diese Texte abkaufen? Außer der AAS von Frau Kahane kann doch damit keiner was anfangen. Es ist schon gut, dass der RBB so ist wie er ist - unter den Öffentlich-Rechtlichen für mich der letzte Lichtblick einer einigermaßen ausgewogenen Berichterstattung. Ziemlich weit links, aber damit kann ich sehr gut leben, weil auch brisante Themen nicht unter den Teppich gekehrt werden. Die ständige Kritik dieses Nutzers und der Ruf nach Zensur der Kommentare sind überflüssig.

  10. 11.

    Es ist sehr bedauerlich, was dort passiert ist. Mein Beileid den Hinterbliebenen.
    Bei Ihren Kommentaren kommt mir der Gedanke, das Sie nichts anderes zu tun haben, als mit dem erhobenen Zeigefinger durch die Welt zu gehen und jeden und alles zu kritisieren und zu belehren.
    Warum sind Sie kein freier Journalist, der seine intelligenten Texte an die Presse verkauft.
    Der RBB macht seine Sache eigentlich immer ganz gut. Und wie Heike schon schrieb...wenn Ihnen das hier zu einfach ist, dann wechseln Sie doch die Seiten.

  11. 10.

    Ich frage mich bei solchen Taten jedesmal: warum hat man überhaupt ein Messer dabei?

  12. 9.

    Ich bin Vater eines 19jährigen Sohnes und wohne nur wenige hundert Meter vom Tatort entfernt. Mich bewegen zwei Fragen: Welcher Mensch verlässt seine Wohnung mit einem Messer in der Tasche? Warum war mal wieder in dieser Stadt ein offensichtlich polizeibekannter Intensivtäter auf freiem Fuß und hatte somit die Möglichkeit, das Leben eines 19jährigen zu beenden und dessen Familie in tiefstes Unglück zu stürzen? Dieser Intensivtäter sollte seines Lebens in Freiheit für sehr lange Zeit beraubt werden. Er hat für immer ein anderes Leben ausgelöscht!

  13. 8.

    Das Beschimpfen des RBB war jetzt Inhalt oder Kernaussage? Ein sachlicher Beitrag des RBB, was stört Sie daran?

  14. 5.

    Danke. Dann bitte auch in den Kommentarspalten zu "Umfrage und Polittalk" "updaten", dort hat ein bekannter rechtsextremer Troll zum wiederholten Mal Fake News und Verleumdungen über Fr. Baerbock veröffentlicht.

    Ich dachte dafür gäbe es eine Nettiquette, die diese Hetze untersagt?

    https://www.rbb24.de/politik/wahl/bundestag/beitraege-2021/berlin-polittalk-baerbock-scholz-rbb-wechselstimmung-umfrage.html

    Kommentar 31, der bekannte Rechtsextremist nennt sich z.Zt. störtebecker. Meine Antwort darauf wurde hingegen nicht veröffentlicht.

  15. 4.

    Es fehlen Angaben zu dem Tat verdaechtigen .

  16. 3.

    Lieber Bürger,

    die Überschrift lautet nun "19-Jähriger in Park getötet - Tatverdächtiger stellt sich". Wir updaten unsere Seite immer so gut es geht.

  17. 2.

    Ich finde es bedenklich wenn der RBB zu solchen Räuberpistolen der Springerpresse verlinkt. Wahrheitsgehalt gleich Null.

    Fettschrift: 19-Jähriger tot in Park gefunden – Täter (20) gefasst!

    Dann: Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag mitteilten, stellte sich der junge Mann gegen 13 Uhr in Begleitung eines Anwalts auf einem Polizeiabschnitt.

    Bild Niveau wie man es kennt.

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