Mehrere Festnahmen - Polizei führt Drogenrazzia durch - Durchsuchungen auch in Berlin

Archivbild: Polizeieinsatz / Razzia in Berlin Neukölln. (Quelle: imago images/O. Wagner)
Bild: imago images/O. Wagner

Wegen des Verdachts auf Drogenhandel und organisierte Kriminalität hat die Polizei am Donnerstagmorgen 21 Objekte in Berlin, Thüringen und Sachsen durchsucht. Fünf Männer wurden dabei festgenommen. Vier Festnahmen erfolgten in Thüringen, ein Haftbefehl wurde in Leipzig vollstreckt, teilte das Landeskriminalamt (LKA) in Erfurt mit.

Die Haftbefehle gegen die Beschuldigten im Alter zwischen 32 und 40 Jahren seien vom Amtsgericht Gera erlassen worden.

450 Polizeibeamte im Einsatz

Die Verdächtigen sollen in erheblichem Umfang mit Betäubungsmitteln wie Crystal, Marihuana und Kokain gehandelt haben. Sie werden laut LKA der organisierten Kriminalität zugerechnet.

Seit den frühen Morgenstunden hatte es Durchsuchungen in Thüringen und Sachsen gegeben. Auch in Berlin seien zeitgleich Objekte kontrolliert worden, hieß es. Dort gab es allerdings keine Festnahmen. Nach Polizeiangaben waren 450 Beamte, darunter Spezialeinsatzkommandos aus Brandenburg und Berlin, Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt im Einsatz.

Konten von Beschuldigten seien gepfändet und Immobilien über Grundbucheinträge gesichert worden. Damit soll Vermögen gesichert werden, das möglicherweise durch Drogengeschäfte entstand, sagte eine Polizeisprecherin.

Bei den Durchsuchungen wurden laut LKA vor allem Speichermedien, Server und Mobiltelefone, Bargeld im mittleren sechsstelligen Bereich, Fahrzeuge, hochwertige Elektronikartikel und Uhren sichergestellt.

Sendung: Inforadio, 06.05.2021, 14:00 Uhr

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