Fragen und Antworten - Was auf dem Fahrrad erlaubt ist und was verboten

Fahrradweg in Berlin (Quelle: dpa/Karl-Heinz Sprembe)
dpa/Karl-Heinz Sprembe
Video: Super.Markt | 18.05.2021 | E. Luzius / E. Franke | Bild: dpa/Karl-Heinz Sprembe

Die Corona-Pandemie hat für einen Fahrradboom gesorgt. Doch manch einer fragt sich vielleicht, was beim Radfahren erlaubt und was verboten ist. Darf ich Musik hören? Und darf ich auf der Straße freihändig fahren? Der ADFC liefert Antworten.

Darf ich mit dem Rad so schnell fahren, wie ich will?

Theoretisch darf man so schnell Rad fahren, wie man möchte. Wer dabei aber Fußgänger gefährdet, muss mit einem Bußgeld von 30 bis 35 Euro rechnen. Und: 30er-Zonen gelten auch für Fahrradfahrer. Denn an die Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h müssen sich alle Verkehrsteilnehmer halten.

Darf ich während der Fahrt auf dem Fahrrad telefonieren?

Nein. Das Smartphone darf während der Fahrt nicht in der Hand gehalten werden. Telefonieren ist also nicht erlaubt. Wer erwischt wird, muss 55 Euro Bußgeld zahlen. Laut dem ADFC kann aber eine Freisprechanlage, die fürs Fahrradfahren geeignet ist und nicht ablenkt, genutzt werden. Aber: Das Smartphone darf auch mit Freisprechanlage während der Fahrt nicht in die Hand genommen werden.

Darf ich Musik beim Rad fahren hören?

Ja, aber nur solange Sie den Verkehr ohne Ablenkung im Blick behalten. Verboten ist es nicht.

Muss ich während der Fahrt immer beide Hände am Lenker haben?

Einhändig fahren ist erlaubt. Das kommt ohnehin öfter vor, da viele Radfahrer mit einer Hand das Abbiegen anzeigen. Anders sieht es beim freihändig Fahren aus: Das ist verboten und wird mit einem Bußgeld in Höhe von 5 Euro bestraft.

Darf ich auf der Straße fahren, obwohl es einen Radweg gibt?

Jein. Generell dürfen Sie mit dem Fahrrad auf der Straße fahren. Wenn es aber einen Radweg gibt, der durch das blaue Kreisschild mit weißem Fahrrad gekennzeichnet ist, dann müssen Sie diesen nutzen. Das blaue Schild ist nämlich ein Gebotsschild, an das man sich halten muss. Wenn Sie trotzdem die Straße nutzen, wird ein Verwarngeld von 20 Euro fällig.

Darf ich als Radfahrer über den Zebrastreifen fahren, um eine Straße zu überqueren?

Zebrastreifen sind ein besonders geschützter Bereich für Fußgänger. Hier dürfen Sie niemanden gefährden oder behindern. Heißt: Grundsätzlich sollten Sie absteigen. Wenn Sie Ihr Rad über den Zebrastreifen schieben, ist das in Ordnung. Wollen Sie allerdings den Zebrastreifen fahrend überqueren, so ist besondere Vorsicht geboten, denn hier ist die Rechtsprechung nicht eindeutig. Sollte ein Unfall passieren, kann Ihnen eine Mitschuld angelastet werden.

Dürfen zwei Personen nebeneinander auf der Straße Fahrradfahren?

Solange Sie dabei niemanden behindern oder gefährden, ja. Auf einer Fahrradstraße ist es generell erlaubt.

Darf ich jemanden auf meinem Gepäckträger mitnehmen?

Wenn derjenige nicht älter als sieben Jahre ist und Sie eine entsprechende Sitzvorrichtung haben, ja. Alle anderen dürfen nicht auf dem Gepäckträger Platz nehmen. Der Gepäckträger darf ohnehin nur bis maximal 25 Kilogramm belastet werden, denn das höhere Gewicht hat Auswirkungen auf die Fahreigenschaften des Rads.

Die Fragen haben Verkehrspolizist Marco Stein und Philipp Otto vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club (ADFC) beantwortet.

Sendung: Super.Markt, 17.05.2021, 20:15 Uhr

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Beitrag von Elisa Luzius und Elias Franke

72 Kommentare

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  1. 72.

    Nun kommen se mal wieder runter. Ich fahre selber sowohl Rad als auch Auto wenn auch nicht gleichzeitig. Und es sind sehr wohl viele Radfahrer die sich falsch verhalten. Und ja dasselbe gilt für Autofahrer. Aber selbst als Fußgänger ist man manches Mal seines Lebens nicht mehr sicher wenn Radfahrer meinen immer und überall im Recht zu sein. Am besten es kommen alle mal ein bisschen in der Diskussion runter. Egal in welcher Form ich am Straßenverkehr teilnehmen habe ich Rücksicht auf die anderen zu nehmen. Egal ob mit Auto, Rad, zu Fuß oder wie auch immer

  2. 71.

    Sie sind offenbar stark in beleidigen aber nicht in Sachlichkeit. Ihre Ausführung hat schlicht gar keine Aussagekraft in Bezug auf das Einhalten von Verkehrsregeln einer Vielzahl von Radfahrern.

  3. 70.

    Aha, Sie glauben doch nicht ernsthaft, dass diese aussagekräftig ist, vor allem im Bezug auf Rotlichtverstößen von Radfahrern. Lol, ich lache mich schlapp.

  4. 69.

    Dann gehören Radfahrer aber auf die Straße und nicht auf den Gehweg.

  5. 68.

    'Aufhebung der Radwegebenutzungspflicht '. Da bin ich voll mit Ihnen. Dann können nämlich die Radwege wieder zurückgebaut werden. Dadurch werden die Fahrbahnen breiter, so dass am rechten Rand wieder Problemlos geparkt werden kann. Auf den dann breiteren Fahrbahnen können sich alle Verkehrsteilnehmer dann gleichberechtigt fortbewegen.
    Wo kann ich unterschreiben?

  6. 67.

    Viele Kommentare sind doch nur das reinste Radfahrerbashing. Sehr viele Autofahrer fahren bei Rot über die Ampeln, parken Fuß- und Radwege zu und halten das noch für ein Grundrecht für Autofahrer.

  7. 66.

    Jetzt reicht es aber mit den Beliedigungen bei Ihnen! Bevor Sie anderen einen mangelnden Geisteszustand bescheinigen, die nicht ihrer Ansicht sind, sollten Sie erstmal innehalten und Ihre Wortwal überdenken. Im übrigen gibt es keinen hass auf Radfahrer, sondern höchstens eine Riesenwut, weil man Tag für Tag erleben kann, wie wenig sich sehr iele davon - niht alle - um sämtliche Verkehrsregeln scheren. Da wird gefahren, wo und wie man will, alle anderen haben Platz zu machen und wenn mal was passiert, ist immer der andere (Autofahrer, Fußgänger usw. ) schuld. Würden sich sämtlichr Radfahrer an geltende Verkehrsregeln halten und auch mal Rücksicht auf andere nehmen, gäbe es wohl kaum Anlass zur Beschwerde. so aber haben sch die Rad-Rambos ihren Ruf slbst zuzuschreiben. Sich daneben benehmen und dann jammern, dass andere wütend werden, passt nicht zusammen.

  8. 65.

    Radfahrer sind bei roten Ampeln übersehen einsame Spitze.

    3 Minuten rote Ampel sind rund 5 Radfahrer die Rot nicht sehen. Das ist leider so und passiert jeden Tag.

    Wenn Sie das nicht sehen zweifel ich stark an ihrer Verkehrstauglichkeit und fordere eine Prüfung dieser Tauglichkeit.

    Entweder haben Radfahrer eine Rot-Grün Schwäche oder sind blind. Dabei ist es einfach ... oben ist Rot ... unten ist Grün ... das wissen sogar Bürger mit so einer Schwäche.


    Ich zweifel die Tauglichkeit so mancher Radfahrer gewaltig an. Selbst einfache Regeln werden nicht befolgt. Sie sollten entweder mal zum Sehtest gehen oder die Augen aufmachen.

    Jeden Tag zig Verstöße gegen Regeln durch Radfahrer. Handy in der Hand ... Rotlichverstoß ... Fahren auf dem Gehweg ... zu laute Musik ... Vorfahrtsregeln nicht beachten usw.

    Sie scheinen ja auch die einfachsten regeln nicht zu kennen wenn Sie Radfahrer die gegen Regeln verstoßen in Schutz nehmen.

  9. 64.

    Sie haben vollkommen recht damit. Diese Billigfahrräder sind es auch oft, die angeschlossen bis in alle Ewigkeit auf ihre Besitzer warten und vor sich hinrosten. Im Ernst. Wenn ich ein gutes Fahrrad möchte, dann nur beim richtigen Fahrradhändler des Vertrauens und beileibe nicht unter 500,- Euro. Gleich mit eine Gewährleistung des jeweiligen Händlers.

  10. 62.

    "Den Anarchisten/innen auf Rädern sind nämlich diese Zonen und Verkehrsregeln schietegal."

    Okay, sie haben klaus noch getoppt. Es lebe der Hass auf alle anderen, nur die anderen sind immer schuld. Es herrscht Krieg auf deutschen Starßenund nur die dummen Radfahrer sind schuld.

    Was sagt der Blick in die Statistik? 2020 18 getötete Radfahrer, allesamt von LKWs oder Autos.

    Getötete Fußgänger von Radfahrern 0.

    Getötete Autofahrer von Radfahrern 0.

    Getötete LKW Fahrer von Radfahrern 0.

    Manche Leute sollten sich echt auf ihren Geisteszustand untersuchen lassen und ja, das meine ich bitterernst.

  11. 61.

    Und was ist mit dem Befahren von verkehrsberuhigten Zonen, beispielsweise vor Schulen? Da sind viele Radelnde nicht gerade langsam unterwegs und überholen Autos oder Motorräder, die dort. entsprechend mit Schrittgeschwindgkeit bewegt werden. Den Anarchisten/innen auf Rädern sind nämlich diese Zonen und Verkehrsregeln schietegal.

  12. 60.

    Die Wette habe ich schon gewonnen, einfach mit dem Blick in die polizeiliche Statistik.

  13. 59.

    Haben Sie einen Führerschein gemacht? Da lernt man wie man Geschwindigkeit ohne Messgeräte annähernd genau bestimmen kann und eine Regel war Abstand zwischen Begrenzungspfosten auf der Landstraße sind 25 bzw. 50m.
    Zählen ab 21 aufwärts geht recht genau im Sekundentakt. Das hab ich früher mit meiner Schwalbe und auch mit der MZ exakt wie auf dem Tacho hinbekommen.
    Wer das ein paar mal mit Fahrrad gemacht hat weiß was 30km/h sind auch in der Ortschaft.
    Meine Herren, bei den Kommentaren muss man sich echt nicht wundern, dass in Deutschland alles in Gesetzen bis ins kleinste reguliert werden muss. Land der Erbsenzähler.
    Wer es mit Fahrrad schafft ein 30er Tempo in der Ortschaft zu halten, weiß was 30km/h sind. Sobald man Autos überholt, sollte man vielleicht mal bremsen.

  14. 58.

    Nein ich erkenne nur für Hass auf Radfahrer, wo hingegen mein Forderungen Radfahren und somit den Straßenverkehr sicherer machen.

    Was nutzen höhere Bußgelder, wenn weiterhin farbikneuer Sperrmüll verkauft werden kann? Fahrräder sind das nicht, es gibt keine Fahrräder, die den Namen verdienen unter 500 - 600 €. Kinderräder mal ausgenommen.

    Sie beweisen nur, dass sie vom Thema keine Ahnung haben aber jeder blamiert sich so gut wie er eben kann.

  15. 57.

    Ich schmeiß mich gerade weg….Ich stelle mir vor, wie Sie eine Strecke von 6 m mit dem Zollstock abmessen und danach die Strecke unter gleichzeitiger Betätigung einer Stoppuhr abfahren. Und dann anschließend rechnen.
    Und das machen Sie dann alle 6m? Oder können Sie so gleichmäßig treten, egal ob der Wind von vorn oder von hinten kommt?
    Dann sind Sie ein Phänomen.

  16. 56.

    Prima wie Sie anderen Vorschriften machen wollen, was man kauft und wo und vielleicht noch wann. Dazu noch andere Menschen beleidigen ( in Ihrem 1. Absatz).
    "Als erstes brauchen wir" wieder sichere Gehwege, wie wir sie bis vor 3-4 Jahren hatten.
    Manche kaufen Ihr Rad im Baumarkt und andere haben den Inhalt der Fahhradprüfung in der 4. Klasse nicht verstanden. So ist das eben.
    Um in Ihrem fordernden Sprachmodus zu bleiben: Als erstes Erhöhung der Steuer auf Fahrräder, keinerlei Kaufanreize sondern gleich ein prophylaktisches Bußgeld bis Radfahrer sich wieder benehmen können und den für alle gültigen Gesetzen entsprechend fahren.
    Erkennen Sie sich in Ihrer Anmaßung wieder?

  17. 55.

    Sie verwechseln etwas: Das von Ihnen genannte Beispiel mit der Radfahrerin, "die plötzlich von einem Radweg abbiegend auf den Zebrastreifen fuhr und dabei mit einem Auto kollidierte", ist der Fall, wo sie kein Vorrecht hatte, weil das ja nur für Fußgänger gilt, und sie daher, weil ein Auto kam, hätte warten oder absteigen müssen. Soweit stimme ich ihnen zu.

    Daraus lässt sich aber, wie in der FAQ oben fälschlicherweise stehend, kein GENERELLES Verbot, den Zebrastreifen zu befahren, ableiten: Wenn weit und breit kein Auto zu sehen ist, darf man selbstverständlich den Zebrastreifen befahren.

    Es gibt hier bei uns einen Zebrastreifen, der direkt vor der Aus- und Zufahrt eines Parkplatzes liegt, d.h. die Autos überfahren beim Befahren oder Verlassen des Parkplatzes den Zebrastreifen. Wenn es tatsächlich ein generelles Verbot gäbe, den Zebrastreifen zu befahren, müssten also die Autos auch geschoben werden. DAS würde ich gerne mal sehen :)

  18. 54.

    Schade. Einmal (fast) fundiertes Wissen zu Kindersitzen, wenn auch nicht ganz richtig. Schwer in 1.000 Zeilen abzuarbeiten. Und ohne Werbung zu machen. Es gibt Kindersitze für spezielle G.-träger. Sogar ZWEI Kindersitze hintereinander. Da ist der Gepäckträger Teil des Rahmens. Auch das zulässige Gesamtgewicht, welches sie richtig erwähnt haben ist da um einiges höher.

    Und dann zerstören sie den Eindruck mit so einer dummen Bemerkung. Es gibt keine "Geeichten Tacho" für Fahrräder, wer sollte den eichen?

    Zumal die meisten "Tacho" heutzutage Fahrradcomputer sind oder gar GPS gestützt. Beides ist nicht geeicht. Und Stopuhr?

  19. 53.

    >>"Weil bei Rotlichtverstößen Autofahrer einsam an der Spitze sind?"

    Muhahahaha.....
    Ich wette einen Kasten Bier, das wenn wir uns an eine große zentrale Kreuzung stellen, das "Ampelverhalten" der Verkehrsteilnehmer beobachten, in einer Stunde mindestens 10x so viel Fahrradfahrer bei Rot fahren, wie Autofahrer!

  20. 52.

    Kindersitze werden üblicherweise am Sattelrohr des Rahmens befestigt und nicht am Gepäckträger. Daher kann es auch mehr als 25 kg werden. Nur beachte die meisten einfachen Fahrräder haben vom Hersteller Limits im Bereich Gesamtgewicht 115 oder 120 kg. Da bleibt mit Fahrer und Eigengewicht des Rades nicht mehr viel fürs Kind übrig.

  21. 51.

    Die Frage zum Radweg ist schlecht, da verkürzt, beantwortet. Eine Benutzungspflicht entfällt z.B., wenn der Radweg auf Grund seines Zustandes nicht sicher befahrbar ist. Das sollte ruhig ergänzt werden, damit Autofahrern solche Fakten auch mal bewusst werden.

  22. 49.

    " Martin " " Woher weiß ich, wie schnell ich fahre ? " Ich könnte Sie auch fragen, woher wissen Sie , wann Sie auf der Toilette müssen ? Sie haben Probleme ?

  23. 48.

    Ich habe das in der Fahrschule anders gelernt, so wie es timetunnel beschreibt. Für den Fahrradfahrer ist der Zebrastreifen nichts anderes wie der Rest der Straße - abgesehen natürlich vom Vorrang querender Fußgänger. Was er dann am Rand tut (i.d.R. Gehweg) ist dann eine andere Frage. Das beschriebene Urteil ergibt sich ja daraus, dass kein Vorrang besteht.

  24. 47.

    "Ein Überholen ohne Spurwechsel ist ohnehin verboten. "
    Geht auch rein physikalisch nicht. Wo ein Körper ist, kann kein zweiter sein. Nennt sich sonst auch Unfall ;-) .

  25. 46.

    Frage 1.
    Welche Regeln gelten für Motorräder, Mofas und Mopeds mit und ohne Thermobehälter, auf Zu-Fuß-gehenden-Wegen, wenn keine Polizei mit entsprechend schnellerem Fahrzeug vor Ort ist ?
    Frage 2.
    Wie schnell muß ein Radfahrer auf einer Busspur oder auf einer 1-spurigen Straße fahren, damit Er/Sie/Es einen oder mehrere mit Zu-Fuß-gehenden vollbesetzte Linienbusse nicht behindert ? - Irrtümlich gehen viele Kommendatoren davon aus, daß Busse und Straßenbahnen, vor allem Straßenbahnen, Radfahrer-Gruppen jederzeit und überall Links überholen können. Und reagieren auf Hinweise der Fahrgäste oft mit unüberlegter Wut. Meine Hochachtung den geduldigen ÖPNV-Lenkern.

  26. 45.

    Ich finde es immer wieder witzig wenn Laien, die mit Müh und Not ein Vorderrad vom Sattel unterscheiden können meinen Tipps geben zu können. Dann kommt dann sowas bei heraus.

    Als erstes brauchen wir eine sichere Infrastruktur für Fahrräder, Autofahrer würden auf die Barrikaden gehen, wären sie solchen Schikanen wie Radfahrer ausgesetzt.

    Die Geschwindigkeit in der Stadt ist mit 50 km/h viel zu hoch und ist die Hauptunfallursache für schwere und schwerste Unfälle. Nicht nur in Verbindung mit Fahrrädern.

    Als letztes würde ich eine weitere Verschärfungen der Normen wünschen, damit keine Versandräder, Baumarktmüll etc. mehr verkauft werden können. Wer kauft sein Auto bei einem Onlinehändler, welches zu "95 % vormontiert" ist? Fahrräder kauft man im richtigen Fachhandel, nicht beim Discounter.

    Und schlußendlich muß die MWSt gesenkt werden und weitere finanzielle Reize gesetzt werden um Radfahren attraktiver zu machen.

  27. 44.

    "ich bin fanatischer Radfahrer" Fanatiker haben im Straßenverkehr nicht zu suchen, weder im Auto, noch auf dem Rad.

    Ansonsten, nice try...

  28. 43.

    Lieber RBB,
    ich bin fanatischer Radfahrer und Verfechter der Mobiliätswende, aber für mich fehlt hier eine entscheidene Frage, die das Radfahren seit Jahren diskreditiert:
    - Darf man auf dem Gehweg Radfahren ?
    Nein, es ist für Erwachsene verboten!

    Wenn wir eine breite Mehrheit bilden wollen, die die Verkehrswende mitträgt, dürfen niemals die Belange der schwächeren Verkehrsteilnehmer vergessen werden. Das sind in diesem Fall die Fußgänger.

  29. 42.

    In allererster Linie sollte ein Fahrrad Verkehrssicher sein und über Klingel und funktionierendes Licht verfügen, ebenso sollte man fahrtauglich und charakterlich geeignet sein ein Rad zu bewegen.

  30. 41.

    "Und ob das eine gute Lösung ist, wenn 60 jährige mit einem eBike durch die Gegend schießen und das dann alles noch motorisch unter Kontrolle haben... beim Radfahren ist einiges drastisch aus dem Ruder gelaufen und sollte dringend korrigiert werden um Unfälle und Tote zu vermeiden."

    Gute Idee, Verbot von LKW ohne Abbiegeassistenten ... 30 km/h in der Stadt ... Aufhebung der Radwegebenutzungspflicht.

    Und schon wären alle getöteten Radfahrer 2020/21 noch am Leben.

  31. 39.

    Die immer gleichen, dummen Forderungen der Radfahrerhasser. https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2020/09/berlin-fragen-antworten-fahrrad-steuer-radweg.html

  32. 38.

    Das mit dem Gepäckträger finde ich interessant, denn es gibt Kindersitze die mehr als 25 kg zulassen.

    Ansonsten wie immer: wäre gut, wenn alle Verkehrsteilnehmer - von Berufskraft-, Auto-, Krad- und Radfahrer sowie Fussgänger mal entspannter und rücksichtsvoller wären. Ich weiß, ist nicht immer einfach. Aber wenn ein Radfahrer mal auf dem Gehweg fährt oder der Fussgänger bei Rot - man muss nicht immer auf (sein) Recht pochen.

  33. 37.

    Der Zebrastreifen darf mit dem Fahrrad nicht befahren werden, sondern es muss abgestiegen und geschoben, allenfalls kann das Fahrrad als Tret-Roller benutzt, werden.
    Kommt es zu einem Unfall, weil Sie den Zebrastreifen radelnd überquert haben, kann Ihnen als Verursacher eine Mitschuld angelastet werden. Darauf wies das Landgericht Frankenthal im Fall einer Radfahrerin hin, die plötzlich von einem Radweg abbiegend auf den Zebrastreifen fuhr und dabei mit einem Auto kollidierte. Ist das Einschwenken des Radfahrers für den Autofahrer nicht absehbar und ein Unfall daher unvermeidbar, kann dem Radler unter Umständen sogar die alleinige Schuld zugesprochen werden (Zitat arag)

  34. 36.

    50km/h gilt innerorts nur für den motorisierten Verkehr, es sei denn es sind durch Verkehrszeichen angeordnete Geschwindigkeitsbeschränkungen gegeben.
    Siehe StVO §3 (3) 1.

  35. 35.

    Als aller erstes sollte man Radlern die Ampel erklären.
    Da zeigen sich bei sehr vielen schon die Schwächen.

  36. 34.

    Ob dieser Artikel denn doch wahrgenommen wird?
    Habe schon öfters Menschen auf Fahrrädern gesehen, die freihändig, mit Kopfhörer auf (deren Musik man außerhalb der Kopfhörer gut wahrnahm), auf dem Handy rumtippten (Whatsapp?) und dabei auf einer Hauptverkehrsstraße - nicht langsam - fuhren.
    Aber okay, die Evolution muss auch die Möglichkeit erhalten, die Deppen aus zu sortieren!

  37. 33.

    Sie müssen sehr wohl so weit wie nötig bis ans Hindernis herannfahren und dann absteigen und schieben (oder schon vorher das steht ihnen frei) oder auf die Fahrbahn ausweichen so es keine Kraftfahrstraße ist. Denn auf dem Gehweg fahren dürfen Sie nicht.. wo haben Sie denn diese Weisheit her? Ein Auto kann auch nicht einfach auf dem Gehweg fahren, wenn die Straße blokiert ist (Ihre Logik, die StVO ist ja da eindeutig). Völlige Verwahrlosung geltenden Rechts.
    Das kommt dabei raus, wenn RRG den Radfahrern Flöhe ins Ohr setzt.
    Ich finde Radfahrer sollten wie alle anderen Verkehrsteilnehmer vor der Teilnahme am Straßenverkehr ihre Befähigung durch mindestens eine theoretische Fahrerlaubnisprüfung nachweisen.
    Und ob das eine gute Lösung ist, wenn 60 jährige mit einem eBike durch die Gegend schießen und das dann alles noch motorisch unter Kontrolle haben... beim Radfahren ist einiges drastisch aus dem Ruder gelaufen und sollte dringend korrigiert werden um Unfälle und Tote zu vermeiden.

  38. 31.

    Die Gerichte sehen das anders als Sie, tut mir Leid. Einschlägige Urteile können Sie gerne googeln. Überholen ohne Spurwechsel ist schlicht verboten. Mindestabstand sind 1.5m; bei hohen Geschwindigkeiten, bergauf, oder anderen Gefahrensituationen 2m. Die Radfahrer selber sind rund 80cm breit, Ein Mindestabstand zum rechten Fahrbahnrand ist auch vorgeschrieben, wenn da Autos parken mindestens 1m. Da bleibt kein Platz für ein Auto, egal wie rücksichtsvoll der Radfahrer sein mag.

  39. 30.

    Dieser wichtige Hinweis fehlt leider tatsächlich im Text. Die Redaktion möge diese Einschränkung des verpflichtenden Gebots bitte mit aufnehmen!

  40. 29.

    Nein, ist es nicht. Dem Radfahrer "gehört" weiter die gesamte Spurbreite. Über allem steht aber Paragraph 1 der StVO mit der gegenseitigen Rücksichtnahme (bei manchem Verkehrsteilnehmer leider ersetzt durch ein "Recht des Stärkeren"). Das heißt dann eben, dass man dem schnelleren Verkehr - wo möglich - auch Platz macht zum Überholen, ggf. auch ohne Spurwechsel. Alles andere wäre u.U. als Nötigung zu werten. Aber wenn kein anderer Verkehr, kann man dort auch mal zu viert nebeneinander radeln.

    By the way: bei einspuriger Fahrbahn mit durchgezogener Mitellinie dürfen Autos überhaupt nicht überholen (es sei denn, es ist freigegeben, was ich aber nur für landw. Maschinen aka Traktor kenne), da der Mindestabstand idR nicht gewahrt werden kann. Hier darf der Radler ruhig weiterradeln bis zur einer "geeigneten" Stelle, an der der Verkehr passieren kann.

  41. 28.

    Zum Gebotsschild "Radweg" wäre noch zu ergänzen, dass dieser nur dann benutzt werden muss, wenn dies tatsächlich möglich ist. Klingt trivial, ist meiner Erfahrung nach für manche Polizisten und Ordnungsamtsmitarbeiter aber eher schwer zu begreifen. Sehe ich vor mir einen Abschnitt des benutzungspflichtigen Radwegs zugeparkt oder durch eine Baustelle unterbrochen, darf ich diesen so weiträumig umfahren, wie es nötig ist um meine Fahrt unterbrechungsfrei fortzusetzen. Ich muss NICHT bis ans Hindernis heranfahren, absteigen, als Fußgänger das Hindernis umgehen, und dann wieder aufsteigen. Ausgenommen sind natürlich Situationen, bei denen ich die Straße aus anderen Gründen nicht befahren darf, zum Beispiel weil es sich um eine Kraftfahrstraße oder um eine Fußgängerzone handelt.

  42. 27.

    Tempo 50 gilt auch für Radfahrer innerorts,wurde hier nicht erwähnt,zumal manche E bikes weit über 70km/h fahren können.

  43. 26.

    Leider nicht. Ebensowenig, wie Autofahrende entlang von Bussen und Straßenbahnen anhalten müssen, sondern lediglich langsamer im Schritt-Tempo weiterfahren dürfen. Für mich ist das eine dehnbare Regelung, die auch genau so dehnbar ausgelegt wird.

    Wer in Potsdam mit der Tram 93 entlang der Berliner Straße stadteinwärts fährt, sieht mitnichten langsam Fahrende, wenn die Tram hält. Wer ein hochkarätiges Gefährt sein eigen weiß, hat schlicht nicht nötig, an Haltestellen die Geschwindigkeit zu drosseln. Ebenso ist es einem 17-Jährigen mit seinem Rad an der Zehlendorfer Kreuzung ergangen, als ein 70-Jähriger dort aus dem Bus ausstieg.



  44. 25.

    Woher weiß ich, wie schnell ich fahre?
    Es gibt kein Gesetz, dass vorschreibt, einen Geschwindigkeitsmesser an einem Fahrrad montiert zu haben.
    Und die nachrüstbaren Fahrradtachometer messen die Geschwindigkeit anhand der Felgengrösse. Wird falsch gemessen, gibt es ein falschen Wert. Werden dann noch die Magneten falsch angebracht……
    Auch auf GPS Basis gibt es keine zuverlässigen Werte.
    Es müssten dann geeichte Geschwindigskeitsmesser, die vom KBA freigegeben sind, verpflichtend sein.

  45. 24.

    Und wann gibt es einen FAQ-Artikel darüber, wie sich Fußgänger gegen Kampfradler wehren können?

  46. 23.

    Ich hätte mir gewünscht, dass der Gepäckträger nicht so pauschal beantwortet wird. Es gibt inzwischen reichlich Fahrräder und Gepäckträger die für mehr als 25kg gebaut worden sind. Darauf darf man dann teilweise auch Personen, auch über 7 Jahre mitnehmen, mit entsprechender Ausstattung. Alles StVO-konform.
    Soweit ich weiß aber niemals auf einem blanken Gepäckträger.

  47. 22.

    Wie sieht es mit dem Fahren auf dem Radfahrweg in der falschen Richtung aus? Ich sehe immer wieder Radfahrer, die in der der Fahrtrichtung entgegensetzten Richtung fahren, sogar wenn der Radfahrweg nicht neben dem Bürgersteig sondern direkt auf der Straße ist. Oder was ist mit den Radfahrern, die im Dunkeln ohne Lampe mitten auf dem Gehweg fahren? Oder mit Eltern die mit ihren Kindern gemeinsam auf dem Gehweg nebeneinander fahren und sich lautstark und mit Kraftausdrücken beschweren wenn man ihnen und ihren Bälgern keinen Platz macht? Ist das alles richtig so und erlaubt?

  48. 21.

    Wirklich alles schön und gut das es erklärt wird, ich sehe leider nur viele Radfahrer die es schwer haben sich daran zuhalten an gewissen Regeln, vielleicht sollte doch mal die Polizei auch mehr ein gewisses Auge darauf werfen.

  49. 20.

    Also die wichtigsten Fragen habt ihr nicht gestellt. Darf ich in Einbahnstraßen entgegen der Fahrtrichtung fahren. Darf ich auf Fußgängerwegen fahren. Darf ich links überholen. Alles Dinge die ich täglich erlebe.

  50. 18.

    Das mit den aufgezählten Regeln ist wirklich rührend. Ich selbst bin täglich im Berliner Strassenverkehr unterwegs und stelle fest, dass eine sehr hohe Anzahl von Radfahrern sich an keinerlei Regeln hält. Da wird munter mit dem Handy telefoniert und SMS geschrieben, Musik über Kopfhörer gehört. Bei Rot rüberfahren ist quasi eine Selbstverständlichkeit, die Strasse zu überqueren ohne links oder rechts zu gucken sowieso.
    Am besten finde ich die Erwähnung der zu erwartenden Strafen. Hier in Berlin habe ich noch nie gesehen, dass sich irgend ein Polizist für die Sünden der Radfahrer interessiert (genauso wenig wie für falschparkende Autofahrer die in zweiter Reihe stehen um in Ruhe einen Döner essen zu gehen). Alles was hier aufgelistet wurde ist nur reine Theorie und findet im Alltag keine Anwendung!
    Dafür hören wir dann regelmäßig von bösartigen LKWs und Bussen die wieder unschuldige Radfahrer beim Rechtsabbiegen erwischt haben. Wie das wohl kommt...?

  51. 17.

    In der Stadt darf man praktisch auf allen Straßen nebeneinander fahren. Ein Überholen ohne Spurwechsel ist ohnehin verboten. Auf allen normalen einspurigen Straßen darf man also. Wenn 30 gilt haben Gerichte eine Behinderung auch ausgeschlossen, da darf man also auch. Lediglich wenn ein Nebeneinanderfahren ein Überholen auch auf einer zweiten Spur verhindern würde ist es verboten. Das müssen dann aber schon arg enge Spuren, oder weit auseinanderfahrende Radler sein. Faktisch ist nebeinanderfahren also nur auf überbreiten, einspurigen Straßen verboten.

  52. 16.

    Das ist gut, dass daran erinnert wird, denn das ist bitter nötig in Berlin. Ob es Bußgelder gibt, die nicht verhängt werden, ist total egal. Es geht um das Wissen und das Bewusstwein. Und daran mangelt es erheblich. Warum wissen die Radfahrer das nicht? Es könnte der Eindruck entstehen, dass sie in der Schule im Sachunterricht geschlafen haben sowie ihren Eltern nicht zugehört haben. Oder es fehlt an kognitiver Kapazität. Oder man ist dummdreist, wobei ich den Schwerpunkt auf dreist legen würde. Das wiederum ist eine bewusste Entscheidung. Wie man es auch betrachtet, Information, Schulung und schlicht und einfach gutes Benehmen wäre wünschenswert. Kann doch nicht so überfordern sein.

  53. 15.

    Danke für diese Aufstellung. Das Allermeiste davon dürfte jeder Mensch auch aus simpler Überlegung herausfinden, dennoch ist es wichtig, das zu nennen, denn auch ein Rad kann andere Menschen - v. a. zu Fuß Gehende - gefährden. Und ich habe abschließend noch die Bitte, nicht von "Straße" zu sprechen, wenn lediglich die Fahrbahn gemeint ist. Denn Beides ist ja nicht identisch.

    Straße ist in der Stadt alles, was sich zwischen den Hauswänden befindet, inclusive Grün, inclusive Fußweg und ggf. noch vorhandenem, demnächst aber nicht mehr vorhandenem Extra-Radweg. Die Fahrbahn ist ein Teil dieser Straße, in Fußverkehrsbereichen ist sie kein Teil der Straße. Straßenmusik und Straßentheater bspw. wird gemeinhin ja auf Plätzen in Fußverkehrsbereichen gemacht - abseits von Fahrbahnen.

    Das ist keine verbale Haarspalterei, sondern eine Absage daran, die "Straße" simpel auf die Fahrbahn "einzudampfen." Das Ergebnis davon war nach dem Krieg jz. lang zu beobachten.

  54. 14.

    Es ist doch richtig, das Radfahrer an Bushaltestellen anhalten müssen um Fahrgäste beim ein und aussteigen nicht zu gefährden ?

  55. 13.

    Wenn’s nichts anderes hier zu berichten gibt, wird aufs Fahrrad umgestiegen. LOL;-) Sämtliche Regeln die hier aufgezeigt werden sollten jeden Fahrradnutzer geläufig sein. Mit dem Smartphone in der Hand Fahrrad zu fahren ist fast schon so normal wie mit dem Rad die Bürgersteige entlangzufahren mit verkniffenen Gesichtern. Von wegen, mach mich jetzt bloß nicht an.

  56. 12.

    "Wenn Sie Ihr Rad über den Zebrastreifen schieben, ist das in Ordnung. Drüberfahren, um eine Straße zu überqueren, ist hingegen verboten."
    Das mit dem Verbot ist schlichtweg falsch. Radfahrende genießen dort lediglich keinen Vorrang (§ 26 StVO).

  57. 11.

    Die Frage zum Zebrastreifen ist falsch beantwortet worden. Es gibt kein VERBOT, den Zebrastreifen zu befahren: Man hat auf dem Zebrastreifen nur keinen Vorrang als Verkehrsteilnehmer, kann also nicht das selbe Recht wie ein Fußgänger in Anspruch nehmen. Ist die Straße aber frei, darf man selbstverständlich "über den Zebrastreifen fahren". Schade, dass diese falsche Information immer noch und immer wieder verbreitet wird - hier sogar mithilfe des ADFC, was mich besonders enttäuscht. Selbst der ADAC weiß es besser: https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/zweirad/fahrrad-ebike-pedelec/vorschriften-verhalten/verkehrsverstoesse-radfahrer/

  58. 10.

    Das sollten sich einige Fahrradfahrer mal richtig durchlesen und auch beherzigen.

  59. 9.

    Darf ich freihändig fahren? Die Frage würde wirklich gestellt? Das zeigt doch, ein Führerschein für Fahrradfahrer muss her. Die sind Verkehrsteilnehmer wie andere z.B. Autofahrer auch. Die Strafen sind generell (auch für Autofahrer) zu niedrig. Besser wie in Norwegen prozentual ans Gehalt koppeln und für wenig Verdiener mind. Satz. Es muss "wehtun" anders verstehen es leider die immer mehr ignoranten Deutschen nicht.

  60. 8.

    Wer rote Ampeln überfährt, auf Fußwegen fährt, den Radweg in entgegengesetzter Richtung befährt, diese gesetzlosen Damen und Herren werden auch diese Regeln missachten. Die ungenügenden Kontrollen in Berlin suggerieren ihnen ja - wie beim Autoverkehr - dass ihr rücksichtsloses, egoistisches Verhalten geduldet wird. Die Leidtragenden sind in dieser Stadt immer mehr die Fußgänger. Geisterradler, Kampfradler, Lieferfahrer, Elektrorollerfahrer und Falschparker - sie alle können sich in Berlin austoben. Berlin - die Hauptstadt der Gesetzlosen und rücksichtslosen Egoisten. Und Behörden und Politik schauen tatenlos zu.

  61. 7.

    Viele Radfahrer ignorieren auch, dass sie anhalten müssen, wenn an einer Bushaltestelle ein Fahrgastwechsel stattfindet. Stattdessen wird munter klingelnd durch die ein- und aussteigenden Menschen gefahren.

  62. 6.

    Wie stelle ich ohne ( Geeichten) Tacho fest, ob ich 30 fahre oder schneller?
    Und was ist mit Spielstrassen?

  63. 5.

    Was ist mit dem Fahrradweg auf dem Fußweg,
    die nur farblich voneinander getrennt sind?
    Dürfen Fußgänger diesen betreten und haben Fahrradfahrer dann Vorrang?
    Also dürfen Radfahrer sich den Weg frei klingeln
    oder müssen die sich gedulden und ggf. Abbremsen?

    Müssen Radfahrer an einer roten Ampel warten oder können die einfach, fahrender Weiße, über den Fußgängerüberweg abkürzen?

    Dürfen Fahrradfahrer entgegen der Fahrtrichtung fahren auch wenn sich der Fahrradweg auf einem Fußweg befindet?

    Dürfen Fahrradfahrer den Fußweg benutzen,
    wenn kein Fahrradweg vorhanden ist?

    All diese Fahrweisen erlebe ich jeden Tag
    und das Schlimme, die Polizei toleriert dies.

  64. 4.

    Wer das nicht weiß, sollte lieber wieder zu Fuß unterwegs sein, oder anders gesagt, es wird Zeit für einen Fahrradführerschein. TÜV und Kennzeichenpflicht sollte es auch geben.
    Schöne Pfingsten

  65. 3.

    Was für schwammige, unpräzise Aussagen in einem rechtlich wichtigen Bereich!

    Erst "...darf man so schnell Rad fahren, wie man möchte.",
    dann "30er-Zonen gelten auch für Fahrradfahrer ... an die Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h müssen sich alle Verkehrsteilnehmer halten"

    Was denn nun? "So schnell ich möchte" oder doch "mit Begrenzung" ?

    Wie ist das in Spielstraßen? Da gilt Schrittgeschwindigkeit! Auch für Radfahrer???
    Was ist bei Tempo 30-Schildern (ohne Zone), wie sie gerne vor Schulen und Altenheimen stehen?
    Und bergab innerorts? Dürfen da Radler mehr als 50 km/h fahren?

    Gilt dies alles nur für "reine" Fahrräder oder auch für die mit Elektrounterstützung?

    Zumindest bei diesen Angaben hätte ich mir mehr Präzision und Recherche gewünscht...

  66. 2.

    Das sollte man auch ohne den RBB wissen, es fehlt der Hinweis nicht bei Rot zu fahren und bei grünen Fußgängerampeln das Rad zu schieben.
    Paragraf 1, gegenseitige Rücksichtnahme nicht vergessen.

  67. 1.

    Ohoh, einige Anmerkungen

    Fahrradweg mit "blauen Gebotsschildern" (es gibt mehrere...): ja, grundsätzlich benutzungspflichtig. Aber: ist der Radweg nicht oder kaum befahrbar, entfällt die Benutzungspflicht (z.B. im Winter nicht geräumt, Zufahrt zum Radweg zugeparkt, ...)

    Zebrastreifen: es ist nicht so eindeutig (Schiebepflicht), siehe z.B. hier ein anderes ADFC-Interview: https://www.berlin.de/special/auto-und-motor/recht-und-urteile/3264160-44852-zebrastreifen-muessen-radfahrer-absteige.html
    Es gibt auch Rechtsprechungen, wonach über einen Zebrastreifen gefahren werden darf, wenn niemand anderes behindert oder gar gefährdet wird.

    Gepäckträger: manche sind auch für höhere Gewichte zugelassen, z.B. 40 oder 50 kg. 25 kg sind jedenfalls nicht das Maximum.

    Es gäbe noch mehr, aber... dafür werde ich ja nicht als "Experte" beim rbb befragt :-p

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