Mordkommission ermittelt - 19-Jähriger stirbt nach Streit in Zehlendorf

Polizeibeamte gehen am 15.05.2021 auf einen Weg zu einer Parkanlage an der Idsteiner Straße Ecke Seibtweg in Berlin-Zehlendorf. (Quelle: dpa/Paul Zinken)
Bild: dpa/Paul Zinken

In der Nacht zu Samstag gerät in einem Park in Zehlendorf ein 19-Jähriger in einen Streit. Kurze Zeit später erliegt der junge Mann seinen schweren Verletzungen. Der oder die Täter konnten fliehen. Jetzt ermittelt die Mordkommission.

In Berlin-Zehlendorf ist in der Nacht zu Samstag ein 19-Jähriger bei einem Streit ums Leben gekommen. Nach dem derzeitigen Erkenntnissen der Polizei kam es in der kleinen Grünanlage an der Idsteiner Straße Ecke Seibtweg kurz nach 3 Uhr zwischen einem Unbekannten und einem 19-Jährigen zu einem Streit, bei dem der junge Mann schwer verletzt wurde.

Rettungskräfte versuchten den Mann zu reanimieren, was jedoch nicht gelang. Nach Informationen der "B.Z." soll er schweren Stichverletzungen erlegen sein.

Der Park war mehrere Stunden lang weiträumig abgesperrt. Eine Mordkommission hat vor Ort mit ersten Ermittlungen begonnen. Der oder die Täter sollen nach ersten Erkenntnissen noch flüchtig sein.

Sendung: Antenne Brandenburg, 15.05.2021, 10 Uhr

25 Kommentare

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  1. 25.

    Verrohung? Ich würde es eher Abstumpfung nennen. Es ist ja erschreckenderweise inzwischen kein Einzelfall mehr, dass junge Menschen dermaßen in Streit geraten, dass mindestens einer der Kontrahenten mit schweren Stichverletzungen im Krankenhaus landet und/oder daran verstirbt. Da ich das Opfer und dessen Angehörige nicht kenne, muss ich dazu auch kein Beileid ausdrücken. Die Angehörigen werden diesen Artikel eh nicht lesen, die haben jetzt andere Sorgen. Genau so bin ich es leid, meiner Erschütterung Ausdruck zu verleihen. Man trifft halt nur noch persönliche Vorkehrungen, um möglichst nicht selbst an solch einen Streitort zur falschen Zeit zu gelangen. Ändern kann ich eh nichts und die, die es könnten, schaffen oder wollen es nicht. Daher wird es wohl leider nicht die letzte Meldung dieser Art gewesen sein.
    P. S. : Der Hintergrund (Rauschgift? Alkohol? Ehre? Politik?) der Kontrahenten ist mir völlig egal. Es gibt keinen Grund, einen Menschen zu verletzen oder zu töten.

  2. 24.

    Sie finde es richtig, nachdem in einem Artikel, in dem vom Tod eines jungen Mannes berichtet wird, auf die "Genderschreibweise" hinzuweisen?
    Im Artikel steht "Stichverletzung" und "derzeitigen Erkenntnissen der Polizei". Was ist daran nicht zu verstehen?
    Hätte sich @Ralph Neuert sein "Informations-umd Wissensdefizit" nicht anderweitig beantworten lassen können z.B. Google?

    Ist unsere Gesellschaft schon so "verroht", sich nach einem Bericht über den Tod eines jungen Mannes, einen Kopf über die Einhaltung der Ausgangssperre und der Korrektheit der Schreibweise und der Straßenanordnung zu machen?

    Wäre nicht eher eine Diskussion zu führen, warum junge Leute Stichwaffen bei sich haben!
    (leider heute nacht schon wieder)
    Warum muss ein Streit tödlich enden?
    Warum kann man sich heutzutage nicht einfach "prügeln", ohne auf einen am Boden liegenden nochmals einzutreten?

    Sind dies nicht Dinge, die es einer Diskussion wert wären?

  3. 23.

    Genau, erst mal die Hausaufgaben machen. Dann weiß man auch, dass da ein Fußweg langgeht, der mit Kreuzberger Bügeln vor Befahren von Autos geschützt ist - und somit mit Sicherheit keine "für Anwohner freigegebene Straße" ist.

  4. 22.

    Danke. Ist interessanterweise weder auf OSM noch auf Google Maps verzeichnet. Bei Falk schon.

  5. 21.

    Ralph Neuert stellt zwei Fragen, nämlich warum nicht politisch korrekt gegendert wurde, was doch sonst so überaus wichtig ist, und woher man weiß, das ein Streit wohl der Auslöser war, um zum Messer zugreifen. Warum ist den ein Informations-umd Wissensdefizit plötzlich geschmacklos ?

  6. 19.

    Es geschah fast vor meiner Haustür ! Klar gibt den seibtweg und die idensteinerstr, und ist keine Anlieger str! Es war Lärm zu hören, aber keine Hilferufe! Bis zum 2 Uhr nachts saßen mehrere bekiffte und angetrunkene Jugendliche in dem Park! Das ist fast jede Nacht so, sodass man darauf gar nicht mehr reagiert! Nebenan wohnt ein sehr engagierter Polizeibeamter, der jeden Krümel und strhohalm auf der Straße sieht! Es wundert mich, dass er nichts unternahm, oder vielleicht doch, wer weiß!

  7. 18.

    Guckscht du hier:
    https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/2021/pressemitteilung.1085389.php
    Noch Fragen?

  8. 17.

    der rbb gibt eine Polizeimeldung wieder, mehr nicht. Oder meinen Sie, die Journalisten spielen Krip und rsen sofort zu der Stelle und recherchieren. Wenn Sanitäter noch versuchten, den Menschen zu retten, hat diese wohl jemand gerufen und es gibt anscheinend auch Leute, die "Streit" hörten. Die Polizei äusserte sich bis jetzt wahrscheinlich nicht detailerter dazu - ganz im Gegensatz zu einigen Kommenatoren hier. Fehlen eigentlich nur noch Mutmaßungen zum "Migrationshintergrund"...

  9. 16.

    Die Straßen habe ich heute mal recherchiert. Natürlich gibt es die Verlängerung der Idsteiner Str. bis zum Seibtweg. Das ist auf Google-Maps aus der Vogelperspektive klar zu erkennen. Mag sein, dass die Straße nur für Anlieger freigegeben ist, aber offenbar waren Opfer und Täter ja zu Fuß unterwegs. Also bitte erst mal die Hausaufgaben machen bevor man los kräht!!

  10. 15.

    Also es gibt ein Bildbeweis ,schauen Sie die Rbb Nachrichten da gibt es die Einstellung von dem Weg und die Strassenschilder beider Wege sind an einem Pfahl befestigt! Einer links lang der andere rechts :)). Ich finde es gruselig dass immer wieder sehr junge Menschen so sterben müssen und dann in einer vermeintlich friedlichen Gegend.

  11. 14.

    Die Straßenverhältnisse sind in dem Bericht korrekt beschrieben. Die Idsteiner Straße kreuzt die Berlepschstraße, südlich dieser sie jedoch als Fußweg geführt wird. Der Fußweg heißt Idsteiner Str. bis zum fernen Ende an der Ludwigsfelder Straße, ist entsprechend beschildert. Der Seibtweg trifft auf die Idsteiner Straße in dem Bereich, in dem sie nach Abspaltung eines weiteren Fußwegs den Eindruck einer parkartigen Anlage vermittelt. Der Bericht ist insoweit einwandfrei, und einer weiteren Zahlung der Gehälter wird zumindest von unserer Seite nicht widersprochen. Hochachtungsvoll...

  12. 12.

    Nachdem ich jeden Tag auf der Idsteiner Straße unterwegs bin, mir der Seibtweg aber nicht bekannt war, hab ich gerade mal nachgesehen.

    Wie man zu Angabe Idsteiner Straße/Ecke Seibtweg kommt frage ich danach lieber mal nicht, die Idsteiner Straße hat überhaupt keine Verbindung zu dem Weg und endet bereits mehrere hundert Meter entfernt davon an der Einmündung zur Berlepschstraße...

    Aber so ist eben die journalistische Qualität beim rbb - seit Jahren Tendenz sinkend. Täglich müssen Meldungen von Kommentatoren korrigiert werden...

  13. 11.

    Ich bewege mich 5x die Woche völlig legal in der Nacht in Zehlendorf...

    Es gibt nicht nur Leute mit Hund, die Nachts raus dürfen...

  14. 10.

    Dort steht „…nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei….“. Wenn man sich aber so grundsätzlich, der neuen deutschen Tugend, dem Meckern verschrieben hat, überliest man das wohl. Naja, was solls.

  15. 9.

    Also mir fällt ein, dass ich da abends gerne die letzte Runde mit dem Hund drehe, weil es mir dort sicher erschien. Aber das wurde nicht freigegeben.
    Da frage ich mich natürlich: warum nicht??

    Gut, der Ernst Lemmer Ring ist genausowenig Bullerbü wie der Freigängerknast. Und die kleine Sitzgruppe im Parkstreifen wies einige kleinste Plastikbeutelchen auf. Det is halt Balin. Aber UNsicher fühlte ich mich nie. Muss ich jetzt mal drüber nachdenken...

    Den Angehörigen und Freunden mein Beileid, einen Jungen zu verlieren ist grausam. Hoffentlich gibt es Menschen, die jetzt da sind...

  16. 8.

    Da kommt ein junger Mann zu Tode, eine Familie verliert ihren Sohn und Bruder, und euch fällt nichts anderes ein, als die Ausgangssperre zu bemühen? Empathie und Mitgefühl scheint es in euerm armseligen Leben nicht zu geben. Schämt euch!

  17. 7.

    "in Streit geraten" , das ist immer schon der erste Schritt zur Verharmlosung der Tat und gibt dem Opfer gleich eine Mitschuld.

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