Vollsperrung der A10 - In Richtung Ostsee und nach Frankfurt wird es bis Sonntagmittag eng

Autos und LKW fahren am 27.05.2021 auf der verengten vierspurigen Fahrbahn der Autobahn A 10 (Berliner Ring) kurz hinter dem Kreuz Oranienburg neben der im Bau befindlichen Fahrbahn. Die A10 sowie die A24 zwischen dem Dreieck Pankow und der Anschlussstelle Neuruppin gehören zu den meistbefahrenen Strecken der Hauptstadtregion. Sie werden bis 2022 unter laufendem Verkehr ausgebaut und erneuert. (Quelle: dpa/Soeren Stache)
Audio: Antenne Brandenburg | 02.07.2021 | Lisa Steger | Bild: dpa/Soeren Stache

Wer am zweiten Ferienwochenende aus Berlin oder Brandenburg in Richtung Ostsee aufbrechen möchte, muss mit argen Behinderungen rechnen: Wegen Bauarbeiten wird ein Teil der A10 voll gesperrt. Betroffen ist auch die Route nach Frankfurt (Oder).

Die Autobahn 10 im Berliner Norden ist noch bis Sonntagmittag voll gesperrt. Das teilte das Unternehmen Havellandautobahn mit. Betroffen sei der Bereich am Dreieck Pankow in Fahrtrichtung Frankfurt (Oder) sowie die Strecke zwischen Dreieck Pankow und Barnim in Fahrtrichtung Rostock.

Die Vollsperrungen sollen von Freitag um 22 Uhr bis zum Sonntag um 14 Uhr bestehen. Entsprechend beschilderte Umleitungen würden eingerichtet, hieß es weiter. Grund für die Vollsperrungen sind notwendige Arbeiten an einer Brücke.

Reisende in Richtung Polen müssen sich zudem auf einen langen Rückstau vor der Grenze einstellen, da die A12 bei Frankfurt (Oder) voll gesperrt ist.

Bauarbeiten laufen noch bis Ende 2022

Bereits seit dem Frühjahr 2018 laufen umfangreiche Ausbauarbeiten an den Autobahnen A10 und A24 nördlich von Berlin. Insgesamt sollen 120 Kilometer Fahrbahn erneuert werden, 38 Brücken entstehen, 14 Anschlussstellen modernisiert und acht Park- und WC-Anlagen gebaut werden.

Bau- und Sperrungsschwerpunkt im laufenden Jahr der Bauabschnitt zwischen Oder-Havel-Kanal bei Birkenwerder und Mühlenbeck sowie der Bauabschnitt im Bereich des Autobahndreiecks Pankow. Schon seit Monaten kommt es hier an Wochenenden immer wieder zu Vollsperrungen. Ende 2022 sollen die Bauarbeiten an beiden Autobahnen beendet werden.

Sendung: Brandenburg Aktuell, 02.07.2021, 19:30 Uhr

24 Kommentare

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  1. 24.

    1. Der schwerverkehr auf dem nördlichen Ring nimmt seit Jahren kontinuierlich zu. Irgendwie muss die Stadt ja auch versorgt werden. Die meisten Discounter haben ihre Logistikunternehmen an die A 10 gelegt, beispiel REWE, Netto.
    2. Die A 24 wird ebenfalls ausgebaut, ist nur nicht für jeden ersichtlich. Die standspuren wurden breiter und für den schwerverkehr ausgebaut. Zusätzlich wird derzeit eine verkehrsleitanlage installiert, die bei entsprechender Verkehrslage die standspur zur Befahrung freigibt.

  2. 23.

    Früher hat man zu den Ferien Baustellen aufgehoben, damit der Urlaubsverkehr fließen konnte! Heute sperrt man an den Ferienwochenenden die Autobahn, damit alle schön im Stau stehen.
    Genauso wird in Berlin seit Jahren der ÖPV eingeschränkt, weil gebaut wird. Es gibt auch Leute ,die in den Ferien zur Arbeit müssen.
    Vor allem kündigen sie 2 Jahre Bauzeit an ,aus denen dann 8 Jahre werden!!
    Nur noch Chaos in Deutschland!

  3. 21.

    Ach wir Brandenburger dürfen in Berlin Geld verdienen!
    Wie gnädig.

  4. 20.

    Sorry, ich fahre selten nach Berlin b.z.w. durch Ihre Stadt.
    Falls doch, sehe ich mehr B Kennzeichen als Brandenburger.
    Oder verwechseln Sie die Kennzeichen polnischer LKW, die Ihre Big City versorgt?
    Und warum fahren nicht die Berliner mit den öffentlichen in den Spreewald?
    Im Sommer Tausende die uns mit ihren dicken Karren die Luft vergessen.

  5. 19.

    Zur Hauptverkehrszeit in Berlin sehe ich kaum Autos mir Berliner Kennzeichen, jedes zweite Auto kommt aus dem Land Brandenburg. Es ist ja schön für die Brandenburger, dass sie hier arbeiten dürfen und cash verdienen, aber es wäre grüner, wenn Viele mit der Bahn fahren würden. Also bitte.....ihr seid nicht besser.

  6. 18.

    Na super noch mehr Berliner, die hier die Seen zu müllen und verschmutzen, da war es das bald mit sauberen Seen, bereits seit Jahren zu merken wie die Massen die Seequalität verschlechtern, Geheimtipps mit B-Nummernschildern vollgeparkt bis zu Waldwegen... Preise steigen, Hauptsache Cash in Berlin verdienen, grün wählen aber mit Auto und Müll Brandenburg verkommen lassen. Grüne Scheinheiligkeit in Berlin...

  7. 17.

    ...ist es denn an einem Werktag außerhalb der Ferien besser diese Arbeiten durchzuführen? Denke doch eher nicht! Hier ist doch eindeutig hervorzuheben das auch mal Nachts & am WE wichtige Arbeiten mit möglichst wenig Störungen des Verkehrs durchgeführt werden!

  8. 16.

    Ich pendel fast jeden Tag aus Eberswalde nach Berlin und kann nur sagen, dass die Bauabschnitte für deutsche Verhältnisse erstaunlich schnell voran kommen.
    Die A114 war seit Jahren durch und durch marode und musste jeden Sommer geflickt werden, die Baustelle in Karow kommt von der Bahn und sorgt dafür, dass "Stadtrandbewohner" künftig schneller und bequemer in die Stadt kommen.
    Und Sommerferie hin oder her, die Sperrung war lange angekündigt, der Berufsverkehr ebbt ab, einen besseren Zeitpunkt gibt's nicht.

  9. 15.

    Nee - die Airline nicht - aber Delta hat dann andere Transporteure *lol*

  10. 13.

    "Delta Airlines fliegt doch gar nicht nach Berlin"
    Nicht mehr. Hoffentlich aber bald wieder!

  11. 12.

    Der Ausbau der nördlichen A10 ist für mich auch äußerst fragwürdig, gerade weil der Schwerlastverkehr dort verhältnismäßig gering ist. Gleichzeitig wird die A24 trotz des enormen Verkehrsaufkommens nicht erweitert und nur erneuert, das aber in privater Partnerschaft, die eigentlich nur bei Erweiterungen möglich ist. Warum hier Private kassieren dürfen, ohne dass es eine tatsächliche Verbesserung geben wird, ist mir schon von Anfang an ein Rätsel. Für mich klingt das stark nach Vetternwirtschaft zu Lasten der Steuerzahler.

  12. 10.

    "Wenn die nördliche A10 fertig ist, können wir uns über kürzere Fahrzeiten an die See freuen und über die paar gesperrten Wochenenden lachen."
    Davon bin ich nicht überzeugt. Wenn die nördliche A10 eines Tages wirklich fertig werden sollte, wird sie an den meisten Tagen des Jahres dennoch nicht dreispurig befahrbar sein. Es wird dauernd Einengungen und Sperrungen wegen schwerer Unfälle geben. Und spätestens ein halbes Jahr nach der Eröffnung wird es die üblichen Baustellen zur Beseitigung des Baupfusches geben. Auch kann ich ganz bestimmt über die unzähligen Sperrungen in der Bauzeit nicht lachen, weil diese über lange Jahre angehalten und mir viel Lebenszeit genommen haben. Der Nutzen des Projektes ist für mich daher höchst fragwürdig. Eine Verlagerung des Lastverkehrs auf die Schiene wäre sinnvoller gewesen.

  13. 9.

    Was wollen Sie alle (außer Hä?) denn nun eigentlich? Die Autobahn wird ausgebaut, und nun ist's wieder nicht recht. ???

  14. 8.

    Was die Baustelle mit der Verkehrswende zu tun? Nichts. Im Gegenteil. Hier wird eine Autobahn ausgebaut, um mehr Lkw und Autos aufnehmen zu können. Auch wenn mir im Gegensatz zur Deutschen Bahn Güterzüge im Überlandverkehr lieber als Lkw sind, ist der Bedarf leider da.
    Wenn die nördliche A10 fertig ist, können wir uns über kürzere Fahrzeiten an die See freuen und über die paar gesperrten Wochenenden lachen.
    P.S. wenn der ADAC schreibt, dass "800 Baustellen zu Ferienbeginn eingerichtet sind", gibt es diese nicht erst seit vorgestern sondern teilweise wesentlich länger.

  15. 7.

    An einem Wochenende - in den Sommerferien. Hinzu kommt, dass auch auf den potenziellen Umfahrungen Dauerbaustellen sind: in Buch seit 2016, in Karow ist die Durchfahrt am Bahnhof auch schon sehr lange dicht, in Blankenburg ist die Ost-Weg-Querung stark eingeschränkt (wechselseitig befahrbar), die Autobahnausfahrt Bucher Straße ein Chaos seit Monaten (oder länger?), Autobahnzubringer Pankow fast komplett einspurig - so wie auf dem Foto sieht es da seit Jahr und Tag aus. Abgesehen vom Autobahnzubringer beeinträchtigen die Baustellen auch den Fahrradverkehr. Und 22 km von zu Hause bis zur Arbeit mit dem Rad und zum Feierabend wieder zurück ist auch nicht unbedingt für jeden täglich zu schaffen.
    Aber da wohnen ja nur ein paar (vermutlich unwichtige) Stadtrandbewohner. Schade, dass man dennoch die gleichen Steuern bezahlen muss.

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