Stundenlange Sperrung - Zwei Tote bei schwerem Verkehrsunfall auf der A113

Blick auf die Unfallstelle auf der A113. (Quelle: dpa/Julian Stähle)
Bild: dpa/Julian Stähle

Bei einem Verkehrsunfall auf der Autobahn 113 sind am Freitagmorgen zwei Männer ums Leben gekommen, eine weitere Person wurde schwer verletzt. Ein Tanklaster war auf ein Stauende aufgefahren. Die A113 war stadtauswärts bis zum frühen Abend gesperrt.

Auf der A113 in Berlin ist es am Freitagmorgen in Fahrtrichtung Schönefeld zu einem schweren Unfall gekommen. Dabei kamen nach Angaben der Polizei zwei Männer ums Leben und eine weitere Person wurde schwer verletzt. Der betroffene Abschnitt war bis zum frühen Abend gesperrt.

Bei dem Unfall war gegen 8.00 Uhr ein Tanklastfahrzeug auf ein Stauende aufgefahren und schob dabei auf Höhe Stubenrauchstraße zwei weitere Lkw ineinander. Bei den getöteten Männern handelt es sich der Polizei zufolge um die Insassen des auffahrenden Tanklastzuges. Die verletzte Person, die stationär ins Krankenhaus gebracht worden sei, habe sich im zweiten Lkw befunden.

Sperrung bis in die frühen Abendstunden

Die A113 war in der Folge der Kollision zunächst in beiden Richtungen voll gesperrt - ab 10.00 Uhr dann war sie stadteinwärts wieder befahrbar. Am frühen Freitagabend gab die Polizei den Abschnitt dann nach eigenen Angaben wieder frei. Allerdings blieb die Einfahrt Stubenrauchstraße noch geschlossen, zwischen Johannisthaler Chaussee und Stubenrauchstraße wurde die rechte Spur gesperrt.

Aufgrund der hohen Verkehrsbelastung war zeitweise auch auf der A100 der Britzer Tunnel in Richtung Neukölln gesperrt. Das führte zu Staus ab Tempelhofer Damm. Auf allen Umfahrungsstrecken sowie am Dreieck Neukölln kam es zu erheblichen Wartezeiten, teilte die Berliner Verkehrsinformationszentrale auf Twitter mit.

Ein Rettungshubschrauber war zur medizinischen Versorgung und zur Bergung an der Unfallstelle im Einsatz. Später vermaß die Polizei nach eigenen Angaben den Unfallort digital mit einer Drohne.

Bei dem Unfall seien Betriebsstoffe wie Öl, Benzin und weitere Flüssigkeiten ausgelaufen, die von der Feuerwehr gesichert und beseitigt wurden, wie es hieß.

Sendung: Inforadio, 11. Juni 2021, 19 Uhr

Die Kommentarfunktion wurde am 11.06.2021 um 22:21 Uhr geschlossen

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29 Kommentare

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  1. 29.

    ...ich vergaß,- natürlich nicht nur die Russen und Polen,- ALLE LKW Fahrer mit wenigen Ausnahmen...

  2. 28.

    Das ist ja eben das Fatale. Wo man früher dachte, Russen und Polen fahren mit den schlimmsten Böcken,- mittlerweile weit gefehlt. Die haben fast alle Radar vorn dran (Abstandswarner/Assistenten,- Anm. des Users), schalten den aber mit Absicht ab (ja, das können die und ist von der Industrie auch so gewollt !?!?!), damit die Kiste nicht automatisch abbremst, wenn sie mit 1,5m Abstand den Windschatten nutzen, um mit 3km/h den Vordermann zu überholen... Es ist der Wahnsinn...!!!

  3. 27.

    Vielen Dank. Es ist immer beruhigend zu lesen, dass es noch Menschen mit Empathie und Mut da draußen gibt, die auch ihren Mund aufmachen.

  4. 26.
    Antwort auf [Gary Snail] vom 11.06.2021 um 10:54

    Die „Aktivisten“ haben schon lange verstanden, dass neue Straßen immer neuen Verkehr anziehen, es also keine Entlastung geben wird!
    Insbesondere der Tunnel Britz und das Dreieck Neukölln wird den zusätzlichen Verkehr aus/in Richtung Treptow und der Zuwachs durch den BER nicht verkraften. Dauerstau ist absehbar!

  5. 25.

    Ich frage mich was schlimmer ist, dieser Unfall oder die Kommentare hier. Ich würde mal sagen die Kommentare von @ den Schlaubergern hier.

    Hier sind zwei Menschen ums Leben gekommen das ist doch wohl tragisch genug. Wie, warum, weshalb sollte man den Fachleuten überlassen zu klären.

    Mein Beileid den Angehörigen und viel Kraft das zu verarbeiten. Und auch den Rettungskräften viel Kraft die Bilder aus den Kopf zu bekommen.

  6. 24.

    Ja, schuld sind immer die anderen. Man selbst - ich natürlich auch- ist immer vorbildlich mit Abstand usw.

  7. 23.

    Mein Beileid den Angehörigen

  8. 22.

    Genau dies. Technisch ist viel mehr Sicherheit schon seit Jahren möglich. Ungebremste Auffahrunfälle, überhöhte Geschwindigkeit, Übersehen von anderen beim Abbiegen und Spurwechseln, all das könnte technisch entschärft werden, aber die CSU blockiert.

  9. 21.

    Um gottes Willen. Das autonome fahren ist doch schon längst erfunden und ausgereift. Setz dich in den Bus oder die Bahn und man fährt völlig autonom. Autonome Fahrzeuge braucht kein Mensch. Und wie war das mit der vorausschauenden Fahrweise und Abstand? Verhindert so manchen Unfall...so wohl auch diesen...

  10. 20.

    Sie haben recht; wieder ein sehr furchtbarer Unfall. Es sind derzeit aber Assistenzsysteme eingeführt, die Geschwindigkeit und Abstaand begrenzen oder eben einhalten. Wer dann noch einen beladenen Tanklaster fährt, der hat sich streng an die Begrenzungen zu halten. Alle anderen natürlich auch. Immer wieder Belehrungen und abschreckende Fotos müssen sein. Es ist offensichtlich viel strenger zu belehren. Nicht jeder ist ein disziplinierter Fahrer, der alles verinnerlicht. Seht euch das Foto genau an. Es soll auch warnen. Ist das schwer zu begreifen ?

  11. 19.

    Wenn man auf dem Stadring mit 85 - 90 km Stundenkilometer unterwegs ist, ist es ganz natürlich, dass man von LKW`s jeder Art von hinten bedrängt wird.
    Auch die Fahrer der BSR Müllfahrzeuge testen ständig ihre Leistungsfähigkeit. Man kann es nicht mehr mit anschauen.

  12. 18.

    Das ist seit Jahrzehnten das Tragische am Straßenverkehr. Man selber fährt immer konzentriert, umsichtig und defensiv. Der Nachlässigkeit, dem Leichtsinn anderer Verkehrsteilnehmer ist man trotzdem ausgeliefert. So schnell wie möglich müssen automatische Brems- und Abstandssysteme, die sich nicht abschalten lassen, zur Standardausstattung werden. Ab sofort muss es wesentlich mehr Kontrollen geben. Der Mindestabstand auf den Berliner Stadtautobahnen wird täglich fahrlässig unterschritten!

  13. 17.

    Nicht manipulierbare Geschwindigkeitsbeschränkung und Bremsassistent und wer das nicht hat darf die Bahn benutzen.
    Die ganzen Toten gehen zumindest zum Teil auf auf Rechnung eines zu lange CSU geführten Verkehrsministerium .
    Bloß nicht der Autolobby wehtun.

  14. 16.

    Wie furchtbar traurig. Schrecklich für die Hinterbliebenen.
    Es wird Zeit, dass es in der Entwicklung von selbstfahrenden Autos vorangeht.

  15. 15.
    Antwort auf [Gary Snail] vom 11.06.2021 um 10:54

    So siehts aus.

  16. 14.
    Antwort auf [Gary Snail] vom 11.06.2021 um 10:54

    Genau; alle Demonstranten sind per se dauerarbeitslose, schmarotzende Nichtsnutze....

  17. 13.
    Antwort auf [Gary Snail] vom 11.06.2021 um 10:54

    Was für ein sinnloser, überflüssiger und unreflektierter Kommentar. Mehr fällt mir dazu nicht ein.
    Mein Beileid an die Angehörigen!

  18. 12.
    Antwort auf [Gary Snail] vom 11.06.2021 um 10:54

    ? Es gab Tote auf der Autobahn und sie assoziieren als Erstes: „bitte noch mehr Autobahnen“!? am besten noch:
    Wahlrecht nur für Autofahrer, oder wie?
    Kommen Sie mal etwas runter von ihrem Hass auf die vermeintlich schlimmen Aktivisten,
    Wer immer das in ihren Augen sein soll!

  19. 11.
    Antwort auf [Gary Snail] vom 11.06.2021 um 10:54

    Sehr gut! Da kann ich Ihnen nur zustimmen.

    Schade das es immer wieder zu Auffahrunfällen mit Todesfolge kommt. Statt mit immer mehr Verboten zu kommen sollte endlich etwas für mehr Sicherheit getan werden - denn Elektrofahrzeuge (sofern das irgendwann einmal in der Praxis realisierbar ist) werden daran nichts ändern / werden die Sicherheit nicht erhöhen. Aufgrund der enormen Beschleunigungsmöglichkeiten werden eher noch mehr Unfälle mit Todesfolge zu erwarten sein.

  20. 10.
    Antwort auf [Gary Snail] vom 11.06.2021 um 10:54

    Nicht, dass Ihre seltsame Eruption irgendwas mit der Meldung zu tun hätte... Aber nun, da es endlich raus ist, geht's Ihnen jetzt wenigstens besser?

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