Auseinandersetzung in Berlin-Gesundbrunnen - Richter erlässt Haftbefehl nach tödlichem Messerangriff

Messerattacke am Gesundbrunnen (Quelle: Morris Pudwell)
Bild: Morris Pudwell

Nach einem tödlichen Messerangriff in Berlin-Gesundbrunnen ist ein Haftbefehl gegen den Tatverdächtigen erlassen worden.

Die Generalstaatsanwaltschaft wirft dem 38-jährigen Mann Mord aus Heimtücke vor. Er war unmittelbar nach der Tat festgenommen worden. Der Grund für die Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen am Samstagabend vor einem Imbiss in der Badstraße ist unklar.

Polizisten wollten gerade schlichten

Nach Polizeiangaben hatten Einsatzkräfte gegen 20:30 Uhr den Streit zwischen mehreren Personen bemerkt. Gerade als sie den Streit schlichten wollten, soll ein 38-Jähriger mit einem Messer dem 31-jährigen mindestens drei Messerstiche am Hals zugefügt haben.

Der Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht und starb dort an seinen Verletzungen, teilte die Polizei mit. Ein Teil der Polizisten wurde anschließend psychosozial betreut, wie es hieß.

Sendung: rbb 88.8, 20. Juni 2021, 8 Uhr

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22 Kommentare

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  1. 22.

    Wer Situationen nicht selbst erlebt hat, sollte sich kein Urteil über die betreffenden Polizisten erlaubrn. Sie machen einen schwierigen Job und müssen sich , gerade in Berlin, täglich neuen Herausforderungen stellen. Einfach mal nachdenken und danke sagen.

  2. 21.

    Mein Beileid für die Hinterbliebenen und gute Besserung den Einsatzkräften, die das hilflos mit ansehen mussten.

  3. 20.

    "Sie waren nicht dabei, sie können also nicht wissen wer und warum zugestochen hat." sind Fakten. Ebenso Fakt ist, dass hier einige nur Gesundbrunnen und Messer lesen müssen um ihre eigenen Schlüsse zu ziehen.

    Diese spiegeln nur selten die Realität wieder.

  4. 19.

    Seit wann sind Unterstellungen Fakten?
    Von sich auf andere zu schließen, von wegen mundtot machen.

  5. 18.

    Ich habe Sie schon verstanden. Der damalige Sen In. Hat die Handlungsvollmacht geschaffen. Nun wird aber bemängelt, daß die Unterbindung des illegalen Führens von Stichwaffen mangelhaft ist. Dazu hätte ich gerne ein paar Vorschläge, wie man es polizeilich besser umsetzen kann.

  6. 17.

    Nochmal: Diskutieren Sie sachlich ud tragen sie keine Kämpfe in der Kommentarspalte aus. Das gilt für alle. Beiträge die nicht zur sachlichen Diksussion beitragen werden gesperrt.

  7. 16.

    Wo ich meinen Senf dazugebe können sie getrost mir überlassen. Auch wenn sie und ihresgleichen alles unternehmen um mich mundtot zu machen.

    Und Fakten sind nunmal keine Beleidigung.

  8. 15.

    Falls Sie mich mit meinem Kommentar meinen, so haben Sie wohl meinen Sarkasmus nicht verstanden. Ich fand das damals schon unbegreiflich wie der Senator die Problematik, mit einem einfachen Messerverbot begegnen wollte. Das Ergebnis ist allgegenwärtig.

  9. 14.

    Sie waren auch nicht dabei, und daher brauchen Sie nicht jede Gelegenheit zu nutzen um Ihren "Senf" da zu zu geben, sprich jemanden zu beleidigen.

  10. 13.

    Mich würde unheimlich interessieren, da ja bei den kritischen Stimmen auch Kritik an der polizeilichen Taktik mitschwingt, welche Maßnahmen die Kritiker den Beamten im Streifendienst vorschlagen, dass Mitführen verdeckt getragener Stichwaffen im Vorfeld zu erkennen.

  11. 12.
    Antwort auf [Elias] vom 20.06.2021 um 14:14

    Widerlich sind solche Taten und manche Kommentare dazu!

  12. 11.

    Wir können die E-Mail-Adresse nicht einfach herausnehmen, aber wir haben den Kommentar gelöscht.

  13. 10.

    Könnten sie bitte meine E-Mail aus dem Kommentar herausnehmen!

  14. 9.

    "Dass dies mittlerweile fast täglich in Berlin passiert und eine bestimmte Klientel dabei stark überrepräsentiert ist, darf man wohl bemerken."

    Manche, nein ganz bestimmte Leute müssen nur Kreuzberg oder Gesundbrunnen und Messer lesen, schon geht das Kopfkino los, welches zur eigenen Gesinnung passt. Das verurteile ich ebenso wie sämtliche Angriffe auf Personen. Das rede ich weder klein, noch beschönige ich das.

    Sie waren nicht dabei, sie können also nicht wissen wer und warum zugestochen hat.

  15. 8.
    Antwort auf [Elias] vom 20.06.2021 um 14:14

    Dann hat er ausreichend Futter!

  16. 7.
    Antwort auf [Elias] vom 20.06.2021 um 14:14

    Ich verurteile solche Gewalt mit Verletzten und Toten, nicht die, die sie anprangern. Aber die, denen es wichtiger ist, andere Denkweisen und das Aussprechen der Wahrheit anzuprangern, verurteile ich auch. Dass dies mittlerweile fast täglich in Berlin passiert und eine bestimmte Klientel dabei stark überrepräsentiert ist, darf man wohl bemerken. Und die Forderung mit diesem Wissen etwas dagegen zu tun, ist nicht nur notwendig, sondern auch richtig und wichtig. Auch wenn sie leider oft nur von der AfD kommt.

  17. 6.

    Wenn sich ihre Kommentare an die Netiquette halten, werden sie auch freigegeben. Haben Sie bitte etwas Geduld.

  18. 5.

    Werden meine Kommentare weiter, wie gestern auch schon, allesamt zensiert, weil sie nicht der gewünschten Meinung entsprechen?

  19. 4.

    Irgendwie kann ich das mit den Messern gar nicht glauben. Gilt doch seit 2008 ein generelles Messerverbot in der Öffentlichkeit. Hat denn die gut durchdachte Initiative von unserem damaligen Innensenator Körting nicht gefruchtet? Vielleicht ist dies auch zu lange her und den jungen Messerträger*innen bzw. Messerstecher*innen wurde dieses Gesetz noch so nicht vermittelt?

  20. 3.

    Gibt ja inzwischen einige Ecken in Berlin, wo es nicht wesentlich besser zugeht. Erst streiten mehrere Personen, danach ist einer schwer verletzt oder tot. Das Wort als einzige Waffe ist bei Einigen offensichtlich aus der Mode gekommen. Fehlen jetzt nur noch die üblichen Verharmloser, die uns erklären, dass das immer schon so war und nur nicht drüber berichtet worden wäre. Na, dann ist ja alles gut.

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