Drogenszene rund um den Görlitzer Park - Anwohner sehen keine Besserung im Wrangelkiez

Menschen sind auf dem Weg in den Görlitzer Park (Quelle: rbb)
Video: rbb|24 | 04.06.2021 | Material: Abendschau | Bild: rbb

Die Berliner Verwaltung gibt immer mehr Geld aus, um die Probleme der Drogenszene in und um den Görlitzer Park in den Griff zu bekommen. Trotzdem ist die Situation nach Beobachtung von Anwohnern in jüngster Zeit schlimmer geworden. Von Frank Drescher

Anwohnerinnen und Anwohner des Wrangelkiezes sind einiges gewohnt: Sie berichten von Drogensüchtigen, die in Hausflure eindringen, um sich dort einen Schuss zu setzen. Bei manchen klingeln Polizisten, weil die Radkappen ihrer Autos von Straßendealern als Drogendepot genutzt werden. Ein im Kiez lebender 19-Jähriger erzählt, dass Dealer mitunter aufdringlich würden, wenn er ihnen klar zu verstehen gebe, keine Drogen von ihnen kaufen zu wollen.

Eine Gruppe von sechs Müttern aus dem Wrangelkiez hat sich an den rbb gewandt, weil sie das Gefühl haben, bei den Ämtern wegen solcher Zustände kein ausreichendes Gehör zu finden.

Anwohner organisierten sich schon im Herbst 2020

Dabei wissen die zuständigen Behörden seit vergangenem Herbst Bescheid. Zuvor hatten Kleinkinder auf Spielplätzen wiederholt weggeworfene Drogenbestecke angefasst, in den Mund genommen oder Ecstasy-Pillen gefunden. Berliner Medien berichteten ausführlich – etwa über Erzieherinnen, die mit Kita-Kindern zeitweise nicht mehr auf die Spielplätze im Görlitzer Park durften.

Damals schon gründeten Eltern und Kita-Beschäftigte die Initiative "Spielplätze in Not", sammelten im Kiez 1.500 gültige Unterschriften für einen Anwohnerantrag, damit die Spielplätze gesäubert und gesichert werden. Die Bezirksverordnetenversammlung stimmte ihrem Antrag zu. "Fühlbar verbessert hat sich bisher leider nichts", schreibt "Spielplätze in Not" jetzt dem rbb.

Der Spielplatz im Wrangelkiez ist gesperrt (Quelle: rbb)
Der Spielplatz im Wrangelkiez ist mittlerweile abgesperrt | Bild: rbb

Eine Gruppe von Müttern fühlt sich von den Ämtern alleingelassen

Enttäuscht zeigen sich auch die Mütter, die sich an den rbb gewandt haben, nachdem sie voriges Jahr mit dem Bezirksamt Kontakt aufgenommen hatten. Bis zur Drucklegung erhielt der rbb keine Anworten hierzu vom Bezirk.

Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann (Grüne) hatte einmal die Idee, Cannabis legal in Coffeeshops anzubieten. Die Überlegung: Weil die meisten Drogendelikte in und um den Görlitzer Park Cannabis-Produkte betreffen – nach Polizeiangaben zuletzt 65 Prozent – ließe sich durch die Legalisierung eine Einnahmequelle der organisierten Kriminalität trockenlegen.

Der Plan des Bezirks, einen Modellversuch zu unternehmen, scheiterte aber an der fehlenden Zustimmung der zuständigen Bundesbehörden.

Dabei hält auch der Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) die Idee, Drogenkonsum zu legalisieren, für sinnvoll. "Was die Polizei hier von Gesetzes wegen gezwungenermaßen veranstaltet, ist die Verfolgung von Kranken", sagt Carsten Milius vom BDK, "denn man redet ja nicht umsonst von Suchtkranken."

Harte Drogen auf dem Vormarsch

Mit den Suchtkranken, von denen die Probleme im Kiez ausgehen, sind in erster Linie die Konsumenten harter Drogen gemeint – schließlich benutzen Kiffer keine Spritzbestecke. Die harten Drogen machten 2020 laut Polizei etwa 35 Prozent aller Drogendelikte aus, gegenüber 30 Prozent im Vorjahr. Und Konsumenten harter Drogen, die sich im Rausch aggressiv gebärden, schüchtern die Anwohner ein. Ihr Auftreten hat nach Beobachtung der sechs Mütter zugenommen.

Die Görli-Probleme werden immer teurer

Die sechs Mütter aus dem Wrangelkiez wandten sich in diesem Frühjahr auch an die Wahlkreisabgeordnete Marianne Burkert-Eulitz (Grüne), familienpolitische Sprecherin ihrer Fraktion im Abgeordnetenhaus. Ihre Stellungnahme liegt dem rbb vor. Sie schreibt, nach dem Scheitern der Coffeeshop-Idee engagiere sie sich für mehr Dixi-Klos und für die Aufstellung von Spritzenentsorgungsbehältern.

Tatsächlich steht so einer auch am Eingang zu einem der Spielplätze auf der Falckensteinstraße. Gegenüber steht eine neu errichtete öffentliche Toilette. Trotzdem lagen Ende Mai auf dem Spielplatz etliche benutzte Spritzen inmitten von Fäkalien.

Wenn es uns gelingen würde, durch die Änderung der Gesetze, den Konsumenten zu ermöglichen, ihre Drogen in Ruhe zu nehmen, dann würden wir sie aus der Illegalität herausholen.

Carsten Milius, Bund Deutscher Kriminalbeamter

Sozialarbeit für Obdachlose reicht nicht

Nach dem Scheitern der Coffeeshop-Idee sieht Grünen-Abgeordnete Burkert-Eulitz die Berliner Sozialverwaltung in der Verantwortung. Dabei hat die ihre Mittel für Sozialarbeit im Görlitzer Park für 2020/21 um 225.000 Euro aufgstockt. Auf rbb-Anfrage erklärt sie: "Allein durch aufsuchende Sozialarbeit kann die beschriebene Situation nicht bewältigt werden." Ein Zusammenspiel mit Suchtprävention und -hilfe sowie Bildungsangeboten sei erforderlich, heißt es weiter.

Carsten Milius vom Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) (Quelle: rbb)
Carsten Milius vom Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) | Bild: rbb

Gesundheitsverwaltung gibt mehr als eine Million Euro aus

Auch die Gesundheitsverwaltung wendet beträchtliche Mittel auf. Sie finanziert einen Drogenkonsumraum in Parknähe und ein Drogenkonsummobil am Kottbusser Tor. Suchtkranke haben dadurch die Möglichkeit, saubere Spritzbestecke zu verwenden und Infektionen vorzubeugen. HIV- und Hepatitis-Infizierte, die sonst keinen Zugang zum Gesundheitssystem hätten, können sich behandeln lassen. Hinzu kommen Sozialarbeiter, die Süchtige im Park aufsuchen, und Dolmetscher für acht Sprachen, von Italienisch über Russisch bis Farsi und Pashtu.

Im Jahr 2020 betrugen die Kosten dafür 1,1 Millionen Euro. Für dieses Geld können die Einrichtungen aber nicht rund um die Uhr öffnen. Für BDK-Vorstand Carsten Milius ist die Illegalität des Drogenkonsums auch hier wieder ein Problem. Denn bis zur Türschwelle des Drogenkonsumraums müssten die Süchtigen fürchten, von der Polizei verfolgt zu werden. Er sagt: "Wenn es uns gelingen würde, durch die Änderung der Gesetze, den Konsumenten zu ermöglichen, ihre Drogen in Ruhe zu nehmen, dann würden wir sie aus der Illegalität herausholen, und dann könnten viele Konsumenten ein halbwegs geregeltes Leben führen und wir würden viele dieser unschönen Begleiterscheinungen hier zumindest zurückdrängen."

Polizei verdreifacht ihren Arbeitsaufwand

Gegenüber 2019 hat die Berliner Polizei ihre Arbeitszeit im und für den Görlitzer Park im vergangenen Jahr verdreifacht, auf rund 100.000 Arbeitsstunden. Die Anzahl der Straftaten im Zusammenhang mit Drogen, die die Beamten dabei entdeckten, wuchs dabei nicht einmal annähernd so stark, nämlich um rund 20 Prozent. Was die Zahlen verbergen: Einerseits, so Carsten Milius vom BDK, müsse die Polizei auch kleinste Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz verfolgen, andererseits erlebe sie, wie die Staatsanwaltschaft solche Verfahren oft einstelle. So arbeite die Polizei "eine unglaubliche Stundenzahl für den Papierkorb".

Arbeitszeit, für die Berlins Polizei sinnvollere Verwendung hätte: "Wir haben etwa bei der Kriminalpolizei eine Vielzahl von Deliktfeldern, wo das Personal händeringend gesucht wird: Wirtschaftskriminalität, Kinderschutzdelikte. Und man könnte die Mannstunden auch verwenden, um an die obere Ebene der Drogenmafia zu gelangen."

Sendung: Abendschau, 03.06.2021, 19:30 Uhr

Beitrag von Frank Drescher

34 Kommentare

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  1. 34.

    "In Berlin gehen wir nachts nicht auf die Straßen. Die Zeiten sind leider vorbei ." Da stapeln sich die Leichen auf den Straßen.

    "In Berlin ist die Kriminalitätsbelastung auf ein historisches Tief gesunken. Die sogenannte Häufigkeitszahl, also die Zahl der Straftaten pro 100.000 Einwohner, ging im vergangenen Corona-Jahr auf den niedrigsten Wert seit der Wiedervereinigung zurück, sagte Innensenator Andreas Geisel (SPD) am Freitag bei der Vorstellung der Kriminalitätsstatistik. Die Zahl fiel von 14.086 auf 13.739."

    Manche Leute haben ein Interesse daran Berlin schlecht zu reden, andere tun es aus Unwissenheit. Am gefährlichsten ist es immer noch im Straßenverkehr. Und zu Hause.

  2. 33.

    Und New York ist heute eine tolle Stadt , ich fühlte mich dort sehr sicher . Auch nachts in der Subway oder auf den Straßen.
    In Berlin gehen wir nachts nicht auf die Straßen. Die Zeiten sind leider vorbei .

  3. 32.

    Legalisierung von Cannabis,Abgabe unter dem Straßenpreis über staatliche Stellen, Bündelung polizeilicher Maßnahmen auf harte Drogen. Dann wird der Staat zwar in einigen Augen zum Dealer, aber da hat er bei anderen Suchtmitteln auch nie Bauchschmerzen gehabt. Nur muss dann beim Handeln von harten Drogen sowohl Händler als auch Verbraucher drakonisch bestraft werden. Und jetzt wird es schwierig. Einen Suchtkranken wegsperren? Zwangsentzug? Da dürfte es rechtlich schwierig werden. Und natürlich idiologisch. Links wird zwar legalisieren, aber die harte Linie in der Bekämpfung harter Drogen nicht mittragen, rechts nicht legalisieren, und die Kräfte weiterhin zersplittern. Also kein Ende in Sicht.

  4. 31.

    Ich kann nur sagen, die Einwohner tun mir leid. Aber dazu gehört auch, wie gewählt so bestellt. Hoffentlich werden die Wähler nun mal endlich wach und schlauer.

  5. 30.

    "Auch die Politik der seit 16 Jahren regierenden Merkel-CDU hat ihre Spuren in Deutschland hinterlassen. "

    Ihre primitive AfD Rethorik hat einen gewaltigen Haken, die rechtsextreme AfD macht da weiter wo Henkel gescheitert ist. Diese Law & Order Politik vertreibt die Szene immer nur, statt das Problem zu lösen. Von der U8 über die Hasenheide zum Görli und wieder zurück.

    Wir müssen als Gesellschaft Süchtige entkriminalisieren und Straftäter bei harten Drogen konsequenter bekämpfen. Der Vorschlag der BDK geht da in die richtige Richtung.

    Die Grünen im Bezirk haben zu wenig Unterstützung vom Senat und Bund.

  6. 29.

    Das Dilemma unserer politischen Landschaft will man günstig wohnen, links-grün, innere Sicherheit, konservativ. Die Zeiten, als die Gesellschaft noch als ganzes von der Politik wahrgenommen wurde, sind mit dieser farblosen, austauschbaren, nachgewachsen Politikerklientel, scheinbar nicht mehr zurück zu holen. Wenn ich mir die Arien dieser Leute anhöre, warum etwas nicht geht, erhöht, oder gekürzt werden muss, kommt bei mir immer die Frage auf, wie die Altrepublick, trotz besserer Sozialleistungen,höherer Kaufkraft der Arbeitnehmer, geringeren Mieten, emenz höherer Ausgaben für äußere und innere Sicherheit, zum Teil höheren Steuern bei denen seltsamer Weise kein Unternehmer unschuldig verarmte, zu den reichsten Länder der Welt gehörte.

  7. 28.

    Nee York war über Jahrzehnte ein Moloch. Erst Ende des Jahrhunderts wurde die Stadt wieder sicherer. Polizeichef William Bratton war eine ausführende Person. Auch kleine Delikte wurde streng verfolgt! Sogar jede lächerliche zerschlagende Fensterscheibe wurde ersetzt und die Täter gesucht. Ja! Ich weiß, kein Personal in Berlin und es hinkt an allem! Ich würde da wegziehen, die Kinder werden es danken.

  8. 27.

    @Elias, ja der BDK empfiehlt es. Und warum? Weil deren Arbeit für die Tonne ist, das ist der einzige Grund.
    Wenn es bei den Kontrollen und Festnahmen zu Konsequenzen für die Dealer führen würde, wäre das doch besser.

  9. 26.

    Apropos Hr. Henkel. Wieder ein Zitat aus Wikipedia zum Thema Görli:

    "Im März 2015 führte Innensenator Frank Henkel die Null-Toleranz-Regel ein. Dadurch konnten Konsumenten und Händler bereits bei einer geringen Menge strafrechtlich verfolgt werden. Am 16. Oktober 2017 hob der Rot-rot-grüne Senat „ohne viel Aufsehen“ das Verbot wieder auf, somit ist es bis zu einer Menge von ca. 15 Gramm wieder straffrei, Cannabis im Görlitzer Park zu besitzen.

  10. 25.

    Frank Henkel war ein publicitysüchtiger Selbstinzinierer. Und als Sen. In ein Schuß in den Ofen. Kein Vergleich mit seinen Parteivorgängern. Das einzige was der Mann wusste, war wo die Kamera stand.

  11. 24.

    In der Tat sind die Drogenprobleme in dem Park viel älter wie die Grünen schon länger den Bezirksbürgermeister stellen und immer wieder gegen die Maßnahmen des Senates opponiieren. Da lässt sich nonchalont darüber hinwegsehen, dass härtere Drogen als nur Gras dort grössere Problem darstellen, weil ja laut Hermann niemand diskriminiert werden dürfe, die im Artikel erwähnten Kinder und Jugendliche offensichtlich ausgeschlossen wie auch der RBB dort ja sogar schon mal von Bezirksmitarbeiters des Parks verwiesen wurde.

    Dass auch bei härteren Drogen viele Verfahren eingestellt werden, hindert eher die Polizei an der Fahndung nach den Hintermänner. Eine mildere Strafe im Rahmen einer Kronzeugenregelung könnte vielleicht bei der Suche nach den Hintermänner helfen wie auch so eher zwischen "einfachen" Konsumenten und Dealern unterscheiden werden könnte. Dank Corona dürfte derzeit der Drogentourismus kaum eine Rolle spielen, doch böte der auch Ansätze bis hin zu Einreiseverboten.

  12. 23.

    Wir sollten uns noch mehr von dem grünen-rosa-roten Politiker in den kommenden Wahlen anschaffen! Das Problem ist wenn man mehrmals nacheinander die gleiche Fehler macht.

  13. 22.

    Jeden Tag eine Razzia. Nur für Dealer. Mit Überprüfung des Aufenthaltsstatus. Warum setzt sich der Rechtsstaat nicht durch?

  14. 21.

    Aber warum setzen Sie sich dem Ganzen aus? Wegziehen - auch wenn es schwer ist was anderes zu finden. Es ist IHRE Lebensqualität! Wir sind 2001 weggezogen, weil die Wiener Str. und der U- Bahnhof Görlitzer schon damals von Besoffskis und aggressiven Bettlern vereinnahmt war. So sollten unsere Kinder nicht aufwachsen. Wenn jman jetzt mal dorthin kommt, ist es jedes Jahr schlimmer geworden.
    Es gibt such in anderen Bezirken eine Dealerszene (U7 in Charlottenburg z.B.) aber nirgends so extrem wie in GrünKreuzberg.

  15. 20.

    Naja, Rot-Rot-Grün mag erst seit 4,5 Jahren in Berlin regieren, aber die SPD seit 1989, die PDS auch schon mal von 2001-2011.
    Aber ich gebe Ihnen Recht:
    Alles auf Rot-Rot-Grün zu schieben, wäre zu einfach.
    Auch die Politik der seit 16 Jahren regierenden Merkel-CDU hat ihre Spuren in Deutschland hinterlassen.
    Viele Politiker sind auch ganz weit weg von dem, was die einfachen Bürger auf den Straßen erdulden müssen.
    Frank Henkel (CDU) war der letzte, der noch wusste, was auf den Straßen los ist.
    Stellen Sie sich mal vor, ein Kind tritt in eine Spritze rein.
    Durchdrehen und Leute ausrauben bzw. sich Spritzen in Hausfluren setzen usw. sind auch keine Ambiente der Freien Entfaltung sondern Rechtsstaats-Erosion.

  16. 19.

    Polizei und Justiz sollten erst mal beim Thema "Corona-Kontrollen & Verfolgung" entlastet werden.
    Dann haben Sie auch mehr Zeit für die wirklichen Kriminellen.
    Aber aus politisch und medialer Ideologie, für sämtliche Kriminalitätsformen schier endlos Verständnis zu haben, während Opfer hilflos zurückbleiben, stapeln sich die Kriminalitätsformen immer weiter auf.
    Egal ob Menschenhandel, Erpressung, Drogen, Überfälle: Für Kriminelle ist Berlin eine Oase geworden.

  17. 18.

    Danke! Sie haben recht. Es gibt auch einen Kulturverein direkt am Park, wo die Dealer sogar ein und aus gehen...

  18. 17.

    Ich bin persönlich betroffen. Wohne mit meinen Kleinkindern direkt am Park und lebe selbst schon seit meiner Geburt im Kiez. Es ist schlimm geworden und es wird immer schlimmer. Ich habe selbst schon versucht, die Grünen im Bezirk zu kontaktieren und verschiedene Ämter anzuschreiben. Null Reaktion! Ich habe Angst meine Kinder aus den Augen zu lassen. Ich verstehe nicht, warum man die Spielplätze nicht vernünftig umzäunt und nachts abschließt. Die Parkläufer könnten sie ja öffnen und schließen. Jedes Mal, wenn wir rausgehen sehen wir Psychotiker oder Druffis, die mit sich selbst reden, schreien oder randalieren. Junkies die in der Öffentlichkeit ihre Folien rauchen oder Spritzen. Bin selbst schon bis in den Hauseingang verfolgt worden. Mein Mann und ich und auch Freunde sind im Park bzw. in der näheren Umgebung beklaut oder ausgeraubt worden - ich mit Kinderwagen an der Hand. Die Dealer werden immer aggressiver. Was werden sie verkaufen, wenn Gras legalisiert wird?

  19. 16.

    Alle kriminellen Drogendealer einfach konsequent abschieben und das Problem wäre gelöst. Aber das ist ja im grünen Wohlfühlbezirk unter Frau Hermanns Führung nicht möglich.Vielleicht vertreibt ja die Straßenbahn die Dealer mal aus dem Görli,den Anwohnern wäre es zu wünschen . Das sind die Auswirkungen wenn sich die Verwaltung nur noch um Irgendwelche Minderheiten und Gendermist kümmert und den normalen Bürger aus den Augen verliert .

  20. 15.

    Nachhaltige Kriminalitätsbekämpfung besteht aber auch nicht darin irgendwelchen obskuren Vereinen die angeblich Sozialarbeit in diesem Bereich machen immer mehr Geld geben. Dabei aber der Drogenhandel sich in dem Gebiet um den Görlitzer Park immer weiter ausweitet. Bisher war diese ganze Sozialarbeit doch absolut erfolglos.

  21. 14.

    Wenn ich Ihren Text lese und und Ihre Reaktion sehe fühle ich mich in meiner Meinung bestätigt. Je aggressiver Sie reagieren und je unsachlicher Ihr Beitrag ausfällt desto mehr fühle ich mich in meiner bestätigt. Ich würde erst an der Richtigkeit meiner Meinung zweifeln, wenn Sie einen meiner Beiträge positiv beurteilen würden. Denn dann würde ich völlig falsch liegen.

  22. 13.

    Wenn das aber schon vom BDK gefordert wird, lohnt es sich darüber nachzudenken "weiche Drogen" zu legalisieren. Verbraucher werden entkriminalisiert, Polizei und Justiz entlastet. Man kann sich um "harte Drogen" kümmern.

    "Wir haben etwa bei der Kriminalpolizei eine Vielzahl von Deliktfeldern, wo das Personal händeringend gesucht wird: Wirtschaftskriminalität, Kinderschutzdelikte. Und man könnte die Mannstunden auch verwenden, um an die obere Ebene der Drogenmafia zu gelangen."

    So ist es.

  23. 12.

    Weil die Drogenszene dort ja erst seit 4 Jahren besteht. Ihre RRG Hetze ist einfach nur dumm und absurd...

  24. 11.

    ohje, mit der gleichen Begründung könnte man auch die Richtgeschwindigkeit auf 70kmh hochsetzten, dann braucht man kaum noch Blitzer innerorts.

  25. 10.

    "Berlin könne sich keinen „justizpolitischen Dilettanten im Senat leisten“, sagte Burkard Dregger, innenpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus."

    Gerade Law & Order Dregger muß den Mund aufreißen. Zum einen weigert er sich beharrlich gegen das was der BDK-Vorstand Carsten Milius fordert und zum anderen waren es seine Parteifreunde Henkel und Heilmann die den Görli erst zum Hotspot gemacht haben.

    Nachhaltige Kriminalitätsbekämpfung besteht nämlich nicht daraus vor Wahlen publicitygeil in die Kameras zu grienen.

  26. 9.

    Wer dort hin gezogen ist, wusste was ihn erwartet. Nun ist es aber eben ein Unterschied, ob man die offene Gesellschaft, und das hippe Nachtleben genießt, oder plötzlich seine Kinder mit diesem Umfeld konfrontiert sieht. Die Wertigkeiten und die vormalige Toleranz bekommen plötzlich einen anderen Blickwinkel. Also aushalten, wegziehen oder mit ALLEN Mitteln bekämpfen.

  27. 8.

    "Berlin könne sich keinen „justizpolitischen Dilettanten im Senat leisten“, sagte Burkard Dregger, innenpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus."

    Gerade Law & Order Dregger muß den Mund aufreißen. Zum einen weigert er sich beharrlich gegen das was der BDK-Vorstand Carsten Milius fordert und zum anderen waren es seine Parteifreunde Henkel und Heilmann die den Görli erst zum Hotspot gemacht haben.

    Nachhaltige Kriminalitätsbekämpfung besteht nämlich nicht daraus sich vor Wahlen publicitygeil in die Kameras zu grienen.

  28. 7.

    Sehr richtig erkannt. Das echte Problem waren und sind immernoch die harten Drogen. Ob das jemals eingedämmt wird, wage ich zu bezweifeln. Wir befinden uns gerade leider wieder mitten drin. Crack und Heroin sind unter anderem neben Alkohol die schlimmsten Drogen.

  29. 6.

    Sie wollen doch den vielbeschäftigten Grünen Justizsenator nicht auch noch die Verantwortung für die Strafjustiz aufbürden. Schließlich hat der Senator viel wichtigere Aufgaben zu erledigen. So muss sich der Senator um die richtige Sprache in der Berliner Verwaltung kümmern und darauf achten, dass keine bösen Worte von den Bediensteten gebraucht werden. Er hat extra dafür eine Anleitung mit bösen Worten herausgegeben.
    Weiter muss er sich um die permanent diskriminierende Verwaltung kümmern und dafür ein Gesetz machen. Denn die Verwaltung ist auch böse und diskriminiert ständig Menschen.
    Auch muss er dafür sorgen, dass muslimische Frauen ihre Plädoyers mit dem islamischen Kopftuch vor Gericht halten dürfen.
    Und bei all den wichtigen Sachen kann sich der Justizsenator nicht auch noch um so eine Nebensächlichkeit wie Strafverfolgung kümmern.

  30. 5.

    Und wo keine Menschen mehr sind... Im Ernst: dann besorgen die sich das Zeug woanders. Ist ja nicht so schwer. Wobei ich sagen möchte, dass ich für die Legalisierung von Cannabis bin. Und nein, ich benötige keine Belehrungen.

  31. 4.

    Man spricht von Suchtkranken - ganz richtig erkannt.
    Und wo keine Suchtmittel sind - da erkrankt auch keiner.

  32. 3.

    Zitat eines Politikers in Berlin.

    Berlin könne sich keinen „justizpolitischen Dilettanten im Senat leisten“, sagte Burkard Dregger, innenpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus.

  33. 2.

    Leider immer wieder erschütternd. Dieser Brennpunkt ist jahrelang bekannt. Wer ist eigentlich für diesen Bezirk verantwortlich? Die Polizei tut ihr möglich bestes und sieht am nächsten Tag die gleichen Kriminellen wieder vor Ort. Wer ist denn eigentlich für die Justiz in Berlin verantwortlich?

  34. 1.

    "Berliner Medien berichteten ausführlich – etwa über Erzieherinnen, die mit Kita-Kindern zeitweise nicht mehr auf die Spielplätze im Görlitzer Park durften". Wer kommt denn überhaupt auf die Idee, mit kleinen Kindern dorthin zu gehen? Absolutes NoGo.

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