Berlin-Lichtenberg - Mehrere Verletzte bei Straßenbahnunfall - darunter eine Schwangere

Archivbild: Eine Tram fährt vor einem Hochhaus in Lichtenberg. (Quelle: imago images/Schoening)
Bild: imago images/Scheoning

Bei einem Zusammenstoß einer Fußgängerin mit einer Straßenbahn in Berlin-Lichtenberg sind mehrere Menschen verletzt worden. Die 84-Jährige lief nach ersten Erkenntnissen am Freitag am Schienenübergang an der Rhinstraße in Richtung Meeraner Straße vor den anfahrenden Zug, wie die Polizei am Samstag mitteilte.

Die Fußgängerampel soll für die Frau Rot angezeigt haben. Sie stürzte bei dem Zusammenstoß zu Boden und verletzte sich an der Schulter. Bei der Notbremsung durch den 63 Jahre alten Tramfahrer wurde im Zug eine schwangere Frau, 39 Jahre alt, am Bauch verletzt sowie ein
18-Jähriger am Knie. Der Fahrer erlitt einen Schock und brach seine Schicht ab.

Sendung: Inforadio, 05.06.2021, 13:55 Uhr

3 Kommentare

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  1. 3.

    Korrekt müsste es "Gefahrenbremsung" statt "Notbremsung" heißen. Bei einer Gefahrenbremsung werden alle zur Verfügung stehenden Bremsmittel mit maximaler Bremskraft eingesetzt, bei einer Notbremsung, die durch einen separaten Taster im Fahrerstand ausgelöst wird, fehlt die elektrodynamische Bremse (Betriebsbremse). Daher sind die Fahrer:innen verpflichtet, eine Gefahrenbremsung durchzuführen, es sei denn, sie sind aus irgendwelchen Gründen dazu nicht mehr in der Lage oder müssen zum Selbstschutz die Fahrerkabine verlassen. Wenn ein Fahrgast die Notbremse betätigt, so sind die Reaktionen je nach Fahrzeugtyp unterschiedlich. Bei den Flexity-Bahnen hält der Zug automatisch mit einer maximalen Betriebsbremsung an. Dieser Bremsvorgang kann vom Fahrpersonal nicht abgebrochen werden.

  2. 2.

    Die Straße in Marzahn heißt Meeraner Straße; mit Doppel-e, wie die Stadt in Sachsen. Eine Meraner Straße mit nur einem e gibt's in Schöneberg; benannt nach einer Stadt in Südtirol.

  3. 1.

    Jetzt mal so nebenbei lieber rbb:
    1.) Die Symbolbilder der Tatrabahn bitte aussortieren. Die machen nur wehmütig, denn davon fährt seit 7. Mai keine mehr durch Berlin.
    2.) Eine "Meraander Straße" gibt es nicht. Wohl aber eine "Meraner Straße". Aus dem sächsischen Meraane kommt prima Eierlikör.

    Alles Gute vor allem dem schwangeren Bauch, hoffentlich ist da nix passiert!

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