Berlin-Neukölln - Staatsschutz ermittelt nach Brandanschlag auf Baustelle

Brand Bagger Stromkasten Baustelle Braunschweiger Strafle Neukölln (Quelle: Morris Pudwell)
Bild: Morris Pudwell

Ein Baustellenfahrzeug und ein Stromverteilerkasten sind auf einer Baustelle eines Neubaus in Berlin-Neukölln in der Nacht zu Mittwoch angezündet worden. Nach Angaben der Polizei gehen die Ermittler von extremistischen Brandstiftern aus, weshalb der Staatsschutz den Fall übernommen hat.

Zwei Nachbarn bemerkten laut Polizei gegen 1.45 Uhr auf ihrem Balkon Rauchgeruch, sahen dann den brennenden Radlader in der Braunschweiger Straße und alarmierten die Feuerwehr. Die Fahrerkabine des Radladers brannte aus, der Verteilerkasten wurde stark beschädigt.

Mehr als 130 Wohnungen entehen auf der Baustelle

An der Braunschweiger Straße 21 entsteht derzeit ein Neubau "mit 138 Wohneinheiten auf knapp 6.100 Quadratmetern". Zuvor sei ein Supermarkt an dem Ort, der nur wenige Gehminuten von der Sonnenallee entfernt ist, abgerissen worden, heißt es auf der Internetseite des Bauunternehmens. Die Ermittler gehen wohl von einer politisch-motivierten Tat aus dem linken Spektrum aus.

In den Nächten in Berlin werden immer wieder Autos angezündet. Der große Teil der Brandstiftungen ist unpolitisch, Brandanschläge werden aber auch immer wieder von Linksextremisten und Rechtsextremisten verübt.

Die Kommentarfunktion wurde am 10.06.2021 um 17:11 Uhr geschlossen

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7 Kommentare

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  1. 7.

    Der Hinweis des Foristen auf den Medienstaatsvertrag finde ich ganz interessant. Vielleicht beinhaltet er ja auch einen Hinweis darauf, mehr auf die Netiquette zu achten, sodass man peinliche Kommentare wie die Ihren nicht mehr lesen muss. "Russische Trolle, Rechtsextremisten, Abzocker, Schmarotzer" und was sich hier nicht so an Beleidigungen und Unterstellungen tummelt und offensichtlich nicht angesprochen werden darf. Mal schauen ob das jetzt auch wieder "moderiert" wird.

  2. 6.

    Aus meiner Sicht sind Brandanschläge tatsächlich Terror.
    Die Täter wollen ihre Agenda mit Hilfe von Terror durchsetzen. Es soll nicht gebaut werden! Opfer werden in Kauf genommen.

    Halten Sie das für eine Lappalie?

  3. 5.

    Ja, ist es denn für die Trolle in den russischen Trollfabriken wirklich so schwer, Tastaturen mit deutschen Umlauten zu besorgen?!

  4. 4.

    Ok ... also ohne Beweise und nur anhand von Indizien soll die Neuköllner Serie nicht dem rechten Rand zugeordnet werden.

    Im Gegenzug wäre die Zuordnung der o.g. Tat in das linksextreme Spektrum ohne Beweise (auf Basis von "Jeder weiß dass..." dann ausgewogene und objektive Berichterstattung.

    Das scheint mir widersprüchlich

  5. 3.
    Antwort auf [Feststellender] vom 09.06.2021 um 14:32

    Zitat: "Und der letzte Satz der Meldung ist eine Frechheit !! Jeder halbwegs intelligente Mensch weiß, das der große Anteil an Brandstiftungen und das Anzünden von Autos auf die Kappe der Linksextremisten geht. Diese Typen bekennen sich ja sogar oftmals dazu."

    Die politische Schlagseite ist leider auch beim RBB nicht ganz von der Hand zu weisen.

    Es sei auch daran erinnert, wie hier auch immer wieder versucht wurde, dass Narrativ von rechtsextremen Brandanschlaegen in Neukoellen zu pushen, obwohl es nie irgendeinen einzigen Beweis gab, dass die Taeter tatsaechlich aus der rechtsextremen Szene stammen.

    Uebrigens: Mit dem neuen Medienstaatsvertrag sollen die oeffentlich-rechtlichen Sender zu mehr Ausgewogenenheit und Objektivitaet verpflichtet werden. Mal sehen, ob das klappt und mal sehen, ob mein kritischer Kommentar ueberhaupt durch kommt.

  6. 2.

    Fragen Sie mal Angehörige von Opfern des NSU,der Taliban, vom Breitscheitplatz ,der RAF usw, wie diese den "terror" ,wie sie es nennen, gegen die "Bevölkerung " empfinden. Ein Verbrechen ohne Frage, aber ihnen ist da glaube, ich etwas die Perspektive verrutscht.

  7. 1.

    Ich hoffe, dass der Staatsschutz diese "Terroristen" erwischt. Schluss mit dem Terrot gegen uns Bürger und den Staat. Hier muss der Rechtsstaat maximal durchgreifen und uns Gesellschaft schützen.

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