Blaualgen - Badeverbot am Tegeler See aufgehoben - Warnhinweise bleiben vorerst

Das Strandbad am Tegeler See, Archivbild (Quelle: Bildagentur-online/Joko)
Bild: Bildagentur-online/Joko

An den Badestellen des Tegeler Sees besteht kein Badeverbot mehr. Das teilte das zuständige Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso) am Freitagnachmittag mit. Allerdings bleiben Warnhinweise, mit denen auf die potenzielle Gefahr durch Blaualgen hingewiesen wird, vorerst bestehen.

Nach der Auswertung der jüngsten Wasserproben habe das gesundheitliche Risiko an dem Gewässer neu bewertet werden können, hieß es. Das Verbot habe aufgehoben werden können, aber: "Da sich weiterhin in Pflanzenansammlungen geringe Toxin-Konzentrationen unterhalb des Leitwertes des Umweltbundesamtes nachweisen lassen, wird vorsorglich vom Baden abgeraten."

Familien werden gebeten offizielle Badestellen zu nutzen

In den vergangenen Tagen war das Baden am Tegeler See verboten worden. Anfang Juni war dort ein Hund verendet, der Wasser aus dem See getrunken hatte. Toxinbildende Blaualgen können auch für Kleinkinder zur ernsthaften Gefahr werden.

Der Kontakt mit Wasserpflanzen- oder Algenansammlungen und Schwemmgut im flachen Wasser und in Ufernähe solle weiterhin vermieden werden, so das Lageso weiter. "Wenn sich mit Blaualgen besiedelte Pflanzenteile vom Untergrund lösen oder an die Wasseroberfläche auftreiben, können die ins Wasser abgegebenen Toxine für Badende eine Rolle spielen." An den fünf offiziellen Badestellen sei der Uferraum von angeschwemmten Pflanzenteilen vorsorglich befreit worden.

Das Amt empfiehlt: Algenmatten zu meiden, kein Wasser verschlucken. Familien mit Kleinkindern sollten die ausgewiesenen Badestellen nutzen. Hunde dürfen dorthin nicht mitgenommen werden.

Sendung: Abendschau, 18.06.2021, 19.30 Uhr

1 Kommentar

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  1. 1.

    Na Wunderbar! Da freuen sich vor allem die Berliner Hundebesitzer.

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