Berlin-Weißensee - Mann beim Baden im Weißen See ertrunken

Ein Einsatzfahrzeug der Feuerwehr steht am Ufer des Weißen Sees. Am späten Nachmittag ist ein 25-jähriger Mann im See ertrunken. (Quelle: dpa/Jörg Carstensen)
Audio: JOURNAL | 18.06.2021 | J. Kowollik | Bild: dpa/Jörg Carstensen

Ein Mann ist am Donnerstagabend im Berliner Weißen See beim Baden tödlich verunglückt. Wie die Polizei dem rbb bestätigte, hatten die Rettungskräfte den Mann bergen können, Wiederbelebungsversuche blieben jedoch erfolglos.

Zuvor wurde der Mann als vermisst gemeldet. Angaben zum Alter oder den Umständen des Unglücks machte die Feuerwehr zunächst nicht.

Verschiedene Rettungsorganisationen - wie die DLRG, das Rote Kreuz oder die Feuerwehren - hatten in den vergangenen Tagen vermehrt zur Vorsicht an Badegewässern aufgerufen. Das Hitzewetter kann den Kreislauf stark belasten. Zudem bestehen Sorgen, weil viele Kinder durch die Pandemie nur über mangelhafte Schwimmfähigkeiten verfügen.

3 Kommentare

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  1. 3.

    Dazu kommt noch das Badeverbot am Weißensee... (Wenn nicht am Badestrand...) und im gekennzeichneten Schwimmerbereich...!
    Vielleicht wirds ja irgendwann nochmal durchgesetzt am See... wir Angler dürfen ja vom Ufer dort auch nicht Angeln nur vom Boot weil Parkgewässer!

  2. 2.

    Stimmt, unsere 3 Kinder haben das Schwimmen von uns Eltern gelernt, im Sommer am See oder in einer Schwimmhalle und die gab es doch vor der Pandemie, wenn auch nicht so viele. Leider höre ich schon Jahre von vielen Nichtschwimmern. Schade.


  3. 1.

    Die mangelnde Schwimmfähigkeit der Kinder auf die Pandemie zu schieben, ist doch Augenwischerei. Dieses Problem besteht seit langem und hat sich immer weiter verschlimmert, es begann schon vor Jahrzehnten, wo immer mehr Stadtbäder geschlossen wurden und somit den Schulen die Möglichkeiten genommen, regulären Schwimmunterricht anzubieten oder wie geplant durchzuführen. Unser Unterricht wurde damals unterbrochen, weil das Stadtbad Steglitz schloss und es keinen Ersatz gab. Bitte schaut euch einmal z. B. die Nichtschwimmerberichte des DRLG aus 2017 an, da war das Bild kein anderes. Es ist ein Versagen der Eltern und der Politik, die Pandemie ist da nur das "i"-Tüpfelchen und dient den eigentlichen Verantwortlichen als Ausrede, in meinen Augen. Quelle: https://www.tagesschau.de/inland/dlrg-nichtschwimmer-101.html

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