Zwei Feuerwehrleute verletzt - Jugendliche gestehen Brandstiftung in Berlin-Spandau

Symbolbild: Auf einem Fahrzeug der Feuerwehr leuchtet das eingeschaltete Blaulicht. (Quelle: dpa/D. Bockwoldt)
Audio: Inforadio | 15.06.2021 | P. Klinke | Bild: dpa/D. Bockwoldt

Zwei Jugendliche im Alter von 14 und 15 Jahren haben zugegeben, am Montagabend ein leerstehendes Gebäude in Berlin-Spandau in Brand gesetzt zu haben. Die Mädchen waren nach Hinweisen von Zeugen in der Nähe des Brandorts von Polizisten festgenommen worden.

Sie räumten ein, in dem ehemaligen Supermarkt ein Möbelstück angezündet zu haben. Gegen die Jugendlichen wurden Ermittlungen wegen des Verdachts der Brandstiftung eingeleitet, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Nach erkennungsdienstlichen Behandlungen seien sie ihren Eltern übergeben worden.

Die Feuerwehr war mit 50 Kräften zu dem Brand ausgerückt, zwei Feuerwehrleute erlitten bei dem Einsatz im im Ortsteil Hakenfelde leichte Verletzungen und mussten ambulant im Krankenhaus behandelt werden.

Sendung: Fritz, 15.06.2021, 09:45 Uhr

4 Kommentare

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  1. 4.

    Man muss kein Musterknabe sein, um kein Brandstifter zu sein.

    Das war alles andere als ein "dummer Mädchen Streich".

  2. 2.

    Wieso? Die Eltern haben doch nichts angesteckt. Strafrechtlich und zivilrechtlich sind die beiden für sich selbst verantwortlich.

  3. 1.

    Hoffentlich werden in diesem Fall auch die Eltern ordentlich zur Kasse gebeten!

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