Gedränge und Körperverletzung - Mehrere Feiern in Brandenburg aufgelöst

Symbolbild: leere Flaschen und Verpackungen (Quelle: imago images/Arnulf Hettrich)
Bild: imago images/Arnulf Hettrich

Mehrere illegale Partys sind in den vergangenen Tagen in Brandenburg von der Polizei aufgelöst worden. In der Nacht von Samstag zu Sonntag meldeten Anrufer aus dem Bereich Hennigsdorf und Velten (Oberhavel) erhebliche Ruhestörungen von einer illegalen Crossstrecke, wie die Polizeidirektion Nord am Sonntag mitteilte.

DJs hätten dort professionelle Ton-und Lichttechnik aufgebaut, hieß es weiter. Einige der etwa 100 Partygäste seien geflüchtet, als die Polizei eingetroffen sei. Gegen andere, die sich nicht freiwillig entfernten, mussten den Anganebn zufolge Platzverweise ausgesprochen werden.

Fünf Personen wurden demnach in Gewahrsam genommen. Drei Männer im Alter von 20 bis 27 Jahren müssten sich wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte verantworten. Bei einem seien Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und das Waffengesetzes eingeleitet worden.

Feier am Heiligen See

Mehrere Hundert Personen feierten nach Polizeiangaben am Freitagabend am Heiligen See in Potsdam. Anwohner hätten sich durch laute Musik gestört gefühlt. Vor Ort seien dann mehrere Körperverletzungen angezeigt worden.

Nach Rücksprache mit dem Sicherheitsdienst des Parks und dem Eintreffen weiterer Einsatzkräfte sei der Park geräumt worden. Lautsprecherdurchsagen hätten zum Verlassen aufgefordert. Ein stark alkoholisierter 22-Jähriger habe Beamte angegriffen.

Illegale Bunkerparty verhindert

Im Landkreis Teltow-Fläming verhinderte die Polizei Freitagnacht nach eigenen Angaben eine illegale Bunkerparty. Ein Zeuge habe zwischen Frankenförde und Frankenfelde die Vorbereitungsarbeiten beobachtet und die Polizei alarmiert, hieß es. Vor Ort seien dann noch vier Personen im Alter zwischen 29 und 33 Jahren gewesen. Gegen sie sei Anzeige wegen Hausfriedensbruchs erstattet worden.

Sendung: Brandenburg aktuell, 13.06.2021, 19:30 Uhr

3 Kommentare

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  1. 3.

    Rausgehen und Müll hinterlassen sind doch Unterschiede! Und nächste Woche für die bessere Umwelt demonstrieren. Leider

  2. 2.

    Irgendwie kann ich dem Kommentar beipflichten aber man kann die jungen Leute auch verstehen, dass sie endlich wieder raus wollen. Nur Müll zu hinterlassen ist ein absolutes No Go.

  3. 1.

    Einfach nur traurig, was die jungen Leute heute unter Freizeit verstehen und das hat nichts mit Corona zu tun. Wenn sie denn wenigstens aufräumen würden. Das überlassen sie dann anderen. Den professionellen DJS sollte eine saftige Strafe und das Zurückzahlen der Coronahilfen auferlegt werden. Die Lizenz kann auch entzogen werden.

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