Frankfurt (Oder) - Badegäste ignorieren Absperrung am Helenesee

Mit einem Flatterband ist ein Zugang zum Strand des Helenesees abgesperrt. (Quelle: dpa/Patrick Pleul)
Bild: dpa/Patrick Pleul

Trotz Verbots haben sich mehrere Gruppen Zugang zum aus Sicherheitsgründen gesperrten Ufer des Helenesees südlich von Frankfurt (Oder) verschafft und dort gebadet. Dafür seien auch Verbindungsmuffen an Teilen der Umzäunung gelöst worden, teilte die Polizei am Montag mit. Die Beamten seien am vergangenen Wochenende mehrfach für Kontrollen an dem See unterwegs gewesen und hätten die Situationen in Gesprächen mit den jeweiligen Gruppen klären können. Derzeit seien die Gefahren für Badegäste nicht abzuschätzen.

Anfang März wurden am Ostufer des beliebten touristischen Ausflugsziels massive Rutschungen festgestellt. Erste Gutachten schließen nicht aus, dass auch an anderen Stellen solche Gefahren drohen. Bis Jahresende soll ein Nachweis für die Sicherheit der Strandabschnitte vorliegen, hieß es zuletzt vom Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe. Weiter werde geprüft, ob tellenweise Abschnitte aus der Sperrung herausgenommen werden könnten.

Sendung: Antenne Brandenburg, 21.06.2021, 17:00

9 Kommentare

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  1. 9.

    Eine Kollegin von uns hatte am Helene unter Kiefern einen Dauerzeltplatz. ( Zu DDR-Zeiten; wir arbeiteten im IHP ). Kann mich sehr gut erinnern, dass dort damals alles sauber war und jeder diszipliniert war. Wo man auch hinsieht- nur noch Schlamperei. Wer erklärt mir den Grund ?

  2. 8.

    Das Baden war außerhalb des offiziellen Teils schon seit 2010 Untersagt. Bisher wurde dies allerdings geduldet und es war auch vor Jahren kein großes Problem. Problemtisch wurde es erst als der Pächter den See vermarktete, das lockt nicht nur Besucher an die offiziellen Teile vom See. Die Gäste kamen mit Booten, machten Feuer und ließen ihren Müll zurück. Sie fuhren mit Autos in den Wald, bis zu den Böschungen. Auch zum Motocross wurde das Gelände entdeckt. Alles verboten, interessiert nur keinen. Die Flora und Fauna ist mittlerweile kaputt und dem See geht es auch nicht so gut wie man meint. Man wird die Geister die man rief nicht mehr los. Durch die geteilten Zuständigkeiten kommt man auch auf keinen gemeinsamen Nenner. Alles geht im wirrwarr der Zuständigkeiten unter. Da verteilt die Stadt Frankfurt schon mal OWiG auf dem Gebiet von LOS. Wohl gemerkt den unerklärlichen Halteverbotsverstoß für lächerliche 15€, den selbst die Forstwirtschaft nicht versteht.

  3. 7.

    Aber sobald etwas passiert! Wird die Feuerwehr gerufen, und die Jungs müssen dann helfen. Da nützt nur harte Strafen. Basta

  4. 6.

    Die Zäune wurden schon Anfang der Woche geöffnet und genau an der gefährlichsten Stelle gebadet. Es ist ja auch ein leichtes die Pächter hat die Tore auf der Ostseite/Westseite offen gelassen. Vermutlich um den paar wenigen Gästen einen gefallen zu tun, nicht zum baden er zum wandern. Das der See gesperrt ist hat sich im Umland offensichtlich nicht herumgesprochen, Gäste die vor den Zäunen stehen versuchen dann anderweitig an den See heran zu kommen. Mit dem KFZ durch den Wald usw. um die Stellen zu erreichen an dem das Baden seit 2010 schon untersagt ist. Waldbrände, Müll und das wilde Parken waren schon immer dort ein Problem. Geahndet wird kurioserweise nur der Halteverbotsverstoß, LWaldG oder $306f StGB kommen nicht zur Anwendung. Auch wenn die Lagerfeuer lodern und die Würstchen auf den Einweggrills brutzeln. Die Eigentümer der Wälder können ein Lied davon singen, dort ist schon alles kaputt. Vom LSG kann keine Rede mehr sein...

  5. 4.

    Ist das ein deutsches Wort " Hangabrutschungen ". Wie wäre es mit " Hangabrutschunggefahrmomente ".

  6. 3.

    Was posten Sie denn für einen Quatsch?
    Es geht um Hangrutschungen also Lebensgefahr und nicht um Abstandsregelungen.
    Einfach mal den Artikel und nicht nur die Überschrift lesen, nachdenken und dann schreiben.

  7. 2.

    ",,, hätten die Situationen in Gesprächen mit den jeweiligen Gruppen klären können. ..."
    Warum Gespräche? - Bußgeld fertig! Eindeutiges Band mit "Sperrzone"!
    Die Polizei hat doch wohl genug zu tun!

  8. 1.

    Solange die Abstandsregeln eingehalten werden kommt kein Polizist.

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