Zweiter Fahrer flüchtig - Autofahrer bei illegalem Rennen in Berlin schwer verletzt

Do 03.06.21 | 14:58 Uhr
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Symbolbild: Ein Streifenwagen der Berliner Polizei fährt mit Blaulicht durch die Stadt (Bild: imago images/T. Seeliger)
Bild: imago images/T. Seeliger

Bei einem verbotenen Autorennen in Berlin-Neukölln ist es zu einem Unfall mit einem schwer verletzten Fahrer gekommen. Nach Angaben der Polizei vom Donnerstag lieferte sich ein 54-jähriger Mann am Mittwochnachmittag mit einem anderen Autofahrer ein Rennen auf der Sonnenallee Richtung Urbanstraße.

An der Ampel an der Roseggerstraße stieß der VW des 54-Jährigen mit einem von rechts kommenden anderen Auto zusammen. Der VW geriet ins Schleudern und überschlug sich mehrmals. Der Fahrer erlitt schwere innere Verletzungen. Er wurde von der Feuerwehr aus dem Auto geborgen und ins Krankenhaus gebracht.

Der zweite Fahrer des Rennens floh mit seinem Auto. Nach ihm fahndet die Polizei. Der Fahrer des dritten Wagens wurde nicht verletzt.

Sendung: Inforadio, 03.06.2021, 13:00 Uhr

6 Kommentare

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  1. 6.

    Na Sie sind ja niedlich .......jeder 4. fährt ganz ungeniert ohne Führerschein....so wird sich das Problem nicht lösen. Und was denken Sie weshalb der 2. beteiligte Fahrzeugführer geflohen ist....? Offenbar hatte er seinen Führerschein nicht dabei.....

  2. 5.

    Lappen weg auf Lebenszeit. Und schon hört der Spuk sehr schnell auf.

  3. 4.

    Wer so rüchsichtslos andere Leben gefährdet, mit dem hab ich überhaupt kein Mitgefühl. Selbst verschuldet. Hoffe, der andere Raser wird schnellstmöglich gefasst und mit höchstem Strafmaß verurteilt. Gut, dass der Nicht-Raser heil geblieben ist. Hoffentlich erholt er sich bald von dem Schock. Für das demolierte Auto kommt doch wohl die Versicherung des Unfallgegners auf...

  4. 3.

    Anscheinend sind die Strafen noch zu gering. Aktuell gilt: gNehmen Sie an einem illegalen Autorennen teil, stellt dies eine Straftat dar, die mindestens mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu 2 Jahren geahndet werden kann. Hier sollten die Strafen an ein vielfaches des Fahrzeugwertes gekoppelt werden und in Verbindung mit einem lebenslangen Fahrverbot und einer mindestens 2jährigen Haftstrafe sollte es dann Abschreckungswirkung haben.

  5. 2.

    Da pflichte Ihnen bei. Wer so verantwortungslos handelt, Leben und Gesundheit seiner Mitmenschen gefährdet hat es nicht anders verdient. Das sind keine Dummheiten sondern Straftaten.

  6. 1.

    Na, wenigstens blieb diesmal der Fahrer des nicht am Rennen beteiligten Wagens unverletzt. Ich drücke dann mal fest die Daumen, dass auch der finanzielle Schaden ersetzt wird. Mitleid mit den Rennfahrern hab ich eher keins.

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