Video | Erinnerungsort am Anhalter Bahnhof - Dokumentationszentrum über deutsche Vertreibung öffnet

Ein Teil der Ausstellung über deutsche Vertreibung im Deutschen Historischen Museum (Bild: rbb)
Video: Abendschau | 16.06.2021 | Dietmar Teige | Bild: rbb

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3 Kommentare

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  1. 3.

    Das ist die weite und nicht die nationalistisch geprägte enge Perspektive: Die Vertreibung von Deutschen kann nicht ohne die NS-Expansions- und - Vernichtungspolitik gedacht werden. Die Vertreibung war eine teilweise unmittelbare, teilweise auch gewiss zu pauschale und daher menschenunwürdige Antwort darauf.

    Deshalb ist der Auftakt mit der NS-Politik stimmig und unerlässlich. Nichts ohne das.

    Wo die seinerzeitige Steinbach-Initiative das Pferd von hinten aufzäumen wollte und das Opfer-Dasein voranstellte, ordnet die Ausstellung im Deutschland-Haus die Umstände im Sinne des Zeitpfeils zutreffend ein. Wer eine Täterschaft nicht leugnet, ist sehr wohl berechtigt, zutreffend auch Opfer zu nennen. Nur die gegenseitig Verrechnenden wären es, die buchhalterisch aufrechnen, sodass nichts an Erkenntnis übrig bleibt.

  2. 2.

    Sie wissen sicherlich, dass das "Gesamtkonzept" von Beginn an falsch war: Dieses "Deutschlandhaus" ist eine Schande für Deutschland! Nicht nur die Jugend, sondern auch angesehene wissenschaftliche Beiräte sind zurückgetreten. Lesen Sie dazu den Wikipedia-Artikel „Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung“

    Die Vertriebenenverbände, die hier das Sagen haben, verachten bis heute die Nachbarländer, die im 2. Weltkrieg von Deutschland überfallen wurden. Sie lassen die Kinder deutscher Besatzer-Soldaten als "Vertriebene" auftreten, das beste Beispiel ist Erika Steinbach. Die wirklichen Vertriebenen - die sudetendeutschen Kriegsflüchtlinge, mit denen ich groß geworden bin, wollten mit diesen NPD-nahen Vertriebenenverbänden nie etwas zu tun haben. Ihr Erinnern und ihre Erfahrung wird hier missbraucht.

  3. 1.

    Nur noch eine Frage der Zeit bis die Grüne Jugend sich meldet und das Gesamtkonzept als “problematisch” einstuft, denn schließlich sollte “Deutschland” aus deren Sicht keine Rolle mehr spielen.

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