66-Jährige verletzt - Autofahrer mit mehr als vier Promille verursacht Unfall auf Tempelhofer Damm

Symbolbild: Hinweistafel mit dem Hinweis auf Verkehrstote Berlin, Auf dem Tempelhofer Damm steht eine Hinweistafel, die auf die aktuelle Zahl der Verkehrstote in Berlin zeigt. Bisheriger Stand am 14. November 2020, insgesamt 45 Tote die im Straflenverkehr in Berlin zu Tode gekommen sind. (Quelle: imago images/Andreas Friedrichs)
Bild: imago images/Andreas Friedrichs

Mehr als vier Promille Alkohol wurden bei einem Autofahrer festgestellt, der in Berlin-Tempelhof einen Verkehrsunfall verursacht hat. Der Mann selbst sowie eine weitere Person wurden dabei verletzt, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte.

Ungebremst auf stehenden Pkw aufgefahren

Demnach war der 64-Jährige am Mittwochabend auf dem Tempelhofer Damm offenbar ungebremst auf einen Pkw aufgefahren, der an der Kreuzung Ringbahnstraße wegen einer roten Ampel auf der Fahrbahn stand. Darin saß den Angaben zufolge eine 66-jährige Beifahrerin, die sich bei dem Aufprall verletzte. Der Wagen wurde noch auf ein weiteres Auto vor ihm geschoben.

Als die Beamten beim 64-Jährigen die Autotür öffneten, rochen sie "sofort" Alkohol, so die Polizei. Zudem sollen noch mehrere, teilweise geöffnete Weinflaschen im Wagen gelegen haben. Die Fahrzeugschlüssel wurden sichergestellt, einen Führerschein konnte der Mann nicht vorweisen. An allen Fahrzeugen entstand den Angaben zufolge erheblicher Sachschaden.

20 Kommentare

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  1. 20.

    "In der DDR gab's aber auch kein Mon Cherie!" Echt jetzt - das waren doch nicht alle Singels.

  2. 19.

    Leute die völlig besoffen Auto fahren und andere erheblich gefährden wird man leider auch mit einer Senkung der Promillegrenze nicht davon abhalten.

  3. 18.

    0,0 Promille gilt bei mir seit 1968 und so lange bis ich den Führerschein abgebe.( Unfallfrei seit 1968, nachweislich )

  4. 17.

    Es ist nicht zu fassen. In dem Alter sollte ein Mensch eigentlich so gereift sein, dass er seine Handlungen kontrollieren und die Folgen abschätzen kann.Mich würde interessieren, ob er vllt seinen Führerschein schon früher wegen Trunkenheit abgeben musste. Auf alle Fälle sollte er eine Strafe erhalten, die sehr, sehr wehtut

  5. 16.

    Unfassbar, man denkt doch, dass ein Mensch in diesem Alter genug Reife besitzt, um sein Handeln einzuschätzen, leider falsch gedacht. Wer für einen zünftigen Rausch das Leben anderer Menschen aufs Spiel setzt, der gehört für den Rest seines Lebens -- ach nee, geht ja gar nicht, keinen Führerschein dabei ,kann also nicht eingezogen werden. Aber die Strafe muss so sein, dass sie sehr,sehr wehtut.

  6. 15.

    Unfassbar - das hätte auch leicht Tote geben können. Und dann bekommt er wahrscheinlich aber noch mildernde Umstände, weil er ja nicht zurechnungsfähig gewesen ist. Alleine wegen der Wiederholungsgefahr sollten solche Leute lange Zeit weggesperrt werden, von mir aus in die geschlossene Psychiatrie.

  7. 14.

    Den verletzten insbesondere der Frau gute Besserung.
    Seit Jahren fordere ich 0.0% Promille mit Ausnahme von Medikamenten die Alkohol enthalten also vielleicht sollte der Grenzwert entsprechend daran angepasst werden.
    Ausserdem könnte die Autoindustrie doch Sensoren einbauen die ein Losfahren oberhalb des erlaubten Wertes gar nicht erst zulassen.

  8. 13.

    Solchen Typen wird man leider immer wieder begegnen.

  9. 12.

    Ja, da hatte er wohl noch etwas Restblut im Alkohol. Das ist natürlich nicht erlaubt.

  10. 11.

    In der DDR gab's aber auch kein Mon Cherie! Wegen einer dieser leckeren Pralinen den Führerschein zu verlieren, ist aber auch unverhältnismäßig. 0,5 o/oo halte ich aber auch für zu hoch, eine Grenze von 0,2 wie in Skandinavien wäre für mich vollkommen okay. Alkohol trinken und Fahren vertragen sich halt nicht. Man darf sich aber auch nicht der Illusion hingeben, dass es solche krassen Trunkenheitsfahrten mit 0,0 o/oo nicht mehr geben würde. Das sind Alkoholiker, denen ist die Gesetzeslage vollkommen egal. Die interessiert weder die bisherige Grenze, noch eine eventuelle neue und gleich gar nicht das Leben und die Gesundheit von anderen Verkehrsteilnehmern. Es braucht deutlich mehr Kontrolldichte, sonst ändert sich nie was. Heute wird doch nur der erwischt, der auffällig fährt oder sogar einen Unfall baut. Das Entdeckungsrisiko ist leider nahe null.

  11. 10.

    @raini, die 0,0 Promille Forderung ist gut, geht aber am Problem teilweise vorbei wie man hier sieht. Der Mann und! seine Begleiterin/Frau waren sich sicher bewußt, dass er nicht mehr fahren durfte.
    Ein weiteres Problem ist das Unterschätzen des Zeitraums, den es braucht, Alkohol von der Leber abbauen zu lassen und vorallem das Überschätzen der eigenen Fähigkeit unter Alkohol adäquat zu fahren.
    Solange Alkohol eine große gesellschaftliche Akzeptanz und Verfügbarkeit hat, wird dieses Problem bestehen bleiben . Aber ich wäre dabei

  12. 9.

    Solche Kraftfahrer kann man absolut nicht dulden.
    Ich verstehe nicht, warum 0, 0 pro mil nicht rigoros umgesetzt wird.
    Ist in der DDR grundsätzlich gewesen.
    Sollte auch wieder eingeführt werden.

  13. 8.

    Da kommt von dem kanzlerkandidaten "0,0 Promille sind unlogisch".

  14. 7.

    bei 4promille kann man auch mchon tot sein

  15. 6.

    Jahrelanges training. Den geschädigten gute Besserung, dem Verursacher eine erfolgreiche Entziehungskur.

  16. 5.

    Professioneller Trinker ( = Alkoholiker ) . Laien schaffen das nicht , höchsten sie sind dabei s8ch zum Prif hochtuarbeiten .

  17. 4.

    Jahrelange Alkoholsucht. Eine traurige Angelegenheit für alle Beteiligten. Besonders schlimm ist es wenn die Alkoholkranken trotzdem meinen noch Auto fahren zu können. Vielleicht ist dieses Ereignis ja ein Weckruf für den Fahrer.

  18. 3.

    Der verletzten Frau alles alles Gute. Der Verursacher sollte die Behandlung ,den Polizeiensatz und alles aus eigener Tasche bezahlen. WANN KOMMT ENDLICH 0,0 PROMILLE IM STAßENVERKEHR.

  19. 2.

    "Vier Promille, kaum noch Blut im Alkohol. Wie geht das?"

    Eben nicht gut. Und da er nicht mehr gehen konnte, ist er halt gefahren. Für mich vollkommen nachvollziehbar.

  20. 1.

    Vier Promille, kaum noch Blut im Alkohol. Wie geht das?
    Der verletzten Dame beste Genesung.

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